LHB VT 2E

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
LHB dieselelektrischer Doppeltriebwagen
VT/VS 2E, SGP VT 70, VTE (v.l.n.r.)
VT/VS 2E, SGP VT 70, VTE (v.l.n.r.)
Hersteller: Linke-Hofmann-Busch, Simmering-Graz-Pauker
Baujahr(e): 1976–1993
Ausmusterung: ab 2011 (erste Serie, GKB-Serie)
Achsformel: Bo’2’Bo’
Höhe: 3,5 m
Installierte Leistung: 2 × 228 kW – 485 kW
Leistungsübertragung: elektrisch
Anzahl der Fahrmotoren: 4 (je 75 kW – 125 kW)
Antrieb: 1 oder 2 Dieselmotoren
Bremse: K-P-A-E-Mg (D) el
Knorr Scheibenbremse, elektrische Bremse, Magnetschienenbremse
Steuerung: Mehrfachtraktion möglich
Kupplungstyp: Scharfenberg
Sitzplätze: 88–110
Fußbodenhöhe: 1,2 m

Der VT 2E ist ein dieselelektrischer Doppeltriebwagen des Herstellers Linke-Hofmann-Busch (LHB, heute Teil von Alstom Transport Deutschland) für den Nahverkehr. Die Fahrzeuge werden im deutschen Fahrzeugeinstellungsregister als Baureihe 0609.0 geführt. In Österreich fertigte Simmering-Graz-Pauker (SGP) den VT 70 in Lizenz.

Entstehung und technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Erneuerung ihres Fahrzeugparkes ließ die AKN Eisenbahn Mitte der 1970er Jahre von LHB einen neuen Triebwagen entwickeln. Bei der Konstruktion nahm man Anleihen bei dem ebenfalls von LHB gebauten elektrischen U-Bahn-Triebwagen DT2/DT3 der Hamburger Hochbahn (hergestellt ab 1962) bzw. der ersten Baureihe (Serien M1–M3) der Metro Amsterdam (hergestellt ab 1973), die viele ähnliche Teile verwendeten. Außerdem gibt es in der Gestaltung des Fahrzeugäußeren Ähnlichkeiten zur DB-Baureihe 627.0, an deren Herstellung LHB zwei Jahre zuvor ebenfalls beteiligt war.

Es entstand ein zweiteiliger Triebwagen mit dieselelektrischem Antrieb. Die beiden in Leichtbauweise gefertigten Triebwagenhälften mit je einem Antriebsgestell stützen sich auf einem gemeinsamen antriebslosen Jakobs-Drehgestell ab, das mit einer Magnetschienenbremse ausgestattet ist. Hier befindet sich auch bei den in Deutschland eingesetzten Fahrzeugen die Indusi-Spule.

Anfangs in jeder Hälfte, später nur in einer ist ein Dieselmotor mit Drehstromgenerator mit nachgeschaltetem Gleichrichter installiert. Die Enddrehgestelle werden von je zwei Gleichstrommotoren (letzte Serie: Drehstrom-Asynchronmotoren) angetrieben. Neben der Magnetschienenbremse sind die Triebwagen wie die U-Bahn-Vorgänger mit einer elektrischen Widerstandsbremse über die Fahrmotoren und einer Federspeicherbremse ausgestattet. Zur Unterstützung kann bei schlechter Witterung gesandet werden. Die anfallende Wärme der elektrischen Bremse wird über Lüfter direkt nach außen abgeleitet oder zum Heizen des Fahrgastraums verwendet, geheizt werden kann ferner auch mit vom Dieselgenerator erzeugten Strom. Dabei läuft im Stand der Dieselmotor mit höherer Drehzahl.

Jede Fahrzeughälfte verfügt beidseitig über zwei pneumatisch betätigte außen-laufende Doppelschiebetüren. Damit der Triebfahrzeugführer von seinem Sitz aus die Türen überwachen kann, befindet sich in jeder der vier Fahrzeugecken eine Klappe mit einem pneumatisch ausklappbaren Rückspiegel. Als Farbe wurden zunächst Gelb- und Orangetöne gewählt, später die jeweiligen Unternehmensfarben. Charakteristisch ist die nicht lackierte gesickte Außenverblechung unterhalb der Seitenfenster ähnlich der der DT2/DT3, die erst bei der letzten Serie nicht mehr verwendet wurde. Als Zugzielanzeige dienten Rollbänder über der Frontscheibe, die später durch moderne Anzeigen ersetzt wurden.

Aus der ersten Variante wurden später weitere entwickelt, die sich vor allem in Länge, Ausstattung, Motorisierung und Einstiegshöhe unterscheiden.

Bauarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VTE der AKN[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LHB VTE (AKN)
VTE in Barmstedt
VTE in Barmstedt
Nummerierung: VT 2.31 – VT 2.46
Anzahl: 16
Baujahr(e): 1976/1977
Ausmusterung: ab 2015
Länge über Kupplung: 30,13 m
Breite: 2,93 m
Leermasse: 51,9 t
Höchstgeschwindigkeit: 88 km/h
Installierte Leistung: 2 × 228 kW[1]
2 × 242 kW
Motorentyp: MAN D 3256 BTYUE
Cummins M11
Anzahl der Fahrmotoren: 4 (je 78 kW)
Steuerung: bis zu 4 in Mehrfachtraktion
Sitzplätze: 88

Der VTE der AKN ist das erste Modell. Bei diesem Modell verfügte jede Triebwagenhälfte über einen Dieselmotor und einen Generator. Die Sitzplatzanordnung ist quer 2+2 in vis-a-vis-Abteil-Anordnung. Gebaut wurden die Triebwagen von LHB in Salzgitter.

Die AKN beschaffte 16 Exemplare, sie trugen die Nummern VT 2.31 bis VT 2.46. Zwei Triebwagen, VT 2.31 und VT 2.42, kollidierten am 29. September 1994 auf einem eingleisigen Streckenabschnitt bei Bad Bramstedt. Die betroffenen Hälften wurden ausgemustert, aus den übrigen Hälften wurde ein neuer Zug VT 2.42 gebildet.

Von 1990 bis 1993 wurden die VTE in der eigenen Werkstatt in Kaltenkirchen an der Drehgestellaufhängung und Federung umgebaut, außerdem wurden Fahrkartenautomaten in die Einheiten eingebaut.[2]

Bei einem Umbau wurden die Züge mit LED-Rückleuchten und neueren Zugzielanzeigen ausgestattet, außerdem wurden die Unternehmensfarben der AKN (Weiß/Rot/Blau) für die neue Lackierung der Front übernommen.

Die Ausmusterung dieser ältesten Serie ist mit dem Ersatz durch die ursprünglich ebenfalls von LHB entwickelten LINT 54 von August bis Dezember 2015 durchgeführt worden. Die letzten Fahrten wurden am 13. Dezember 2015 durchgeführt. Die Fahrzeuge wurden Mitte 2015 nach einer Laufleistung von je etwa 3,4 bis 3,8 Millionen Kilometern zum Verkauf ausgeschrieben, wobei Käufern mit Nutzungskonzept ein Ersatzteilvorrat angeboten wurde.[3] Zwei der Altzüge werden bei den Rendsburger Eisenbahnfreunden für Sonderfahrten genutzt, die VT 2.39 und 2.42 befinden sich seit Mitte März 2016 beim Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen,[4] VT 2.38 ist beim Verein der Nebenbahn Staßfurt–Egeln e. V., die restlichen werden verschrottet.[5]


VT 70 der Graz-Köflacher Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SGP VT 70
VT 70.05 in Graz Hauptbahnhof
VT 70.05 in Graz Hauptbahnhof
Nummerierung: VT 70.01 bis VT 70.13
Anzahl: 13
Hersteller: Simmering-Graz-Pauker in Lizenz von Linke-Hofmann-Busch
Baujahr(e): 1980 und 1986
Ausmusterung: 2011–2013
Länge über Kupplung: 30,18 m
Breite: 2,93 m
Leermasse: 54 t
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Installierte Leistung: 2 × 235 kW
Motorentyp: MAN, mit Ladeluftkühlung
Anzahl der Fahrmotoren: 4 (je 78 kW)
Steuerung: bis zu 5 in Mehrfachtraktion
Sitzplätze: 110
3+2-Bestuhlung im Innenraum eines VT 70

Die Graz-Köflacher Eisenbahn (GKE) in Österreich beschaffte eine Weiterentwicklung dieses Triebwagens, die in Lizenz bei Simmering-Graz-Pauker (SGP) in Graz gebaut wurde. Änderungen gab es in der Ausstattung: Eine Triebwagenhälfte verfügt über eine Toilette, die Sitzplätze sind 2+3-vis-a-vis-Abteilen angeordnet. Auch wurde ein anderer, etwas stärkerer Dieselmotor verwendet, um die im Vergleich zur Region Hamburg größeren Steigungen bewältigen zu können. Dieser wurde zwischenzeitlich zweimal ausgetauscht, zuletzt 2001.[6]

Fünf Einheiten wurden in der ersten Serie 1980/1981 beschafft (VT 70.01 – 05), acht Einheiten 1986 nachbestellt (VT 70.06 – 13). Die Serien konnten ursprünglich an den Seitenfenstern unterschieden werden (1. Serie Klappfenster, 2. Serie Übersetzfenster), später wurden aber die Fenster getauscht, so dass alle Triebwagen über beide Fenstertypen verfügten. Weiter sind die Sitze unterschiedlich, die Befestigung des Scheibenwischers ist bei der ersten Serie oben, bei der zweiten unten.

Um auch den Anforderungen des Betriebs bei Schnee gerecht zu werden, wurden die Triebwagenhälften an den äußeren Enden durch einen fest mit dem Wagenkasten verbundenen Schneepflug ergänzt.

Im Jahr 2011 wurden die Triebwagen durch neue Stadler GTW ersetzt, einige VT 70 blieben als Reserve im Fuhrpark der GKB. Im Laufe des Jahres 2013 wurden alle Triebwagen der Reihe VT 70 ausgeschieden.

VT/VS 2E von FKE/VHT[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LHB VT/VS 2E (FKE/VHT)
VT2E der HLB in Köppern
VT2E der HLB in Köppern
Nummerierung: VT2E.1 A/B bis 9 A/B und
VT2E.11 A/B bis 21 A/B
Anzahl: 8 und 12
Baujahr(e): 1987 und 1992
Länge über Kupplung: 32.620 mm
Höhe: 3.550 mm
Breite: 3.033 mm (über Türen)
Drehzapfenabstand: 12.460 mm
Drehgestellachsstand: 2.100 mm
Leermasse: 55 t
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Installierte Leistung: 485 kW
Generator: 435 kW
Motorentyp: Daimler-Benz OM 444 LA
Motorbauart: Unterflur-Diesel
Anzahl der Fahrmotoren: 4 × BBC ERG 2040, 93 kW
Zugsicherung: PZB 90
Steuerung: bis zu 4 in Mehrfachtraktion
Sitzplätze: 122, neu: 96
Stehplätze: 152
Logos:   TSB-Logo.svg   HLB-Logo.svg   VHT-Logo.svg

Erstbestellung der FKE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste FKE-Serie

Auch die damalige Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn (FKE), heute Hessische Landesbahn (HLB), benötigte 1987 neue Triebwagen für die Strecke der Königsteiner Bahn, um einerseits den vom FVV geforderten 30-Minuten-Takt einhalten zu können und andererseits die älteren Esslinger Triebwagen ohne PZB zu ersetzen. Nach Probefahrten mit verschiedenen Modellen, darunter ein VT 2E der AKN – der als einziger Triebwagen die geforderte Geschwindigkeit auch auf einem Abschnitt mit starker Steigung einhalten konnte –, entschied man sich für einen Nachbau des Triebwagens. Die Fahrzeuge wurden als VT/VS 2E aufgenommen. Dabei wird der Triebwagen als VT 2E.x A (oder VT 2E x), der Steuerwagen als VT 2E.x B (oder VS 2E x) bezeichnet.

