Méautis

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Méautis
Méautis (Frankreich)
Méautis
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Saint-Lô
Kanton Carentan
Gemeindeverband Baie du Cotentin
Koordinaten 49° 17′ N, 1° 18′ WKoordinaten: 49° 17′ N, 1° 18′ W
Höhe 0–29 m
Fläche 16,98 km2
Einwohner 647 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 38 Einw./km2
Postleitzahl 50500
INSEE-Code

Kirche Saint-Hilaire

Méautis ist eine französische Gemeinde mit 647 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Manche in der Region Normandie. Sie gehört administrativ zum Arrondissement Saint-Lô und zum Kanton Carentan.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Méautis liegt auf der Halbinsel Cotentin, im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin.

Angrenzende Gemeinden sind:

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bedeutung ist unbekannt [1].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nachdem die Gemeinde im Zweiten Weltkrieg befreit wurde, baute der 840. Pionierbataillon der US-Luftarmee ein Advanced Landing Ground [2]. Mitte August war der Flugplatz fertig. Der Flugplatz diente als Basis von Republic P-47-Flugzeugen des 50. Flight Squadron. Als Paris befreit wurde, wurde die Schwadron nach Orly bei Paris verlagert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gutshaus von Donville.
  • Kirche Saint-Hilaire im gotischen Stil.
  • Kirche von Donville (aus dem 13. Jahrhundert) die Saint Clément gewidmet ist. Die Kapelle beherbergt eine verstümmelte Jungfrau, die als Gegenstand unter Denkmalschutz steht [3].
  • Gutshaus von Donville, das mit der Lehmwellerbau-Technik im 17. Jahrhundert erbaut wurde, und das 2011 in die Liste der historischen Denkmäler aufgenommen wurde [4].
  • Gedenktafeln in Ehren von General Theodore Roosevelt Junior [5].
  • Croix de Méautis (deutsch: Kreuz von Méautis). Während der Schlacht um Carentan hatten ungefähr Hundert Leute Zuflucht in Méautis gefunden [6].

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Méautis und im benachbarten Auvers wird ein aus 4 Windrädern bestehender Windpark betrieben [7].

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der US-amerikanische General Theodore Roosevelt Junior starb an einem Herzanfall im Pfarrhaus, das zu seinem Hauptquartier geworden worden war. Nämlich war er am 12. Juli 1944 damit beschäftigt, die harten deutschen Angriffe abzuwehren. Er ist im US-amerikanischen Friedhof in Colleville-sur-Mer begraben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. René Lepelley. Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. Presses universitaires de Caen. Seite 170. ISBN 2-905461-80-2
  2. 50 aérodromes pour un victoire de François Robinard, éd. Heinedal, pages 223 et 224
  3. Eintrag Nr. PM50000638 in der Palissy-Datenbank des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Eintrag Nr. PA50000074 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  5. Gedenktafel
  6. Kreuz von Méautis
  7. Windpark Méautis-Auvers Webseite thewindpower.net