Liste der Straßen in Hamburg-Rönneburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lage von Rönneburg in Hamburg und im Bezirk Harburg (hellrot)

Die Liste der Straßen in Hamburg-Rönneburg ist eine Übersicht der gegenwärtig im Hamburger Stadtteil Rönneburg vorhandenen Straßen. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rönneburg (Ortsteilnummer 706) leben 3430 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2018) auf 2,4 km². Rönneburg liegt im Postleitzahlenbereich 21079.

In Rönneburg gibt es 41 benannte Verkehrsflächen, darunter eine Themengruppe „Opfer des Nationalsozialismus“ im Westen, die sich nach Langenbek fortsetzt: Herbert-Thörl-Weg, Horlebuschweg, Johannes-Bremer-Weg und Leiserweg.

Übersicht der Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße. Über den Link (Lage) kann die Straße auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt.
  • Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße) und einer dreistelligen Nummer.
  • Länge/Maße in Metern:
    Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas Nord[1] mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.
    Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-
schlüssel
Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Achterkamp
(53° 26′ 20″ N, 10° 0′ 38″ O)
A015 0350 alte Flurbezeichnung („hinterm Feld“) 1927 Achterkamp
Am Burgberg
(53° 26′ 7″ N, 10° 0′ 17″ O)
A206 0450 nach der Lage an der 1233 urkundlich erwähnten Runneborge 1932 Am Burgberg
An der Eiche
(53° 26′ 5″ N, 10° 0′ 44″ O)
A397 0275 nach dem Gehölz „Rönneburger Eiche“ 1932 An der Eiche
An der Eisenbahn
(53° 26′ 5″ N, 10° 1′ 0″ O)
A398 0600 nach der Lage an der Bahnstrecke Hamburg-Hannover 1947 An der Eisenbahn
Auf den Bengen
(53° 25′ 48″ N, 9° 59′ 38″ O)
A707 0235 nach einer alten Flurbezeichnung 2007 Auf den Bengen
Beim Brinkmannschen Park
(53° 26′ 24″ N, 10° 0′ 29″ O)
B893 0275 in Anlehnung an den nahegelegenen Brinkmannschen Park 2005 Beim Brinckmannschen Park
Burggraben
(53° 26′ 10″ N, 10° 0′ 22″ O)
B718 0160 siehe Am Burgberg um 1932 unbeschilderter Waldweg oberhalb der Vogteistraße Burggraben
Diekdamm
(53° 26′ 4″ N, 10° 0′ 17″ O)
D094 0190 nach einer alten Flurbezeichnung (Diek = Teich) 1932 Diekdamm
Eichheister
(53° 25′ 37″ N, 10° 0′ 4″ O)
E066 0585 nach einem Waldstück im Forst Höpen 1954 als „Eichheister“ bezeichnet man jung gepflanzte Eichen Eichheister
Foßholt
(53° 25′ 46″ N, 10° 0′ 1″ O)
F195 0250 niederdeutsch Foßholt = Fuchsgehölz 1950 Foßholt
Herbert-Thörl-Weg
(53° 25′ 53″ N, 9° 59′ 46″ O)
H790 0085 Herbert Thörl (1889–1945), Harburger Fabrikant, Opfer des Nationalsozialismus 1988 Herbert-Thörl-Weg
Hilshain
(53° 26′ 12″ N, 10° 0′ 0″ O)
H433 0325
(im Stadtteil)
nach einem alten Flurnamen 1932 1667 als „vor dem hilligen seine“ bezeichnet, nördliche Straßenhälfte ab Hilshöhe für ca. 25 Meter in Wilstorf, sonst auf Rönneburger Gebiet Hilshain
Hilshöhe
(53° 26′ 12″ N, 9° 59′ 53″ O)
H434 0075
(im Stadtteil)
siehe Hilshain 1939 Straßenfläche komplett in Wilstorf, Grundstücke auf der Ostseite zwischen Hilshain und Hüllbeen in Rönneburg Hilshöhe
Holzhäuser
(53° 25′ 59″ N, 10° 0′ 9″ O)
H608 0355 aus dem Volksmund entstanden, vermutlich waren Häuser aus der Rönneburger Bauernhölzung gemeint 1932 Holzhäuser
Horlebuschweg
(53° 26′ 1″ N, 9° 59′ 49″ O)
H789 0075 Johannes Horlebusch (1906–1939), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus 1988 Horlebuschweg
Hörstener Straße

(Lage)

H512 1150
(im Stadtteil)
Ortschaft Hörsten in der benachbarten Gemeinde Seevetal 1889 Westteil in Harburg, Ostteil in Gut Moor, insbesondere die komplette Straßenfläche; lediglich das Grundstück Nr. 44 befindet sich auf Rönneburger Gebiet Hörstener Straße in Höhe Haus Nr. 44 (rechts im Anschnitt)
Hüllbeen
(53° 26′ 9″ N, 9° 59′ 57″ O)
H664 0265 nach einer alten Flurbezeichnung 1932 nördliche Straßenhälfte zwischen Hanhoopsfeld und Hilshöhe in Wilstorf, südliche Hälfte in Langenbek, westlich der Hilshöhe in Rönneburg Hüllbeen
Johannes-Bremer-Weg
(53° 26′ 2″ N, 9° 59′ 47″ O)
J132 0125
(im Stadtteil)
Johannes Bremer (1885–1937), Opfer des Nationalsozialismus 1988 westlicher Teil in Langenbek Johannes-Bremer-Weg
Kanzlershof
(53° 26′ 31″ N, 10° 0′ 39″ O)
K062 1700 nach den Besitzern des Geländes im 17. Jahrhundert, den Kanzlern des Harburger Schlosses 1950 Kanzlershof
Kanzlershofer Weg
(53° 26′ 39″ N, 10° 1′ 3″ O)
K555 0135
(im Stadtteil)
siehe Kanzlershof 1974 östlicher Teil ab Bahnbrücke in Gut Moor Kanzlershofer Weg
Kanzlerstraße
(53° 26′ 20″ N, 10° 0′ 26″ O)
K063 0515 siehe Kanzlershof 1932 Westseite des nordöstlichen Teils zwischen Vorderkamp und Radickestraße in Wilstorf Kanzlerstraße
Küsterstieg
(53° 26′ 17″ N, 10° 0′ 20″ O)
K447 0135 in Anlehnung an den Küstersweg 1952 Küsterstieg
Küstersweg
(53° 26′ 13″ N, 10° 0′ 13″ O)
K448 0580 nach dem Grundeigentümer Eduard Küster, der hier eine seit 1836 bestehende Gastwirtschaft betrieb 1938 Küstersweg
Leiserweg
(53° 26′ 6″ N, 9° 59′ 48″ O)
L379 0120
(im Stadtteil)
Julius und Hedwig Leiser (1876/1879–1941), Opfer des Nationalsozialismus 1988 westlicher Teil in Langenbek Leiserweg
Niedersachsenweg
(53° 26′ 18″ N, 10° 0′ 8″ O)
N107 0105 frei gewählt durch den Vorbesitzer Heinrich Weselmann 1934 ursprünglich als Privatweg angelegt; nördliche Straßenhälfte in Wilstorf Niedersachsenweg
Pepers Seeg
(53° 26′ 0″ N, 10° 0′ 5″ O)
P065 0180 „seeg“ = „sickern“ als alte Quellbezeichnung, Peper der Name des Eigentümers, auf dessen Besitz diese Quelle lag 1932 Pepers Seeg
Plaggenhieb
(53° 25′ 42″ N, 9° 59′ 53″ O)
P131 0405 nach der Plaggenhiebberechtigung für die Anwohner; als Plaggen bezeichnet man Heidestücke, die abgestochen („abgeplaggt“) werden 1954 westlicher Straßenteil im Verlauf des Friedhofs Langenbek in Sinstorf Plaggenhieb
Radickestraße
(53° 26′ 20″ N, 10° 0′ 2″ O)
R016 0220
(im Stadtteil)