Der Wagenkasten wurde etwas verlängert und die Türanordnung geändert, damit ein bequemes Aussteigen an den S-Bahnhöfen möglich ist. Außerdem wurde die Einstiegshöhe an die S-Bahnsteige (96 cm) angepasst. Statt zwei Dieselmotoren wurde nun nur noch ein Unterflurmotor mit etwa doppelter Leistung verbaut. Auf eine Toilette wurde verzichtet. Der Schneepflug wurde durch einen flexibleren unter der Scharfenbergkupplung befestigten ersetzt. Die Fahrzeuge bekamen die Nummern 1–8 und wurden mit dem FKE-Logo markiert. Ähnlich wie die vorhergehenden Serien erhielten die Fahrzeuge neben dem gesickten Außenblech eine rote Lackierung, die Front- und Türenunterseiten waren hellbeige. Die Inneneinrichtung wurde mit gelb/weiß gestreiften Wänden und dunkelroten Sitzbezügen gestaltet. An der Stirnseite erhielten die Triebwagen ein Schild mit dem Linien-Buchstaben K.

Neue Bestellung für die Taunusbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taunusbahn-Serie, altes Logo

Als dann 1992 durch den Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) die Taunusbahn reaktiviert wurde, griff man auf den auf der anderen Taunusstrecke bewährten Typ zurück und beschaffte elf Triebwagen (Nr. 11–21), die mit dem VHT-Logo markiert wurden. Die FKE, die dann die Betriebsführung der Taunusbahn übernahm, hängte sich wegen des gestiegenen Bedarfs mit einem gleichartigen Fahrzeug an die Bestellung an (Nr. 9).

Als Unterschied zu den vorhandenen war die Frontunterseite der neuen Fahrzeuge gelb (Ausnahme: Triebwagen Nr. 9 der FKE noch in hellbeige[7]), die Türen wurden komplett rot lackiert. An der Front trugen sie das alte Taunusbahn-Logo: Ein roter Kreis mit dem Schriftzug TSB. Die alten Fahrzeuge erhielten ebenfalls das neue Logo, außerdem wurden ihre Türen an das neue Design angepasst. Innen wurden die Wände in dezentem Grau gehalten, für die Sitzbezüge verwendete man bordeaux-/türkis-farbigen Stoff. Technisch wurden nur Kleinigkeiten geändert. Die Tür zum Führerstand etwa wurde statt als Schwenktür nun als Schiebetür ausgeführt und die Fahrgasttür-Technik geringfügig geändert, wodurch unter anderem der Nothahn wegfiel. Anfangs trugen die Fahrzeuge auch noch zur Unterscheidung in der Frontscheibe ein Wechselschild mit den Buchstaben T oder K (für Taunus- oder Königsteiner Bahn).

Nach wenigen Jahren wurde ein neues Taunusbahn-Logo gestaltet. Es besteht ebenfalls aus dem Schriftzug TSB, die Buchstaben tragen allerdings Serifen und überlappen sich leicht.

Redesign[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inneneinrichtung nach Redesign

Alle Fahrzeuge wurden von Mitte 2006 bis 2007 bei Bombardier Transportation in Berlin modernisiert. Die Hauptmerkmale sind eine erneuerte Lüftungs- und Heizungsanlage mit Standheizung, eine Klimaanlage konnte jedoch aus statischen Gründen und zur Sicherstellung der Bremsleistung nicht eingebaut werden. Der Antrieb wurde mit einer besseren Geräuschdämmung ausgestattet. Die Fahrtzielanzeigen wurden mit einer LED-Anzeige ausgerüstet, die durch eine Anzeige im Inneren sowie die GPS-gesteuerte Ansage des nächsten Halts ergänzt wird (FIS). Anfangs wies das neue FIS noch häufig Probleme auf, die mit der Zeit behoben werden konnten.

Auch die Inneneinrichtung wurde einem zeitgemäßen Design angepasst: Neben neuen Sitzen statt der alten Sitzbänke und einem in leichtem Weiß gehaltenen Innenraum wurde auf die Hälfte der Gepäckablagen verzichtet und der Fahrgastraum durch Trennscheiben transparenter gestaltet. Dabei wurden auch Abteile mit 1. Klasse eingerichtet, die mit Klapptischen und Netzanschlüssen für Laptops ausgerüstet sind. Die Fahrkartenautomaten wurden jedoch wegen schlechter Erfahrungen mit Schwarzfahrern, die im letzten Moment noch Fahrscheine bezogen, ausgebaut. Die Farbgebung wurde ebenfalls verändert: Die Front ist nun komplett hellgelb lackiert und wird an den Seiten nach einem schrägen roten Streifen von einer weißen Fläche abgelöst, die Türen blieben hellrot. Damit entsprechen Lackierung und Sitze denen der LINT-41-Triebwagen. Ende September 2007 war der gesamte Bestand modernisiert. Alle tragen das HLB-Logo an der Seite (die FKE ging im März 2006 in die HLB Basis AG über), die Nummern 11–21 zusätzlich das des VHT.

Das Fahrzeug 12 wurde an Silvester 2006 bei einem Unfall mit einem Pkw an der Front leicht beschädigt und im Zuge des Redesigns instand gesetzt.

Im Jahr 2009 wurden die Triebwagen mit Notbremsüberbrückung nachgerüstet.

Heute (2016) fahren die Triebwagen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) wie die LINT 41 auf den drei Taunus-Linien der HLB: Taunusbahn (RMV-Linie 15), Königsteiner Bahn (RMV-Linie 12) und Sodener Bahn (RMV-Linie 13).

VTA der AKN[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

LHB VTA (AKN)
VTA bei Kaltenkirchen
VTA bei Kaltenkirchen
Nummerierung: VT 2.51 bis VT 2.68
Anzahl: 18
Baujahr(e): 1993
Länge über Kupplung: 32,62 m
Breite: 3,03 m
Leermasse: 55,4 t
Höchstgeschwindigkeit: 105 km/h
Installierte Leistung: 485 kW
Motorentyp: Cummins KTA-19-R2
Motorbauart: 6-Zylinder-Diesel
Stromübertragung: Stromschiene (s.u.)
Anzahl der Fahrmotoren: 4 (je 125 kW) ABB Asynchron
Steuerung: bis zu 4 in Mehrfachtraktion
Sitzplätze: 96
Besonderheiten: 8 Hybridfahrzeuge

1993 beschaffte schließlich die AKN noch einmal 18 Triebwagen, die wiederum in der Länge den FKE-Fahrzeugen entsprachen. Auf die gesickte Außenverblechung wurde erstmals verzichtet. Es wurde ein neuer, leistungsstärkerer Motor gewählt, und Antriebssteuerung und Motoren gänzlich auf Drehstrom umgestellt. Die Fahrzeuge bekamen die Nummern VT 2.51 bis VT 2.68.

Die neuen Triebzüge konnten mit den VTE der ersten Serie gekuppelt werden, dabei sorgte eine Sicherheitsschaltung dafür, dass die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nicht überschritten wurde.

Acht Triebzüge (VT 2.51 − 57 und 2.68) wurden mit Stromabnehmern an Drehgestellen für die seitliche Stromschiene des Hamburger S-Bahn-Systems nachgerüstet. So können sie als Zweikrafttriebwagen auch ohne Dieselmotor auf den S-Bahn-Strecken verkehren.

Die Baureihe wurde später mit modernen Zugzielanzeigen und LED-Rückleuchten ausgestattet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grundlegende Modernisierung der AKN. In: Der Stadtverkehr, Heft 11/12-1976, S. 442–444, Verlag Werner Stock, Bielefeld 1976
  2. AKN-Hauptwerkstadt: „Klinik“ für Triebwagen. In: Fahr mit uns, Kundenzeitschrift der HHA, Ausgabe 2/1990
  3. AKN-Verkauf: Triebwagen gefällig?, Meldung des Norddeutschen Rundfunks vom 6. August 2015
  4. BEM: VT2E-Triebwagen fahren am 24. April 2016 auf der Strecke Nördlingen – Dinkelsbühl – Feuchtwangen
  5. Endstation Schrottplatz: Züge im Schredder, Meldung des Norddeutschen Rundfunks vom 12. April 2016
  6. Drehscheibe der GKB, Ausgabe April 2006 (PDF; 1,5 MB)
  7. Foto

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: LHB VTE/VTA – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma
 Commons: SGP VT 70 – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma
 Commons: LHB VT2E – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma