Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt/So–Z

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt enthält die 784 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 1. Wiener Gemeindebezirks Innere Stadt.[1]


Denkmäler nach Straßen geordnet: A–D | E–He | Hi–K | L–Roc | Rot–Si | So–Z

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Sog. Hildebrandt-Haus/Elloisches Haus
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Sog. Hildebrandt-Haus/Elloisches Haus
ObjektID: 40877
Sonnenfelsgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das im Kern gotische Bürgerhaus hat eine barocke Fassade aus dem Jahr 1717. Die Fassade ist durch Riesenpilaster auf Konsolen über Hermenpilastern gegliedert, die Fensterrahmungen mit Knickgiebelverdachungen sind reich dekoriert. Der Volutensprenggiebel im ersten Obergeschoß weist eine Madonnenstatue auf. Die Einfahrt mit gotischen Stichtonnengewölbe führt in einen Innenhof mit dreigeschoßigen Pawlatschen. Der Weinkeller (Zwölf Apostelkeller) ist zweigeschoßig und tonnengewölbt.
Bürgerhaus, Zur kleinen Weintraube Datei hochladen Bürgerhaus, Zur kleinen Weintraube
ObjektID: 40881
Sonnenfelsgasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus stammt aus der Zeit vor 1550 und wurde mehrfach umgebaut und aufgestockt, zuletzt 1823. Die Fassade ist ortsteingegliedert mit Doppelachsen an den Seiten und Rahmenfeldern mit klassizistischem Dekor zwischen erstem und zweitem Obergeschoß. Die Tür des schlichten klassizistischen Portals stammt aus dem Jahr 1782. Das Foyer ist tonnengewölbt.
Bürgerhaus, Zu den sechs Schimmeln
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Bürgerhaus, Zu den sechs Schimmeln
ObjektID: 40878
Sonnenfelsgasse 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das palaisartige barocke Bürgerhaus wurde im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts erbaut. Es hat einen flachen, lisenengerahmten Mittelrisaliten und additiv angeordnete Fenster mit ornamentalen Kartuschen und Rankenwerk. Das Korbbogenportal wird von einem geschwungenen Balusterbalkon bekrönt. Die Erdgeschoßräume sind kreuzgratgewölbt mit Rankenwerkstuck, im ersten Stock befindet sich ein Spiegelgewölbe mit Stuckrahmen und Medaillons aus dem 19. Jahrhundert.
Bürgerhaus, Zum Braunen Hirschen Datei hochladen Bürgerhaus, Zum Braunen Hirschen
ObjektID: 50312
Sonnenfelsgasse 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätbarocke Wohnhaus stammt aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts und wurde 1817 verändert. Die Fassade ist schlicht, die Dreiecksgiebel der Renster ruhen auf Volutenkonsolen. Das Korbbogenportal weist eine originale Holztüre mit Beschlägen aus dem 18. und 19. Jahrhundert auf.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 40836
Sonnenfelsgasse 15
Standort
KG: Innere Stadt
Urkundlich erwähnt wird ein Gebäude an dieser Stelle seit 1411, das jetzige Haus wurde um 1635 erbaut und 1808 aufgestockt. Im Erdgeschoß befand sich lange eine Druckerei, in der das Wiener Blättl herausgegeben wurde. Ein bemerkenswertes Element ist das Renaissanceportal mit einer Löwenmaske im Abschlussstein mit einem angedeuteten Dreiecksgiebel und einem Pinienzapfen mit flankierenden Voluten oberhalb der geraden Verdachung. Das Portal ist ein Rest des Vorgängerhauses und geht auf die Zeit zwischen 1570 und 1580 zurück.[2]
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 40879
Sonnenfelsgasse 17
Standort
KG: Innere Stadt
Das Spätrenaissance-Bürgerhaus wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut. Die Fassade ist ortsteingegliedert mit horizontalen Putzbändern. Oberhalb des Rundbogenportals erhebt sich ein ortsteingegliederter Erker mit teilweise erhaltener Wappenkartusche. Die Einfahrt ist kreuzgratgewölbt, im Erdgeschoß gibt es Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölbe.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 40883
Spiegelgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus in den Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1886 von Carl Schumann erbaut. Original erhalten ist die Geschäftsausstattung aus dem Jahr 1911 von Emil Hoppe, Otto Schönthal und Marcel Kammerer.
Ehem. Palais Szechenyi
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Ehem. Palais Szechenyi
ObjektID: 50546
Spiegelgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Palais in neobarocken Formen wurde 1896/97 von Viktor Siedek erbaut. Die Fassade oberhalb der Geschäftszone ist dreigegliedert, über geschichteten ionischen Hermenriesenpilastern erheben sich Riesenlisenen mit stuckierten Schäften und im Attikageschoß Lisenen, die in die Volutenkonsolen des Kranzgesimses münden. In der Beletage weisen die Fenster alternierend Knick- und Bogengiebelverdachungen mit Kartuschen auf. Das geschwungene Portal wird von einem vorgezogenen Rundbogen und ionischen Halbsäulen, die seitliche Gehtüren von Hauptportal abtrennen flankiert, der Giebel endet in Voluten mit Putti, die in einem dreigeschoßigen Erker enden, der mit einem Gitterbalkon bekrönt wird.
Göttweigerhof
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Göttweigerhof
ObjektID: 40885
Spiegelgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses spätklassizistische Gebäude wurde 1820–1830 von Joseph Kornhäusel erbaut. Die Ecke ist abgeschrägt, der Sockel ist gebändert und weist keilsteinbesetzte Lünettenfenster auf. Darüber ist die Fenstergliederung rein additiv mit geschoßweise differenzierten Fensterverdachungen. Eine Gedenktafel erinnert an Franz Schubert, der kurzzeitig das Vorgängerhaus bewohnte. Der Stiftskeller mit Platzlgewölben hat ein original erhaltenes Holzportal.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 96336
Spiegelgasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1895 erbaut. Oberhalb der Geschäftszone von der die originale Holzverkleidung erhalten ist, ist die Fassade mit genuteten Lisenen gegliedert, die im Attikageschoß in einen Stichkappentonnengesims mit reichem Dekor übergehen. Über alle Achsen erstreckt sich ein Balkon mit Schmiedeeisengeländer.
Wohn- und Geschäftshaus und das Geschäftsportal des ehem. Herrenmodegeschäftes P. C. Leschka
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Wohn- und Geschäftshaus und das Geschäftsportal des ehem. Herrenmodegeschäftes P. C. Leschka
ObjektID: 83970
Spiegelgasse 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1897 von Donat Zifferer nach einem Entwurf von Alois Maria Wurm-Arnkreuz erbaut. Es hat zwei Fassaden, die andere befindet sich in der Seilergasse. Oberhalb der Geschäftszone und des rustizierten Mezzanins erhebt sich die ortsteingequaderte Oberzone, die drei Mittelachsen mit einem schmiedeisernen Balkon in der Mitte werden von zwei zweigeschoßigen Erkern flankiert. Die korinthischen Riesenpilaster an der Fassade gehen im Attikageschoß in Karyatidhermen über. Die Mittelachsen werden von einem Dreiecksgiebel bekrönt. Der ehemalige Herrensalon Leschka wurde 1923 von Adolf Loos eingerichtet.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 50553
Spiegelgasse 21
Standort
KG: Innere Stadt
das Haus wurde 1900/01 von Georg Demski erbaut. Die Fassade ist durch Lisenen, Erker und flache Risalite rhythmisch gegliedert. Im Vorgängerhaus wohnte Franz Grillparzer, zwei Portraitmedaillons im Foyer (von Hans Bitterlich) erinnern daran.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 40887
Spiegelgasse 23
Standort
KG: Innere Stadt
Das josephinische Zinshaus mit Plattendekor wurde 1786 von Adalbert Hild anstelle eines Traktes des Kapuzinerklosters erbaut. Das Rundbogenportal weist Zopfdekor auf. Die Einfahrt hat eine Korbbogentonne und führt zu zwei Wendeltreppen mit originalen Geländern.
Botschaft von Kolumbien
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Botschaft von Kolumbien
ObjektID: 40888
Stadiongasse 6-8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1882/83 erbaut und ist ein Frühwerk Otto Wagners. Es ist mit einem zweistufigen gebänderten Sockel und einer Oberzone mit additiv angeordneten Ädikulafenstern klar gegliedert. Das gebänderte Lisenenportal weist auf Höhe des Beletagebalkons Allegorien (Architektur, Theater, Ackerbau, Handel) in Form von Putti auf.
Miethaus mit Rathaus-Apotheke
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Miethaus mit Rathaus-Apotheke
ObjektID: 40889
Stadiongasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus ist ein Frühwerk Otto Wagners. Es wurde 1880 erbaut und 1931/32 von Carl Kronfuß aufgestockt. Oberhalb einer gebänderten Sockelzone erheben sich additiv gereihte, gerade verdachte Fenster und ein Konsolbalkon. Die Rathaus-Apotheke hat noch ihre originale Einrichtung.
Bräuner-Hof
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Bräuner-Hof
ObjektID: 90374
Stallburggasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1910/11 von Arnold Heymann erbaut. Es weist einen seichten Risaliten und abgerundete Ecken auf. Oberhalb der metallverkleideten Geschäftszone wird die Oberzone durch eine Putzfassade mit Lisenen und Parapetfeldern gegliedert, die Parapete im Mittelrisaliten sind mit Reliefs geschmückt. Die Eckbalkone sind rund. Das Foyer ist mit Marmorplatten verkleidet und weist Lisenen mit Puttoreliefs auf. Im Erdgeschoß befindet sich das Café Bräunerhof.
Gasthaus, Gösser Bierklinik, Zum goldenen Drachen
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Gasthaus, Gösser Bierklinik, Zum goldenen Drachen
ObjektID: 50523
Steindlgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde im dritten Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut und später mehrfach umgebaut, zuletzt in den 1920er-Jahren nach dem Einzug der Gösser Bierklinik. Oberhalb der gebänderten Sockelzone mit Rundbogenportal erhebt sich eine Beletage mit gerade verdachten Fenstern, deren Sturzfelder Muscheldekor aufweisen, dekoriert sind auch die Parapetfelder in den Obergeschoßen. Oberhalb des Portals befindet sich eine Madonnenstatue in einer baldachinbekrönten Rundnische, die schmiedeeisernen Laternenhalterungen stammen aus dem 17. Jahrhundert.
Miethaus und Pfarrhof, Zur Goldenen Schlange, ehem. Stanislaus Kostka - Wohnhaus mit Kapelle Datei hochladen Miethaus und Pfarrhof, Zur Goldenen Schlange, ehem. Stanislaus Kostka - Wohnhaus mit Kapelle
ObjektID: 40890
Steindlgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut, die Wohnung von Stanislaus Kostka wurde 1583 als Kapelle eingerichtet und 1742 barock ausgestattet. 1757 wurde das Gebäude aufgestockt und die Fassade neu gestaltet. Oberhalb einer gebänderten Sockelzone mit Korbbogenportal erhebt sich die Oberzone mit Eckbänderung und gerade verdachten Fenstern, die in den Sturzfeldern schlicht dekoriert sind. In der Kurrentgasse wird die Kapelle durch ein vergittertes Fenster mit gesprengtem Dreiecksgiebel auf Volutenkonsolen mit Engelsfiguren und Kartusche angezeigt. Die Kapelle ist ein von einer Segmentbogentonne überwölbter Saalraum mit reicher Stuckierung und Stuckmarmorverkleidung.
Anmerkung: Identadresse Kurrentgasse 2
Ehem. Virgilkapelle, Magdalenenkapelle
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Ehem. Virgilkapelle, Magdalenenkapelle
ObjektID: 66324
Stephansplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Virgilkapelle, eine unterirdische Gruft neben dem Stephansdom in Wien, ist eine Krypta von rechteckiger Form (etwa 6 m × 10 m) mit sechs Nischen. Sie liegt heute etwa 12 m unter dem Niveau des Stephansplatzes.
Stephansdom, Dom- und Metropolitankirche St. Stephan
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Stephansdom, Dom- und Metropolitankirche St. Stephan
ObjektID: 50321
Stephansplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Der Stephansdom (eigentlich: Domkirche St. Stephan zu Wien) am Wiener Stephansplatz ist seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Der Dom in seiner heutigen Form wurde zwischen der Mitte des 12. und dem Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut. Die älteren Teile um das Hauptportal (Riesentor) sind romanisch, während Langhaus und Türme im gotischen Stil erbaut wurden. Um 1520 wurde der Bau aufgegeben, der Nordturm ist daher unvollendet.
Erzbischöfliches Churhaus samt Kapelle
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Erzbischöfliches Churhaus samt Kapelle
ObjektID: 40891
Stephansplatz 3, 3a
Standort
KG: Innere Stadt
Errichtet wurde dieses freistehende Palais auf unregelmäßigem Grundstück 1738–1740 von Daniel Christoph Dietrich und Johann Gottfried Pock. Das ehemals darin befindliche Priesterseminar wurde 1758 gegründet. 1806 wurde das Gebäude aufgestockt. Zum Stephansplatz hin hat es einen Mittelrisaliten und flache Eckrisalite, in den Trakten dazwischen befinden sich bemerkenswert ausgestaltete Schulterbogenportale, die von jeweils zwei weiblichen Sitzfiguren bekrönt werden, die die theologischen Tugenden symbolisieren.
Domherrenhof
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Domherrenhof
ObjektID: 1592
Stephansplatz 5-5a
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1837–1842 von Leopold Mayr erbaut. Es ist ein dreiseitig freistehendes Durchhaus zur Domgasse mit zwei Innenhöfen.
Zwettlerhof, Großer Zwettlhof, Dom- und Diözesanmuseum/Missionsbuchhandlung
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Zwettlerhof, Großer Zwettlhof, Dom- und Diözesanmuseum/Missionsbuchhandlung
ObjektID: 20245
Stephansplatz 6
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Durchhaus zur Wollzeile wurde 1842–1844 von Leopold Mayr erbaut und ist ein Übergangswerk vom Spätklassizismus zum Frühhistorismus. Über einem gebänderten Erdgeschoß mit Rundbogenfenstern erhebt sich die Oberzone mit additiv gegliederten Fenstern mit gerader Verdachung.
Haashaus
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Haashaus
ObjektID: 90022

seit 2013

Stephansplatz 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haas-Haus ist das dritte Haus dieses Namens an dieser Stelle und stammt aus dem Jahr 1990 von Hans Hollein. Das Haus hat eine abgerundete Fassade mit turmartiger Ecke, sie ist kontrastreich mit Marmor, Stahl und Glas gestaltet.
Anmerkung: Identadresse Stock-im-Eisen-Platz 4
Wohn- und Geschäftshaus Zu den sieben Sternen
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Wohn- und Geschäftshaus Zu den sieben Sternen
ObjektID: 76472
Sterngasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Der Hausname wurde bereits 1473 urkundlich genannt. Das heutige Haus wurde 1837/38 von Anton Grünn erbaut. Es ist ein spätklassizistisches Eckhaus mit additiver Fensterreihung, die Fenster haben profilierte Rahmungen, sowie dreieckige und gerade Verdachungen. Es hat ein Rundbogenportal mit einem Konsolsturz.
Wiener Neustädter Hof
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Wiener Neustädter Hof
ObjektID: 76608
Sterngasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser barocke Stiftshof hat eine geknickte Hauptfassade und ist viergeschoßig. Er steht an der Stelle eines ehemaligen mittelalterlichen Durchhauses vom Kienmarkt zum Berghof und Hohen Markt. Erbaut wurde es 1735–1737 für den Abt Benedikt Hell von Johann Pauli.
Marc-Aurel-Hof
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Marc-Aurel-Hof
ObjektID: 76949
Sterngasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Mietshaus in neobarocken Formen wurde 1891 von Arnold Lotz erbaut. Es hat einen überkuppelten Eckturm mit Laterne und einer Standfigur Marc Aurels im vierten Geschoß. Das pilastergerahmte Sprenggiebelportal hat eine Holztüre in Rokokoformen.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 22326
Sterngasse 6A
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1892 von Friedrich Schön erbaut. Die von einem stuckierten Kordongesims nach oben abgeschlosserne Hauptzone ist im Sichtziegelstil ausgeführt, die Beletagefenster haben rhythmisierende Giebelverdachungen und Balusterparapete.
Hauszeichen, Stock im Eisen
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Hauszeichen, Stock im Eisen
ObjektID: 19340
Stock-im-Eisen-Platz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der älteste noch erhaltene Nagelbaum wurde ab der Zeit um 1440 benagelt und ist in einer Nische des Palais Equitable untergebracht.
Miethaus, Zum Stoß im Himmel
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Miethaus, Zum Stoß im Himmel
ObjektID: 21907
Stoß im Himmel 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das palaisartige spätbarocke Mietshaus ist aus mehreren Vorgängerbauten zusammengewachsen, die Fassade stammt aus dem Jahr 1768. In der Mitte befindet sich ein übergiebelter, flacher Risalit. Über einem gebänderten Sockelgeschoß erhebt sich ein genutetes erstes Obergeschoß mit reich dekorierten Fenstersturzfeldern (Rocaille und Blumenranken), oberhalb davon ist die Fassade lisenengegliedert, das zweite Obergeschoß hat verkröpfte Fensterverdachungen. Das segmentbogig verdachte Korbbogenportal hat innerhalb reicher Stuckdekoration einen spätgotischen Stein mit der Inschrift IHS.
Schule
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Schule
ObjektID: 76659
Stubenbastei 3
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Schulgebäude wurde 1867 erbaut und weist eine Fassade mit additiven Giebelfenstern und Pilasterportalen auf.
Anmerkung: Identadresse Zedlitzgasse 9
Bundesrealgymnasium
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Bundesrealgymnasium
ObjektID: 18329
Stubenbastei 6, 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Schulgebäude wurde 1911 nach Plänen von Hans Miksch und Julian Niedzielski errichtet. Über einer zweigeschoßigen genuteten Sockelzone erhebt sich eine lisenengegliederte Oberzone mit Ecknutung. Der flache Mittelrisalit zur Stubenbastei ist mit einem Attikageschoß bekrönt. Das Vestibül weist eine Kassaettendecke und eine Mitteltreppe mit neobarocke Steinbalustrade auf.
Ehem. Kriegsministerium, Regierungsgebäude
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Ehem. Kriegsministerium, Regierungsgebäude
ObjektID: 50380
Stubenring 1
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser 250 Meter lange Monumentalbau wurde 1909–1913 von Ludwig Baumann erbaut. Er gilt als Hauptwerk des „Restaurationshistorismus“ (auch „Maria-Theresien-Stil“), der eine konservative Gegenströmung zum Jugendstil darstellte. Der von zwei Seitenrisaliten begrenzte Mittelrisalit weist Halbsäulenkolonnaden auf. Die Parterrefenster sind mit steinernen Soldatenköpfen von Wilhelm Hejda dekoriert, die römischen Legionäre an den Portalgiebeln stammen von Othmar Schimkowitz. Im Attikageschoß befinden sich ein kolossaler bronzener Doppeladler von Emanuel Peindl und seitlich davon Giebelreliefs (Der Kampf und Die Belohnung des Siegers) von Hans Bitterlich. Der Denkmalschutz bezieht sich auch auf die 2500 Kugelbeleuchtungskörper.[3]
Radetzky-Denkmal
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Radetzky-Denkmal
ObjektID: 20947
vor Stubenring 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Reiterstandbild des Feldmarschalls Josef Wenzel Radetzky von Radetz stammt von Georg Niemann (Architektur) und Kaspar von Zumbusch (Figur und Reliefs) aus dem Jahr 1892. Er befindet sich auf einem roten abgetreppten Marmorsockel, der eine bronzerne Inschriftentafel mit Doppeladler und zwei Bronzereliefs (Radetzky im Kriegsrat, Radetzky mit Soldaten) aufweist.
Kokoschka-Denkmal Datei hochladen Kokoschka-Denkmal
ObjektID: 97264
Stubenring 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der auf zwei Steinsockeln stehende Bronzekopf von Oskar Kokoschka wurde von Alfred Hrdlicka 1963 entworfen und 1986 angefertigt.
Universität für Angewandte Kunst
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Universität für Angewandte Kunst
ObjektID: 50381
Stubenring 3
Standort
KG: Innere Stadt
Die ehemalige Kunstgewerbeschule wurde von Heinrich von Ferstel 1875–1877 erbaut. Der blockhafte Backsteinbau, dessen Räume um ein zentrales Gangsystem angeordnet sind, ist einer der wenigen Nutzbauten unter den klassischen Ringstraßenbauten. Er ist in den Formen der italienischen Renaissance gehalten und mit dem Museum für Angewandte Kunst über einen Trakt verbunden. An diesem Verbindungsbau gibt es den Minerva-Brunnen von Ferdinand Laufenberger aus dem Jahr 1873.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 95274
Stubenring 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistoristische Wohnhaus mit additiven Giebelfenstern und einem Mittelrisaliten zwischen Balkonen wurde 1905/06 von Max Fleischer erbaut.
Museum für angewandte Kunst (MAK)
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Museum für angewandte Kunst (MAK)
ObjektID: 40893
Stubenring 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude für das weltweit zweitälteste Kunstgewerbemuseum wurde 1866–1871 von Heinrich von Ferstel erbaut. Es folgt dem Typus eines genuesischen Palastes mit einem als Mittelrisalit hervorspringenden Mitteltrakt und zwei zweigeschoßigen Seitentrakten. Das Äußere ist mit Sichtziegelfassade ausgeführt und weist ein ionisches Ädikulaportal auf. Der Arkadenhof mit Stichkappen und dorischen sowie ionischen Säulen im Inneren ist aufwändig gestaltet. 1906–1908 wurde von Ludwig Baumann ein Erweiterungsbau zur Weiskirchnerstraße hin errichtet, der sich an die Ferstelschen Formen anlehnt, aber secessionistische Dekorelemente aufweist.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 71148
Stubenring 6
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistoristische Eckhaus mit neobarocken Formen stammt von Leopold Fuchs und wurde 1905 erbaut. Besonders markant ist der überkuppelte Eckrundturm. Im Stiegenhaus befinden sich secessionistische Stuckmotive und Fenster.
Bundeskammer der gewerbl. Wirtschaft, ehem. Kammer f. Handel, Gewerbe u. Industrie
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Bundeskammer der gewerbl. Wirtschaft, ehem. Kammer f. Handel, Gewerbe u. Industrie
ObjektID: 50378
Stubenring 8-10
Standort
KG: Innere Stadt
Die ehemalige Handelskammer wurde 1905–1907 von Ludwig Baumann errichtet. Sie ist ein Teil des Ensembles um den Georg-Coch-Platz mit späthistoristischen und secessionistischen Formen. Es handelt sich um einen freistehenden Baublock mit Seitenrisaliten. Im hohen Sockelgeschoßes befinden sich Souterrainfenster mit Bleireliefs von Jakob Gruber und Emmerich Alexius Swoboda, das Portal weist mit Pilaster gekoppelte dorische Säulen auf, die in einem überecklaufenden Balkongesims enden. Die Löwenreliefs an den Säulen stammen von E. A. Swoboda und Carl Wollek, der Triglyphenfries von Othmar Schimkowitz. An den Risaliten befinden sich ionische Riesenhalbsäulen, die ringseitig in Karyatiden (von Schimkowitz) übergehen. Von Schimkowitz stammen auch die Attikaskulpturen (ein Schiffsbug mit Putten und allegorische Figuren von Handel und Industrie). Bemerkenswert ist auch das Stiegenhaus in secessionistischen Formen mit dreiarmiger Freitreppe mit Schmiedeisengeländer.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 73182
Stubenring 14
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistoristische Eckhaus mit turmartiger Eckabrundung wurde 1904/05 von Jakob Gartner erbaut.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 96096
Stubenring 16
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistoristische Wohnhaus mit flachen Seitenrisaliten wurde 1904 von Johann Eustacchio erbaut.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 73088
Stubenring 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Eckhaus wurde 1900 von Carl Mayer erbaut. Es ist in den Formen der Neu-Wiener Renaissance erbaut und weist Halbsäulen- und Pilastergliederung sowie vor allem ein original erhaltenes steiles Walmdach auf. Bemerkenswert ist auch das stuccolustro-verkleidete Foyer.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 73223

seit 2015

Stubenring 22
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses späthistoristische Haus wurde 1900–1902 von Alexander Neumann erbaut. Es weist Seitenrisalite mit polygonalen Erkern sowie Balkone und additiv gereihte Giebelfenster auf. Bemerkenswert ist das marmorverkleidete Foyer mit Pilastern und Stuckmasken.
Kapuzinerkirche hl. Maria zu den Engeln mit Kloster und Kapuzinergruft
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Kapuzinerkirche hl. Maria zu den Engeln mit Kloster und Kapuzinergruft
ObjektID: 77198
Tegetthoffstraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Die Kirche wurde 1617 von Kaiserin Anna gestiftet und 1622–1633 erbaut. Sie hat eine schlichte frühbarocke Fassade, die in dieser Form aus den Jahren 1933–1936 stammt, wenn auch teilweise als Rekonstruktion älterer Formen. Die Inneneinrichtung stammt größtenteils aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die zwei Kaiserstatuen (Matthias und Ferdinand III.) allerdings wurden in den 1630er-Jahren angefertigt. Die Gruft ist eine der bedeutendsten Grabliegen eines europäischen Herrscherhauses der frühen Neuzeit. Nach dem Bau der Kirche wurden die Leichen der Stifter überführt, 1639 wurde sie von Ferdinand III. zur habsburgischen Erbbegräbnisstätte erklärt und erstmals erweitert. In den nächsten Jahrhunderten erfolgten noch mehrere Erweiterungen. Es gibt hier zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Sarkophage, vor allem aus dem 18. Jahrhundert.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 76546
Teinfaltstraße 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus mit reichem neobarocken Dekor wurde 1886 von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer erbaut. An der abgeschrägten Ecke befindet sich ein dreigeschoßiger Erker, das dekorative Knickgiebelportal wird von zwei Balkonen auf Atlanten und Hermen mit Schmiedeeisengitter bekrönt.
Ehem. Bodencredit-Anstalt, Norwegische Botschaft
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Ehem. Bodencredit-Anstalt
ObjektID: 40896
Teinfaltstraße 8, 8a, 10
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Gebäude wurde 1885–1887 von Emil von Förster erbaut. Es ist ein bemerkenswertes späthistoristisches Gebäude, das sich auch in städtebaulich exponierter Lage mit Café Landtmann und Burgtheater befindet. Vorbild sind florentinische Palais (Palazzo Medici Riccardi, Palazzo Strozzi). Das ganze Gebäude ist bossiert und mit Rundbogenfenstern ausgestaltet, zur Teinfaltstraße hin weist es einen seichten Mittelrisaliten auf. Im Inneren sind das pilastergegliederte Vestibül mit Stuckkassettendecke, die zweiarmige Prunkstiege und der ehemalige zentrale Kassensaal bemerkenswert.
Hotel Tigra
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Hotel Tigra
ObjektID: 40898
Tiefer Graben 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Wohnhaus wurde zwischen 1720 und 1730 erbaut, 1989 erhielt es einen zurückgesetzten Dachausbau. Über einem gebänderten Sockel sind die Obergeschoßachsen durch Bandlwerkstuck verbunden.
Hotel Tigra
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Hotel Tigra
ObjektID: 40899
Tiefer Graben 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das kleine barocke Wohnhaus wurde nach 1715 erbaut, um 1840 neu fassadiert und 1989 mit einem zurückgesetzten Dachausbau versehen. Die genutete Fassade weist Ortsteinquaderung auf, der Dekor in den Parapetfeldern und Fensterstürzen ist frühhistoristisch.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 50524
Tuchlauben 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das auf drei Seiten freistehende neoklassizistische Bürohaus wurde 1909/10 von Ernst Spielmann und Alfred Teller erbaut. Über einem dreigeschoßigen Sockel mit Verkleidung aus schwarzem Glas setzt sich die Oberzone mit einem durchlaufenden Balkon ab. Die Fassade ist geriffelt, zwischen den Fenstern befinden sich Majolikafelder mit neoklassizistischem Dekor.
Anmerkung: Identadresse Bognergasse 2
Wohnhaus, ehem. Hubhaus/Vizedomamt Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Hubhaus/Vizedomamt
ObjektID: 50533
Tuchlauben 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das im Kern bis ins Spätmittelalter zurückgehende Haus wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts umgebaut und erhielt seine monumentale palaisartige Fassade. Über einer hohen genuteten Sockelzone mit verkröpften Gesimsen erhebt sich eine Oberzone mit Plattendekor. Der Mittelrisalit ist durch ionische Riesenpilaster auf Lisenen gegliedert, die im Attikageschoß in gekoppelte Volutenkonsolen übergehen. Der Risalit wird von einem Dreiecksgiebel mit Ranken- und Muscheldekor bekrönt. Die Fassade zum Petersplatz entspricht der zur Tuchlauben. Im 19. Jahrhundert diente es als Amtsgebäude, u. a. war es 1823-1877 Sitz der Polizeioberdirektion.
Anmerkung: Identadresse Petersplatz 7
Bankgebäude, Ehem. Hochholzerhof
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Bankgebäude, Ehem. Hochholzerhof
ObjektID: 40900
Tuchlauben 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Altstadthaus geht bis ins 13. Jahrhundert zurück und wurde mehrfach umgebaut, stammt in der jetzigen Form aber aus den Jahren 1984-1986 als es unter Beibehaltung der gekrümmten hochbarocken Fassade (wahrscheinlich aus dem Jahr 1719) neu gebaut wurde. Das Korbbogenportal mit übereck gestellten Hermenpilastern wird von einer zu Voluten geschwungenen Verdachung mit Schlangenvasen und einer Kartusche in der Mitte bekrönt. Die Fensterachsen in den Obergeschoßen haben rhythmisch alternierende geschwungene Giebelverdachungen mit Muschel- Kartuschen- und Maskendekor. In der Mitte befindet sich eine hochbarocke Immaculata-Statue, an der Seite der vorspringenden Fassade Wappenkartuschen.
Wohn- und Geschäftshaus, Tuchlaubenhof
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Wohn- und Geschäftshaus, Tuchlaubenhof
ObjektID: 50525
Tuchlauben 7, 7A
Standort
KG: Innere Stadt
Der Tuchlaubenhof wurde 1912 von Ernst Spielmann und Alfred Teller erbaut. Es handelt sich um zwei symmetrische Baukörper mit Passage in der Mitte und einem schwibbogenartigen Abschluss zur Seitzergasse. Über dem verglasten Erdgeschoß ist das erste Obergeschoß majolikaverkleidet, die oberhalb davon ist die Putzfassade geriffelt mit Majolikaverkelidung um die Fenster. Die Passage ist glasgedeckt, in der Mitte befinden sich zwei einander gegenüberliegende Rundbogenportale mit Stablinsenen.
Tuchmacherbrunnen
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Tuchmacherbrunnen
ObjektID: 20924
vor Tuchlauben 8
Standort
KG: Innere Stadt
Der Brunnen wurde 1926–1928 von Oskar Thiede errichtet. Auf einem achteckigen kannelierten Sockel, der sich oberhalb des Bassins als Rundpfeiler mit Fischkopfausgüssen fortsetzt, befindet sich die Bronzefigur eines Tuchmachers, der im Begriff ist, von einem Stoffballen abzuschneiden.
Miethaus, Kleeblatthaus
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Miethaus, Kleeblatthaus
ObjektID: 40901
Tuchlauben 11
Standort
KG: Innere Stadt
Der monumentale, freistehende spätklassizistische Bau wurde 1837/38 von Joseph Kornhäusel erbaut und 1847 von Leopold Mayr adaptiert. Oberhalb der gebänderten Sockelzone sind die Geschoße durch Gesimse voneinander abgehoben. Der in einen Dreiecksgiebel übergehende flache Risalit wird durch dorische Pilaster gegliedert. Der Innenhof weist einen Halbkreisgrundriss auf und ist durch teilweise vermauerte Erdgeschoßarkaden gegliedert.
Moser-Hof Datei hochladen Moser-Hof
ObjektID: 73410
Tuchlauben 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1898/99 von Ferdinand Dehm und Franz Olbricht erbaut. Es ist in neobarocken Formen gehalten, weist aber auch schon teilweise frühsecessionistischen Fassadendekor auf.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 66146
Tuchlauben 17
Standort
KG: Innere Stadt
Der aus mehreren mittelalterlichen Gebäuden im 18. Jahrhundert zusammengewachsene Bau wurde von Ferdinand Fellner d. Ä. 1857 neu fassadiert. Die Fassade tritt aus der Straßenflucht weit hervor und ist durch Ädikulafenster additiv gegliedert, die in den Parapeten teilweise weibliche Liegefiguren aufweisen. Unterhalb des Daches befindet sich ein Rankenfries mit Masken und Greifen.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 73463
Tuchlauben 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1894 von Ferdinand Dehm und Franz Olbricht erbaut. Oberhalb eines zweigeschoßigen Sockels mit originalem Geschäftsportal auf der linken Seite erheben sich gebänderte und genutete Obergeschoße mit seitlichen doppelfenster und einem dreigeschoßigen Mittelerker. Das oberste Geschoß ist durch Hermenpilaster gegliedert. Die Rückfassade ist in entsprechenden Formen gehalten.
Anmerkung: Identadresse Wildpretmarkt 7
Miethaus, Bürgerhaus, Sommerhaus
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Miethaus, Bürgerhaus, Sommerhaus
ObjektID: 40902
Tuchlauben 19
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wiener Bürgerhaus weist Bauteile aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock auf. Es entstand im 13. und 14. Jahrhundert durch die Verbindung zweier Häuser (ursprünglich durch einen Schwibbogen). In den folgenden Jahrhunderten wurde es mehrfach erweitert und aufgestockt, die hochbarocke Fassade stammt aus dem Jahr 1716. Über einem reduzierten Erdgeschoß mit Rundbogenöffnungen und verdachtem Rundbogenportal zwischen toskanischen Pilastern erhebt sich die Oberzone mit vertikal durch Parapetfelder verbundene Fenster, die in der Mitte zu Doppelfenster zusammengefasst und durch kassettierte Riesenlisenen begrenzt sind. Oberhalb des mittleren Beletagefensters befindet sich ein gefastes Madonnenrelief. Bei Renovierungsarbeiten wurden 1979 mittelalterliche Fresken mit Motiven aus Dichtungen des Minnesängers Neidhart von Reuental gefunden, die daher als Neidhartfresken bekannt sind.
Wohn- und Geschäftshaus, Zum schwarzen Bock Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Zum schwarzen Bock
ObjektID: 76073
Tuchlauben 21
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Wohnhaus wurde 1905 von Arnold Hatschek erbaut. Über der Geschäftszone und einem durchfensterten, lisenengegliederten Mezzanin erheben sich genutete Obergeschoße mit einem konvexen Mittelerker. Die Gesimse zum Mezzanin und zur Attikazone sind jeweils mit Blendbalustraden und Vasen auf Postamenten geschmückt. Der mit Ätzglas ausgestaltete Aufzug ist noch original erhalten.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 75251
Tuchlauben 23
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühbarocke Wohnhaus auf schmaler Parzelle wurde vor 1683 erbaut. Die Fenster sind mit kassettierten Parapetfeldern und Eckbänderungen vertikal verbunden, die Fassade geht in ein trapezförmiges Attikageschoß mit geschwungenem Giebel über. Der stichkappentonnengewölbte Keller stammt aus dem 16. Jahrhundert, das Mauerwerk ist teilweise spätmittelalterlich.
Liebenberg-Denkmal
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Liebenberg-Denkmal
ObjektID: 445
Universitätsring
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal für Johann Andreas von Liebenberg wurde 1887–1890 von Franz von Neumann (Architektur) und Johann Jakob Silbernagel (Figurenschmuck) geschaffen. Über einer zweistufiger Basis mit liegendem Löwen befindet sich ein hohes Postament mit Reliefs (ein von Putti gehaltenes Portraitmedaillon, militärische Embleme, Spolien, Inschriften), darauf ein Steinobelisk, an dessen Spitze die Figur der Viktoria mit einem Lorbeerkranz in der ausgestreckten Hand steht.
Universität Wien
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Universität Wien
ObjektID: 30700
Universitätsring 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Hauptgebäude der Universität Wien wurde 1873–1884 von Heinrich von Ferstel erbaut. Es ist einer der prägenden Monumentalbauten des Ringstraßenensembles, das Grundrisschema ist von barocken Klosteranlagen übernommen. Das Zentrum der Hauptfassade ist der Festsaaltrakt, zu dem die Balustradenrampen mit Gusseisenlaternen an korinthischen Säulen führen. Eingang und Beletage sind jeweils als Loggia ausgeführt, das Giebelrelief (Geburt der Pallas Athene) stammt von Josef Tautenhayn, der Mitteltrakt ist zudem von einem abgeflachten Kuppeldach bekrönt. Die Seitenachsen gehen in überkuppelte Eckrisalite über. Zur Reichsratsstraße hin ist das Gebäude mit Sgraffito-Dekorationen von August Eisenmenger ausgestattet.
Burgtheater
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Burgtheater
ObjektID: 30699
Universitätsring 2
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bedeutende Beispiel eines historistischen Theaterbaus wurde 1874–1888 von Gottfried Semper und Carl Hasenauer errichtet. Es folgt dem Typus für Theaterbauten, wie sie Semper entwickelt hat: Dem hohen Bühnenhaus schließt sich ein mit Flachkuppel abgeschlossenes Zuschauerhaus mit Seitenflügeln an, der Mittelbau ist konvex mit einem herumlaufenden Foyer. Die unteren Geschoße sind mit Bossenquader ausgestattet, über die gesamte Fassade verlaufen korinthische Riesenpilaster mit Architrav und einer figurenbekrönten Attika. Die Bildhauerarbeiten (Theaterszenen, Dichterporträts) stammen von Rudolf Weyr und Carl Kundmann, die Ausstattungsmalerei in den Stiegenhäusern von der Künstler-Compagnie (Gustav und Ernst Klimt sowie Franz Matsch).
Café Landtmann
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Café Landtmann
ObjektID: 30701
Universitätsring 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das unter anderem nach Plänen von Ernst Meller 1929 ausgestattete Café mit reliefierten Säulen, Gipsfiguren aus der Wiener Werkstätte als Wandreliefs im Ecksalon und intarsierter Vertäfelung im großen Saal befindet sich im strenghistoristischen Palais Lieben-Auspitz, das 1872 von Carl Schumann und Ludwig Tischler errichtet wurde.
Anmerkung: Identadresse Löwelstraße 22
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 66122
Universitätsring 12
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Bau stammt von Emil Förster aus den Jahren 1869–1872 und ist mit seiner Fassade an das benachbarte Palais Ephrussi angelehnt. Das Gebäude wird an der Ringstraße übereck geführt, was von einem erhöhten Mittelrisaliten aufgefangen wird. Die Fassade ist mittels ausladender Kordongesimse dreigeteilt, die Erdgeschoßzone ist rustiziert, die Oberzone weist Sichtziegelmauerwerk auf und die Attikazone ist glatt verputzt. Das ionische Säulenportal geht in einen Balkon mit weiblichen Statuen über.
Palais Ephrussi
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Palais Ephrussi
ObjektID: 30703
Universitätsring 14
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses repräsentative Ringstraßenpalais wurde 1869–1873 von Theophil Hansen erbaut. Es entspricht mit seinen pylonartigen Eckrisaliten dem Typus des Heinrichshofes, allerdings gibt es keinen Mittelrisaliten. Über einem rustizierten Sockel ist das Gebäude durch hellbraune Riesenpilaster auf der ansonsten ziegelroten Fassade gegliedert, das Attikageschoß weist Terrakottakaryatiden und vergoldete Brüstungsgitter auf. Die Innenausstattung ist äußerst prunkvoll, mit Kassettendecken und Gemäldezyklen von Christian Griepenkerl.
Urania
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Urania
ObjektID: 40903
Uraniastraße 1
Standort
KG: Innere Stadt
Die Urania ist ein Volksbildungshaus mit Sternwarte. Das späthistoristische Gebäude wurde 1910 von Max Fabiani errichtet und fungiert als städtebaulicher Abschluss der Ringstraße. Um den rechteckigen Kernbau befinden sich konvexe Anbauten (Kassensaal) und der Sternwarteturm.
Triton- und Nymphen-Brunnen, Tilgnerbrunnen
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Triton- und Nymphen-Brunnen, Tilgnerbrunnen
ObjektID: 20144
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Der Brunnen stammt aus dem Jahr 1880 von Viktor Tilgner. Auf einem überwachsenen Steinsockel in einem runden becken befinden sich Bronzefiguren eines Tritonen, einer Nymphe und kleinerer Nebenfiguren.
Volksgartenbrunnen
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Volksgartenbrunnen
ObjektID: 20145
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Der Brunnen wurde 1866 nach einem Modell von Anton Dominik Fernkorn errichtet. Über einem Vierpassbecken erhebt sich ein polygonaler Steinsockel und darüber zwei reich verzierte, unterschiedlich große Bronzebecken, wobei das untere von Bronzepinguinen getragen wird.
Café Meierei, ehem. Wasserreservoirhäuschen Datei hochladen Café Meierei, ehem. Wasserreservoirhäuschen
ObjektID: 20146
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
erbaut wurde es 1890–1901 als Wasserreservoir und 1924 umgebaut. Es ist ein späthistoristischer oktogonaler Zentralbau mit rustiziertem Sockel, toskanischen Pilastern und Zeltdach.
Julius-Raab-Denkmal
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Julius-Raab-Denkmal
ObjektID: 20140
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Zwischen zwei kubischen torartigen Steinpfeilern, die die Einfriedung durchbrechen befindet sich eine Bronzegusstür mit einem Profilbüstenrelief in einem Medaillon. Die Architektur stammt von Clemens Holzmeister, das Relief von Toni Schneider-Manzell.
Kaiserin Elisabeth-Denkmal
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Kaiserin Elisabeth-Denkmal
ObjektID: 20134
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses in die Gartengestaltung miteinbezogenene Denkmal stammt von Friedrich Ohmann (Architektur) und Hans Bitterlich (Sitzfigur) aus dem Jahr 1907. Die Anlage ist stufenförmig mit zwei Wasserbecken als Springbrunnen, die Stufen werden von vasentragenden ionischen Säulen flankiert, die in eine halbrunde Kolonnade hinter der Sitzfigur der Kaiserin Elisabeth übergehen. Links und rechts der Figur befinden sich Wasserbecken mit wasserausgießenden Kinderfiguren.
Grillparzer-Denkmal
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Grillparzer-Denkmal
ObjektID: 20127
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses strenghistoristische Denkmal für Franz Grillparzer aus dem Jahr 1889 besteht aus einer Ädikula mit Nische, in der eine Figur des Dichters sitzt, und einer konkaven Reliefwand, in die sie eingefasst ist, wobei die Reliefs Dramen Grillparzers darstellen. Die Architektur stammt von Carl von Hasenauer, die Sitzfigur des Dichters von Carl Kundmann und die Reliefs von Rudolf Weyr.
Figur Jugendlicher Athlet
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Figur Jugendlicher Athlet
ObjektID: 20129
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Bronzeakt eines idealisierten Athleten stammt von Josef Müllner aus dem Jahr 1921 und ist beim Theseustempel aufgestellt.
Theseustempel
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Theseustempel
ObjektID: 20115
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Diese verkleinerte Nachbildung des Theseions zu Athen wurde 1819–1823 von Peter von Nobile geschaffen und war als Aufenthaltsort für die nunmehr im Kunsthistorischen Museum befindliche Plastik Theseus erschlägt den Minotaurus ( von Antonio Canova) vorgesehen. Es ist ein Säulenumgang auf Stufen mit kassettierter Balkendecke.
Volksgarten
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Volksgarten
ObjektID: 20120
Volksgarten
Standort
KG: Innere Stadt
Der Volksgarten wurde 1817–1823 von Ludwig von Remy und Franz Antoine dem Älteren auf dem Gelände der 1809 von den Franzosen gesprengten Burgbastei angelegt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Zuge des Ringstraßenbaus kam es zu einer Erweiterung.
Verwaltungs- /Bürogebäude Datei hochladen Verwaltungs- /Bürogebäude
ObjektID: 24671
Volksgartenstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. Die Fassaden sind einheitlich im Stil der Neu-Wiener Renaissance gebaut, mit erhöhten Mittelrisaliten, seichten Eckrisaliten, additiven Adikulafenstern und reicher pilastrierter Attikazone mit Brüstung.
Wohn- und Geschäftshaus, Vorlauf-Hof Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Vorlauf-Hof
ObjektID: 10368
Vorlaufstraße 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1890 von Arnold Lotz erbaut. Mit seiner turmartigen Ecklösung ist der Bau das Pendant zum Marc-Aurel-Hof. Oberhalb von Geschäftszone und Mezzanin (beide rustiziert) werden die Geschoße von korinthischen Riesenpilastern gegliedert. Die Sturzfelder der Fensterverdachungen sind reich mit Maskendekor geschmückt, innerhalb des Eckturmes befindet sich eine überlebensgroße Frauenstatue in reicher Ädikularahmung auf einer Muschelkonsole.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 93520
Vorlaufstraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Gebäude wurde 1889 von Georg Rauch erbaut. Über einer zweigeschoßigen gebänderten Geschäftszone erhebt sich eine Oberzone mit reich gerahmten Fenstern und Balusterbalkonen in der Beletage. Der von korinthischen Riesenpilastern begrenzte Eckrisalit weist einen turmartigen Aufsatz zur platzartigen Kreuzung auf, der mit einem aufwändigen Zwiebelturmaufsatz bekrönt ist.
Anmerkung: Identadresse Marc-Aurel-Straße 5
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 27624
Walfischgasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus aus dem 17. Jahrhundert war ursprünglich Teil des Nachbarhauses Nr. 5. Die Fassade ist bedingt durch die ehemalige Lage bei der Stadtmauer geknickt und durch gerade verdachte Stegrahmenfenster mit Parapetputzfeldern gegliedert. Die Erdgeschoßräume sind teils stichkappen-, teils kreuzgratgewölbt, es befindet sich dort ein traditionsreicher Stadtheuriger.
Sog. Kaiserhaus, Palais Lamberg - Sprinzenstein
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Sog. Kaiserhaus, Palais Lamberg-Sprinzenstein
ObjektID: 40905
Wallnerstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühbarocke Palais wurde um 1675 für Ferdinand Maximilian Graf Sprinzenstein erbaut und 1730 unter Carl Joseph Graf Lamberg-Sprinzenstein umgebaut. 1740 von Kaiser Franz Stephan erworben, der hier Audienzen abhielt, bekam es zu dieser Zeit eine Rokoko-Innenausstattung. Die frühbarocke Fassade mit genuteter Sockel- und glatter Oberzone wird durch additiv gereihte Fenster gegliedert. Die zwei asymmetrisch angeordneten Portale werden von schräggestellten toskanischen Pilastern und geraden Verdachungen eingerahmt.
Palais Esterházy
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Palais Esterházy
ObjektID: 40906
Wallnerstraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses hochbarocke Palais wurde ab 1687 von Francesco Martinelli an Stelle dreier bis ins Hochmittelalter rückverfolgbarer Häuser gebaut, 1745/46 (wahrscheinlich von Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey) umgebaut und nach 1791 zur Naglergasse hin von Charles de Moreau erweitert. Die vom ersten Umbau stammende Hauptfassade ist barockklassizistisch und weist eine additive vertikale Gliederung durch ionische Riesenpilaster auf, die Mittelachse ist von Doppelpilastern eingerahmt. Oberhalb des Portals befindet sich ein gerader Balkon mit Schmiedeeisengitter, das ein vergoldetes Wappen einfasst. Im Inneren befindet sich eine bedeutende hochbarocke Kapelle, die 1699 geweiht wurde.
Ehem. Palais Pálffy, Staatsarchiv
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Ehem. Palais Pálffy, Staatsarchiv
ObjektID: 40907
Wallnerstraße 6, 6a
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bedeutende Bauwerk des Klassizismus in Wien stammt aus den Jahren 1809–1813 von Charles de Moreau, die Innenausstattung aus dem Jahr 1818 von Raphael von Rigel. Es ist ein breit gelagertes niedriges Eckhaus mit leicht geknickter Fassade. Das genutete Erdgeschoß weist durch Kämpferprofile verbundene Lünettenfenster mit Reliefs (Götterfiguren und Wappen) auf, die Obergeschoße sind schlicht mit additiv angeordneten Fenstern. Die beiden Festsäle sind noch im Original erhalten, insbesondere die (im BDA deponierten) Stofftapeten und die Parkettböden sind bemerkenswert.
Palais Caprara-Geymüller
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Palais Caprara-Geymüller
ObjektID: 40908
Wallnerstraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bedeutende Beispiel eines frühen barocken Stadtpalais wurde 1694–1698 von Domenico Egidio Rossi erbaut. Besonders die breite Hauptfassade mit flachen ortsteingegliederten Seitenrisaliten, rustiziertem Sockel, Horizontalgliederung durch Kordongesimse, alternierenden Fensterverdachungen und Riesenpilastern ist bemerkenswert. Das Portal mit Rundbogen ist das älteste frühbarocke Atlantenportal in Wien.
Ehem. Warenhaus Zwieback, Zwiebackhaus
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Ehem. Warenhaus Zwieback, Zwiebackhaus
ObjektID: 27546
Weihburggasse 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Geschäftshaus wurde 1895 von Friedrich Schön erbaut und ist ein frühes Beispiel eines Betonständerbaus. Es weist einen runden Eckerker, Parapetgitter und ein Ateliergeschoß mit Thermenfenstern auf.
Anmerkung: Identadresse Kärntner Straße 11
Wohnhaus, Hotel Zur Kaiserin Elisabeth
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Wohnhaus, Hotel Zur Kaiserin Elisabeth
ObjektID: 87666
Weihburggasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das heutige Hotel Zur Kaiserin Elisabeth wurde 1802-1804 von Joseph Kornhäusel erbaut und bereits 1809 in ein Hotel umgewandelt. Das Gebäude hat eine breit gelagerte klassizistische Fassade mit genutetem Sockel, gequadertem ersten Obergeschoß und glatter Oberzone mit additiv gereihten Fenstern. Die historistische Ausstattung der Erdgeschoßräume stammt aus dem Jahr 1874. Im Erdgeschoß ist auch eine Mauer zu sehen, die einen Überrest des mittelalterlichen Vorgängerbaus darstellt.
Ehem. Palais Pereira
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Ehem. Palais Pereira
ObjektID: 101143

seit 2015

Weihburggasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses spätklassizistische Palais mit frühhistoristischen Details wurde 1840–1842 von Ludwig Förster erbaut. Über einem mittlerweile veränderten Sockel mit Rundbogenarkaden erheben sich Obergeschoße mit additiv gegliederten und gerade verdachten Fenstern. Der Balkon wird von Konsolen getragen, seine Brüstung ist durchbrochen. Im großen Innenhof mit genutet gequadertem Erdgeschoß werden die Fassaden durch Kordongesime gegliedert, an den Schmalseiten mit übereinandergestellten Rundbögen mit Kämpfern.
Anmerkung: Identadresse Rauhensteingasse 2.
Bürgerhaus
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Bürgerhaus
ObjektID: 50328
Weihburggasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Frührenaissancehaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Die Fassade ist schlicht durch Eckquaderung, Gesimsbänder, gerade verdachte Fenster und Sohlbänken auf Konsolen gegliedert. Hofseitig weist es zwei Giebeln auf. Im Hintertrakt wurde 1979/80 ein mittelalterlicher Treppenturm freigelegt. Er weist Rund- und Spitzbögen sowie Putzreste über Ziegelmauerwerk auf.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 40909
Weihburggasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische Wohnhaus wurde 1827 von Josef Klee erbaut. Über einem (rekonstruierten) rustizierten Sockel weist die Beletage Lünettenfenster mit Fächerdekor zwischen Wandpfeilern auf, die Fenster im Obergeschoß sind in den Stützfeldern mit Stuckdekor versehen. Die entsprechende Fassade in etwas schlichterer Version befindet sich an der Rückseite. Im Hof befindet sich ein Brunnen mit Flussgott aus der Bauzeit und eine Gedenktafel an die Pest von 1679 aus dem späteren 19. Jahrhundert.
Anmerkung: Identadresse Blumenstockgasse 3
Ärztekammer Wien
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Ärztekammer Wien
ObjektID: 50352
Weihburggasse 10-12
Standort
KG: Innere Stadt
Der monumentale, breit gefächerte Stahlbetonständerbau wurde 1911 wahrscheinlich von Guido Gröger erbaut (die Zuschreibung ist unsicher, alternativ werden Oskar Czepa und Arnold Wiesbauer genannt)[4]. Die Fassade ist durch verschieden lange Ständer rhythmisiert, was einen Mittelrisaliten und zwei Seitenrisalite suggerieren soll. Vier der Ständer gehen in monumentale Wächterfiguren über. Teilweise sind die Fenster in polygonale dreigeschoßige Erker eingefügt. Die Fassade ist mit Dekor in den Formen der Wiener Werkstätte ausgestattet.
Miethaus, Zum goldenen Engel, Bihlerisches Haus
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Miethaus, Zum goldenen Engel, Bihlerisches Haus
ObjektID: 102370
Weihburggasse 13-15
Standort
KG: Innere Stadt
An dieser Adresse sind zwei Häuser zusammengefasst: Nr. 13 (Bihlersches Haus) mit spätbarocker Fassade und reichen Knickgiebelverdachungen über den Fenstern wurde um 1730 erbaut und 1836 aufgestockt, Nr. 15 (Zum Goldenen Engel) wurde 1829 von Jakob Hainz erbaut und hat eine schlichte Fassade mit ionischen Ädikulafenstern in der Beletage.
Sogen. Abisisches Haus
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Sogen. Abisisches Haus
ObjektID: 45005
Weihburggasse 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Wohnhaus auf tiefer, schmaler Parzelle wurde 1722 in der Nachfolge Johann Lukas von Hildebrandts erbaut. Es hat einen genuteten Sockel mit einem Korbbogenportal, das von geschichteten ionischen Pilastern flankiert wird und in eine geschwungene Verdachung übergeht, das Rechteckfeld im Sturzfeld deutet noch auf ein nicht mehr vorhandenes Hauszeichen hin. Die Fenster der glatten Oberzone sind durch Parapete vertikal verbunden und haben differenzierte Verdachungen mit Stuckdekor (Adler, Masken, Medaillons) in den Sturzfeldern. An den Seitenachsen befinden sich jeweils ein Schmiedeisenbalkon auf Konsolen. Zur Ballgasse hin ist die Fassade schlicht mit geraden Fensterverdachungen. Die Einfahrt ist platzlgewölbt, in den Erdgeschoßräumen gibt es Stichkappentonnen und Kreuzgratgewölbe. In der Beletage gibt es Stuckdecken mit Reliefs, die hochbarocken Türen mit Beschlägen sind komplett erhalten.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 40910
Weihburggasse 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus wurde 1821/22 von Josef Adelpoldinger umgebaut und neu fassadiert. Es hat ein genutetes Erdgeschoß mit Triglyphenfries und historistischen Geschäftslokalen. Die Oberzone ist glatt mit Kordongesimsen und additiv gereihten Fenstern, die linke Achse ist gedoppelt. Der Innenhof weist offene (rekonstruierte) Pawlatschengänge auf, die Vierpfeilertreppe ist holzverkleidet. Die Einfahrt ist tonnengewölbt mit Holzstöckelpflaster.
Miethaus und Brunnen
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Miethaus und Brunnen
ObjektID: 40911
Weihburggasse 21
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1787 von Franz Duschinger anstelle des Klostergartens der Franziskaner erbaut. Es hat eine frühklassizistische Fassade mit einem einachsigen Mittelrisaliten, einem wandfeldgegliederten Erdgeschoß, einem genuteten Mezzanin und einer glatten Oberzone mit gerade verdachten Fenstern. Das Segmentbogenportal ist plattengerahmt mit verkröpftem Gesims und blockhaften Konsolen, in den Zwisckeln befindet sich Akanthusdekor. Im Innenhof mit offenen Pawlatschengängen befindet sich ein Wandbrunnen mit Neptunmaske.
Miethaus, Ehem. Haus Gottlieb Schwab
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Miethaus, Ehem. Haus Gottlieb Schwab
ObjektID: 40912
Weihburggasse 30
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus wurde 1871/72 von Wilhelm Stiassny erbaut. Es weist einen dreigeschoßigen Eckerker auf Volutenkonsolen auf, der durch geschoßweise differenzierte Pilaster gegliedert wird. Die Fassade in der Sockelzone ist rustiziert, die Oberzonen weisen umlaufende Balustraden und toskanische Dreiviertelsäulen an den Fenstern auf. Das ionische Säulenportal hat einen Rundbogen, im Fries befinden sich Festons und eine Löwenmaske. Aus der Erbauungszeit ist die malerische Ausstattung der Raumfilade im Hochparterre erhalten, wozu auch mehrere Deckengemälde und Ölbilder von Julius Frank gehören.
Wientalverbauung, Stubenbrücke
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Wientalverbauung, Stubenbrücke
ObjektID: 97847
Weiskirchnerstraße
Standort
KG: Innere Stadt
Die Eisenbrücke wurde 1897–1900 von Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer im Zuge der Wienflussregulierung erbaut. 1945 wurde sie zur Straßenbrücke mit Gehsteigen umgebaut. Sie hat 4 Hauptträger und zwei niedrigere Randträger mit ornamentierter Blechplattenverkleidung, das Brückengeländer entspricht dem Gitterwerk der Uferbrüstung. An den Brückenenden befinden sich jeweils zwei Steinpostamente.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 76551
Werdertorgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1869 von Julius Dörfel erbaut. Die Fassade ist durch Pilastersuperpositionen gegliedert, die geohrten Fenster sind von ornamentierten Aufsätzen mit Masken bekrönt. Auf dem Gesims befinden sich Wasserspeier in der Form von Löwenköpfen.
Wohn- und Geschäftshaus, Zum Roten Igel Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Zum Roten Igel
ObjektID: 90043
Wildpretmarkt 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1904/05 von Franz Riess erbaut und von Max Fabiani überformt. Es ist ein erkergegliedertes secessionistisches Wohnhaus, der Fassadendekor wurde nach Kriegsschäden größtenteils entfernt. Eine Ausnahme ist das Majolikarelief von Hugo Franz Kirsch, das das Vorgängerhaus mit der namensgebenden Gaststätte darstellt.
Anmerkung: Identadresse Brandstätte 8
Zacherlhaus
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Zacherlhaus
ObjektID: 40914
Wildpretmarkt 2-4
Standort
KG: Innere Stadt
Das von Jože Plečnik 1903–1905 entworfene Wohn- und Geschäftsgebäude zählt heute zu den bedeutendsten Bauten der Otto Wagner-Schule. Es ist ein blockhafter freistehender Eisenbetonbau (der älteste Wiens), die Fassade ist bis auf die Geschäftszone vollständig mit polierten Granitplatten verkleidet und mit Rundstäben rhythmisch gegliedert. Der Abschluss zum zylinderartigen zurücktretenden Attikageschoß bildet ein Kranzgesims, das nach unten in Bay-windows und Atlantenfiguren von Franz Metzner übergeht. Die Fassadenstatue des Erzengels Michael stammt von Ferdinand Andri. Von der Innenausstattung ist noch ein großer Teil aus der Bauzeit erhalten.
Hohe Brücke
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Hohe Brücke
ObjektID: 110720
Wipplingerstraße
Standort
KG: Innere Stadt
Die 1904 in der heutigen Form fertiggestellte Brücke wurde nach Plänen des Architekten Josef Hackhofer im Jugendstil errichtet, die Ausführung erfolgte durch Waagner Biro und den Hofbaumeister Heinz Gerl. Die Außenfronten wurden mit Marmor verkleidet und die Stäbe des eisernen Geländers mit Ornamenten versehen.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 1810
Wipplingerstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1883 von Adolf Endl erbaut. Die Fassade weist altdeutsche und neobarocke Formen auf, die dem Nachbarhaus entsprechen. Oberhalb der schlichten Geschäftszone erhebt sich eine Oberzone mit schmalem Mittelerker und reich dekorierten Fenstern (Baluster, Maskendekor, Büsten in gesprengten Giebelverdachungen). Zur Schultergasse hin wurde auf Fassadendekor weitgehend verzichtet. Im Inneren stammen die teilweise aufwändigen hölzernen Türrahmen aus der Bauzeit.
Anmerkung: Identadresse Schultergasse 4
Wohn- und Geschäftshaus, Donizetti-Wohnhaus
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Wohn- und Geschäftshaus, Donizetti-Wohnhaus
ObjektID: 22216
Wipplingerstraße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Eckhaus in altdeutschen Formen wurde 1882 von Adolf Endl erbaut. Über einer genuteten Sockelzone erhebt sich eine reich gegliederte genutete Oberzone mit reich dekorierten Fensterrahmungen. Es weist runde Eckerker sowie zur Jordangasse hin einen Mittelrisaliten auf,in einer Rundbogennische des letzteren befindet sich eine allegorische Frauenstatue. Im Vorgängerhaus lebte Gaetano Donizetti 1843–1845.
Anmerkung: Identadressen Jordangasse 1-3, Schultergasse 6
Altes Rathaus mit Andromeda-Brunnen, heute Bezirksamt
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Altes Rathaus mit Andromeda-Brunnen, heute Bezirksamt
ObjektID: 22474
Wipplingerstraße 6-8
Standort
KG: Innere Stadt
Das ursprüngliche Gebäude schenkte Herzog Friedrich der Schöne im Jahr 1316 dem Stadtrat und ist seither im Besitz der Stadt Wien. Nach mehrmaligen Umbauten präsentiert sich heute das Gebäude von außen im Stil von Johann Bernhard Fischer von Erlach, auch die Amtsräume des Bezirksvorstandes sind vom Barock geprägt, zum Teil kann man aber noch gotische Elemente erkennen. Das prachtvolle Portal stammt aus der Zeit um 1700. Im Hof befindet sich der 1741 erbaute Andromedabrunnen von Georg Raphael Donner.
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ObjektID: 20758
Wipplingerstraße 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1881/82 von Ferdinand Hauser erbaut. Die Fassade entspricht dem Typ der Neu-Wiener-Renaissance. Über einer zweigeschoßigen Geschäftszone erhebt sich eine erkergegliederte und balkonbesetzte Oberzone mit additiv gegliederten Fenstern, die von Pilastern verschiedenen Typs (hierarchisch aufsteigend) flankiert werden. Die barocke Madonnenskulptur auf Wolkenkonsole mit Cherubskopf in der Portalachse am Stoß im Himmel stammt wahrscheinlich vom barocken Vorgängerbau.
Anmerkung: Identadresse Stoß im Himmel 1
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 20042
Wipplingerstraße 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus in altdeutschen Formen wurde 1883 von Adolf Endl erbaut. Über einer der Geschäftszone ist der Mezzanin stark reduziert, die genuteten Obergeschoße sind aber mit reich dekorierten Fenstern versehen, allerdings ist der Fassadendekor in den beiden höchsten Geschoßen ebenfalls stark reduziert. Der Mittelerker auf Maskenkonsolen ist pilastergegliedert. Zum Judenplatz hin weist die Fassade einen erkergegliederten Eckrisaliten mit Attikagiebel und Atlanten im ersten Obergeschoß auf.
Anmerkung: Identadresse Judenplatz 9
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ObjektID: 9905
Wipplingerstraße 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wohn- und Geschäftshaus in altdeutschen Formen wurde 1885 von Carl Schlimp erbaut. Über einer zweigeschoßigen genuteten Geschäftszone erhebt sich eine Oberzone mit additiver Fensterreihung mit geschoßweise variierenden Formen. Der dreigeschoßige Mittelerker auf Konsolen ist pilastergegliedert und wird von einem Baluster-Balkon bekrönt.
Ehem. Verkehrsbank/Stadtschulrat
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Ehem. Verkehrsbank/Stadtschulrat
ObjektID: 40917
Wipplingerstraße 28
Standort
KG: Innere Stadt
Das mächtige späthistoristische Eckhaus in neomanieristischen Formen wurde 1880-1883 von Friedrich Schachner erbaut. Ein Städtebaulicher Akzent des Zugangs zur Altstadt wird durch die überkuppelte Eckrotunde gesetzt. Über einem rustizierten Steinsockel ist die Fassade als Sichtziegelbau ausgeführt, an beiden Seiten befinden sich seichte Risalite. Die Kassensäle in Hoch- und Tiefparterre sowie die Direktionsräume sind noch aus der Bauzeit erhalten und reich stuckiert.
Börse
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Börse
ObjektID: 8388
Wipplingerstraße 34
Standort
KG: Innere Stadt
Die Wiener Börse (auch Alte Börse genannt) wurde 1874–1877 durch Theophil von Hansen im Stil der Neorenaissance errichtet. Es ist ein breit gelagerter Baukörper, der vom vorspringenden, arkadengegliederten Längstrakt dominiert wird. Der überhöhte Mittelrisalit bildet eine zweigeschoßige Loggia mit toskanischen und kompositen Säulen in Supraposition, auf denen sich Spandrillenfiguren befinden. Die Attika weist Reliefs griechischer Götter auf, die Skulptur Neptuns mit Vierergespann stammt von Vincenz Pilz.
Elendbastion Datei hochladen Elendbastion
ObjektID: 90188
Wipplingerstr. 35/Hohenstaufeng. 12
Standort
KG: Innere Stadt
Unter den Häusern Wipplingerstraße 33 und 35 befinden sich die Reste einer 1561 erbaute Bastion der Wiener Stadtmauer
Landesinnungshaus Wien der Baugewerbe
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Landesinnungshaus Wien der Baugewerbe
ObjektID: 50314
Wolfengasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser U-förmige frühhistoristische Gebäudekomplex wurde 1849/50 von Anton Übell erbaut. Er ist in neugotischen Formen gehalten, der Sockel ist arkadengegliedert, das erste Obergeschoß weist Spitzbogenfenster mit Maßwerkrosetten auf, die oberen Geschoße sind durch stabgerahmte Rechteckfenster additiv gegliedert. Der ostseitige Trakt (Wolfengasse 3) wurde 1945 großteils zerstört.
Bürgerhaus, Zum schmeckendem Wurm
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Bürgerhaus, Zum schmeckendem Wurm
ObjektID: 27517
Wollzeile 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 18. Jahrhundert komplett umgestaltet. Die Fassade zur Wollzeile weist über gebändertem Erdgeschoß ionische Riesenpilaster auf lisenenartig auslaufenden Volutenkonsolen auf. Die Fassade zum Lugeck ist klassizistisch, die Beletage weist ornamentale Sturz- und Parapetfelder auf. Die Einfahrt am Lugeck hat kassettierte Tonnengewölbe.
Anmerkung: Identadresse Lugeck 5
Palais Pergen Datei hochladen Palais Pergen
ObjektID: 27518
Wollzeile 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais wurde 1696 von Christian Alexander Oedtl erbaut, allerdings ist seit den 1950er-Jahren nur mehr die Fassade erhalten. Über einem genuteten Erdgeschoß sind die Fensterachsen durch Stuckrahmenfelder vertikal zusammengezogen. Das Rundbogenportal wird von geschichteten Pilastern und toskanischen Säulen flankiert, deren Konsolenschlusssteine durch einen vorgebauchten Balusterbalkon verbunden sind.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 27519
Wollzeile 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Durchhaus zur Bäckerstraße wurde 1845-1847 von Franz Schlierholz erbaut. Über einer zweigeschoßigen genuteten Geschäftszone erhebt sich eine quadergenutete Oberzone. Die Eckachsen sind durch Balkone sowie die Fenster flankierende Karyatidhermen und Pilaster gegliedert. Die hohen Rundbogenportale weisen gerade Konsolenverdachungen und gusseiserne Allianzwappen auf. Die Rückfassade in der Bäckerstraße ist eine schlichtere Version der Vorderfassade.
Anmerkung: Identadresse Bäckerstraße 4
Haus Schaumburg
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Haus Schaumburg
ObjektID: 27520
Wollzeile 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische Eckhaus wurde 1819-1821 von Jacob Wilhelm erbaut bzw. nach dessen Tod von Joseph Kornhäusel vollendet. Die Fenstergliederung ist additiv, das Dachgeschoß weist ein Dachhäuschen auf.
Bürgerhaus Zum römischen Kaiser samt Apotheken-Interieur Datei hochladen Bürgerhaus Zum römischen Kaiser samt Apotheken-Interieur
ObjektID: 27521
Wollzeile 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das palaisartige barocke Eckhaus wurde 1712 erbaut, wobei es 1787 noch einige Adaptierungen gab. Über einem gebänderten Erdgeschoß erhebt sich über einem Kordongesims eine reich dekorierte Oberzone mit genuteten Ecklisenen. Besonders reich ist das Dekor der Fensterverdachungen in der Beletage mit Löwenköpfen, Maskarons, Muscheln und Kartuschen. Das Korbbogenportal mit flankierenden schräggsetellten Säulen wird von einem Balusterbalkon bekrönt. Die gleichnamige Apotheke weist klassizistische, teilweise vergoldete Wandschränke aus der Zeit um 1810 auf. In der Mitte befindet sich ein allegorisches Ladenschild mit einer Büste Kaiser Franz' I., der von Vindobona, Hermes und Diskuides umgeben ist.
Anmerkung: Identadresse Essiggasse 2
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ObjektID: 27527
Wollzeile 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1902 von Ludwig Schöne erbaut. Es ist in neobarocken und altdeutschen Formen gehalten. Ab der Beletage mit ionischer Pilastergliederung erhebt sich ein Mittelerker auf Volutenkonsolen. Die oberen Geschoße sind in Sichtziegelmauerwerk gehalten und weisen reich dekorierte Fensterrahmungen mit Porträtbüsten im Sturzfeld auf. Die Rückfassade entspricht der Vorderfassade.
Anmerkung: Identadresse Schulerstraße 13
Bürgerhaus samt Figur der Mondsichelmadonna Datei hochladen Bürgerhaus samt Figur der Mondsichelmadonna
ObjektID: 27529
Wollzeile 20
Standort
KG: Innere Stadt
Das aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts stammende Haus wurde 1794 von Franz Wipplinger aufgestockt. Es ist ein barockes Bürgerhaus mit einem flachen Mittelrisalit und gerade verdachten Fenstern. Das gebänderte Korbbogenportal ist gerade verdacht. Die Rückfassade entspricht der Vorderfassade. Der Innenhof weist barocke Pawlatschen auf. In einer Nische des Stiegenhauses befindet sich eine Immaculata-Statue aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die eine ursprünglich barocke Statue ersetzt.
Anmerkung: Identadresse Schulerstraße 15
Bürgerhaus, Zum roten Rössel, Zum grünen Gatter Datei hochladen Bürgerhaus, Zum roten Rössel, Zum grünen Gatter
ObjektID: 27531
Wollzeile 22
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Bürgerhaus aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert wurde 1858/59 von Eduard Frauenfeld aufgestockt und verändert. Es hat einen flachen Mittelrisalit und gerade verdachte Fenstern. Das rundstabgerahmte Korbbogenportal weist als Hauszeichen eine Maskaronkartusche mit Pferdekopf auf. Der Innenhof und die Stiegenhäuser sind in frühhistoristisch Formen gehalten.
Wohn- und Geschäftshaus, Ignaz Leopold Depauli'sches Stiftungshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Ignaz Leopold Depauli'sches Stiftungshaus
ObjektID: 27533
Wollzeile 25
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus in neobarocken Formen wurde 1901/02 erbaut. Ab der Hauptzone erheben sich zwei einachsige flache Erker, die von ionischen Hermenpilastern eingerahmt werden und Balkone auf Volutenkonsolen aufweisen. Die Achsen dazwischen sind durch maskengeschmückte Lisenen voneinander abgesetzt. Das übergiebelte Fenster oberhalb des Portals ist lisenengerahmt. Die Einfahrt ist stuckiert und geht in eine Passage Richtung Bäckerstraße über.
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ObjektID: 27534
Wollzeile 27
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Bau wurde 1938–1942 von Hans Schimitzek errichtet. Es handelt sich um ein Eckhaus am Vorplatz zur Akademie der Wissenschaften, die Ecksituation wird durch den vorspringenden Vorbau betont. Der Bau ist sachlich und schlicht gehalten, vorgesehene Statuen im zweiten Obergeschoß kamen nicht mehr zur Ausführung.[5]
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ObjektID: 27537
Wollzeile 33
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1901/02 von Anton Gürlich erbaut. Der Mittelerker auf Volutenkonsolen wird in der Beletage von Balkonen mit Schmiedeeisengitter flankiert. Die geschoßweise variierenden Fensterverdachungen sind reich dekoriert. Im Geschäftslokal im Erdgeschoß befindet sich eine barocke Madonnenstatue vom Portal des Vorgängerbaus.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 50483
Zelinkagasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Doppelhaus mit der Nummer 6 wurde 1870/71 von Wilhelm Stiassny erbaut. Die Fassade ist additiv gegliedert und kleinteilig dekoriert.
Wientalverbauung, Zollamtssteg und U-Bahn-Brücke
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Wientalverbauung, Zollamtssteg und U-Bahn-Brücke
ObjektID: 109552
Zollamtssteg
Standort
KG: Innere Stadt
Diese Fußgängerbrücke über den Wienfluss wurde 1899/1900 von Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer errichtet. Es ist eine Eisenkonstruktion mit räumlicher Wirkung, die sich nicht zuletzt durch die parabolischen Aufsätze ergibt, die in den Ufermauern verankert sind. An den Brückenköpfen befinden sich skulptierte Steinpfeiler. Die schräg darunterliegende Brücke ist ebenfalls eine Eisenkonstruktion und wurde im Zuge des Baus der Wiener Stadtbahn etwa zur selben Zeit errichtet.
Wientalverbauung, Radetzkybrücke und Wienflussmündung
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Wientalverbauung, Radetzkybrücke und Wienflussmündung
ObjektID: 109551

Standort
KG: Innere Stadt
Zur Wientalverbauung siehe den entsprechenden Eintrag. Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer erbauten 1899/1900 die Radetzkybrücke als Eisenkonstruktion.
Donaukanalregulierung und -verbauung (samt Brücken, Geländer und sonstigem)
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Donaukanalregulierung und -verbauung (samt Brücken, Geländer und sonstigem)
ObjektID: 129782

seit 2012


Standort
KG: Innere Stadt
Der Donaukanal ist der an der Innenstadt vorbeiführende Arm der Donau, die Bezeichnung kam vor 1700 auf. Regulierungsversuche gab es schon in früheren Jahrhunderten, das jetzige Erscheinungsbild geht aber auf die Donauregulierung nach 1867 zurück, als Uferbefestigungen und Brücken gebaut wurden.
In der Innenstadt geht die Donaukanalregulierung in die einige Jahrzehnte später vorgenommene Wienflussregulierung über.
Wientalverbauung Datei hochladen Wientalverbauung
ObjektID: 129785

seit 2016


Standort
KG: Innere Stadt
Die Regulierung des Wienflusses erfolgte in den Jahren 1894–1904, wo der größte Teil des Flusses in ein Betonbett gelegt wurde. Projektleiter waren Rudolf Krieghammer und Ludwig Leupschitz sowie Friedrich Ohmann und Josef Hackhofer (baukünstlerische Leitung). Otto Wagners Idee, den Fluss einzuwölben, um eine Prachtstraße zu errichten, wurde nur in einem Teilstück entsprochen.

Ehemalige Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Ehem. Schulgebäude, Amtshaus
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Ehem. Schulgebäude, Amtshaus
ObjektID: 50495

bis 2011[6]

Werdertorgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische ehemalige Schulhaus wurde 1876 erbaut. Die Fassade weist rhythmisch zu Dreiergruppen zusammengefasste Giebelfenster auf.
Anmerkung: Bis Februar 2012 waren in dem Gebäude die Unternehmenszentrale und das Kundenservice der Friedhöfe Wien untergebracht.
Donaukanalregulierung und -verbauung von Wien I bis Wien XX. (samt Brücken, Geländern und sonstigen baulichen Bestandteilen) Datei hochladen Donaukanalregulierung und -verbauung von Wien I bis Wien XX. (samt Brücken, Geländern und sonstigen baulichen Bestandteilen)
ObjektID: 128357

bis 2011[6]


Standort
KG: Innere Stadt
siehe Hauptliste, nicht abgegangen, sondern lediglich auf mehrere Listen aufgeteilt

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innere Stadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 21. Juni 2016
  2. Gemeindebau Sonnenfelsgasse 15, Innere Stadt im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien (PDF-Datei)
  3. Lampentausch im Ministerium, Standard, 15. Mai 2011
  4. Guido Gröger. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
  5. Gemeindebau Wollzeile 27, Innere Stadt im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien (PDF-Datei)
  6. a b Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 30. Mai 2011 (PDF).
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.