Korona Kielce

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Korona Kielce
Korona Kielce Logo.png
Basisdaten
Name Korona Kielce
Sitz Kielce
Gründung 10. Juli 1973
Präsident Krzysztof Zając
Website korona-kielce.pl
Erste Mannschaft
Trainer Gino Lettieri
Stadion Kolporter Arena
Plätze 15.550
Liga Ekstraklasa
2016/17 5. Platz
Heim
Auswärts

Korona Kielce (offiziell Sportowa Spółka Akcyjna Korona Kielce) ist ein polnischer Fußballclub aus der in der Provinz Heiligkreuz gelegenen Großstadt Kielce. Korona, die Krone, ist das Symbol der Stadt und des Vereins. Seine Heimspiele trägt der Klub in der Kolporter Arena aus, welche über 15.550 Plätze verfügt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 10. Juli 1973 gegründet, als die beiden Kielcer Klubs Iskra and SHL fusionierten. 1975 stieg Korona Kielce erstmals in die zweite polnische Liga auf, konnte sich jedoch nicht durchsetzen und stieg wieder ab. Von 1982 bis 1990 spielte der Verein erneut in der zweiten Liga. Im Jahr 1996 übernahm Nida Gips Korona und es kam zur Umbenennung in Miejski Klub Sportowy Sekcja Futbolowa Korona. Es folgte ein weiteres Jahr in der zweiten Liga 1998/99 und ein erneuter Abstieg. Ein Jahr später fusionierte der Klub mit einem weiteren Team aus Kielce - Błękitni Kielce - und wurde in Kielecki Klub Piłkarski Korona umbenannt. 2002 wurde das polnische Pressevertriebsunternehmen Kolporter S.A. Sponsor des Vereins. Innerhalb von vier Jahren stieg der Klub nun von der dritten Liga in die Ekstraklasa – Polens höchste Spielklasse – auf. Seitdem wird der Verein von vielen polnischen Spielern als große Perspektive betrachtet. Allein in den ersten beiden Jahren der Erstligazugehörigkeit wurden bereits fünf Spieler des Teams in die polnische Fußballnationalmannschaft berufen. Aufgrund ihrer offensiven Spielweise gelten sie als die attraktivste Mannschaft der Ekstraklasa und deren Spiele werden regelmäßig im polnischen Fernsehen übertragen. Dies fördert die ohnehin gute finanzielle Situation des Vereins noch weiter. Nach der Saison 2008 musste der Verein wegen der Beteiligung an einer Korruptionsaffäre in die zweitklassige 1. Liga zwangsabsteigen. Am Ende der Saison 2008/09 gelang - durch den Lizenzentzug für Widzew Lodz - der direkte Wiederaufstieg in die Ekstraklasa.

Am 11. April 2017 übernahm Dieter Burdenski, der Ex-Torwart von Werder Bremen, mit 72 Prozent die Mehrheit am Verein. Dies ist möglich, da es in Polen die 50+1-Regel nicht gibt. Burdenski möchte den Verein langfristig aufbauen. Den Kontakt stellte der frühere Oldenburger Kapitän und Freund Krzysztof Zajac her. Er soll neuer Präsident des Clubs werden.[1][2]

Kader der ersten Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 18. Juli 2017)[3]

Name Rückennummer Nationalität Länderspiele/-tore
Torwart
Zlatan Alomerović 33 SerbeSerbe DeutscherDeutscher 0/0
Maciej Gostomski 1 PolePole 0/0
Matthias Hamrol 25 DeutscherDeutscher PolePole 0/0
Leonid Otchenashenko - PolePole UkrainerUkrainer 0/0
Abwehr
Angelos Argyris 55 GriecheGrieche 0/0
Shawn Maurice Barry 25 US-AmerikanerUS-Amerikaner Puerto RicanerPuerto Ricaner 0/0
Adrian Bednarski - PolePole 0/0
Radek Dejmek 32 TschecheTscheche 0/0
Elhadji Pape Diaw 23 SenegaleseSenegalese 0/0
Ken Kallaste 19 EsteEste 35/0
Adnan Kovačević 5 BosnierBosnier 0/0
Bartosz Kwiecień 99 PolePole 0/0
Krystian Miś 2 PolePole 0/0
Damian Pietras - PolePole 0/0
Bartosz Rymaniak 26 PolePole 0/0
Mittelfeld
Nabil Aankour 10 MarokkanerMarokkaner FranzoseFranzose 0/0
Dani Abalo 17 SpanierSpanier 0/0
Eryk Borczyński - PolePole 0/0
Fabian Burdenski 20 DeutscherDeutscher 0/0
Marcin Cebula 7 PolePole 0/0
Michael Gardawski - DeutscherDeutscher PolePole 0/0
Ivan Jukić 22 KroateKroate 0/0
Jacek Kiełb 27 PolePole 2/0
Łukasz Kosakiewicz 21 PolePole 0/0
Jakub Kotarzewski - PolePole 0/0
Mateusz Możdżeń 8 PolePole 0/0
Jakub Mrozik 37 PolePole 0/0
Adrian Uniat - PolePole 0/0
Jakub Żubrowski 14 PolePole 0/0
Angriff
Maciej Górski 16 PolePole 0/0
Nika Katscharawa 9 GeorgienGeorgien 7/1
Elia Soriano 89 DeutscherDeutscher ItalienItalien 0/0
Piotr Poński 90 PolePole 0/0
Michał Smolarczyk 93 PolePole 0/0

Namensänderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973 – KSS Korona Kielce
  • 1996 – MKS SF Korona Kielce
  • 2000 – KKP Korona Kielce
  • 2002 – MKS Kolporter Korona Kielce
  • 2008 – MKS Korona Kielce

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Korona Kielce – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. welt.de: Werder-Legende kauft polnischen Fußballklub Artikel vom 11. April 2017
  2. korona-kielce.pl: Konferencja prasowa Burdenskiego, Zająca, Lubawskiego i Paprockiego Artikel vom 11. April 2017 (polnisch)
  3. Kader der ersten Mannschaft (2017)