Gärtnerfamilie Radicke aus Rönneburg, die dort eine Gärtnerei betrieb 1950 nur südliche Straßenhälfte zwischen Vogtei- und Kanzlerstraße, ansonsten in Wilstorf Radickestraße, Blick von der Vogtei- zur Kanzlerstraße
Reller
(53° 26′ 2″ N, 10° 0′ 54″ O)
R147 0350 in Abwandlung von „Redder“ (Heckenweg) 1920 Reller
Rellerstieg
(53° 26′ 2″ N, 10° 0′ 46″ O)
R420 0095 in Anlehnung an den Straßennamen Reller 1979 Rellerstieg
Rönneburger Freiheit
(53° 25′ 53″ N, 10° 0′ 7″ O)
R241 0590 frei gewählt durch einen Vorbesitzer; eine weitere Möglichkeit geht davon aus, dass es sich um Gemeindegebiet handelte, auf dem sich Bauern Baumaterialien zum Eigenbedarf holen konnten 1950 Rönneburger Freiheit
Rönneburger Kirchweg
(53° 25′ 46″ N, 9° 59′ 24″ O)
R242 0310
(im Stadtteil)
nach dem Weg zur Sinstorfer Kirche 1938 westlicher Teil in Langenbek, teilweise auch in Sinstorf Rönneburger Kirchweg
Rönneburger Stieg
(53° 25′ 51″ N, 9° 59′ 49″ O)
R243 0250 in Anlehnung an die frühere, nichtamtliche Bezeichnung „Rönneburger Kirchsteig“ 1954 Rönneburger Stieg
Rotbergfeld
(53° 26′ 6″ N, 10° 0′ 0″ O)
R301 0870 nach einem alten Flurnamen 1953 Rotbergfeld
Rotbergkamp
(53° 26′ 3″ N, 10° 0′ 5″ O)
R403 0230 siehe Rotbergfeld 1974 Rotbergkamp
Rotbergstieg
(53° 26′ 1″ N, 9° 59′ 56″ O)
R436 0205 siehe Rotbergfeld 1988 Rotbergstieg
Vogteistraße
(53° 26′ 9″ N, 10° 0′ 30″ O)
V070 1550 nach dem Sitz der früheren Vogtei Höpen 1932 Vogteistraße
Vorderkamp
(53° 26′ 25″ N, 10° 0′ 34″ O)
D113 0460 in Anlehnung an den benachbarten Achterkamp 1947 nördliche Straßenhälfte des westlichen Teils in Wilstorf Vorderkamp
Wagenwerkweg
(53° 25′ 47″ N, 10° 1′ 28″ O)
W012 0430
(im Stadtteil)
nach dem dort gelegenen Wagenwerk der Deutschen Bundesbahn 1952 verläuft über die Landesgrenze hinaus weiter nach Meckelfeld im niedersächsischen Landkreis Harburg Wagenwerkweg
Wasmerstraße
(53° 26′ 42″ N, 10° 0′ 10″ O)
W083 0175
(im Stadtteil)
Detlef Friedrich Wulff Benedictus von Wasmer (1790–1874), Vorbesitzer des Gutes Kanzlerhof 1900 führte ursprünglich über die Gleise der Bahnlinie Hamburg-Hannover, nach Abriss der Brücke auf Rönneburger Seite eine Sackgasse ohne Anwohner, Teil westlich der Bahngleise in Wilstorf Wasmerstraße
Wittheck
(53° 26′ 3″ N, 10° 0′ 28″ O)
W342 0395 nach der Flurbezeichnung Wittich, bereits 1859 Vor dem Wiethick 1932 Wittheck

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Digitaler Atlas Nord

Literatur und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Straßen in Hamburg-Rönneburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien