Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt/E–He

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Innere Stadt enthält die 783 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 1. Wiener Gemeindebezirks Innere Stadt.[1]


Denkmäler nach Straßen geordnet: A–D | E–He | Hi–K | L–Roc | Rot–Si | So–Z

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 30754
Ebendorferstraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude entstand 1880–83 als Teil des von Franz von Neumann entworfenen Gebäudekomplexes zwischen Rathausplatz und Ebendorferstraße. Die strenghistoristische Fassade ist durch einen übergiebelten Mittelrisalit, toskanische Riesensäulen in der Sockelzone, korinthische Riesenpilaster und Balkone mit Schmiedeeisengittern, die von Hermen getragen werden, gestaltet.
Edith-Stein-Haus
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Edith-Stein-Haus
ObjektID: 129149
Ebendorferstraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Eckhaus in Formen der Neu-Wiener Renaissance wurde 1883/84 von Wilhelm Stiassny erbaut. Der Eckrisalit trägt einen zweigeschoßigen, von Hermen getragenen Erker; in der mit Diamantquadern gegliederten Sockelzone befindet sich unter einem Balkon das ionische Säulenportal mit weiblichen Figuren im Zwickel oberhalb des Rundbogentors. Im Attikageschoß wechseln einander Rundbogenfenster und Hermen (Karyatiden) ab. Eine Gedenktafel erinnert an Karl Strobl, den Begründer der Katholischen Hochschulgemeinde, die im Haus ihren Sitz hat. Namensgeberin des Hauses ist Edith Stein.
Studentenkapelle der Hochschulgemeinde Wien im Edith-Stein-Haus
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Studentenkapelle der Hochschulgemeinde Wien im Edith-Stein-Haus
ObjektID: 30796
Ebendorferstraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Ottokar Uhl schuf 1956/57 die Studentenkapelle im Edith-Stein-Haus. Der Raum wird durch Betonpfeiler in drei Schiffe geteilt; die Decke des Altarraums sowie die beiden seitlichen Stirnwände sind verglast. Hinter dem Altar befindet sich ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert.
Ehem. Hotel Britannia
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Ehem. Hotel Britannia
ObjektID: 44379
Elisabethstraße 11
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser freistehende strenghistoristische Monumentalbau (Identadresse mit Hauptportal: Schillerplatz 4) wurde 1871–1873 von der Allgemeinen österreichischen Baugesellschaft errichtet; die Planung oblag den Architekten Heinrich Claus und Joseph Gross.[2] Vom Typ ähnelt der Bau dem Heinrichshof. Er weist ortsteingegliederte Eckrisalite mit geschichteten Fenstern, Balkonen und pilastergegliederten Pavillons sowie ein Balkonsäulenportal mit vier allegorischen Statuen auf.[3]
Böhlerhaus, Teil des Hotels Méridien Datei hochladen Böhlerhaus, Teil des Hotels Méridien
ObjektID: 50393
Elisabethstraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses als Firmenzentrale geplante Haus wurde 1956–1958 von Roland Rainer erbaut. Oberhalb der Eingangshalle erhebt sich eine Fassade mit horizontalen Blechbändern. Das Dachgeschoß ist leicht zurückgesetzt.
Ehem. Palais Mayr Datei hochladen Ehem. Palais Mayr
ObjektID: 29036
Elisabethstraße 18
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses 1862 von Romano und Schwendenwein errichtete Gebäude ist ein frühes Beispiel des strengen Historismus in Wien. Über einem rustizierten Sockel erheben sich additiv gegliederte Ädikulafenster. Die Einfahrt ist pilastergegliedert mit Ädikulen und einem Kreuzrippengewölbe.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 29038
Elisabethstraße 20
Standort
KG: Innere Stadt
Das palaisartige strenghistoristische Gebäude wurde 1862 von Romano und Schwendenwein erbaut. Über einem rustizierten Sockel erhebt sich ein Balkon oberhalb des Portals, die Fensteranordnung ist rein additiv.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 30797
Elisabethstraße 24
Standort
KG: Innere Stadt
Die Pläne für das 1862 errichtete frühhistoristische Gebäude stammen von Johann Romano und August Schwendenwein. Die Fassade ist mit additiver Giebelfenstergliederung, geschichteten Rundbogenarkaden, Pilastern an einem breiten flachen Mittelrisalit, abgefasten Eckrisaliten sowie einer Attikabalustrade gestaltet. – Identanschrift: Babenbergerstraße 1–3.
Gebäude des Ingenieur- und Architektenvereins samt Boltenstern-Bar-Einrichtung
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Gebäude des Ingenieur- und Architektenvereins samt Boltenstern-Bar-Einrichtung
ObjektID: 29098
Eschenbachgasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Palais Eschenbach, 1870–72 nach Plänen von Otto Thienemann erbaut, zeigt oberhalb der hohen Sockelzone Sichtziegelmauerwerk, Eckrisalite mit Ortsteinquadern, Ädikulen mit Segmentgiebeln zwischen ionischen Halbsäulen und eine Attikabalustrade mit Götterfiguren von Franz Melnitzky.

Die im Haus gelegene Bar wurde in den 1950er Jahren von Erich Boltenstern gestaltet.[4]

Gebäude des Österr. Gewerbevereins, Palais Eschenbach
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Gebäude des Österr. Gewerbevereins, Palais Eschenbach
ObjektID: 29099
Eschenbachgasse 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude des Gewerbevereins wurde in den 1860er Jahren nach Plänen von Architekt Otto Thienemann im palladianischen Stil erbaut. Im Jahr 1872 wurde es von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet. Eigentümer ist nach wie vor der Gewerbeverein.[5]
Ludwig Zamenhof-Denkmal
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Ludwig Zamenhof-Denkmal
ObjektID: 450
Esperanto-Park
Standort
KG: Innere Stadt
Die Bronzebüste auf einem Postament zum Gedenken an den Schöpfer des Esperanto schuf Josef Müller-Weidler im Jahre 1958.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 29357
Falkestraße 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Eckhaus (Identanschrift: Stubenring 20) wurde 1901/02 durch Alois Maria Wurm-Arnkreuz erbaut und nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg durch Franz Mörth instand gesetzt. Bemerkenswert ist das Foyer mit Marmorverkleidung, Stuckdecke und Metallluster sowie einer weiblichen Marmorfigur im Stiegenhaus.
Miethaus, Zum goldenen Stiefel Datei hochladen Miethaus, Zum goldenen Stiefel
ObjektID: 95216

seit 2015

Färbergasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das klassizistische Eckhaus wurde 1807 von Josef Koch erbaut. Es ist additiv gegliedert, im Erdgeschoß durch Rundbogenöffnungen, durch gerade verdachte Fenstergesimse mit dekorierten Sturzfeldern in Obergeschoßen. Das letzte Geschoß ist durch ein Kranzgesims abgesetzt.
Anmerkung: Identadresse Ledererhof 4
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 22046
Färbergasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Franz von Neumann schuf 1895 das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus in altdeutschen Formen (Identanschrift: Wipplingerstraße 17). Oberhalb der zweigeschoßigen, im Erdgeschoß völlig veränderten Geschäftszone ist die Hauptzone der Fassade üppig dekoriert; zur Wipplingerstraße liegt ein dreigeschoßiger Erker, die Eckachsen sind von Kolossalpilastern gerahmt und mit reich dekorierten Fenstergruppen und Balkonen versehen. Das Konsolkranzgesims ist mit Rosetten geschmückt; darüber liegt das reich dekorierte Attikageschoß mit Balustrade. Das toskanische Rundbogenportal ist von Pilastern eingerahmt und hat eine aufwändige Gittertüre.
Musisch-Pädagogisches Realgymnasium
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Musisch-Pädagogisches Realgymnasium
ObjektID: 66064
Fichtegasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der an drei Seiten frei stehende strenghistoristische Bau wurde 1868–1870 nach Plänen von Heinrich von Ferstel in Formen der Wiener Neo-Renaissance errichtet. Die Fassade ist mit additiven Giebelfenstern und breiten Eckrisaliten, das Attikageschoß mit Pilastern und Rundbogenfenstern gestaltet.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 95714
Fichtegasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in Formen der Wiener Neo-Renaissance entstand 1869/70 durch Carl Tietz. Die Fassade ist mit additiven Giebelfenstern ausgeführt; der abgefaste Eckrisalit trägt einen durch Pilaster und Halbsäulen gegliederten Erker.
Kommunaler Wohnbau
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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 22048
Fischerstiege 4–8
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Bau wurde 1951–1953 von Otto Niedermoser errichtet. Es handelt sich um eine Baulückenverbauung nach Bombenschäden, er wurde in Zusammenhang mit dem gegenüberliegenden Bau Fischerstiege 1-7 errichtet. Durch das stark ansteigende Straßenniveau ist der Bau mehrfach abgestuft, seine Fassade ist horizontal gegliedert. Durch sein Walmdach mit Gauben und die Übernahme benachbarter Gesims- und Traufhöhen, versucht der Bau sich in den benachbarten Bestand einzufügen.[6]
Orendihof, Reinerhof
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Orendihof, Reinerhof
ObjektID: 30818
Fleischmarkt 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das monumentale spätsecessionistische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1909/10 errichtet (Architekt: Arthur Baron) und 1913 mit den Häusern Fleischmarkt 3 und 5 zu einem Druckereizentrum des Steyrermühl-Konzerns zusammengelegt. 1985 erfolgte ein Dachausbau, 1987/89 ein Gesamtumbau durch Harry Glück & Partner. Die Fassade des Gebäudes folgt der Biegung des Fleischmarktes; ein Turm für Foyers, Treppe und Lift teilt die Fassade in zwei Abschnitte: Zur Rotenturmstraße liegen drei plattenverkleidete Schauseiten mit einer vorgehängten Metallrahmenkonstruktion und darüber farbig verfliester Fassade, während vier Achsen zum Steyrerhof als rot-weiß-gelbe Ziegelfassade gestaltet sind. Eine Gedenktafel erinnert an den Dirigenten Franz Schalk. Im Keller befinden sich die Wiener Kammerspiele.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 30820
Fleischmarkt 3
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bemerkenswerte spätsecessionistische Gebäude wurde 1910 von Arthur Baron erbaut. Zwischen Stahlbetonpfeilern befinden sich erkerartig eingehängte Metall-Glaskonstruktionen in drei Geschoßen. Darüber erhebt sich eine zweigeschoßige Putzfassade mit Wappenrelief, die von einem Rundgiebel abgeschlossen wird.
Handelshaus Julius Meinl
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Handelshaus Julius Meinl
ObjektID: 30827
Fleischmarkt 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1899 durch Max Kropf als Handelshaus der Fa. Julius Meinl erbaut. Die Putzfassade zeigt neoklassizistischen Dekor, Stuckreliefs von Wilhelm Hejda nehmen ebenso auf den Kaffeehandel des Unternehmens Bezug wie die Wappen der Handelsstädte Hamburg, Triest und London. Oberhalb der Wappen verläuft auf einem Gitter die Inschrift „Julius Meinl's Kaffee Import“. Eine Gedenktafel erinnert an Billy Wilder.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 90731
Fleischmarkt 8
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Rotenturmstraße 21. Die Parzelle des Hauses wurde zugunsten des öffentlichen Raums, der sich hier platzartig öffnet, auf 486 m² reduziert. Gebaut wurde es 1897 von Viktor Siedek[7] (ursprünglich unter der Adresse Rotenturmstraße 25 und 27). Auffallendstes Merkmal sind die Runderker mit Metallhelmen. Über dem Portal Rotenturmstraße 21 sowie in die Pilasterfüllungen an der Hauptfassade wurden die Wahrzeichen des alten Hauses, drei Raben, eingefügt.[8] Daneben ist eine Gedenktafel für Rigas Velestinlis angebracht.
Gasthaus Zur Mariahilf/Stapfferisches Haus
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Gasthaus Zur Mariahilf/Stapfferisches Haus
ObjektID: 30828
Fleischmarkt 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das dreiseitig frei stehende Eckhaus stammt im Kern aus dem Mittelalter, wurde Mitte des 16. Jahrhunderts und um 1700 verändert und erweitert und erfuhr 1804 eine weitere Veränderung durch Karl Molner. Die gekrümmte Fassade aus der Mitte des 16. Jahrhunderts trägt einen Renaissanceerker sowie steingerahmte Fenster mit steinernen Sohlbänken; sie ist durch Gesimsbänder sowie ein abschließendes Akanthus- und Girlandenband (um 1700) gegliedert. In einer Ädikulanische befindet sich ein Marienrelief aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts. Im dreieckigen Hof befinden sich Arkadenreste im ersten Obergeschoß sowie Pawlatschengänge und eine Zweipfeilerstiege vom Anfang des 19. Jahrhunderts.
Griechenbeisl/Zum roten Dachl/Reichenberger Beisl samt Turm
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Griechenbeisl/Zum roten Dachl/Reichenberger Beisl samt Turm
ObjektID: 30831
Fleischmarkt 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde schon um 1500 als Gasthof erwähnt und ist ein heterogener Baukomplex, der mit Schwibbögen mit den Nachbarhäusern verbunden ist. Vom gotischen Kern des Gebäudes ist ein Wohnturm im Hof erhalten, spätere Umbauten und Erweiterungen gab es im 16., frühen 17., frühen und späten 18. Jahrhundert. Der Trakt zur Griechengasse ist viergeschoßig mit geknickter Fassade, zum Fleischmarkt ist der Bau dreigeschoßig, wobei die Obergeschoße in Form von Flacherkern auf Spitzbogenkonsolen ausgeführt sind. Die Fenster sind durch Ortsteine und Bänder gegliedert und stammen in den oberen Geschoßen aus dem 18. Jahrhundert, darunter aus früheren Bauphasen.
Darvar-Hof Datei hochladen Darvar-Hof
ObjektID: 90727
Fleischmarkt 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das an drei Seiten freistehende späthistoristische Miethaus in neobarocken Formen entstand 1895. Die Fassade ist durch additive Fensterreihung und Eckerker gegliedert. Das Portal mit Lisenengliederung und gesprengtem Giebel hat noch die originale Holztüre, die Verglasung des Windfangs zum Foyer ist in Ätzglastechnik verziert.
Anmerkung: Identanschrift: Köllnerhofgasse 6
Griech.-orient. (orth.,nichtun.) Kirche Hl. Dreifaltigkeit m.Pfarr- u.Schulhaus
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Griech.-orient. (orth.,nichtun.) Kirche Hl. Dreifaltigkeit mit Pfarr- u.Schulhaus
ObjektID: 50306
Fleischmarkt 13
Standort
KG: Innere Stadt
Die Gemeinde wurde 1782 gegründet, bis 1784 wurde eine ältere Kapelle im Stockhammerschen Palais zur ersten griechisch-orthodoxen Kirche umgestaltet. Der jetzige Bau stammt von Theophil Hansen, der die ältere Kirche 1856–1858 umbaute sowie auch Pfarr- und Schulhaus errichtete, deren Fassade mit der der Kirche eine Einheit bilden. Der Bau mit seinen (auch im Werk Hansens untypischen) byzantinischen Formen gilt als wichtiges Werk des romantischen Historismus in Wien. Es ist ein Sichtziegelbau mit Fassadenturm über einem Mittelrisaliten. Die Gemälde in der mittleren Achse stammen von Carl Rahl. Das Innere der Kirche stammt großteils ebenfalls aus den 1850er-Jahren, insbesondere auch die zweigeschoßige Ikonostasis, deren Bilder von Leopold Brunner angefertigt wurden.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 75381
Fleischmarkt 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühsecessionistische, von Ferdinand Dehm und Franz Olbricht 1898/99 geschaffene Miethaus orientiert sich in der Gestaltung am Wiener Secessionsgebäude. Die Fassade ist durch Pylonen gegliedert und durch teilweise vergoldeten Stuckdekor verziert; ein Attikaaufsatz schließt die Fassade ab. Das Portal ist durch Büsten gekrönt; die Holztüre enthält die originale Verglasung mit Blumengitter. Das Foyer ist durch kulissenartige secessionistische Blendarchitektur aus Stuck in Form von Eulenaufsätzen und Masken gestaltet.
Schwindhof
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Schwindhof
ObjektID: 30832
Fleischmarkt 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das fünfgeschoßige barocke Bürgerhaus wurde 1718 errichtet und 1783 sowie 1858 umgebaut. Die Fensterachsen sind durch Stuckdekor zusammengefasst. Das Steinportal mit Korbbogen und einer Verdachung, die das Gesims fortsetzt, ist asymmetrisch angeordnet. Oberhalb des Tors befindet sich ein von zwei Engeln getragenes Medaillon mit einer Darstellung der sitzenden Madonna mit Kind. Die Hinterhoffassade weist in drei Geschoßen Pawlatschengänge auf. – Das Gebäude ist der Geburtsort des Malers Moritz von Schwind und das Sterbehaus des Schriftstellers Heinrich Joseph von Collin.
Zur weißen Rose, Zur Goldenen Rose, Mandalahof
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Zur weißen Rose, Zur Goldenen Rose, Mandalahof
ObjektID: 29121
Fleischmarkt 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das klassizistische fünfgeschoßige Miethaus, das im Kern aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt, entstand in der jetzigen Form 1802/04. Die Fassade ist asymmetrisch gestaltet mit einer zurücktretenden Seitenachse; in der genuteten Beletage sitzen Lünettenfenster mit Reliefs der vier Jahreszeiten sowie einem gekrönten Wappenschild. Der rückwärtige Trakt umschließt einen zuerst langen schmalen, dann zu einem Rechteck erweiterten Hof und ist durch eine großzügige Vierpfeilertreppe erschlossen.
Nakosches-Haus/Toleranzhaus Datei hochladen Nakosches-Haus/Toleranzhaus
ObjektID: 30833
Fleischmarkt 18
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische monumentale Eckhaus wurde 1793 erbaut und 1830 umgestaltet. Die Fassade ist geknickt, der Mittelrisalit springt leicht vor, die Fensterachsen sind im zweiten und dritten Geschoß zusammengezogen, im vierten und fünften Geschoß erheben sich Kolossalpilaster über Balustraden. Über dem vierten Geschoß befindet sich in der Mitte ein vergoldetes Medaillon mit einer Reliefdarstellung Kaiser Josephs II., rechts und links davon zieht sich in den Putzfeldern eine Inschrift, die das Toleranzpatent preist und die dem Haus den Namen gab.
Hauptpost, ehem. Laurenzergebäude
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Hauptpost, ehem. Laurenzergebäude
ObjektID: 30834
Fleischmarkt 19
Standort
KG: Innere Stadt
Der Gebäudekomplex entstand ab dem Ende des 13. Jahrhunderts als Klosteranlage, zunächst (1301–1424) für die Dominikanerinnen, dann als Chorfrauenstift. Ab 1638 wurde der Komplex als regelmäßige Anlage um zwei Höfe neu errichtet; erhalten blieb die östlich davon gelegene gotische Kirche. Nach Aufhebung des Klosters 1783 wurde das Gebäude für ärarische Zwecke adaptiert. 1818/19 wurde die Kirche abgerissen, ebenso die Trakte am Laurenzerberg, die durch einen etwas versetzten Neubau ersetzt wurden; der Altbau wurde aufgestockt. Seit 1875 diente das Gebäude der Postverwaltung. 1991–94 wurden die Bauten um die beiden nördlichen Höfe abgebrochen und durch das Architekturbüro Neumann + Partner durch einen Neubau ersetzt, ebenso die Altbauten revitalisiert.

Die 19-achsige Fassade zum Fleischmarkt ist durch einen fünfachsigen übergiebelten Mittelrisalit mit genutetem Sockel gestaltet, sparsam durch Gesimse gegliedert und mit Ranken, Balustern, Lorbeerkränzen und Girlanden dekoriert. Das Giebelfeld trägt vollplastisch ausgebildete Engel mit dem kaiserlichen Doppeladler.

Miethaus, Theater
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Miethaus, Theater
ObjektID: 90728
Fleischmarkt 20–22
Standort
KG: Innere Stadt
Das an drei Seiten freistehende spätklassizistische Miethaus wurde 1823–25 für Georg Simon von Sina erbaut. Der Mittelrisalit ist durch korinthische Kolossalpilaster gegliedert, die Fassade durch additive Fensterreihung geprägt. Die beiden Portale weisen Holztüren mit schmiedeeisernen Lünetten und Beschlägen aus der Errichtungszeit auf. – Im Erdgeschoß befindet sich das Theater Drachengasse.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 76800
Fleischmarkt 26
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Miethaus wurde 1902 erbaut und hat ein stuckiertes Foyer und Stiegenhaus mit originalem secessionistischen Geländer und Liftgitter. Teilweise sind noch originale Türrahmen erhalten.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 90730
Fleischmarkt 28
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1902/03 errichtete secessionistische Eckhaus zur Postgasse ist an der Ecke abgeschrägt. Der Sockel ist rustiziert, die Obergeschoße zeigen Putzdekor und Stuckmasken. Auch die Eingangstüren, das Foyer sowie Stiegenhäuser und Gänge sind in secessionistischem Stil gestaltet.
Mosesbrunnen
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Mosesbrunnen
ObjektID: 20946
Franziskanerplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Der Mosesbrunnen wurde 1798 von Johann Martin Fischer in Blei gefertigt und Ende des 19. Jahrhunderts in Bronze gegossen. Aus einem oktogonalen, leicht geschwungenen Brunnenbecken ragt ein Sockel mit Löwenmaske als Wasserspeier und einem Relief trinkender Israeliten, darauf befindet sich die Statue des Moses mit Stab.
Orellisches Haus
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Orellisches Haus
ObjektID: 30855
Franziskanerplatz 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das Eckhaus aus der Phase des Übergangs von Früh- zu Hochbarock wurde 1698 für Peter Baron von Orelli errichtet und 1756 aufgestockt. Die Oberzone oberhalb des weitgehend veränderten Sockels ist durch vertikal durch Parapetputzfelder verbundene gerade verdachte Fenster gestaltet. An der Front zur Weihburggasse befindet sich ein zweiachsiger Erker. Das barockklassizistische dreiachsige Korbbogenportal aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts ist von toskanischen Säulen und rundbogigen ehemaligen Gehtüren mit toskanischen Pilastern flankiert; darüber liegt ein Triglyphenfries, der durch einen gesprengten Segmentgiebel mit einem Balkongitter abgeschlossen wird. Im ersten Hof, der im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts mit einer frühhistoristischen kassettierten Hofeindeckung versehen wurde, ist ein barockes Brunnenbecken mit einer Zinkgussstatue „Rebekka“ von Anton Ramelmayr (1846) vorhanden. Im zweiten Innenhof befinden sich geschlossene Pawlatschen auf mächtigen Konsolen. – Eine Gedenktafel erinnert an Egon Caesar Conte Corti.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 40875
Franziskanerplatz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Wohnhaus wurde 1802 um zwei Geschoße aufgestockt und erhielt eine neue schlichte klassizistische Fassade. Erdgeschoß und erstes Obergeschoß sind genutet, die Oberzone ist durch Gesimsbänder gegliedert. Die schlichten Fenster sind teilweise vermauert. Im Erdgeschoß befinden sich späthistoristische Geschäftsportale.
Franziskanerkirche hl. Hieronymus und -kloster
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Franziskanerkirche hl. Hieronymus und -kloster
ObjektID: 30237
Franziskanerplatz 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Büßerinnenhaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert den Franziskanern übergeben. Die Kirche wurde nach 1603 nach Plänen von Bonaventura Daum erbaut und stellt (trotz der Einbeziehung gotischer Elemente der früheren Kirche, wozu insbesondere die drei Spitzbogenfenster an der Hauptfassade gehören) einen der am vollständigsten erhaltenen Kirchenbauten der Spätrenaissance in Österreich dar. Im Inneren wurde die Kirche in den 1740er-Jahren umgestaltet, wobei die Raumaufteilung erhalten blieb. Der Hochaltar stammt von Andrea Pozzo und ist mit 1706 bezeichnet. Die Wöckherl-Orgel aus 1642 ist die älteste noch bespielbare Orgel Wiens. Das Kloster wurde ab 1614 neu gebaut, wobei auch hier ältere Elemente miteinbezogen wurden. Ein auffälliges Element an der Klosterfassade sind die zahlreichen Tondi, mit denen es gegliedert ist.
Wohnhaus
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Wohnhaus
ObjektID: 50347
Franziskanerplatz 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühklassizistische an drei Seiten freistehende Gebäude wurde 1796/97 durch Ernest Koch erbaut. In der gebänderten Sockelzone liegen zwei Rundbogenportale mit Kämpfern, Schlusssteinmasken und Zopfornamenten, von denen das linke den Durchgang in die Ballgasse bildet. In der glatten Oberzone befinden sich geschichtete, additiv angeordnete Giebelfenster; auf mächtigen Konsolen sitzt ein zweiachsiger Balkon mit Balustrade. Die Fassade zur Ballgasse ist schlichter mit geraden Verdachungen und Prellsteinen ausgeführt.
Haus Zum goldenen Löwen/Zum gelben, steinernen oder grünen Löwen
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Haus Zum goldenen Löwen/Zum gelben, steinernen oder grünen Löwen
ObjektID: 30247
Franziskanerplatz 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühklassizistische Wohnhaus wurde 1783–86 durch Franz Duschinger errichtet. 1976–79 erfolgte eine Renovierung und Ausgestaltung durch Leherb. Über dem gebänderten Sockel mit dem mittig angeordneten Korbbogenportal liegt das genutete erste Obergeschoß, in dessen Mitte ein Allianzwappen mit Freiherrenkrone angebracht ist; rundherum ist ein Zahnschnittfries in einem Rundbogen geführt. Über dem ornamentierten Schlussstein des Portals ruht auf mächtigen Konsolen ein Balkon mit Schmiedeeisengeländer. Die Oberzone ist glatt mit vertikal gebundenen Fenstern ausgeführt. Die Fassade wird durch ein Attikageschoß mit Konsolgesims abgeschlossen. Gittertüren von der Einfahrt zum Hof und zum Stiegenhaus, ein Geschäftsportal aus Stuck sowie im Innenhof Bruchsteinkeramik und ein Taubenbrunnen aus Bronze stammen von Leherb (1979).
Neuer Seitenstettnerhof
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Neuer Seitenstettnerhof
ObjektID: 90005
Franz-Josefs-Kai 29
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1957/59 durch Ladislaus Hruska errichtet. Die Fassade ist durch ein Relief mit einer historischen Darstellung der Gegend und der Inschrift „St. Ruprecht Anno 1783“ dekoriert (bezeichnet: K. Zinner). Im 9. Stockwerk befindet sich die 1960 geweihte Dreifaltigkeitskapelle, die 1959/60 mit Wandmalereien der Künstlerin Lydia Roppolt ausgestaltet wurde.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 96109

