Sheamus

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Stephen Farrelly IrlandIrland
Sheamus als Raw Tag Team Champion (2018).

Sheamus als Raw Tag Team Champion (2018).

Daten
Ringname Sheamus
King Sheamus
Sheamus O'Shaunessy
Galldubh
Namenszusätze "The Great White"
"The Celtic Warrior"
"The Celtic King"
"The Irish Curse"
Organisation WWE
Körpergröße 1,93 m[1]
Kampfgewicht 121 kg[1]
Geburt 28. Januar 1978 (40 Jahre alt)
Dublin, Irland
Wohnsitz St. Augustine, Florida
Angekündigt aus 3000 BC
Dublin, Irland
Trainiert von Jim Molineaux
Larry Sharpe
Irish Whip Wrestling
Finishing Move Brogue Kick
Cloverleaf
Debüt Mai 2002

Stephen Farrelly (* 28. Januar 1978 in Dublin), besser bekannt unter seinem Ringnamen Sheamus (ˈʃeɪməs), ist ein irischer Wrestler und Schauspieler. Er steht bei der WWE unter Vertrag und tritt regelmäßig in deren Shows auf.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farrelly wurde in Cabra, Dublin geboren und wuchs in der North Great George's Street in Dublin auf. Er spricht fließend Irisch aufgrund seines Besuchs der Scoil Caoimhin Primary und Secondary School, einer Gaelscoil. Bis zu seinem 13. Lebensjahr war er im Palestrina Chor. Er spielte Gaelic Football für das Erin's Isle-Team und außerdem Rugby für das National College of Ireland. Farrelly war auch als Bodyguard von Bono und Larry Mullen, Jr. von U2 sowie von Denise van Outen tätig. Farrelly ist gelernter IT-Techniker. Sein Vater Mark war ein Amateur-Bodybuilder. Er ist bekennender Fan des FC Liverpool und von Celtic Glasgow

Wrestlingkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farrelly begann 2002 mit dem Wrestling. Schnell jedoch musste er nach einer erlittenen Nackenverletzung knapp zwei Jahre lang pausieren. Ab Mai 2004 stand Farrelly für zwei Jahre bei Irish Whip Wrestling im Ring, wo er auch in Matches mit Raven und Drew Galloway beteiligt war. Von 2005 bis 2007 war er ebenfalls in der britischen Independent-Szene zu sehen, dabei bestritt er 2006 und 2007 Tryouts bei der WWE.

WWE (seit 2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florida Championship Wrestling (2007–2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von dieser wurde Farrelly schließlich 2007 unter Vertrag genommen und trat zunächst in der WWE-Trainingsliga Florida Championship Wrestling an. Dort debütierte er am 3. Oktober 2007 und durfte im Verlauf dort die FCW Florida Heavyweight Championship gewinnen.

Main Roster Debüt und WWE Champion (2009–2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ECW-Ausgabe vom 30. Juni 2009 debütierte Farrelly im WWE-TV. Somit war er zunächst Teil des ECW-Rosters und fehdete dort gegen Goldust und Shelton Benjamin. Am 26. Oktober 2009 wechselte man ihn zu RAW. Es folgten einige Matches, ehe er bereits am 13. Dezember desselben Jahres bei dem Pay-per-View WWE TLC: Tables, Ladders & Chairs die WWE Championship von John Cena gewinnen durfte. Am folgenden Abend bei RAW wurde Farrelly der Slammy Award in der Kategorie "Breakout Superstar of the Year (2009)" verliehen. Am 21. Februar 2010 musste er den Titel bei dem Pay-per-View Elimination Chamber wieder an John Cena abgeben. Während des Matches erlitt Farrelly ein Schädel-Hirn-Trauma und musste kurzfristig pausieren. Bei seiner Rückkehr attackierte er Triple H, was zu einem Match der beiden bei WrestleMania XXVI führte, welches er verlor.

Am 20. Juni bei dem Pay-per-View Fatal 4-Way durfte Farrelly ein Fatal 4-Way-Match gegen John Cena, Randy Orton und Edge gewinnen und so den WWE Champion-Titel zum zweiten Mal erhalten. Bei Night of Champions am 19. September 2010 musste er den Titel an Randy Orton abgeben. Am 29. November 2010 durfte er bei RAW das King of the Ring-Turnier gewinnen, nachdem er John Morrison, Kofi Kingston sowie eine Woche zuvor R-Truth besiegen durfte. Am 14. März 2011 gewann Farrelly die WWE United States Championship in einem Match gegen Daniel Bryan und legte das Gimmick des King Sheamus beiseite.

Royal Rumble Sieger und World Heavyweight Champion (2011–2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sheamus als World Heavyweight Champion (2012).

