Karl Heinz Roth

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Karl Heinz Roth (* 27. Mai 1942 in Wertheim) ist ein deutscher Arzt, politischer Publizist und Historiker. Er wurde vor allem durch seine Arbeiten zur Sozialgeschichte des Nationalsozialismus bekannt.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl Heinz Roth ist Sohn eines Polizeimeisters und einer Näherin. Er absolvierte 1961 das Abitur. Nach der Erreichung der Hochschulreife ging er freiwillig zur Bundeswehr und wurde der Luftwaffe zugeteilt. Hier erlebte er, wie sich die deutschen Streitkräfte in ihrer Traditionspflege unkritisch auf die Wehrmacht des Dritten Reiches beriefen. Daher verweigerte Roth die Ablegung des „Feierlichen Gelöbnisses“ – laut Roth sein „erster bewußter politischer Schritt“. Daraufhin wurde er in eine Sanitätseinheit „strafversetzt“.[1]

Es folgte ein Medizinstudium in Würzburg und Köln und die Teilnahme am Studentenprotest gegen Notstandsgesetzgebung und Vietnamkrieg. Im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) gelangte er bis in den Bundesvorstand. Daneben begann er eine Tätigkeit als Betriebssanitäter der Kölner Ford-Werke. Damals arbeiteten zahlreiche linke Studenten zeitweilig in einem Betrieb, um sich mit der „Arbeiterklasse“ zu verbünden. 1967 setzte er sein Studium und seine SDS-Tätigkeit in Hamburg fort. Kurz nach dem Attentat auf den linken Studentenführer Rudi Dutschke nahm Roth an Protesten gegen den Verleger Axel Springer teil. Bei einer Demonstration am 1. Mai 1968 wurde Roth festgenommen und kurz darauf wieder freigelassen. Anschließend erließ die Justiz einen Haftbefehl gegen ihn. Die Anklage wurde schließlich im Rahmen einer angekündigten Amnestie der Regierung Brandt fallengelassen.[2] 1970 schloss Roth sein Medizinstudium in Hamburg ab.

Als es 1970 im Jordanischen Bürgerkrieg zur Niederschlagung der PLO kam, reiste Roth in den Nahen Osten, um dort medizinische Hilfe zu leisten. Danach arbeitete er einiges Zeit im Hamburger Hafenkrankenhaus und ab 1973 im Kölner Vinzenz-Hospital.

Roth engagierte sich nach dem Zerfall des SDS im Internationalismusreferat des AStA der Universität Hamburg und in der daraus hervorgegangenen „Gruppe Trikont“. Aus einem Teil dieser Organisation, zu dem auch Roth gehörte, gingen später die „Proletarische Front“ sowie die „Proletarische Front – Gruppe Westdeutscher Kommunisten“ hervor, die von dem politischen Ansatz der italienischen operaistischen Gruppe „Potere operaio“ inspiriert waren und gemeinsam mit anderen operaistischen Gruppen die Publikationen Wir Wollen Alles und darauf folgend Autonomie – Materialien gegen die Fabrikgesellschaft herausbrachten.[3] Zu beiden Publikationen steuerte Roth Artikel bei und wirkte bei der Gründung der Autonomie 1975 mit.

Zu einem Zwischenfall kam es am 9. Mai 1975, als Roth, wieder in Deutschland, in Köln in eine Polizeikontrolle geriet; er befand sich in Begleitung von Werner Sauber, einem Mitglied der Bewegung 2. Juni. Es kam zu einer Schießerei, bei der Werner Sauber und der Polizist Walter Pauli getötet wurden. Ein weiterer Polizist wurde angeschossen. Roth selbst wurde lebensgefährlich verletzt und in der Folge wegen Mordes angeklagt, 1977 freigesprochen.

Nach seiner Genesung ließ sich Roth als Arzt in Hamburg nieder. Politisch näherte er sich nicht parteigebundenen linken Bewegungen an. Zugleich veröffentlichte er Bücher zur Sozialgeschichte des Nationalsozialismus, insbesondere über die Verbrechen auf medizinischem Gebiet. Außerdem schrieb er zur Geschichte und Gegenwart der deutschen Arbeiterbewegung, darunter 1974 das Buch Die „andere“ Arbeiterbewegung.

Ab Mitte der 1980er Jahre begann Roth sich mit Unternehmensgeschichte zu beschäftigen. Zusammen mit dem als Herausgeber fungierenden Hans Magnus Enzensberger veröffentlichte er mit seiner Stiftung zur Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts einige Untersuchungen des O.M.G.U.S., die dieses Büro nach dem Zweiten Weltkrieg gegen große deutsche Unternehmen durchgeführt hatte: Ermittlungen gegen die Deutsche Bank (1985), die Dresdner Bank (1986) und die I.G. Farben.

1986 war Roth Mitgründer der Zeitschrift 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts,[4] die seit 2003 unter dem Titel Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts erscheint. Für diese ist Roth als Redakteur und Autor tätig.[5] Zudem ist Roth weiterhin Vorstandsvorsitzender der u. a. diese Zeitschrift tragenden Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhundert. 1986 wurde er mit einer Arbeit über Filmpropaganda und Vernichtung der Geisteskranken und Behinderten im „Dritten Reich“ als Mediziner promoviert. 1987 war Karl Heinz Roth wiederum mit seiner Stiftung Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts Herausgeber des Werkes Das Daimler-Benz-Buch - ein Rüstungskonzern im tausendjährigen Reich, dessen eindrücklicher Aufsatz Der Weg zum guten Stern des »Dritten Reichs«: Schlaglichter auf die Geschichte der Daimler-Benz AG und ihrer Vorläufer (1890–1945) aus seiner Feder ist.

1992 legte er seine Dissertation Intelligenz und Sozialpolitik im "Dritten Reich". Eine methodisch-historische Studie am Beispiel des Arbeitswissenschaftlichen Instituts der Deutschen Arbeitsfront in Geschichtswissenschaft vor und wurde an der Universität Bremen zum Dr. Phil. promoviert. Sein Doktorvater war Hans-Josef Steinberg. Die Arbeit erschien 1993 im Saur-Verlag und wurde 2011 neu aufgelegt.

Ebenfalls 1992 veröffentlichte Roth zusammen mit Angelika Ebbinghaus eine Dokumentation über den im nationalsozialistischen Deutschland stark engagierten Historiker Theodor Schieder. Darin ging es um dessen bis dahin kaum bekannte Polendenkschrift vom 7. Oktober 1939.[6] Roth äußerte sich in der Folge zur Wissenschaftsgeschichte der Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert, insbesondere zum Verhältnis zwischen Historikern und dem Nationalsozialismus.[7]

Im Jahr 2000 veröffentlichte er die Schrift Anschließen, angleichen, abwickeln, in der er die Planungen westdeutscher Regierungsstellen für den Fall der Wiedervereinigung beschrieb. Zum 5-jährigen Jubiläums-Ratschlag von Attac Deutschland im April 2005 hielt Roth die Abschlussrede mit dem Titel Der Zustand der Welt und die Chancen einer glaubwürdigen Alternative.[8] Er zählt sich zur sogenannten Graswurzelbewegung und ist gleichzeitig als linker Publizist tätig.

