Kirschhofen

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Kirschhofen
Stadt Weilburg
Koordinaten: 50° 28′ 23″ N, 8° 14′ 35″ O
Höhe: 151 (137–173) m ü. NHN
Einwohner: 686 (31. Dez. 2017)[1]
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35781
Vorwahl: 06471
Kirschhofen liegt auf der linken Seite der Lahn (Lahnbogen) und ist über eine Fußgängerbrücke mit dem rechtslahnischen Odersbach verbunden.
Kirschhofen liegt auf der linken Seite der Lahn (Lahnbogen) und ist über eine Fußgängerbrücke mit dem rechtslahnischen Odersbach verbunden.

Kirschhofen ist ein Stadtteil von Weilburg im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt im Weilburger Lahntalgebiet, am Rande des östlichen Hintertaunus, 1,8 km südwestlich der Weilburger Kernstadt an einem Lahnbogen. Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt der Stadtteil Odersbach. Beide Orte sind durch eine Fußgängerbrücke miteinander verbunden. Östlich am Ort vorbei führt die Landesstraße 3323.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1363 wurde die Ortschaft zum ersten Mal mit dem Ortsnamen Kyrchschyrben urkundlich erwähnt. Im 18. Jahrhundert gab es im Ort ein Kupferbergwerk.

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde das Dorf am 31. Dezember 1970 ein Stadtteil von Weilburg.[2]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Kirschhofen lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[3][4]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirschhofen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1970
Jahr  Einwohner
1834
  
331
1840
  
352
1846
  
386
1852
  
402
1858
  
430
1864
  
469
1871
  
481
1875
  
468
1885
  
478
1895
  
431
1905
  
446
1910
  
460
1925
  
502
1939
  
514
1946
  
715
1950
  
732
1956
  
714
1961
  
704
1967
  
771
1970
  
809
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [3]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[3]

• 1885: 436 evangelische, 42 katholische Einwohner
• 1961: 574 evangelische, 125 römisch-katholische Einwohner

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Vereinsleben wird hauptsächlich vom Formel 1-Club Kirschhofen e.V., von der 1925 gegründeten Freiwillige Feuerwehr Kirschhofen (seit 14. April 1974 mit ihrer Jugendfeuerwehr), vom Heimat- und Wanderverein, vom TuS Kirschhofen e.V., vom VdK-Ortsverein Kirschhofen sowie vom Dorfverein Kirschhofen e.V. geprägt.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch eine Brücke für Fußgänger über die Lahn ist Kirschhofen mit dem Stadtteil Odersbach verbunden.

Seit dem Jahr 1925 sorgt die Freiwillige Feuerwehr Kirschhofen (ab 14. April 1974 mit Jugendfeuerwehr) für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe in diesem Ort. Es wird eine Städtische Kindertagesstätte „Kuckucksnest“ betrieben. Es bestehen in Kirschhofen das Bürgerhaus in der Roßsteinstraße, der Sportplatz, ein Kinderspielplatz sowie Rad- und Wanderwege.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirschhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Weilburg: „Leben in der Stadt Weilburg – Zahlen, Daten, Fakten“, abgerufen am 18. März 2018.
  2. Der Hessische Minister des Innern: Zusammenschluß der Stadt Weilburg und der Gemeinden Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Gaudernbach, Hasselbach, Hirschhausen, Kirschhofen, Odersbach und Waldhausen im Oberlahnkreis zur Stadt „Weilburg“ vom 5. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 3, S. 111, Punkt 120 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,5 MB]).
  3. a b c Kirschhofen, Landkreis Limburg-Weilburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  4. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).