Karl Anderson (Wrestler)

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Chad Allegra Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Anderson bei WWE Live im Jahr 2016.

Anderson bei WWE Live im Jahr 2016.

Daten
Ringname Chad Allegra
Karl Anderson
Killshot
Namenszusätze The Machine Gun
2 Badd
Organisation WWE
Körpergröße 1,84 m
Kampfgewicht 109 kg
Geburt 20. Januar 1980
Asheville, North Carolina, USA
Wohnsitz Cincinnati, Ohio, USA
Trainiert von Cody Hawk
Roger Ruffen
Shark Boy
Finishing Move Diving neckbreaker
Rocket Kick
Debüt 10. Mai 2002

Chad Allegra (* 20. Januar 1980 in Asheville, North Carolina, USA), besser bekannt unter seinem Ringnamen Karl Anderson, ist ein US-amerikanischer Wrestler und steht derzeit bei World Wrestling Entertainment unter Vertrag. Seine bisher größter Erfolg ist der viermalige Gewinn der IWGP Tag Team Championship und der zweimalige Gewinn der WWE Raw Tag Team Championship.

Wrestling-Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Independent Ligen (2002–2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er trainierte bei Roger Ruffen. Am 10. Mai 2002 bestritt er sein erstes Wrestlingmatch gegen Prince Justice. 2005 trainierte er bei New Japan Dojo. Dort bestritt er Matches gegen Fergal Devitt. Am 12. März 2006 besiegte er Fergal Devitt und sicherte sich somit den NWA British Commonwealth Championship, den ersten Titel in seiner Karriere. Den Titel verlor er am 11. Juni 2006 an Alex Koslov. Am 13. April 2007 besiegte er Human Tornado und gewann den EWF American Championship.[1] Den Titel verlor er am 7. September 2007 an Mikey Nicholls in einem 30 Minute Iron Man Triple Threat in dem auch Ryan Taylor beteiligt war.[2] Am 11. November 2006 besiegte er Ryan Boz und gewann den NWA Heartland States Heavyweight Championship. Den Titel verlor er am 29. September 2007 an Skull Crusher. Später bildete er mit Joey Ryan das Team The Real American Heroes. Am 8. Juli 2007 besiegten The Real American Heroes Billy Kidman & Sean Waltman und Incognito & Sicodelico Jr. in einem Three Way Gauntlet Match und gewannen die vakanten NWA World Tag Team Championship.[3] Die Titel verloren am 10. Februar 2008 an die Los Luchas (Phoenix Star und Zokre).

New Japan Pro Wrestling (2008–2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anderson als Mitglied des Bullet Club im September 2013.

Von 2008 bis 2012 bildete er mit Giant Bernard das Team Bad Intentions. 2009 gewannen sie die G1 Tag League. Am 18. Juni 2011 traten sie bei Pro Wrestling NOAH auf. Am selben Tag besiegten sie Takuma Sano und Yoshihiro Takayama und gewannen die GHC Tag Team Championship. Den Titel verloren sie am 22. Januar 2012 an Akitoshi Saito und Jun Akiyama. Einen Tag nach dem Gewinn der GHC Tag Team Championship am 19. Juni 2011 besiegten sie Wataru Inoue und Yuji Nagata und gewannen die IWGP Tag Team Championship.[4] Die Titel verloren sie am 4. Januar 2012 an TenKoji (Hiroyoshi Tenzan und Satoshi Kojima).[5] Am 23. November 2013 bei der NJPW World Tag League 2013 besiegte er gemeinsam mit Doc Gallows BUSHI und Kota Ibushi. Am selben Tag schlossen er sich Luke Gallows den BULLET CLUB an.[6] Am 4. Januar 2014 besiegten er und Luke Gallows die Killer Elite Squad (Davey Boy Smith Jr. und Lance Archer) und holten sich zum ersten Mal die IWGP Tag Team Championship.[7] Die Titel verloren sie am 4. Januar 2015 an Hirooki Goto und Katsuyori Shibata.[8] Am 11. Februar 2015 holten sie sich die IWGP Tag Team Championship zurück.[9] Am 5. April 2015 verloren sie die Titel an The Kingdom (Matt Taven und Michael Bennett).[10] Am 5. Juli 2015 besiegten sie The Kingdom und holten sich somit zum dritten Mal die IWGP Tag Team Championship.[11] Am 4. Januar 2016 verloren sie die Titel an die Great Bash Heel (Togi Makabe und Tomoaki Honma).[12] Seinen letzten Auftritt für NJPW absolvierte er am 20. Februar 2016 bei einer gemeinsamen Show mit ROH als er in einem Eight Man Tag Team Match mit seinen Stable-Kollegen Bad Luck Fale, Doc Gallows und Tama Tonga gegen Hirooki Goto, Katsuyori Shibata und reDRagon (Bobby Fish & Kyle O'Reilly) verloren.[13]

World Wrestling Entertainment (seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anderson und Gallows bei WWE Live im Jahr 2016.

Bei der Raw-Ausgabe vom 11. April 2016 feierte er an der Seite von Luke Gallows sein Debüt für die WWE. Gemeinsam mit Luke Gallows griff er The Usos nach ihrem Sieg gegen die Social Outcasts an.[14] Am 25. April 2016 bestritt er an der Seite von Luke Gallows sein erstes Match gegen The Usos, welches sie auch gewannen.[15] Gemeinsam mit Luke Gallows und AJ Styles bildete er das Stable The Club. The Club fehdete gegen Roman Reigns und The Usos. Danach fehdeten sie gegen John Cena, Big Cass und Enzo Amore. Beim WWE Draft 2016, welcher bei der SmackDown Ausgabe vom 19. Juli 2016 stattfand, wurden er und Luke Gallows zu Raw gedraftet, während AJ Styles bei SmackDown gedraftet wurde. Durch diesen Draft wurde das Stable aufgelöst.[16]

Am 29. Januar 2017 beim Royal Rumble gewannen er und Luke Gallows von The Bar Cesaro und Sheamus die WWE Raw Tag Team Championship.[17] Die Titel verloren Sie am 2. April 2017 bei Wrestlemania 33 an die Hardy Boyz in einem Fatal Four Way Tag Team Ladder Match, an dem auch The Bar Cesaro und Sheamus, sowie auch Enzo Amore und Big Cass teilnahmen.[18] Im Rahmen des Superstar Shake Up 2018 wechselten Sie dann von Raw zu SmackDown. Hier bestritten Sie wenige Tag Team Matches und waren auch nie im Titelgeschehen zu sehen, diesen Unmut machten Sie der WWE kund und forderten Ihre Entlassung, welche aber abgelehnt wurde, seitdem hat man Sie in keinen Matches bei SmackDown gesehen.

Im Rahmen des Superstar Shake-Ups 2019 wechselte Anderson am 29. April 2019 von SmackDown zu Raw. Nach einer Weile gründete er zusammen mit AJ Styles und Luke Gallows das Stable The O.C. Am 29. Juli 2019 gewann er mit seinem Tag Team Partner Gallows zusammen die Raw Tag Team Championship von The Revival, an diesem Match waren zudem The Usos beteiligt. Die Regentschaft hielt 21 Tage und verloren die Titel schlussendlich am 19. August 2019 gegen Seth Rollins und Braun Strowman.

Wrestlingerfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IWGP Tag Team Champion Anderson im Jahr 2015.
  • Pro Wrestling NOAH
  • National Wrestling Alliance
    • NWA British Commonwealth Championship (1×)
    • NWA Heartland States Heavyweight Championship (1×)
  • National Wrestling Alliance Pro Wrestling
    • NWA World Tag Team Championship (1× mit Joey Ryan)
  • Empire Wrestling Federation
    • EWF American Championship (1×)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. EWF Fallout 2 Ergebnisse vom 11. Juni 2006
  2. EWF Gold Standard Ergebnisse vom 7. September 2007
  3. NWA Pro Wrestling Ergebnisse vom 8. Juli 2007
  4. NJPW Dominion 6.19 Ergebnisse
  5. NJPW 40th Anniversary Tour ~ Wrestle Kingdom VI In Tokyo Dome Ergebnisse
  6. NJPW World Tag League 2013 - Tag 1 Ergebnisse
  7. NJPW Wrestle Kingdom 8 Ergebnisse
  8. NJPW Wrestle Kingdom 9 Ergebnisse
  9. NJPW The New Beginning Ergebnisse
  10. NJPW Invasion Attack 2015 Ergebnisse
  11. NJPW Dominion 7.5 Ergebnisse
  12. NJPW Wrestle Kingdom 10
  13. ROH/NJPW Honor Rising: Japan 2016 - Tag 2 Ergebnisse
  14. WWE Monday Night RAW Bericht und Ergebnisse vom 11. April 2016 (Memento des Originals vom 20. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www4.wrestling-infos.de
  15. WWE Monday Night RAW Ergebnisse & Bericht vom 25. April 2016 (Memento des Originals vom 26. April 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www4.wrestling-infos.de
  16. WWE SmackDown Live (WWE Draft 2016) Ergebnisse & Bericht vom 19. Juli 2016 (inkl. Videos) (Memento des Originals vom 29. Juli 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www4.wrestling-infos.de
  17. Royal Rumble 2017 Ergebnisse und Bericht wrestling-infos.de, abgerufen am 30. Januar 2017
  18. WWE „WrestleMania 33“ Ergebnisse & Kurzbericht aus Orlando, Florida vom 2. April 2017 (inkl. Videos + kompletter Kickoff-Show) wrestling-infos.de, abgerufen am 28. Mai 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Karl Anderson – Sammlung von Bildern