Karl Heinz Roth ist im Beirat des Internetprojektes Informationen zur deutschen Außenpolitik. Die Gruppe Wildcat, in deren gleichnamiger Zeitschrift er publiziert, bezeichnet er als seine politische Heimat. Sein politischer Ansatz ist weiterhin stark vom Operaismus beeinflusst.[9]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Eckard Kanzow: Unwissen als Ohnmacht. Zum Wechselspiel von Kapital und Wissenschaft. Voltaire Verlag, Berlin 1970.
  • mit Nicolaus Neumann und Hajo Leib: Invasionsziel DDR. Psychologische Kampfführung. Vom Kalten Krieg zur Neuen Ostpolitik. Konkret-Buchverlag, Hamburg 1971.
  • Die „andere“ Arbeiterbewegung und die Entwicklung der kapitalistischen Repression von 1880 bis zur Gegenwart. Ein Beitrag zum Neuverständnis der Klassengeschichte in Deutschland. Mit ausführlicher Dokumentation zu Aufstandsbekämpfung, Werkschutz u. a., Trikont-Verlag, München 1974, ISBN 3-920385-55-1.
  • mit Angelika Ebbinghaus und Heidrun Kaupen-Haas (Hrsg.): Heilen und Vernichten im Mustergau Hamburg - Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik im Dritten Reich. Neuer Konkret Verlag, Hamburg 1984, ISBN 3-922144-41-1.
  • mit Götz Aly: Die restlose Erfassung. Volkszählen, Identifizieren, Aussondern im Nationalsozialismus. Rotbuch Verlag, Berlin 1984. (überarb. Neuaufl. Fischer (Tb.), Frankfurt 2000, ISBN 3-596-14767-0)
  • Filmpropaganda für die Vernichtung der Geisteskranken und Behinderten im „Dritten Reich“. In Götz Aly (Hrsg.): Reform und Gewissen. „Euthanasie“ im Dienst des Fortschritts. (= Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik. 2). Weitere Beitr. Karl Friedrich Masuhr, Maria Lehmann, Ulrich Schultz. Rotbuch, Berlin 1989, ISBN 3-88022-951-1, S. 125–193. (Zugl. Diss. med. Universität Hamburg 1986)
  • Die historische Bedeutung der RAF. In: Die alte Straßenverkehrsordnung. Dokumente der RAF. Mit Beiträgen von Wolfgang Pohrt, K. Hartung, Gabriele Goettle, Joachim Bruhn, K. H. Roth, Klaus Bittermann. 1. Auflage. Edition Tiamat, Berlin 1986, ISBN 3-923118-06-6, S. 175–198.
  • Der Weg zum guten Stern des »Dritten Reichs«: Schlaglichter auf die Geschichte der Daimler-Benz AG und ihrer Vorläufer (1890–1945). In: Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts Hrsg.: Das Daimler-Benz-Buch - ein Rüstungskonzern im „Tausendjährigen Reich“. Nördlingen 1987, ISBN 3-89190-950-0.
  • mit Michael Schmid (Hrsg.): Die Daimler-Benz AG 1916–1948. Schlüsseldokumente zur Konzerngeschichte. Nördlingen 1987.
  • Menschenversuche – Wahnsinn und Wirklichkeit. Als Hrsg. mit einem Vorwort von Roth. Kölner Volksblatt, Köln 1988, ISBN 3-923243-30-8.
  • mit Angelina Sörgel, Frieder Otto Wolf, Hermannus Pfeiffer, Klaus Milke und Gisela Rubbert (Hrsg.): Macht ohne Kontrolle. Berichte über die Geschäfte der Deutschen Bank. Schmetterling Verlag, Stuttgart 1990.
  • Intelligenz und Sozialpolitik im „Dritten Reich“. Eine methodisch-historische Studie am Beispiel des Arbeitswissenschaftlichen Instituts der Deutschen Arbeitsfront. Saur, München 1993, ISBN 3-11-199988-2. (wieder ebd. 2011, ISBN 978-3-11-169050-6. Zugl. Diss. phil, Geschichtswissenschaft, Universität Bremen 1992)
  • Auf dem Glatteis des neuen Zeitalters – Die Krise, das Proletariat und die Linke. In: Res Strehle u. a.: Krise – welche Krise? Hrsg. von der IG Rote Fabrik. 1. Auflage. Edition ID-Archiv, Berlin/ Amsterdam 1995. (online)
