AJ Styles

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Allen Neal Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
AJ Styles WrestleMania 32 Axxess.jpg
Daten
Ringname(n) Air Styles
A.J. Styles
Mr. Olympia
Namenszusätze The Phenomenal (One)

The Face Who Runs This Place

Organisation WWE
Körpergröße 178 cm
Kampfgewicht 97 kg
Geburt 2. Juni 1977
Camp Lejeune, North Carolina, USA
Angekündigt aus Gainesville, Georgia, USA
Trainiert von Rick Michaels, NCW Wrestling School
Debüt 1998

Allen Neal Jones (* 2. Juni 1977 in Gainesville, Georgia), besser bekannt als A.J. Styles, ist ein US-amerikanischer Wrestler. Von Mai 2002 bis Dezember 2013 war er bei der nordamerikanischen Wrestlingpromotion Total Nonstop Action Wrestling unter Vertrag, und Anschließend bei New Japan Pro Wrestling. Am 24. Januar 2016 gab er sein Debüt bei der WWE im Royal Rumble Match. Sein größter Erfolg ist der einmalige Gewinn der WWE World Championship. Jones konnte bereits zahlreiche Titel in verschiedenen Promotionen erlangen.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allen Jones ist verheiratet mit der Lehrerin Wendy. Zusammen haben sie drei Söhne, Ajay Covell, Avery, Albey und eine Tochter Anney Jones.

Jones ist privat gut befreundet mit dem Wrestler Daniel Covell.

Sportlicher Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jones besuchte das Anderson College in Anderson, South Carolina mit einem Teilstipendium für Ringen.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er wurde von Rick Michaels trainiert und debütierte am 15. Februar 1999 unter dem Ringnamen Mr. Olympia in der Liga National Championship Wrestling. Dort gewann er den Television und den Lightweight Titel.

Er wechselte dann in die NWA Wildside und bekam den Ringnamen „A. J. Styles“. Zwischen Januar 2000 und Januar 2001 gewann Jones den Television Champion Titel noch zweimal.

Anfang 2001 trat Jones dann für World Championship Wrestling an, wurde aber nach der Übernahme durch die Promotion World Wrestling Entertainment aufgrund seines Vertrages mit AOL Time Warner nicht übernommen. Er kehrte darauf hin zu NWA Wildside zurück. Am 22. Dezember 2001 besiegte Jones seinen Trainer und Mentor Rick Michaels und wurde NWA Wildside Heavyweight Champion. Am 23. März 2002, bei NWA Hardcore Hell, verlor er den Titel an David Young.

Total Nonstop Action Wrestling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach weiteren Auftritten bei unabhängigen Promotionen, unterzeichnete Jones im Mai 2002 einen Vertrag mit Total Nonstop Action Wrestling. Am 26. Juni 2002 wurde Jones der erste TNA X-Division Champion. Zusammen mit Jerry Lynn gewann er später den NWA World Tag Team Champion Titel. Am 28. August 2002 verlor Jones den X-Division Champion Titel an Jerry Lynn, mit dem er in der Folge ein Fehdenprogramm bestritt. Am 23. Oktober des Jahres gewann er den X-Division Championtitel von Syxx-Pac. Am 6. November verlor er den Titel ein zweites Mal an Lynn.

Am 11. Juni 2003 gewann er den NWA World Heavyweight Championtitel gegen Jeff Jarrett und Raven. Am 22. Oktober 2003 verlor Jones den Titel wieder an Jeff Jarrett, mit dem er anschließend ein Fehdenprogramm um den Titel führte. Am 4. Februar 2004 gewann er mit Abyss den NWA World Tag Team Champion Titel, den er nach der Trennung des Teams abgeben musste. Im April gewann er erneut den NWA World Heavyweight Championtitel von Jarrett, verlor ihn jedoch am 19. Mai an Ron Killings. Am 9. Juni gewann er den X-Division Championship in einem Match gegen Frankie Kazarian. Am 28. Juli verlor Jones den Titel an Shane und Kazarian.

Bis zum Ende des Jahres 2004 fehdete er mit der Gruppierung „Kings of Wrestling“, wobei er mit Randy Savage ein Tag Team bildete. Jones gewann am 16. Januar erneut den X-Division Championtitel. Während eines Fehdenprogramms mit Christopher Daniels verlor Jones am 13. März des Jahres den Titel an ihn. Am 15. Mai gewann Jones bei der Großveranstaltung TNA Hard Justice zum dritten Mal den NWA World Heavyweight Championtitel von Jeff Jarrett, bevor er ihn am 19. Juni bei Slammiversary an Raven verlor. Am 11. September gewann er bei der Veranstaltung TNA Unbreakable zum fünften Mal den TNA X-Division Championtitel gegen Samoa Joe und Daniels. Bei TNA Turning Point 2005 musste Jones den Titel schließlich an Samoa Joe abgeben.

A.J. Styles als TNA Television Champion

Ab April bildete er ein Team mit Daniels und sie gewannen am 18. Juni 2006 die NWA World Tag Team Champion-Titel. Den Tag Team-Titel mussten sie am 24. August 2006 an das Tag Team Latin American Exchange (LAX) abtreten. Das Rückmatch gewannen Jones und Daniels am 24. September 2006 bei der Veranstaltung TNA No Surrender. Am 22. Oktober 2006 verloren sie ihre Titel bei Bound for Glory wiederum an LAX. Anschließend gewann er den X-Division Titel kurzzeitig ein sechstes Mal.

Im April 2007 machte man Jones zum Mitglied der Gruppierung Team Cage. Zusammen mit Travis Tomko gewann er im Oktober die TNA World Tag Team Championship, welche sie im April 2008 an Super Eric und Kaz verloren.

Bei der TNA-Großveranstaltung No Surrender 2009 gewann Jones zum ersten Mal die TNA World Heavyweight Championship, indem er den amtierenden Champion Kurt Angle, Matt Morgan, Sting und Hernandez besiegte. Am 19. April 2010 verlor Jones den Titel an Rob Van Dam.

Kurz darauf wurde er Mitglied der neuen Gruppierung Fortune, die sich im Oktober 2011 auflöste. Dabei gewann er am 13. Juli 2010 bei TNA iMPACT! von Rob Terry zum zweiten Mal die TNA Global Championship, die er bereits als TNA Legends Championship hielt. In den folgenden iMPACT!-Ausgabe wurde der Titel in TNA Television Championship umbenannt. Bei Final Resolution am 5. Dezember 2010 verlor er den Titel an Douglas Williams.

Bei Slammiversary X am 10. Juni 2012 gewann Jones mit Kurt Angle von Christopher Daniels und Kazarian die TNA World Tag Team Championship, verlor ihn jedoch wieder bei Impact Wrestling am 28. Juni 2012 an selbige. Nach Fehden gegen James Storm und Kurt Angle nahm Jones an der Bound for Glory Series teil, die er für sich entscheiden konnte. Das darauffolgende Match gegen Bully Ray bei Bound for Glory am 20. Oktober 2013 entschied er für sich und gewann damit zum zweiten Mal die TNA World Heavyweight Championship. Kurz darauf verließ Jones TNA mit dem Titel und verteidigte ihn bei anderen Promotions, obwohl er offiziell vakantiert wurde. Bei den Impact Wrestling-Aufzeichnungen am 5. Dezember 2013 kehrte er kurzfristig zurück und verlor ein Titelvereinigungsmatch gegen den inzwischen neuen Champion Magnus. Daraufhin lief der Vertrag offiziell aus und Jones verließ TNA.

Ring of Honor (2013–2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2013 kehrte Styles zu Ring of Honor zurück. Am 4. Januar 2014 besiegte er Roderick Strong. Bei der 12th Anniversary Show setzte sich Styles erfolgreich gegen den Ring of Honor World Champion Jay Lethal durch. Bei All Star Extravaganza VII gewann Styles ein Four-Way-Match gegen Roderick Strong, Adam Cole und Michael Elgin und sicherte sich so einen Chance auf den ROH World Championship gegen Jay Lethal. Am 18. Dezember 2014 bei Final Battle verlor er in einem Match um den ROH World Championship gegen Jay Lethal und konnte sich den Titel nicht holen. Nach dem Match verließ er Ring Of Honor.

New Japan Pro Wrestling (2014–2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AJ Styles als Anführer des Bullet Clubs

AJ Styles unterzeichnete am 27. März 2014 einen Vertrag bei New Japan Pro Wrestling. Bei seinem Debüt am 6. April griff er den IWGP Heavyweight Champion Kazuchika Okada an. Er wurde zum neuen Anführer des Bullet Clubs ernannt. Somit ist er der Nachfolger von Prince Devitt, der zu World Wrestling Entertainment gewechselt war. Am 3. Mai 2014 bei Wrestling Dontaku 2014 besiegte er durch die Hilfe von Yujiro Takahashi Kazuchika Okada und gewann somit den IWGP Heavyweight Championship. Yujiro Takahashi schloss sich somit dem Bullet Club an. Danach fehdete er gegen Okada um den IWGP Heavyweight Championship. Am 13. Oktober 2014 bei King of Pro-Wrestling 2014 verlor er seinen Titel an Hiroshi Tanahashi. Am 11. Februar 2015 bei The New Beginning 2015 besiegte er Hiroshi Tanahashi und konnte sich somit zum zweiten Mal den IWGP Heavyweight Championship sichern. Am 5. Juli 2015 bei NJPW Dominion 7.5 verlor er seinen Titel an Kazuchika Okada. Sein Rückmatch verlor er ebenfalls.

Bei G1 Climax 2015 verlor er im Finale eines Turnieres, um einen neuen Herausforderer um den IWGP Heavyweight Championship zu ermitteln, gegen Hiroshi Tanahashi. Im November 2015 forderte AJ Styles den IWGP Intercontinental Champion Shinsuke Nakamura zu einem Titelmatch heraus. Er verletzte sich und musste pausieren. Er kehrte am 4. Januar 2016 zurück und bei Wrestle Kingdom bestritt er erfolglos ein Titelmatch um den IWGP Intercontinental Championship gegen Shinsuke Nakamura. Seinen letzten Auftritt für NJPW hatte er am 5. Januar 2016 als die restlichen Mitglieder des Bullet Clubs ihren Anführer attackierten und aus dem Stable geschmissen haben. Kenny Omega wurde der neue Anführer des Bullet Clubs und ist somit der Nachfolger von AJ Styles.

World Wrestling Entertainment (seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Abend des 24. Januar 2016, nahm er an der Großveranstaltung Royal Rumble, der Wrestling-Liga WWE teil. Dort betrat er als dritter den Ring, wurde jedoch im Verlaufe des Matches durch Kevin Owens eliminiert. Bei der darauffolgenden Monday Night RAW-Show am 25. Januar 2016 durfte er dann in einem Single-Match Chris Jericho besiegen.[1] Danach fehdete er gegen Chris Jericho. Bei der darauffolgenden Smackdown-Ausgabe verlor er gegen Chris Jericho. Am 21. Februar 2016 bei dem PPV "Fastlane" besiegte er Chris Jericho, womit die Fehde vorbei war.[2] Bei der darauffolgenden Raw-Ausgabe schlossen er und Chris Jericho sich zusammen und bilden seitdem das Tag-Team "Y2AJ".

Am 7. März 2016 bestritten "Y2AJ" ein Titelmatch um den WWE Tag Team Championship gegen "The New Day" (Kofi Kingston, Xavier Woods, Big E), welches sie verloren. Nach dem Match wendete sich Jericho wieder von AJ Styles ab und attackierte ihn. Die Fehde ging bis Wrestlemania 32 und in dem Match gewann Chris Jericho. Bei der Raw after Mania am 4. April 2016 gewann AJ Styles ein Number One Contender Match für Die WWE World Heavyweight Championship gegen Chris Jericho, Kevin Owens und Cesaro. Er bestritt bei Payback 2016 ein Titelmatch gegen Roman Reigns um den WWE World Heavyweight Championship, welches er verlor. Im laufe der Rivalität zwischen Styles und Reigns, debütierten auch seine ehemaligen Bullet Club-Kollegen von NJPW, Luke Gallows und Karl Anderson. Gemeinsam mit Luke Gallows und Karl Anderson bildete er das Stable The Club. Nachdem die Fehde mit Roman Reigns und den Usos beendet war, fehdeten sie gegen John Cena. Beim WWE Draft 2016, welcher bei der SmackDown-Ausgabe vom 19. Juli 2016 stattfand, wurde er nach SmackDown, während Karl Anderson und Luke Gallows zu Raw gedraftet wurden. Durch diesen Draft wurde das Stable getrennt, bzw. aufgelöst.[3] Am 11. September 2016 bei Backlash besiegte er Dean Ambrose und gewann somit zum ersten Mal die WWE World Championship.[4]

Titel und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AJ Styles als IWGP World Heavyweight Champion

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Independent
  • 1× AAW Heavyweight Champion
  • 1× Natural Heavyweight Champion
  • 1× BCW Unified Television Champion
  • 1× CWE World Heavyweight Champion
  • 1× CWF Heavyweight Champion
  • 1× ETW Heavyweight Champion
  • 1× IPW Heavyweight Champion
  • 1× IWA Mid South Heavyweight Champion
  • 2× IWC Super Indy Champion
  • 1× MxPW Television Champion
  • 1× MPW Universal Heavyweight Champion
  • 1× NKPWA Jr. Heavyweight Champion
  • 1× NCW Television Champion
  • 1× NCW Lightweight Champion
  • 1× PWG Champion
  • 1× WWA International Cruiserweight Champion
New Japan Pro Wrestling
NWA Wildside
  • 1× NWA Wildside Heavyweight Champion
  • 3× NWA Wildside Television Champion
Ring of Honor
Total Nonstop Action Wrestling
World Wrestling Entertainment

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Total Nonstop Action Wrestling
Independent
  • 2002 IWR King Of The Indies
  • 2004 IWA Mid South Ted Petty Invitational Tournament Sieger

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: A.J. Styles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. AJ Styles vs. Chris Jericho WWE RAW-Match 3. Abgerufen am 25. Januar 2016.
  2. WWE Fastlane 2016 PPV Ergebnisse + Bericht Abgerufen am 1. März 2016
  3. WWE SmackDown Live (WWE Draft 2016) Ergebnisse & Bericht vom 19. Juli 2016 (inkl. Videos)
  4. WWE „Backlash 2016“ PPV Bericht + Ergebnisse