seit 2015

Franz-Josefs-Kai 45
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus ist Teil eines strenghistoristischen Wohnhausensembles und wurde 1860/61 von Eduard Kuschée erbaut. Es weist eine additive Fenstergliederung mit kleinteiligem, punktuell appliziertem Dekor und einen pilastergeliederten Eckerker auf. eine Gedenktafel erinnert an Martin Buber, der 1878 hier geboren wurde.
Miethaus Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 76353
Franz-Josefs-Kai 65
Standort
KG: Innere Stadt
Das historistische Gebäude entstand 1880 nach Plänen von Julius Dörfel. Die Fassade ist additiv gegliedert; die Ecke zur Maria-Theresien-Straße ist abgeschrägt und trägt einen zweigeschoßigen Erker auf mächtigen Konsolen. Ein ionisches Pilasterportel mit Holztüre führt in ein Foyer mit gekoppelten korinthischen Pilastern und reicher Stuckdecke.
Anmerkung: Identanschrift Maria-Theresien-Straße 36
Austriabrunnen
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Austriabrunnen
ObjektID: 20941
Freyung
Standort
KG: Innere Stadt
Der Brunnen wurde von Ludwig Schwanthaler geplant, die Statuen stammen von Ferdinand von Miller, errichtet wurde er 1844. Über einem vierpassförmigen Brunnenbecken erhebt sich ein kristallines Gestein imitierender Sockel mit Wasserausgüssen. Auf diesem befindet sich eine Säule, die von Flussgöttern flankiert und von der allegorischen Figur der Austria bekrönt wird.
Palais Hardegg
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Palais Hardegg
ObjektID: 30264
Freyung 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das frühhistoristische Palais wurde im Jahr 1847 von Romano/ Schwendenwein anstelle prominenter Vorgängerpalais erbaut. Es hat eine schmale Hauptfassade zur Freyung, eine breit gelagerte Fassade zur Strauchgasse und umfasst zwei Innenhöfe. Die rustizierte Sockelzone wird von den Obergeschoßen durch Kordongesimse mit bedeutenden Friesen getrennt. Die Mittel- und Seitenachsen der Hauptfassade werden durch Balkone betont, deren Brüstungen dem Muster der Friese entsprechen, das Fenster oberhalb des Rundbogenportals weist außerdem einen gesprengten Dreiecksgiebel mit Wappenkartusche auf.
Palais Ferstel, ehem. österr. Nationalbank samt Hofbrunnen, Cafe Central
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Palais Ferstel, ehem. österr. Nationalbank samt Hofbrunnen, Cafe Central
ObjektID: 30265
Freyung 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das heute umgangssprachlich nach seinem Architekten Heinrich von Ferstel benannte Gebäude wurde 1856–1860 erbaut und ist ein bedeutendes Spätwerk des Romantischen Historismus, sowie der letzte Monumentalbau vor der Ringstraßenära. Es ist in Anklängen an die venezianische und florentinische Frührenaissance gehalten, wobei auch maurische und gotisierende Elemente (etwa die Kreuzrippengewölbe) enthalten sind. Der Grundriss ist sehr unregelmäßig mit einer schmalen Fassade zur Freyung, die mit den Trakten an der Herrengasse durch eine Passage nach italienischem Vorbild verbunden ist. Zur Herrengasse hin geht die Passage in einen Innenhof über, in der sich der Donaunixenbrunnen von Anton Dominik Fernkorn befindet. An der Ecke Herrengasse /Strauchgasse befindet sich das traditionsreiche Café Central.
Anmerkung: Identadresse Herrengasse 17.
Palais Harrach
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Palais Harrach
ObjektID: 30266
Freyung 3 -3A
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser Bau ist eines der ältesten hochbarocken Palais in Wien. Es wurde 1689–1696 von Domenico Martinelli nach Plänen von Christian Alexander Oedtl erbaut. Zum Gebäude gehörte auch ein 1721 gebauter und im Zweiten Weltkrieg zerstörter Gartenpavillon von Johann Lucas von Hildebrandt, der die Grenze zwischen Freyung und Herrengasse akzentuierte. Die breit gelagerte Hauptfassade wird durch Seitenrisalite bestimmt - mit dem Palais Harrach wird dieses Motiv in Wien eingeführt. Die Achsen werden durch Riesenpilaster (korinthische in den Risaliten, sonst toskanische), in der Beletage verdachten Fenstern und Putzfelder gegliedert. Das Portal weist toskanische Säulen und Seitennischen auf, es enthält ein Rundbogentor und endet in einem Balkon mit Balustrade, die jeweils eine Achse als Scheinbalustrade fortgesetzt wird. Entsprechend gegliedert ist die Seitenfassade an der Herrengasse. Die beiden Innenhöfe weisen teils verglaste, teils verblendete Pfeilerarkaden auf. Das Innere des Palais, insbesondere Vestibül und die Sala terrena sind bedeutende Beispiele für die Innenausstattung der damaligen Zeit, einige Räume wurden im 19. Jahrhundert im neobarocken Sinn neu ausgestattet.
Palais Daun-Kinsky
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Palais Daun-Kinsky
ObjektID: 30272
Freyung 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses bedeutende hochbarocke Palais wurde 1713–1719 von Johann Lucas von Hildebrandt errichtet. Die Parzelle ist sehr tief mit zwei Innenhöfen. Über einem genuteten Sockel erheben sich an den Hauptgeschoßen korinthische Riesenpilaster, am flachen Mittelrisaliten jedoch Hermenpilaster mit Stuckdekor. Im zweiten Obergeschoß differenzieren auch die Fensterverdachungen zwischen Mittelrisalit und Seitenachsen. Bekrönt wird die Fassade von einer Attikabalustrade mit Trophäen und Götterstatuen. Das Rundbogenportal ist von Atlanten und schräggestellten toskanischen Säulen flankiert und von einem Segmentgiebel bekrönt. Das Innere ist mit Fresken von Carlo Carlone, Antonio Beduzzi und Marcantonio Chiarini kostbar ausgestattet.
Gesamtanlage Schottenstift samt Pfarr- und Stiftskirche
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Gesamtanlage Schottenstift samt Pfarr- und Stiftskirche
ObjektID: 120228
Freyung 6, 6a, u.a.
Standort
KG: Innere Stadt
Das Schottenstift ist das älteste Kloster Wiens, schon 1155 wurden Mönche angesiedelt, damals noch außerhalb der Stadt. Es erfolgten zahlreiche Umbauten und Erweiterungen, der Klosterkomplex mit Gymnasium im klassizistischen Stil stammt in seiner heutigen Form aus den Jahren 1826–1832 von Joseph Kornhäusel. Die Kirche in der heutigen Form wurde 1638 - ca. 1650 neu gebaut, sie ersetzte eine ältere romanisch-frühgotische Kirche, von der der Schottenmeisteraltar erhalten ist. Im Zuge des Neubaus von Antonio Carlone und Marco Spazio (später auch Andrea Allio der Ältere, der Jüngere und Silvestro Carlone) wurde das Langhaus verkürzt, so dass der Turm nicht mehr unmittelbar anschließt. Der Entwurf der Doppelturmfassade an der westlichen Eingangsfront wird Filiberto Lucchese zugeschrieben.
Schubladkastenhaus und Schottenapotheke
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Schubladkastenhaus und Schottenapotheke
ObjektID: 50499
Freyung 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Prioratshaus des Schottenstiftes wurde 1773/74 durch Andreas Zach geschaffen. Das Gebäude tritt mit abgerundeten Ecken um eine Achse aus der Flucht der angrenzenden Gebäude vor; die barockklassizistische Fassade ist durch einen leicht vortretenden Mittelrisalit, einen gebänderten Sockel, ein genutetes erstes Obergeschoß mit Plattendekor sowie gerade verdachte Fenster mit Zopfornamentik im zweiten und dritten Obergeschoß gestaltet. Das konvex geschwungene Portal mit dorischen Säulen, vorkragenden Gebälkstücken und Rundbogenrahmung ist in der Mittelachse angeordnet; darüber ist eine Stuckkartusche mit dem Wappen des Schottenstiftes angebracht. In dem steilen Dach sitzen Gaupen sowie die originalen Kamine. Im Erdgeschoß befindet sich seit dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts eine Apotheke, in der noch die Ausstattung im Empirestil vorhanden ist.
BA-CA Kunstforum, ehem. Österr. Creditanstalt für Handel und Gewerbe
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BA-CA Kunstforum, ehem. Österr. Creditanstalt für Handel und Gewerbe
ObjektID: 90738
Freyung 8, 9
Standort
KG: Innere Stadt
Identadresse Renngasse 2. Dieser mächtige neoklassizistische Komplex wurde 1916–1921 von Ernst Gotthilf-Miskolczy und Alexander Neumann erbaut. Im Erdgeschoß befindet sich seit 1989 das Bank Austria Kunstforum, im übrigen Gebäude residiert seit 2012 der Verfassungsgerichtshof. Das hohe Sockelgeschoß mit vergitterten Rechtecksfensternischen weist an den Seitenachsen eingestellte dorische Säulen auf. Die Obergeschoße sind durch profilierte Rundbogen- und Rechteckfenster gegliedert, markant sind die reich dekorierten seitlichen Serliane. Von der Innenausstattung sind vor allem das Direktionsvestibül und der Festsaal, jeweils mit Stucco-lustro-Verkleidung, sowie das holzverkleidete Obergeschoßfoyer bemerkenswert.
Friedrich Schmidt-Denkmal
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Friedrich Schmidt-Denkmal
ObjektID: 2001
Friedrich-Schmidt-Platz
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1896 nach Plänen von Edmund Hofmann von Aspernburg und Julius Deininger errichtete Denkmal für den Architekten Friedrich von Schmidt in Form einer späthistoristischen Bronzestatue auf Steinsockel wurde im Zuge der verkehrstechnischen Umgestaltung der Landesgerichtsstraße Mitte der 1960er Jahre ohne die ursprüngliche architektonische Rahmung von Julius Deininger auf die nördliche Seite des Parks versetzt.
Amtsgebäude, Ehem. Palais Obentraut
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Amtsgebäude, Ehem. Palais Obentraut
ObjektID: 50429
Friedrich-Schmidt-Platz 8-9
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Gebäude wurde 1882/83 durch Ladislaus Boguslawski errichtet. Die Fassade des an drei Seiten freistehenden Hauses der Arkadenhäuser um das Rathaus ist in Formen der altdeutschen Renaissance gestaltet. Die Ecken sind durch markante überkuppelte Erkertürme mit Balkonen, die von Hermen getragen werden, betont.
Marc Anton-Gruppe
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Marc Anton-Gruppe
ObjektID: 20926
Friedrichstraße
Standort
KG: Innere Stadt
Diese Skulptur stammt von Arthur Strasser aus dem Jahr 1900. Der römische Feldherr Marc Anton wird hier in einem Wagen sitzend dargestellt, der von Löwen gezogen wird.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 40750
Friedrichstraße 2
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses frühhistoristische Eckhaus wurde 1860 von Ferdinand Fellner d. Ä. erbaut und ist eines der ältesten der Ringstraßenzone. Die breite polygonale Eckabfassung mit Erkern und Attikabalustrade ist ein deutlicher städtebaulicher Akzent.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 29100

seit 2012

Friedrichstraße 4
Standort
KG: Innere Stadt
Dieser secessionistische Bau wurde 1912 von Hans Prutscher errichtet. Die Fassade ist durch mehrgeschoßige polygonale Erker gegliedert, das oberste Geschoß weist Putzfelddekor und Rundbogenfenster mit tiefen Kappen auf. Ein ursprünglich vorhandener Attikagiebel ist nur noch an der Rückseite in der Elisabethstraße erhalten.
Anmerkung: Identadresse Elisabethstraße 3.
Miethaus und Cafe Museum
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Miethaus und Café Museum
ObjektID: 29108

seit 2016

Friedrichstraße 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1860 von Carl Roesner in einem frühhistoristischen Stil erbaut. Es ist ein blockhaftes, flach rustiziertes Eckhaus mit einem abgefasten Eckrisaliten. Das Café Museum wurde 1899 eröffnet, die ursprüngliche Ausstattung von Adolf Loos wurde teilweise wiederhergestellt.
Anmerkung: Identadresse Operngasse 7
Secession
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Secession
ObjektID: 30444
Friedrichstraße 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das Secessionsgebäude ist ein Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst und war programmatisch für die Künstlervereinigung Secession. Es wurde 1897/98 von Joseph Maria Olbrich erbaut, wobei einige Gestaltungsdetails auch auf Georg Klimt, Othmar Schimkowitz, Koloman Moser und Robert Oerley zurückgehen. Es ist ein kubischer Bau mit vier Pylonen und einem Quertrakt, dessen auffälligstes Merkmal die vergoldete Kuppel ist, die aus Lorbeerblättern gebildet wird. Die Wände sind in schlichtem Weiß gehalten, oberhalb des Eingangsbereichs befindet sich von vergoldetem Blattwerk umrahmt ein Fries mit Gorgonen, Malerei, Architektur und Plastik symbolisierend. Oberhalb davon prangt der Wahlspruch Der Zeit ihre Kunst/ Der Kunst ihre Freiheit und seitlich an der Vorderfassade Ver Sacrum.
Österreichisches Verkehrsbüro
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Ehemaliges Österreichisches Verkehrsbüro
ObjektID: 23362
Friedrichstraße 7
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses städtebaulich exponierte Gebäude zwischen Karlsplatz und Wienzeile wurde 1922/23 von Heinrich Schmid und Hermann Aichinger erbaut. Es weist einige stilistische Parallelen mit zeitgenössischen Gemeindebauten auf. Das Gebäude ist aus symmetrischen, ineinander verschachtelter Kuben angeordnet und wird mit Lisenen, Bay Windows und Gesimsen gegliedert. Das Dach ist flach mit Gitterbrüstung. Das Innere weist Holzvertäfelung und Stuckdecken auf.
Haus der Genossenschaft der Kleidermacher
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Haus der Genossenschaft der Kleidermacher
ObjektID: 44287
Fütterergasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das spätklassizistische, an drei Seiten freistehende monumentale Gebäude mit abgerundeten Ecken wurde 1837/38 durch Ignaz Ram erbaut. Das Erdgeschoß ist durch profilierte Rundbögen gegliedert, die Obergeschoße durch Gesimse und additiv gereihte gerade verdachte Fenster. Die Hauptfassade zum Judenplatz weist Riesenpilaster mit Palmettenkapitellen und einen Dreiecksgiebel auf, in dem eine Wappenkartusche mit Schere und Fingerhut angebracht ist. Über den Fenstern des Hauptgeschoßes befindet sich die Aufschrift „Haus der buergerl. Schneider“.
Anmerkung: Identanschrift: Judenplatz 10
Sechs Skulpturen
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Sechs Skulpturen
ObjektID: 93159
Gartenbaupromenade
Standort
KG: Innere Stadt
Die sechs 1969 von Wander Bertoni geschaffenen Stelen waren ursprünglich vor der Piaristenkirche Maria Treu aufgestellt.
Georg Coch-Denkmal
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Georg Coch-Denkmal
ObjektID: 20921
Georg-Coch-Platz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal für den Gründer der Österreichischen Postsparkasse Georg Coch in Form einer secessionistischen Porträtbüste auf einem Steinpfeiler, der von zwei Kränze tragenden Knaben flankiert wird, entstand 1913. Die Büste schuf Johann Scherpe, das Podest Rudolf Bernt.
Postsparkasse
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Postsparkasse
ObjektID: 30445
Georg-Coch-Platz 2
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude der Österreichischen Postsparkasse nach Plänen von Otto Wagner entstand 1904–06 und wurde 1910–12 erweitert. Es ist ein kubischer Baublock mit langen, einheitlichen Fassaden, die im Parterre mit Granitplatten und in den Obergeschoßen mit Marmorplatten verkleidet ist. Ein distinktives Element sind die ca. 17.000 Aluminiumnagelköpfe, die keine konstruktive Funktion haben.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 76666
Georg-Coch-Platz 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das von Leopold Fuchs geplante, 1904 errichtete späthistoristische Eckhaus ist durch additive Giebelfenster, ondulierende Balkone und ein von Hermen getragenes Portal mit schmiedeeisernem Tor gestaltet.
Alexander-Girardi-Denkmal
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Alexander-Girardi-Denkmal
ObjektID: 451
Girardi-Park
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal in Form einer Steinstatue auf einem niedrigen Sockel wurde 1929 durch Otto Hofner geschaffen und zeigt den Schauspieler Alexander Girardi mit Hut in der Hand.
Wohn- und Geschäftshaus Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 66052
Gluckgasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohnhaus wurde 1884 durch Josef Hudetz erbaut. Die Fassade oberhalb der Sockelzone ist in drei Abschnitte geteilt; die Mittelachse ist durch eine über einander gestellte Fenstergruppe mit gesprengter toskanischer Ädikula, Vasen, Genien und einen Schmiedeeisenbalkon auf Doppelvoluten-Konsolen hervorgehoben. Im Erdgeschoß befindet sich ein von Roland Rainer 1970 gestaltetes Geschäftsportal.
Stadtpalais, Ehem. Palais Schey
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Stadtpalais, Ehem. Palais Schey
ObjektID: 30446
Goethegasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der strenghistoristische Bau in Formen der italienischen Renaissance wurde 1862–94 von Johann Romano und August Schwendenwein errichtet.
Johann Wolfgang von Goethe-Denkmal
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Johann Wolfgang von Goethe-Denkmal
ObjektID: 20934
vor Goethegasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal für Johann Wolfgang von Goethe entstand 1900 durch Edmund von Hellmer. Die monumentale Bronzestatue des Dichters ruht auf einem Prunksessel.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 90962
Goldschmiedgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus mit asymmetrischer Fassade wurde 1881 durch Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbaut. Über der zweigeschoßigen Sockelzone liegen drei Obergeschoße und ein Attikageschoß; die Fassade ist durch ein markantes Konsolgesims oberhalb der Sockelzone unterteilt. In der zweiten Fensterachse befindet sich ein zweigeschoßiger, von einem monumentalen Atlanten getragener Erker.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 87472
Goldschmiedgasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Die Pläne zu dem 1880 errichteten späthistoristischen Gebäude stammen wie die für das Nachbarhaus Nr. 6 von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner. Über der gebänderten zweigeschoßigen Sockelzone befindet sich ein rustiziertes Mezzaningeschoß mit einem Erotenfries und darüber die genutete Obergeschoßzone mit ionischen Ädikulen im Hauptgeschoß sowie das Attikageschoß über dem Konsolkranzgesims. Über dem kräftig gegliederten Portal sitzt ein zweigeschoßiger Mittelerker mit abgerundeten Ecken und einem Aufsatz.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 90964
Goldschmiedgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus mit asymmetrischer Fassade entstand 1880/81 durch Karl Quidenus. Markant ist ein über zwei Geschoße reichender durch Pilaster gegliederter Erker auf mächtigen Volutenkonsolen auf der linken Seite des Gebäudes.
Ehem. Haus Pollak
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Ehem. Haus Pollak
ObjektID: 50497

seit 2016

Gölsdorfgasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Haus wurde 1860-1862 von Heinrich von Ferstel erbaut und ist ein seltenes Beispiel für neugotische Profanarchitektur in der Ringstraßenzone. Gegliedert ist das Haus durch einen fialen- und maßwerkbesetzten überkuppelten Eckerker und kaiseitig durch Balkone mit Maßwerksspitzbögen auf Konsolen. An Gesimsen und Fensterrahmungen befindet sich kleinteiliger Terrakotta-Dekor.
Anmerkung: Identadresse Franz-Josefs-Kai 37
Ehem. Palais Wickenburg
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Ehem. Palais Wickenburg
ObjektID: 76475
Gonzagagasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1862 erbaute Palais (Architekten: Wilhelm Grohs und Anton Baumgarten) nimmt den Zwickel zwischen Gonzagagasse, Salzgries und Morzinplatz ein. Von dem ursprünglichen reichen Dekor sind seit den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nur noch Teile (vor allem Büstenmedaillons im Verlauf der Fensterverdachungen im dritten Obergeschoß) erhalten.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 76429
Gonzagagasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der Fassadendekor des 1863 durch Anton Baumgarten und Ferdinand Fellner sen. errichteten Gebäudes wurde bis auf Portal, Erker und Balkone entfernt.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 75149
Gonzagagasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1863 durch Carl Tietz errichtete historistische Gebäude ist in Formen der Neorenaissance mit additiv gereihten Ädikulafenstern sowie Büstenreliefs im Attikageschoß gegliedert. Der in der zentralen Achse des Mittelrisalits in der Beletage gelegene Balkon ist durch allegorische Figuren von Handel und Gewerbe verziert.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 75150
Gonzagagasse 11
Standort
KG: Innere Stadt
Das wie das Nachbargebäude Gonzagagasse 9 durch Carl Tietz entworfene Gebäude ist genau gleich wie das Nachbarhaus gestaltet. Hier zieren allegorische Figuren der Kunst und der Wissenschaft den zentralen Balkon. Im Innenhof befindet sich ein Brunnen mit einer weiblichen Figur.
Archäologische Fundstellen - Wien I Datei hochladen Archäologische Fundstellen - Wien I
ObjektID: 89409
Graben
Standort
KG: Innere Stadt
Der Graben ist einer der ältesten Straßenzüge Wiens und wurde bei der Stadterweiterung um 1200 an Stelle des römischen und frühmitteralterlichen Stadtgrabens angelegt.
Hl. Dreifaltigkeit und zu den 9 Chören der Engel
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Hl. Dreifaltigkeit und zu den 9 Chören der Engel (Pestsäule)
ObjektID: 446
Graben, auf Höhe Bräunerstraße
Standort
KG: Innere Stadt
Entstanden ist die Säule 1687–1694 in mehreren Phasen und mit etlichen Planänderungen. Die 18 Meter hohe Säule mit dreieckigem Sockel, dessen Seitenflächen ist mit einer eigenen Balustrade umgeben. Im Sockelbereich befinden sich Reliefs von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Ignaz Bendl, Wappen der Erbländer sowie eine Figurengruppe Fides, die die Pest in den Abgrund stürzt, darüber eine kniende Figur Leopolds I.. Auf dem Sockel ist ein Wolkenberg mit neun lebensgroßen Engeln und zahlreichen Putten zu sehen (ausgeführt von Johann Frühwirt, Adam Kracker und Paul Strudel), der von einer Dreifaltigkeitsdarstellung (Strudel) bekrönt wird.
Josefsbrunnen
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Josefsbrunnen
ObjektID: 449
Graben
Standort
KG: Innere Stadt
Er ist ein Pendant zum Leopoldsbrunnen. In einem oktogonalen Brunnenbecken steht ein profilierter Vierkantsockel mit Reliefs und wasserspeienden Löwenköpfen, auf dem sich eine metallene Figur befindet, die Josef und einen Knaben darstellt. Diese Figur hat Johann Martin Fischer im Jahr 1804 gestaltet.
Leopoldsbrunnen
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Leopoldsbrunnen
ObjektID: 448
Graben
Standort
KG: Innere Stadt
Er ist ein Pendant zum Josefsbrunnen. In einem oktogonalen Brunnenbecken steht ein profilierter Vierkantsockel mit Reliefs und wasserspeienden Löwenköpfen, auf dem sich die Bleifigur Hl. Leopold befindet. Die Bleifigur ist ein Werk des Bildhauers Johann Martin Fischer aus dem Jahr 1804.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 89407
Graben 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das historistische Eckhaus wurde 1875 durch Ludwig Tischler erbaut.[9] Das Hauptgeschoß ist durch schmiedeeiserne Balkongitter entlang der Front zum Graben, die auch um die abgerundete Ecke und über die erste Achse der Front zur Seilergasse gezogen sind, hervorgehoben.
Anmerkung: Identanschrift Seilergasse 2
Geschäftslokal Braun & Co. mit Geschäftsportal
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Geschäftslokal Braun & Co. mit Geschäftsportal
ObjektID: 30416
Graben 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das Geschäftsportal des Hoflieferanten E. Braun & Co. erstreckt sich über die zweigeschoßige Sockelzone des historistischen Eckhauses und entstand 1904 durch Arnold Hatschek. Die Fassade ist durch messinggefasste Marmorplatten verkleidet, die Auslagen sind als Bay windows mit Messinggeländern ausgeführt. Die einheitliche und hochwertige historistische Innenausstattung mit dekorativen Holzverkleidungen, Kassettendecken, intarsierten Wandschränken und Vitrinen, Messingeckenleuchtern, bemalten Glasfenstern an der Hinterfront u.a.m. ist erhalten.
Anker-Haus
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Anker-Haus
ObjektID: 40882
Graben 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das dreiseitig freistehende Wohn- und Geschäftshaus wurde 1894/95 nach Plänen von Otto Wagner erbaut. Der zweigeschoßige Geschäftssockel ist durch große Glasflächen zwischen dünnen Trägerkonstruktionen charakterisiert und wird durch einen durchgehenden Gitterbalkon gekrönt. Die Obergeschoße zwischen gebänderten und dekorierten Pfeilern sind durch Masken und Blattdekor verziert. Zwischen puttenbekrönten Pylonen erhebt sich ein glaspavillonartiger Atelieraufsatz. Die langgestreckten Seitenfassaden mit flachen Eckrisaliten weisen rhythmische Achsenreihung zwischen genuteten Lisenen auf und sind der Hauptfassade entsprechend dekoriert. Im Inneren befindet sich ein Stuckfoyer mit originalen Bodenkacheln, eine Marmorbassena im Verteilergang sowie originale Liftgitter und Bodenfliesen in den Stiegenhäusern.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 50545
Graben 12
Standort
KG: Innere Stadt
Ludwig Richter erbaut 1896 das späthistoristische Wohn- und Geschäftshaus in neobarocken Formen und verwendete dabei teilweise die Bauplastik des barocken Vorgängerbaus. Die Seitenachsen mit Gitterbalkons sind von Pilastern gerahmt, die Fenster in den Hauptgeschoßen additiv gereiht mit giebeligen und geraden Verdachungen. Im Giebelfeld in der Mittelachse des Hauptgeschoßes befindet sich eine Mariahilf-Madonna in Wolken mit Putten aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts, darunter im gleichen Geschoß ein Gitterbalkon. Über dem von Säulen flankierten barocken Rundbogenportal ist ein konvexer Balusterbalkon angeordnet.
Generalihof samt dem Geschäftslokal Knize
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Generalihof samt dem Geschäftslokal Kniže
ObjektID: 76824
Graben 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das Gebäude wurde 1794/95 durch Peter Mollner und Ernest Koch erbaut und 1831 durch Josef Klee umgebaut, wobei auch der Fassadendekor verändert wurde. 1895 wurde die Fassade des klassizistischen Gebäudes neuerlich verändert und ein Attikaaufbau aufgesetzt. Der zweigeschoßige Unterteil oberhalb des Sockels ist durch Riesenpilaster gestaltet und wird durch einen mit Rosetten verzierten Triglyphenfries abgeschlossen; die Mittelachse ist durch Gitterbalkone auf Konsolen betont. Darüber liegt die zweigeschoßige Oberzone in Form einer klassizistischen Giebelfront mit reichen Fensterrahmungen, Dreiecksgiebelverdachungen und einem Konsolgesims. Das späthistoristische Attikageschoß ist durch überlebensgroße allegorische Skulpturen verziert. Die klassizistische Seitenfassade ist schlicht mit gerade verdachten Fenstern gestaltet. – Das im Erdgeschoß gelegene Geschäftslokal von Kniže & Comp. wurde 1910/13 von Adolf Loos gestaltet, jenes von Lady Knize von Paolo Piva (1993).
Grabenhof, ehem. Thienemannhof
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Grabenhof, ehem. Thienemannhof
ObjektID: 50535
Graben 14, 15
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1874/76 durch Otto Thienemann und Otto Wagner an Stelle des Grabenhofs aus der Renaissance errichtet. Die dreiteilige genutete Fassade ist durch mächtige Eckrisalite eingefasst, in den Hauptgeschoßen durch ionische Säulen auf hohen Sockeln zwischen Balustraden gestaltet und durch ein mächtiges reich gegliedertes Kordongesims abgeschlossen, die darüber gelegenen Wohngeschoße durch korinthische Pilaster gegliedert und durch Gitterbalkone gestaltet. Darüber verläuft ein vorkragendes kassettiertes Kranzgesims; die darüber gelegene Attikazone ist durch Vasen dekoriert. Im schlicht gehaltenen Innenhof verlaufen verglaste Pawlatschen.
Wohn- und Geschäftshaus mit Geschäftsausstattung Fa. Gramola
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Wohn- und Geschäftshaus mit Geschäftsausstattung Fa. Gramola
ObjektID: 89403
Graben 16
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1909/11 errichtet (Architekten: Wilhelm Schallinger und Pietro Palumbo). Oberhalb der dreigeschoßigen, mit Granitplatten verkleideten Geschäftszone mit Bay Windows erheben sich die Wohngeschoße mit teilweise durchgehenden Gitterbalkons, vertikal verbundenen Fensterachsen zwischen Lisenen mit Vasendekor und an den Ecken Fensterbändern mit kräftigem Rauten- und Diamantquaderdekor. Darüber verläuft ein weit vorkragendes Kranzgesims. Die Ecke ist turmartig abgerundet ausgeführt und zeigt im obersten Geschoß achteckige Fenster sowie Mosaikreliefs von Leopold Forstner. (Ein seinerzeitiger Tempietto-artiger Aufsatz wurde entfernt.) Die im Erdgeschoß gelegene Musikalienhandlung Gramola verfügt über eine Art-déco-Ausstattung aus der Zeit um 1925.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 85329
Graben 17
Standort
KG: Innere Stadt
Das secessionistische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1904 durch Ernst Gotthilf erbaut. Die zweigeschoßige Geschäftszone ist durch eine dekorative Metallbrüstung abgeschlossen; darüber befindet sich das mit Platten verkleidete Mezzaningeschoß sowie der dreigeschoßige Hauptteil der Fassade mit reich gestalteten, auf Konsolen ruhenden Lisenen. Das Hauptgeschoß ist durch reiche Fensterrahmungen und secessionistische Gitterbalkons hervorgehoben. Das vorkragende, dekorativ mit Blei gedeckte Kranzgesims wird seitlich durch monumentale kniende Atlas-Figuren getragen.
Miethaus, Ehem. Haus Liebig, Meinl am Graben
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Miethaus, Ehem. Haus Liebig, Meinl am Graben
ObjektID: 30419
Graben 20
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1857/58 erbaute frühhistoristische Eckhaus stammt von Ferdinand Fellner d.Ä.. Die reich gegliederte Fassade weist in den Obergeschoßen verschiedenartig gestaltete Fensterrahmungen sowie einen zweigeschoßigen durch Säulen gegliederten Breiterker auf, der auf Volutenkonsolen mit Karyatidhermen ruht und durch eine Balustrade abgeschlossen ist. Über dem Kranzgesims erhebt sich eine Attikabalustrade mit einer Uhr und überlebensgroßen allegorischen Figuren (links Gewerbe, rechts Handel).
Erste Österreichische Sparkasse, Hauptgebäude
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Erste Österreichische Sparkasse, Hauptgebäude
ObjektID: 50531
Graben 21
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses palaisartige spätklassizistische Gebäude wurde 1835–1838 von Alois Pichl erbaut. Es hat einen übergiebelten Mittelrisaliten, die Fenster in den Obergeschoßen und die Arkaden im Erdgeschoßen sind additiv angeordnet. Oberhalb des genuteten Mezzanins, das von einem Kordongesims abgeschlossen wird, weisen die oberen Geschoße Eckpilaster auf, die Riesenpilastern zum Tuchlauben hin entsprechen. Im Giebelfeld sind Symbole der Sparkassa (Biene im Lorbeerkranz) zu sehen.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 89405
Graben 22
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische, an drei Seiten frei stehende Wohn- und Geschäftshaus wurde 1874–76 errichtet (Architekt: Adolf Baumgartner). Das Mezzaningeschoß oberhalb der Sockelzone ist durch Pilaster gegliedert, in den Obergeschoßen weisen die Fassaden additive Fensterreihung mit reicher Rahmung sowie nach Geschoßen unterschiedlichen Fensterverdachungen auf und sind durch Erker gegliedert. Oberhalb einem reich dekorierten Kranzgesims befindet sich ein Attikageschoß; die Brüstung ist teilweise als Balustrade ausgeführt. In dem von Pilastern eingerahmten Rundbogenportal ist das originale Holztor mit Schmiedeeisengitter erhalten.
Anmerkung: Identanschriften: Jungferngasse 2, Petersplatz 4
Unterirdische Bedürfnisanstalt, Öffentliche WC-Anlage
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Unterirdische Bedürfnisanstalt, Öffentliche WC-Anlage
ObjektID: 89402
vor Graben 22
Standort
KG: Innere Stadt
Die unterirdische Toilettenanlage entstand 1904/05; als Architekten werden Viktor Luntz[10] oder Franz Krasny[11] genannt. Die technische Ausstattung stammt von Wilhelm Beetz. Die Anlage ist als Eisenbetonkonstruktion ausgeführt. Die Abgänge von der Straße haben noch die ursprünglichen Geländer sowie Laternen mit Beschriftung („Damen“ bzw. „Herren“), die Einrichtung ist in Formen des Jugendstils gestaltet und zum großen Teil original erhalten.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 79381
Graben 26, 27, 28
Standort
KG: Innere Stadt
Das monumentale Wohn- und Geschäftshaus entstand 1874 nach Plänen von Oswald Meixner in den Formen der Neu-Wiener Renaissance. Die Hauptzone der Fassade hat additive Fensterreihung mit reichen Rahmungen und variierenden Verdachungen; zwei schwach vortretende Risalite wurden 1997 mit rasterartigen Metallhelmen von Laurids Ortner bekrönt. In den Rundbogenportalen mit maskenartig gestalteten Keilsteinen befinden sich aufwändige Holztüren aus der Entstehungszeit.

Unter den Geschäftslokalen im Erdgeschoß befinden sich u.a. das Wäschegeschäft „Zur Schwäbischen Jungfrau“ mit Ladenschildern von Johann Nepomuk Mayer aus dem Biedermeier sowie das ehemalige Juweliergeschäft Schullin, dessen Portal mit Granitplatten und einem markanten Metalladermotiv über dem Eingang Hans Hollein 1972/74 gestaltete.

Geschäftslokal samt Geschäftseinrichtung, Konfiserie Altmann & Kühne
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Geschäftslokal samt Geschäftseinrichtung, Konfiserie Altmann & Kühne
ObjektID: 89400
Graben 30
Standort
KG: Innere Stadt
Die Einrichtung der Confiserie Altmann & Kühne wurde 1932 durch Josef Hoffmann und Oswald Haerdtl geschaffen und ist weitgehend original erhalten.
Tabaktrafik
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Tabaktrafik
ObjektID: 126570
Graben 31
Standort
KG: Innere Stadt
Das Geschäftsportal mit einem markanten (Tabak?-)Blatt über dem Eingang entstand 1992 nach einem Entwurf von Hans Hollein.[12]
Wohn- und Geschäftshaus, Steyrerhof
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Wohn- und Geschäftshaus, Steyrerhof
ObjektID: 125160
Griechengasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Die Bausubstanz des Komplexes, der aus mindestens vier Häusern entstand, reicht zurück bis ins Hochmittelalter; die verschiedenen Besitzer seit dem 15. Jahrhundert sind namentlich bekannt. Wesentliche Umgestaltungen erfolgten im Spätmittelalter, 1611, 1661, 1732, im 19. Jahrhundert und zuletzt 1986–91 durch Harry Glück & Partner, wobei das Gebäude mit den angrenzenden Immobilien Fleischmarkt 1, 3 und 5 zu einem Bürokomplex verbunden wurde. Der Baugeschichte entsprechend weist die mehrfach geknickte, stilistisch uneinheitliche Fassade teilweise übereinander liegende Baudetails und Fassadengestaltungen aus den verschiedenen Bauphasen auf. – Eine Gedenktafel erinnert an den serbischen Pädagogen Dositej Obradović.
Griech.-orient. (orthodoxe, nichtunierte) Kirche mit Wohnhaus Zum hl. Georg
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Griech.-orient. (orthodoxe, nichtunierte) Kirche mit Wohnhaus Zum hl. Georg
ObjektID: 50307
Griechengasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Die griechisch-orthodoxe Kirche St. Georg ist ein bemerkenswertes Beispiel eines klassizistischen Kirchengebäudes in Wien. Erbaut wurde sie 1803–1806 von Franz Wipplinger und 1898 von Ludwig Tischler umgestaltet und mit dem gleichzeitig erbauten Nachbarhaus verbunden. Die Kirche wurde einem Tempel nachempfunden; über ionischen Kolossalpilastern erhebt sich ein Dreiecksgiebel mit einem Relief des hl. Georg. Der Glockenturm mit Metallhelm und pilastergerahmten Fenstern wurde 1898 hinzugefügt. Das Innere stammt aus der Erbauungszeit und die Einrichtung ist ein bedeutendes klassizistisches Ensemble.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 30421
Grillparzerstraße 14
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus entstand 1881 durch Wilhelm Stiassny. Die Fassade ist reduziert erhalten, das Innere ist modern gestaltet. 1995 erfolgte ein Ausbau des Dachgeschoßes durch Walter Stelzhammer. Der 23 m hohe durch Pfeiler gegliederte Hof mit Glasdach beherbergt eine Lichtskulptur von Dieter Bartenbach.
Neuberger Hof, St. Anna-Hof
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Neuberger Hof, St. Anna-Hof
ObjektID: 626
Grünangergasse 1
Standort
KG: Innere Stadt
Das monumentale barocke an drei Seiten frei stehende Miethaus mit mittelalterlichem Kern wurde 1684 durch Christian Alexander Oedtl umgestaltet. Damals entstand auch das barocke Rundbogenportal mit seitlichen Pilastern und geschwungener Sprenggiebelverdachung sowie einer klassizistischen Wappenkartusche mit einem vergoldeten Metallschild. Weitere Umbauten erfolgten 1796 durch Ernest Koch und 1846–48 durch Ignaz Lössl. Die schlichte Fassade ist durch Ortsteine und Putzbänder gegliedert, die Fenster sind additiv gereiht. In den Innenhöfen befinden sich dreiseitige barocke Pawlatschen. Die Gestaltung des Portals und der Fenster des Geschäftslokals entlang der Schulerstraße stammt von Hans Hollein (1971).
Palais Hazenberg, Palais Fürstenberg
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Palais Hazenberg, Palais Fürstenberg
ObjektID: 10443
Grünangergasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais mit reicher hochbarocker Fassadengliederung und späthistoristischer Innenausstattung wurde 1702–1707 von Antonio Beduzzi erbaut. Die Fassade hat einen rustizierten Sockel, der durch Keilsteine mit Nabelscheiben und Volutenrahmungen rhythmisiert wird, die Fenstergitter sind original erhalten. Die beiden Obergeschoße sind durch reich dekorierte Fensterrahmungen gegliedert. Das Rundbogenportal mit wuchtigen toskanischen Dreiviertelsäulen endet in einer gesprengten Volutenverdachung mit vollplastischen Windhundskulpturen. Die Ausstattung im Inneren stammt aus der Zeit zwischen 1915 und 1919 und ist vor allem in der Beletage bemerkenswert.
Miethaus, Zu den sieben Brunnen
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Miethaus, Zu den sieben Brunnen
ObjektID: 20667
Grünangergasse 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das klassizistische Miethaus entstand 1772 durch Leopold Grossmann. Die geschichtete und teilweise genutete Fassade weist einen flachen Mittelrisalit mit vertikal gebundenen Fensterachsen mit wechselnden flachen und Giebelverdachungen sowie ein steinernes genutetes Flachbogenportal mit der originalen spätbarocken Türe auf. Die Seitenfassade ist an der Eckachse entsprechend der Hauptfassade, sonst schlichter gestaltet. Im schmalen Innenhof befinden sich Pawlatschen aus der Bauzeit.
Bürgerhaus, Zum grünen Anger, Kipfelhaus
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Bürgerhaus, Zum grünen Anger, Kipfelhaus
ObjektID: 19380
Grünangergasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Bürgerhaus entstand Anfang des 18. Jahrhunderts. Der genutete Sockel umfasst keilsteingerahmte Fenster und Türen; oberhalb eines Kordongesimses schließt sich die Hauptzone an, die durch additiv gereihte, durch Putzfenster vertikal verbundene Fenster in geohrten Rahmungen mit geraden Verdachungen, gebauchte Parapetfelder in der Beletage sowie Eckquaderung und ein Kranzgesims charakterisiert ist. Das steinerne Rundbogenportal ist asymmetrisch angeordnet; darüber befindet sich in einer stuckierten Kartusche das Hauszeichen, das verschiedene Gebäckformen zeigt. An der Rückfassade sind Balkenlöcher und Gewölbeansätze des abgebrochenen Nachbarhauses zu sehen. Der weitläufige zweigeschoßige Keller dient schon seit 1785 als Gaststätte.
Miethaus, Zum grünen Anker
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Miethaus, Zum grünen Anker
ObjektID: 1856
Grünangergasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das klassizistische Miethaus – Wohnhaus Franz Grillparzers – wurde 1784 im Plattenstil errichtet. Die Fassade ist durch additive Fensterreihung mit geraden Verdachungen, Plattendekor, Kordongesimse und ein schlichtes gerade verdachtes Rundbogenportal mit Pfeilerrahmung und Schlussstein gestaltet. Im Innenhof befinden sich verglaste Pawlatschen. Im Stiegenhaus sind das klassizistische Geländer und eine Gittertür erhalten.
Wohnhaus und Apotheke zum goldenen Reichsapfel
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Wohnhaus und Apotheke zum goldenen Reichsapfel
ObjektID: 10451
Grünangergasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das an drei Seiten frei stehende Wohn- und Geschäftshaus wurde 1785 errichtet. Die Fassade ist im josephinischen Plattenstil gestaltet und weist additive Fensterreihung, Rundbogenfenster im Erdgeschoß, Plattendekor und Kordongesimse sowie ein geohrtes Rechteckportal mit gerader Verdachung und Plattendekor im Sturzfeld, kassettierter Tür mit aufwändigen Beschlägen und Türklopfern in Form von Löwenköpfen auf.

Im Erdgeschoß befindet sich seit 1795 die Apotheke zum goldenen Reichsapfel mit originaler klassizistischer Einrichtung und Ausstattung.

Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 72992
Habsburgergasse 3
Standort
KG: Innere Stadt
Durch Carl Steinhofer 1912 erbaut, sind die Obergeschoße des Wohn- und Geschäftshauses späthistoristisch (genutet mit rustiziertem seichtem Mittelrisalit), die Sockelzone mit Geschäftsportalen und dem Eingangstor hingegen secessionistisch (mit Steinplatten sowie Putz- und Messingdekorfüllungen in Metallrahmen) gestaltet. Auch Foyer und Stiegenhaus zeigen secessionistische Elemente.
Miethaus, Zum burgundischen Kreuz Datei hochladen Miethaus, Zum burgundischen Kreuz
ObjektID: 30430
Habsburgergasse 4
Standort
KG: Innere Stadt
Das barocke Bürgerhaus entstand auf einer nur drei Achsen breiten Parzelle. Der erste, schon vor 1571 entstandene Bau wurde um 1720 aufgestockt und erhielt eine hochbarocke Fassade. Über dem Sockel mit geohrt gerahmten Rechtecköffnungen liegt ein Zwischengeschoß mit Rundbogennischen zwischen den Fenstern; über dem mittleren Fenster ist in einer Kartusche das vergoldete Hauszeichenrelief angebracht. Die darüber befindlichen Obergeschoße sind durch vier korinthische Riesenpilaster, die von monumentalen Atlantenreliefs getragen werden, betont vertikal gegliedert. Den Abschluss nach oben bildet ein Attikageschoß mit toskanischen Pilastern.
Ehem. Palais Cavriani
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Ehem. Palais Cavriani
ObjektID: 30617
Habsburgergasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais Cavriani wurde 1723 erbaut. Es hat eine dreiteilige hochbarocke Fassade. Die Sockelzone ist gebändert und weist ein Korbbogenportal mit korinthischen Säulen, einer Schlusssteinmaske und einen konvexen Balkon mit Balustrade auf. Die Oberzone ist durch ein Sohlbankgesims in zwei Zonen geteilt und durch korinthische Riesenpilaster gegliedert. Die Fassade zur Bräunerstraße entspricht vom Aufbau her der zur Habsburgergasse, ist aber mit Festons, Masken und Muscheln reicher dekoriert. Das Rundbogenportal ist von ionisierenden Pilastern flankiert und gerade verdacht und mit einer frühbarocken vergoldeten Madonnenstatue bekrönt, die von zwei Heiligenstatuen (Leopold und Florian) flankiert wird.
Anmerkung: Identadresse Bräunerstraße 8
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 82653
Habsburgergasse 6-8
Standort
KG: Innere Stadt
Ferdinand Dehm und Franz Olbricht erbauten 1897 das späthistoristische Wohnhaus mit übergiebeltem Mittelrisalit, gebänderter Sockelzone mit einem von einer Maske gekrönten Rechteckportal und einem Schmiedeeisengitter davor sowie durch Lisenen und neobarock verdachte Fenster additiv gegliederten Obergeschoßen. Im Inneren ist der originale Aufzug mit geätzten Gläsern erhalten.
Priesterseminar St. Augustin
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Priesterseminar St. Augustin
ObjektID: 50536
Habsburgergasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Das Seminar entstand 1913/14 als Wohnhaus in secessionistischen und neoklassizistischen Formen durch Franz von Krauß und Josef Tölk. Die Fassade zeigt schlichte additive Fenstergliederung und einen übergiebelten einachsigen Mittelrisalit mit einem toskanischen Säulenportal, das durch zwei Vasen bekrönt ist, sowie geschichteten Ädikulafenstern.
Wohn- und Geschäftshaus
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Wohn- und Geschäftshaus
ObjektID: 90087
Habsburgergasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Das Wohnhaus in neoklassizistischen und secessionistischen Formen entstand 1914 durch Friedrich Linder. Zwischen den Schaufenstern im Erdgeschoß erheben sich genutete Pfeiler mit Blattkapitellen, der Mezzanin weist große Geschäftsfenster auf. Oberhalb davon ist die Fassade in Ständerbauweise durch Fensternischen mit Lünetten und konvexen Parapetfeldern, die durch Bänder eingefasst sind, vertikal gegliedert. Das Kordongesims kragt weit vor; darüber erhebt sich ein Attikageschoß mit gekoppelten Rundbogenfenstern.
Salvatorianerkonvent, ehem. Barnabitenkloster
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Salvatorianerkonvent, ehem. Barnabitenkloster
ObjektID: 50537
Habsburgergasse 12-12a
Standort
KG: Innere Stadt
Das hochbarocke Klostergebäude mit schlichter Fassade hat eine komplizierte Baugeschichte und wurde in mehreren Etappen zwischen 1663 und 1756 erbaut. Die Fassade stammt aus dem mittleren 18. Jahrhundert und weist Kordongesimsbänder und additiv gegliederte Fenster auf. Es gibt zwei Portal-Fenster-Gruppen, bei denen sich oberhalb von korbbogigen Reckteckportalen mit geschwungenen Verdachungen von Putti flankierte Heiligenstatuen befinden. Bedeutend sind auch die Innenräume. Das Refektorium ist unter venezianischem Einfluss entstanden und in Wien singulär, es hat einen pilastergegliederten Vorraum mit gefaschtem Kreuzgratgewölbe. Die Bibliothek hat eine segmentbogige Stichkappentonne und hochbarocke Quadraturmalerei, bedeutend ist auch die Wandverkleidung durch intarsierte Bücherschränke.
Miethaus, Zum gelben Adler
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Miethaus, Zum gelben Adler
ObjektID: 30432
Hafnersteig 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das an der Geländekante gelegene barocke Eckhaus wurde im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts erbaut. Zum Hafnersteig hin hat das Haus eine Fassade mit additiver Fenstergliederung und Parapetputzfeldern, zur Griechengasse hin ist das Haus geknickt und weist ein Lisenenportal auf. In einer Mauernische steht eine Immaculatastatue, unterhalb derer sich ein Inschriftenband und eine schmiedeeiserne Rokokolaterne befinden.
Anmerkung: Identadresse Griechengasse 7
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ObjektID: 24680

seit 2015

Hansenstraße 3
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. Die Fassaden sind bei allen Häusern einheitlich im Stil der Neu-Wiener Renaissance gebaut, mit erhöhten Mittelrisaliten, seichten Eckrisaliten, additiven Adikulafenstern und reicher pilastrierter Attikazone mit Brüstung.
Oberlandesgericht
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Nebengebäude des Oberlandesgerichts
ObjektID: 25926
Hansenstraße 4, 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das dreiseitig freistehende Wohnhaus wurde 1870–72 durch Carl Schumann erbaut; es bildet das Pendant zum gegenüber liegenden Haus Hansenstraße 1–5. Die Mitte ist durch einen erhöhten Mittelrisalit, das gebänderte Pilasterportal, einen dreiachsigen Säulenbalkon sowie Büsten und Löwen als Dekorationen hervorgehoben. Die Einfahrt (Hansenstraße 4) ist mit Stuckmarmor verkleidet, mit ionischen Pilastern, Konchennischen, Stuckreliefs und eine Stuckbalkendecke gestaltet und führt in ein erweitertes Vestibül. Weitere pilastergegliederte Foyers befinden sich bei den Eingängen Hansenstraße 6 und Schmerlingplatz 8.
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ObjektID: 90319
Hansenstraße 5
Standort
KG: Innere Stadt
Der gesamte Häuserblock mit Ausnahme von Bellariastraße 10 bildet ein Ensemble, das 1870–1872 von Carl Schumann erbaut wurde. Die Fassaden sind bei allen Häusern einheitlich im Stil der Neu-Wiener Renaissance gebaut, mit erhöhten Mittelrisaliten, seichten Eckrisaliten, additiven Adikulafenstern und reicher pilastrierter Attikazone mit Brüstung.
Abraham a Sancta Clara-Denkmal
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Abraham a Sancta Clara-Denkmal
ObjektID: 20121
Hanuschgasse, beim Eingang zum Burggarten
Standort
KG: Innere Stadt
Die Steinfigur des Predigers Abraham a Sancta Clara stammt von Hans Schwathe aus dem Jahr 1928.
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ObjektID: 96510
Hegelgasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Hermann Krackowizer war der Schöpfer des 1877 errichteten strenghistoristischen Eckhauses in Formen der Neu-Wiener Renaissance mit additiven Giebelfenstern und Eckrisalit. Das gebänderte Pilasterportal führt in eine pilastergegliederte Einfahrt mit Groteskenmalerei und Stuckrosetten an der Decke. In der Front zur Himmelpfortgasse befindet sich in der Beletage ein Balkon.
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ObjektID: 29116
Hegelgasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Wie das Nachbargebäude Hegelgasse 5 wurde auch dieses Gebäude 1877 durch Hermann Krackowizer in Formen der Neu-Wiener Renaissance erbaut. Die Fassade ist durch korinthische Riesenpilaster und additive Ädikulafenster sowie einen Eckrisalit gegliedert. Die Einfahrt ist durch Pilaster gegliedert, ihre Decke mit Groteskenmalerei und gefasste Rosetten gestaltet.
Anmerkung: Identanschrift Johannesgasse 29
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ObjektID: 42297
Hegelgasse 8
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Eckhaus in Formen der Wiener Neorenaissance wurde 1872 durch Ferdinand Schlaf errichtet. Die Fassade ist durch additive Giebelfenster bestimmt; die Rundbogenfenster im Erdgeschoß weisen Lünettengitter auf. In der Mittelachse befindet sich das gebänderte Lisenenportal mit Segmentgiebel. Die pilastergegliederte Einfahrt führt in einen Pawlatschenhof.
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ObjektID: 75702
Hegelgasse 19
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Wohnhaus im Stil der Neo-Wiener Renaissance mit additiven Giebelfenstern und einer durch Pilaster und Arkaden gegliederten Einfahrt wurde 1868/69 durch Johann Romano von Ringe und August Schwendenwein von Lanauberg errichtet.
Heldenplatz
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Heldenplatz
ObjektID: 20118
Heldenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Der Heldenplatz ist der Vorplatz der Burg zur Ringstraße hin, von der er durch das Äußere Burgtor getrennt ist. Seine Anlage geht auf Pläne Gottfried Sempers und Carl von Hasenauers zurück, ein von zwei an die Hofburg angebauten symmetrischen Gebäudetrakten begrenztes Kaiserforum zu schaffen, das im Maria-Theresien-Platz mit den Museen seine Fortsetzung gefunden hätte. Einer dieser Gebäudeflügel, die Neue Burg wurde verwirklicht, der Bau des anderen Flügels wurde 1898 aufgegeben, auch der Plan stattdessen eine Säulenkolonnade zu errichten wurde nicht verwirklicht.
Neue Burg, Nationalbibliothek (heutiger Lesesaal)
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Neue Burg, Nationalbibliothek (heutiger Lesesaal)
ObjektID: 13767
Heldenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Die Neue Burg ist das wichtigste Monumentalbauensemble des strengen Historismus. Es schließt an den 1802–1806 von Louis Montoyer erbauten Festsaaltrakt an und war Teil der Kaiserforumsplanungen von Semper und Hasenauer, wobei der 1879 begonnene Bau erst nach dem Ersten Weltkrieg zum Abschluss gebracht werden konnte. Es ist ein geschwungener konkaver Baukörper, der zum Ring hin in das Corps de Logis übergeht. Die bossierte Sockelzone weist vergitterte Rundbogenfenster und zwanzig bemerkenswerte Statuen auf, die Gestalten aus der Geschichte Österreichs darstellen. Die Oberzone ist hinter einer Kolonnade aus gedoppelten korinthischen Säulen zurückgesetzt. Der Mittelrisalit weist einen Balkon oberhalb des hervortretenden Portals auf, oberhalb davon befindet sich eine von Doppelsäulen flankierte Rundbogennische. Die Gartenseite ist gerade, weist einen der Hauptfassade entsprechenden Mittelrisaliten auf und ist im Obergeschoß durch korinthische Riesenpilaster gegliedert. Die Prunkstiege im Inneren ist nicht nur für ihre Gestaltung sondern auch für ihre Komplexität bedeutsam. Der heutige Lesesaal der Nationalbibliothek stammt von W. Jaksch aus den Jahren 1962–1966.
Prinz Eugen von Savoyen
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Prinz Eugen von Savoyen
ObjektID: 20139
Heldenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal von Anton Dominik Fernkorn wurde 1865 enthüllt. Über einem achtseitigen Podest (Architektur: Siccardsburg/ van der Nüll) befindet sich ein ebenfalls achtseitiger Steinsockel mit Eckvoluten, Inschriftentafeln und verschiedenen Appliken aus Bronze (wie kaiserlichen Emblemen, Wappen, Schlachtennamen, Allegorien oder Früchten). Darüber erhebt sich das Reiterstandbild mit hoch aufgerichtetem Pferd, allerdings wird die Figur nicht nur von den Hinterbeinen, sondern auch vom Schwanz abgestützt.
Erzherzog Karl-Denkmal
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Erzherzog Karl-Denkmal
ObjektID: 20126
Heldenplatz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal von Anton Dominik Fernkorn wurde 1860 enthüllt. Über einem Podest (Architektur von Siccardsburg/ van der Nüll) befindet sich ein achtseitiger Steinsockel mit Inschriftentafeln und verschiedenen Appliken aus Bronze (wie kaiserlichen Emblemen, Wappen, Doppeladler, Schlachtennamen). Darüber erhebt sich das Reiterstandbild mit hoch aufgerichtetem Pferd, das ausschließlich auf den Hinterbeinen steht und daher eine technische Meisterleistung darstellt.
Miethaus
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Miethaus
ObjektID: 386
Helferstorferstraße 6
Standort
KG: Innere Stadt
Das strenghistoristische Gebäude entstand 1878–79 nach Plänen von Emil von Förster. Die Fassade ist aufwändig rustiziert; die Ecke ist abgeschrägt, von Ortsteinen eingefasst und durch einen dreigeschoßigen abgerundeten Erker dominiert. Über dem Portal befindet sich ein konvexer Balkon. Das Portal selbst ist durch Diamantquaderung gestaltet und führt in ein durch Säulen und Pilaster gegliedertes Foyer mit Stuckmarmorverkleidung.
Denkmal gegen Krieg und Faschismus
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Denkmal gegen Krieg und Faschismus
ObjektID: 20932
Helmut-Zilk-Platz
Standort
KG: Innere Stadt
Das Denkmal gegen Krieg und Faschismus wurde 1983–1991 von Alfred Hrdlicka als begehbares Mahnmal geschaffen. Es besteht aus den axial angeordneten Teilen Tor der Gewalt, Orpheus betritt den Hades, Stein der Republik (alle aus Granit) und der Bronzeskulptur eines straßenwaschenden Juden.
Palais Wilczek, ehem. Palais Brassican
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Palais Wilczek, ehem. Palais Brassican
ObjektID: 30463
Herrengasse 5
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais wurde nach 1722 und vor 1737, wahrscheinlich von Anton Ospel erbaut. Es ist ein vierstöckiges Gebäude mit geschoßweise differenzierender Fensterverdachung. Der Mittelrisalit ist mit Riesenpilastern durchzogen, wobei die äußeren beiden schräggestellt sind, und wird von einem Attikagiebel mit Mansarddach bekrönt. Das Säulenportal ist konkav mit seitlich verlaufenden Hermen, oberhalb davon befindet sich ein Balkon mit bemerkenswertem Schmiedeeisengitter.
Erstes Wiener Hochhaus
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Erstes Wiener Hochhaus
ObjektID: 30464
Herrengasse 6-8
Standort
KG: Innere Stadt
Das erste Hochhaus Wiens wurde 1931–1933 von Siegfried Theiss und Hans Jaksch errichtet. Es gilt als eines der wichtigsten Zeugnisse der Neuen Sachlichkeit in Wien. Der an drei Seiten freistehende Stahlbetonbau ist um zwei Innenhöfe angeordnet. Die Hauptgesimskante befindet sich in der Höhe der angrenzenden Dachgeschoße, darauf ist allerdings ein abgetreppter Turm aufgesetzt. Die Fassade ist durch additiv gereihte französische Fenster gegliedert.
Ehem. Palais Modena, BM für Inneres
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Ehem. Palais Modena, BM für Inneres
ObjektID: 30478
Herrengasse 7
Standort
KG: Innere Stadt
Dieses Palais geht auf einen Renaissancebau zurück, der zwischen 1515 und 1547 errichtet wurde. Die klassizistische Umgestaltung wurde 1812 von Alois Pichl (Fassade) und Giacomo Quarenghi (Innenausstattung) durchgeführt. Die additiv mit Giebelfensterreihen und korinthischen Pilastern gegliederte Fassade orientiert sich am Theater der Eremitage. Die beiden Balkonportale weisen Tore mit Löwenmasken auf. Bis auf eine mit dorischen Säulen ausgestattete Spätrenaissancehalle ist die Innenraumausstattung ein bedeutendes Beispiel des Klassizismus. Die Räume sind um ein Oktogon angeordnet, dessen plastischer Schmuck von Joseph Klieber stammt.
Stadtpalais, Ehem. Palais Mollard-Clary
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Stadtpalais, Ehem. Palais Mollard-Clary
ObjektID: 7498
Herrengasse 9
Standort
KG: Innere Stadt
Das 1563 genannte Freihaus Mollard wurde 1693 von Domenico Martinelli barock umgestaltet. Es hat eine schmale Fassade und ist um zwei Innenhöfe angeordnet. Die Fassade hat einen gebänderten Sockel und flache, ortsteingequaderte Seitenrisalite, die sich mit den Riesenpilastern der Mittelachsen überschneiden. Unter einem halbkreisförmigen Balkon befindet sich ein gebändertes konvexes Säulenportal mit weiblichen Spandrillenfiguren. Das Palais ist heute eine Außenstelle der Österreichischen Nationalbibliothek (Globenmuseum, Esperantomuseum)
Herrenhof samt Geschäftslokal Matern
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Herrenhof samt Geschäftslokal Matern
ObjektID: 50516
Herrengasse 10
Standort
KG: Innere Stadt
Der frei stehende späthistoristisch-neoklassizistische Bau wurde 1913 durch Viktor Siedek errichtet. Die Fassade ist durch flache Mittel- und Seitenrisalite gegliedert, die Mittelachse wird durch dorische Halbsäulen unter Karyatiden und konvexen Balkonen in der Unterzone und einen vorgeblendeten Tempelportikus in der Oberzone betont. Im Erdgeschoß befindet sich die Säulenhalle des ehemaligen Café Herrenhof. In den beiden obersten Geschoßen war die Reformschule der Pädagogin Eugenie Schwarzwald etabliert; die von Adolf Loos geschaffene Einrichtung ist nicht mehr vorhanden.
Ehem. niederösterreichische Statthalterei bzw. Landesregierung, Außenministerium
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Ehem. niederösterreichische Statthalterei bzw. Landesregierung, Außenministerium
ObjektID: 50450
Herrengasse 11
Standort
KG: Innere Stadt
Der frühhistoristische Monumentalbau mit zwei Innenhöfen entstand 1846/47 durch Paul Sprenger. Der blockhafte Baukörper ist durch additive Rundbogenfenster mit Rundgiebeln gestaltet, die Dekorelemente in den Obergeschoßen sind in Terrakottafarbe ausgeführt. Von der Herrengasse und vom Minoritenplatz führen drei- bzw. einachsige Säulenportale unter leicht vorkragenden Balkons in den Komplex; das Portal am Minoritenplatz wird von Statuen der Landeshauptleute Wolfgang Freiherr von Polheim und Wartburg sowie Johann Anton von Pergen in Rundnischen flankiert. – Der Marmorsaal im ersten Obergeschoß des Quertraktes ist mit Deckenfresken von Leopold Kupelwieser (entstanden 1848–50) dekoriert. Der Regierungssitzungssaal sowie das ehemalige Vorzimmer des Büros des Landeshauptmanns weisen eine späthistoristische Ausstattung auf, die aus 1891/92 datiert.
Anmerkung: Identanschrift Minoritenplatz 8
Ehem. Zivnostenská banka, Style Hotel
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Ehem. Zivnostenská banka, Style Hotel
ObjektID: 26518
Herrengasse 12
Standort
KG: Innere Stadt
Das frei stehende blockhafte Jugendstilgebäude wurde 1914–19 durch den tschechischen Architekten Franz Krásny geschaffen, wobei teilweise der historistische Vorgängerbau aus dem Jahr 1895 einbezogen wurde. Die Fassade ist in secessionistischen Formen mit neoklassizistischen Anklängen gestaltet. Der zweigeschoßige Sockel ist im Erdgeschoß mit rotem Granit verkleidet, darüber hell gehalten, die Obergeschoße sind durch Lisenen und Parapetfelder, die die Fenster geschoßübergreifend miteinander verbinden, vertikal gegliedert. Der Stuckdekor ist in secessionistischen Formen gehalten. Im Hauptgeschoß befinden sich Reliefs mit lateinischen Inschriften, die das Verladen von Waren auf Schiffe sowie Maschinenarbeiter darstellen. Das kassettierte Gesims kragt weit vor. Im Innenhof ist der Kassensaal der ehemaligen Zivnostenská banka Praha erhalten.
Ehem. niederösterreichisches Landhaus
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Ehem. niederösterreichisches Landhaus
ObjektID: 30482
Herrengasse 13
Standort
KG: Innere Stadt
Das ehemalige Niederösterreichische Landhaus ist ein in Wien einzigartiger Bau, in dem alle Stile von der Gotik bis zum Historismus enthalten sind. Bis ca. 1530 wurde der große Sitzungssaal erbaut, der nach 1550 von Hans Saphoy eingewölbt wurde. Um 1710 wurde die Inneneinrichtung barock umgestaltet, aus dieser Zeit stammt auch das Fresko Austria von Antonio Beduzzi. 1837–1839 wurde dem aus zahlreichen Teilen bestehenden Baukomplex von Alois Pichl zusammengefasst, die Fassade mit den korinthischen Riesensäulen gilt als wichtiges Beispiel des Klassizismus in Wien. 1845/46 erfolgte eine frühhistoristische Umgestaltung der Ständischen Säle durch Leopold Ernst.
Ehem. österreichische Nationalbank
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Ehem. österreichische Nationalbank
ObjektID: 30537
Herrengasse 17
Standort
KG: Innere Stadt
Der ursprüngliche Hauptsitz der Oesterreichischen Nationalbank gilt als „bedeutendes Initialwerk des Wiener Spätklassizismus“[13] und wurde 1819–24 nach Plänen des Architekten Charles de Moreau in Formen der italienischen Renaissance erbaut. 1874 wurde der Giebel an der Herrengasse abgetragen und durch Ludwig Wächtler ein neues Treppenhaus errichtet, 1872–75 ein Erweiterungsbau angeschlossen.

Die Hauptfassade ist durch eine zweigeschoßige Bogenfolge auf Pilastern gegliedert, der Mittelrisalit durch korinthische Riesenpilaster, Giebelfenster und ein hohes Rechteckportal mit gerader Verdachung auf Konsolen gestaltet. Im Attikageschoß befindet sich an der Stelle des originalen Giebels eine Gruppe von drei Fenstern. Die Seitenfassade ist einfach mit zwei Risaliten ausgeführt. Der Komplex schließt zwei Arkadenhöfe ein. Im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß befinden sich die ehemaligen Prunkräume, deren Dekor allerdings entfernt wurde. Von der Ausstattung der Nationalbank sind im Keller Tresortüren und Schienen mit Drehkreuzen für den Geldtransport, in den Obergeschoßen Stahljalousien erhalten.

Ehem. Palais Orsini-Rosenberg, Batthyány, ehem. Hotel Klomser
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Ehem. Palais Orsini-Rosenberg, Batthyány, ehem. Hotel Klomser
ObjektID: 90128
Herrengasse 19
Standort
KG: Innere Stadt
Identadressen Bankgasse 2 und Schenkenstraße 2. Das Gebäude stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1718, als Christian Alexander Oedtl mehrere Gebäude, vor allem das 1692–1697 entstandene Palais Orsini-Rosenberg zusammenfasste, umbaute und teilweise neu fassadierte. Es hat einen hohen genuteten Sockel, über dem sich additive Fensterreihungen befinden. Die Fenster haben reich verzierte Parapete. Bedeutend sind die Rundbogenportale, das in der Herrengasse wird Johann Bernhard Fischer von Erlach zugeschrieben. Es ist von ionischen Pilastern mit Trophäen flankiert und wird von einem konvexen Balkon mit Schmiedeeisengitter gesprengt, auf den Volutenkonsolen befinden sich Schlangenvasen. Die Teile in der Bankgasse und Schenkenstraße sind jeweils separat aufgeführt.
Palais Trauttmansdorff
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Palais Trauttmansdorff
ObjektID: 30483
Herrengasse 21
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais, das von 1639 bis 1940 im Besitz der Familie Trauttmansdorff stand, wurde nach 1639 erbaut und 1792 durch Andreas Zach im Stil des Klassizismus verändert. Die schlichte frühbarocke Fassade ist durch Ortsteinquader gestaltet und weist additiv gereihte Fenster mit Rahmungen und geraden Verdachungen aus dem Jahr 1792 auf. Die Mittelachse mit dem geschichteten Pilasterportal mit Segmentbogenöffnung unter verkröpftem Gebälk ist durch einen seichten, von Lisenen eingerahmten und gebänderten Mittelrisalit aus der Mitte des 17. Jahrhunderts betont; oberhalb des Portals befindet sich ein Dreiecksgiebelfenster mit dem fürstlichen Wappen. Das zweite Obergeschoß wurde 1792 aufgestockt. In der Beletage befinden sich bedeutende klassizistische Festräume: der Grüne und der Große Salon mit vorgelagertem Gang (1792) sowie das spätklassizistische Goldkabinett und der Salon in Formen des Spätempire (1841).
Ehem. Palais Porcia
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Ehem. Palais Porcia
ObjektID: 30484
Herrengasse 23
Standort
KG: Innere Stadt
Das Palais Porcia ist ein wichtiges Zeugnis der Renaissancearchitektur in Wien. Es wurde 1538–1546 erbaut, spätere Veränderungen gab es im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert (Erweiterung durch Domenico Martinelli). Über einem rustizierten Sockel wird die Oberzone durch additiv gereihte Doppelfenster gegliedert, die durch Dreiecksgiebel (17. Jahrhundert) bekrönt sind und zwischen denen sich Putzfelder befinden. Über einem gerade verdachten toskanischen Pilasterportal befindet sich ein volutengerahmter flacher Fenstererker mit geschwungenem Giebel und einem vergoldeten Doppeladler mit den Wappen der österreichischen Länder.

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in der Wiener Inneren Stadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 21. Juni 2016 (PDF).
  2. Heinrich Claus. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007. Josef Gross. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
  3. Claus & Gross: Das „Hotel Britannia“ am Schillerplatze in Wien. In: Allgemeine Bauzeitung, Jahrgang 1873, XXXVIII. Jahrgang, S. 175 f. (Text); 31 ff. (Pläne) (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/abz.
  4. Einrichtungen von Erich Boltenstern. Webseite des Bundesdenkmalamts (eingesehen 8. Dezember 2012)
  5. Palais Eschenbach abgerufen am 30. November 2011
  6. Wohnhausanlage Fischerstiege 4-8. Wiener Wohnen, abgerufen am 5. April 2014.
  7. Viktor Siedek. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
  8. Geschäfts- und Wohnhaus im I. Bez., Rothenturmstrasse Nr. 25 u. 27 . In: Der Bautechniker, Jahrgang 1901, Nr. 4, 25. Jänner 1901 (XXI. Jahrgang), S. 69–72, 79/1. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bau.
  9. Inventarisiertes Gebäude Wohn- und Geschäftshaus Graben 7 / Seilergasse 2 im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien abgerufen am 5. April 2014
  10. Dehio S. 964
  11. Inventarisiertes Gebäude Jugendstil-WC-Anlage am Graben im digitalen Kulturgüterkataster der Stadt Wien, abgefragt 5. April 2014
  12. Webseite Hans Hollein, abgefragt 13. Dezember 2013
  13. Dehio Wien Innere Stadt 2003, 529
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.