  • Geschichtsrevisionismus. Die Wiedergeburt der Totalitarismustheorie. KVV Konkret, Hamburg 1999, ISBN 3-930786-20-6.
  • Anschließen, angleichen, abwickeln. Die westdeutschen Planungen zur Übernahme der DDR 1952 bis 1990. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-930786-27-3.
  • mit Werner Röhr und Brigitte Berlekamp (Hrsg.): Der Krieg vor dem Krieg. Politik und Ökonomik der »friedlichen« Aggressionen Deutschlands 1938/1939. VSA-Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3-87975-837-9.
  • mit Arno Klönne und Karl-Adolf Otto (Hrsg.): Fluchtpunkte. Das soziale Gedächtnis der Arbeiterbewegung. VSA-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-89965-039-5.
  • mit Angelika Ebbinghaus (Hrsg.): Rote Kapellen – Kreisauer Kreise – Schwarze Kapellen. Neue Sichtweisen auf den Widerstand gegen die NS-Diktatur 1938–1945. VSA-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3-89965-087-5.
  • Der Sozialkahlschlag: Perspektiven von oben – Gegenperspektiven von unten. In: Engelke, Klein, Wilk (Hrsg.): Soziale Bewegungen im globalisierten Kapitalismus. Trotzdem Verlag, Frankfurt 2005, ISBN 3-931786-22-6.
  • Die Intelligenz und die „soziale Frage“ – Aus heutiger Sicht. In: grundrisse.zeitschrift für linke theorie & debatte. Nr. 18, 2006.
  • Heydrichs Professor. Historiographie des „Volkstums“ und der Massenvernichtungen: Der Fall Hans Joachim Beyer. In: Peter Schöttler (Hrsg.): Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft 1918–1945. Suhrkamp, Frankfurt 1997, ISBN 3-518-28933-0, S. 262–342.
  • mit Marcel van der Linden (Hrsg.) unter Mitarb. v. Max Henninger: Über Marx hinaus. Arbeitsgeschichte und Arbeitsbegriff in der Konfrontation mit den globalen Arbeitsverhältnissen des 21. Jahrhunderts. Assoziation A, Berlin 2009, ISBN 978-3-935936-80-4.
  • Die globale Krise. Globale Krise - Globale Proletarisierung - Gegenperspektiven, VSA-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-89965-363-2. Rezension bei HSozKult
  • mit Jan-Peter Abraham: Reemtsma auf der Krim: Tabakproduktion und Zwangsarbeit unter der deutschen Besatzungsherrschaft 1941–1944. Edition Nautilus, Hamburg 2011, ISBN 978-3-89401-745-3.
  • mit Zissis Papadimitriou: Die Katastrophe verhindern. Manifest für ein egalitäres Europa. Edition Nautilus, Hamburg 2013, ISBN 978-3-89401-785-9.
  • griechenland am abgrund. die deutsche reparationsschuld. eine flugschrift. VSA-Verlag, Hamburg 2015, ISBN 978-3-89965-664-0.
  • mit Ulf-Thomas Lesle: Völkische Netzwerke: Alfred Toepfer und das Stiftungsunternehmen ACT/F.V.S. Eine Forschungsbilanz. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. Jg. 63, H. 3, 2016, S. 213–234.
  • mit Hartmut Rübner: Reparationsschuld – Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa. Metropol, Berlin 2017, ISBN 978-3-86331-265-7. (Aufsatzsammlung)
  • Karl Heinz Roth: Alfred C. Toepfer. In: Michael Fahlbusch, Ingo Haar, Alexander Pinwinkler (Hrsg.): Handbuch der völkischen Wissenschaften. Akteure, Netzwerke, Forschungsprogramme. 2. grundlegend überarbeitete und erweiterte Auflage. Unter Mitarbeit von David Hamann, 2 Bde, Berlin 2017, 978-3-11-043891-8, S. 825-843.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Dethloff (Hrsg.): Ein ganz gewöhnlicher Mordprozeß? Das politische Umfeld des Prozesses gegen Roland Otto, Karl-Heinz Roth und Werner Sauber. Rotbuch Verlag, Berlin 1978, ISBN 3-88022-198-7.
  • Frombeloff (Hrsg.): ... und es begann die Zeit der Autonomie. Politische Texte von Karl Heinz Roth. Zusammengestellt und mit einführenden Texten versehen von Frombeloff, Verlag Libertäre Association, Hamburg 1993, ISBN 3-922611-42-7. (Enthält u.a. eine politische Biografie Roths. Neben den einführenden Texten und denen von Roth ist ein Interview mit Roth aus dem Jahr 1993 abgedruckt.)
  • Karsten Linne, Thomas Wohlleben (Hrsg.): Patient Geschichte. Für Karl-Heinz Roth. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-86150-015-9. (mit ausführlicher Bibliographie und weiteren biographischen Angaben). Darin enthalten unter anderem:
    • Karsten Linne, Thomas Wohlleben: Für Karl Heinz Roth. S. 11–19.
    • Angelika Ebbinghaus: Zwischen Politik und Wissenschaft – Eine kommentierte Bibliographie. S. 21–49.
  • Peter Schöttler: Von der Schwierigkeit häretischer Wissenschaft. Für Karl Heinz Roth, den Historiker. In: Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts. 22, Heft 2, 2007, S. 121–124.
  • Dietmar Lange: Betriebsintervention und Internationalismus Anfang der 1970er Jahre. Interview mit Karl-Heinz Roth. In: Arbeit - Bewegung - Geschichte. Zeitschrift für historische Studien. Metropol Verlag, ISSN 2366-2387, Heft I, 2016, Schwerpunkt Linke Betriebsintervention, wilde Streiks und operaistische Politik 1968 bis 1988. S. 100–107.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karsten Linne, Thomas Wohlleben: Für Karl Heinz Roth. In: Karsten Linne, Thomas Wohlleben (Hrsg.): Patient Geschichte. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-86150-015-9, S. 11.
  2. Karsten Linne, Thomas Wohlleben: Für Karl Heinz Roth. In: Karsten Linne, Thomas Wohlleben (Hrsg.): Patient Geschichte. Frankfurt 1993, S. 12ff.
  3. Dietmar Lange: Betriebsintervention und Internationalismus Anfang der 1970er Jahre. Interview mit Karl-Heinz Roth. In: Arbeit - Bewegung - Geschichte. Zeitschrift für historische Studien. Heft I, 2016.
  4. Homepage: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20.und 21. Jahrhunderts.
  5. Konzept der Zeitschrift Sozial.Geschichte.
  6. In: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 7, 1992, Heft 1, S. 62–94.
  7. Karl Heinz Roth: Geschichtsrevisionismus. Die Wiedergeburt der Totalitarismustheorie. KVV Konkret, Hamburg 1999, ISBN 3-930786-20-6. Siehe auch Karl Heinz Roth: Das Elser-Problem: Die Misere der Geschichtsschreibung über den antinazistischen Widerstand in der Ära des Kalten Kriegs und ihre Auswirkungen auf den Paradigmenwechsel der neunziger Jahre. In: Achim Rogoss, Eike Hemmer, Edgar Zimmer (Hrsg.): Georg Elser. Ein Attentäter als Vorbild. Edition Temmen, Bremen 2006, ISBN 3-86108-871-1, S. 72–85.
  8. Karl Heinz Roth: Der Zustand der Welt und die Chancen einer erneuten sozialistischen Alternative. Rede im Attac-Rundbrief Sand im Getriebe. Nr. 44, Juni 2005, (PDF; 140 kB). Vgl. die erweiterte Fassung Karl Heinz Roth: Der Zustand der Welt. Gegen-Perspektiven. VSA-Verlag, 2005, ISBN 3-89965-138-3.
  9. Wildcat Nr. 83, Frühjahr 2009, Inhalt.