Beim WWE Draft am 26. April 2011 wurde er zu SmackDown gewechselt. Daraufhin verlor er beim PPV Extreme Rules, am 1. Mai 2011, in einem Tables Match die WWE United States Championship an Kofi Kingston. Anschließend fehdete er gegen Randy Orton, Mark Henry und Christian.

Am 29. Januar 2012 gewann Farrelly das 25. Royal Rumble Match. Bei WrestleMania XXVIII am 1. April 2012 in Miami gewann er die World Heavyweight Championship von Daniel Bryan, welche er am 28. Oktober 2012 bei der Großveranstaltung "Hell in a Cell" an Big Show verlor. Seitdem fehdete er mit The Shield, Big Show und Damien Sandow. Am 14. Juli 2013 zog er sich beim PPV Money in the Bank bei einem Sturz durch eine Leiter einen Einriss an der Knorpellippe in seiner linken Schulter zu. Beim Royal Rumble 2014 kehrte Sheamus nach 6-monatiger Verletzungspause zur WWE zurück. Am 5. Mai 2014 gewann er erneut die WWE United States Championship. Am 3. November 2014, verlor Sheamus seinen United States Titel gegen Rusev der ihn mit einem Submission-Griff besiegte. Ab November 2014 pausierte er aufgrund einer Verletzung.

Am 30. März 2015 kehrte Sheamus bei RAW zurück und startete eine Fehde gegen Dolph Ziggler. Am 14. Juni 2015 durfte er das Money in the Bank Ladder Match gewinnen, was ihm laut Storyline innerhalb eines Jahres zu beliebiger Zeit ein Titelmatch um die WWE World Heavyweight Championship garantiert. Am 22. November 2015 löste Farrelly den Money in the Bank-Vertrag bei der Survivor Series 2015 ein und wurde somit neuer WWE World Heavyweight Champion. Sheamus verlor den WWE World Heavyweight Championship am 14. Dezember 2015 bei Raw gegen Roman Reigns.

The Bar und Raw Tag Team Champion (seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Bar bei einem WWE Event (2017).

Bei dem am 19. Juli 2016 erstmals seit 2011 wiederdurchgeführten WWE Draft, wurde Sheamus in das RAW-Roster gedraftet. Im Anschluss an den Draft begann er eine Fehde gegen Cesaro. In der Folgezeit bestritten die beiden eine Best-of-7-Matchserie, welche beim SummerSlam begann und beim PPV Clash of Champions endete. Das letzte Aufeinandertreffen endete jedoch ergebnislos, da beide Männer nicht mehr in der Lage waren, den Kampf fortzusetzen. Am folgenden Abend bei RAW wurden er und Cesaro von General Manager Mick Foley zu einem Tag Team zusammengestellt. Nach mehreren Siegen gewannen die beiden beim PPV Roadblock: End of the Line die WWE Raw Tag Team Championship von The New Day. Die Titel verloren sie am 29. Januar 2017 beim Royal Rumble an Karl Anderson und Luke Gallows.[2] Am 4. Juni 2017 bei Extreme Rules gewannen er und Cesaro als Tag Team zum zweiten Mal die WWE Raw Tag Team Championship, nachdem sie die Hardy Boyz in einem Steel-Cage-Match besiegen konnten. Am 28. Januar 2018 gewann er beim Royal Rumble, zusammen mit Cesaro, zum vierten mal die Raw Tag Team Championship von Seth Rollins und Jason Jordan.

Schauspielkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farrelly spielte in dem britischen Spielfilm The Escapist – Raus aus der Hölle (2008) die Rolle "Two Ton" neben den Schauspielern Joseph Fiennes und Brian Cox. Er hatte im Jahr 2006 eine kleine Rolle in dem irischen Film 3 Crosses und spielte den Zombie eines keltischen Kriegers in dem 2009 produzierten irischen Horrorfilm Assault of Darkness mit dem Hauptdarsteller Vinnie Jones. Des Weiteren hatte er einige Auftritte in Dustin the Turkeys Show Dustin's Daily News, wo er Streit mit Dustin anfing. Es endete mit einem Match zwischen Dustin und Farrelly, welches Dustin gewinnen durfte. Außerdem trat er in der Podge and Rodge Show als ein Leprechaun-Wrestler auf. 2016 spielte Farrelly in Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows die Rolle von „Rocksteady“.

Wrestlingerfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sheamus als WWE Champion (2010).
WWE
Florida Championship Wrestling
Irish Whip Wrestling
  • 2x Irish Whip Wrestling International Heavyweight Champion
Pro Wrestling Illustrated

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephen Farrelly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b http://www.celebheights.com/s/-Sheamus-48722.html
  2. Royal Rumble 2017 Ergebnisse und Berichtwrestling-infos.de, abgerufen am 30. Januar 2017
  3. Pro Wrestling Illustrated (PWI) 500 for 2017. profightdb.com.