Machine Gun Kelly (Rapper)

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Machine Gun Kelly (2013)

Machine Gun Kelly, auch MGK (* 22. April 1990 in Houston, Texas; bürgerlich Richard Colson Baker) ist ein US-amerikanischer Rapper aus Cleveland, Ohio. Er steht bei Sean Combs’ Label Bad Boy Entertainment unter Vertrag.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baker wurde am 22. April 1990 in Houston, Texas geboren. Seine Eltern sind Missionare, weswegen er bereits in jungen Kinderjahren mehrfach umziehen musste. So wuchs er unter anderem einige Zeit lang in Deutschland, in Ägypten, als auch in Denver, Chicago, Los Angeles und in Cleveland auf.[1] Aufgrund der Tatsache, dass er seine ersten vier Lebensjahre in Ägypten aufwuchs, lernte er Arabisch zu sprechen, bevor er Englisch sprach.[2] Als die Familie zurück in die Staaten zog, genauer gesagt nach Denver, besuchte er dort die sechste und siebte Klassenstufe der Hamilton Middle School.[2] Zu diesem Zeitpunkt kam er durch die Musik von DMX und Ludacris erstmals mit Hip-Hop und Rap in Kontakt. Im Alter von 14 Jahren zog Baker nach Cleveland, Ohio wo er die Shaker Heights High School besuchte.[2]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2009 nahm Baker an einem Talentwettbewerb teil, den er zwei Mal gewinnen konnte. Erste Bekanntheit konnte er durch einen Auftritt bei MTV2 erlangen, als er Teil der Sucker Free Freestyle-Sendung war. Im Februar 2010 erschien das erste Mixtape 100 Words and Running.[1] Sein Debüt auf nationaler Ebene feierte er mit der Single Alice in Wonderland, welche auf einer Midwest Block Starz-Kompilation des Labels Block Starz Music erschien. Im November des gleichen Jahres folgte mit Lace Up das zweite Mixtape. Auf dieser ist das Lied Cleveland enthalten, welches einige Zeit lang bei Heimspielen der Cleveland Cavaliers gespielt wurde.[2]

Im Jahr 2011 wurde er im XXL gefeatured.[3] Im März 2011 spielte er auf dem SXSW in Austin, Texas wo er von Sean Combs entdeckt wurde. Dieser nahm ihn bei seinem Label Bad Boy Records unter Vertrag.[4] Im November 2011 erschien die Single Wild Boy mit Waka Flocka Flame als Gastrapper. Im Februar 2012 gab Baker, welcher sich inzwischen Machine Gun Kelly nennt an, eine EP unter dem Namen Half Naked and Almost Famous veröffentlichen zu wollen. Diese erschien im März 2012. Im Oktober 2012 folgte mit Lace Up! das Debütalbum, welches sich prompt auf Platz 4 in den US-Albumcharts platzierte.[5] Zeitweilig fungierte Machine Gun Kelly als MGK, wechselte seinen Namen jedoch wieder. Im Juni 2013 erschien mit Black Flag ein weiteres Mixtape auf dem unter anderem Kellin Quinn von Sleeping with Sirens, French Montana, Dub-O, Sean McGee und Tezo zu hören sind.[6] Die Zusammenarbeit mit Kellin Quinn kam zustande, da Machine Gun Kelly im selben Jahr bereits mit seiner Band in dem Lied Alone aus dem Album Feel zusammenarbeitete.

Anfang 2014 hieß es, dass Machine Gun Kelly mit den Arbeiten an seinem zweiten Album beginnen wird.[7]

2014 trat er als Schauspieler in Beyond the Lights in Erscheinung.

Am 16. Oktober 2015 erschien sein zweites Studioalbum General Admission. Zur Promotion des Albums veröffentlichte er vor Release die beiden Singles Till I Die und A Little More.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[8]
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2012 Half Naked & Almost Famous (EP) 46
(… Wo.)
Lace Up 4
(… Wo.)
2015 General Admission 94
(… Wo.)
72
(… Wo.)
4
(… Wo.)

Mixtapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Homecoming
  • 2010: 100 Words And Running
  • 2010: Lace Up
  • 2011: Rage Pack
  • 2012: EST 4 Life
  • 2013: Black Flag
  • 2015: Fuck It

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[8][9]
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2010 Alice in Wonderland
2012 Wild Boy (feat. Waka Flocka Flame)
Lace Up
98 Gold
(… Wo.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b XXL Mag April 2011; "Show & Prove" (Machine Gun Kelly)
  2. a b c d Cleveland's own Machine Gun Kelly is riding a wave of 'raging' rap, cleveland.com, abgerufen am 24. August 2011
  3. “Who Can Get Busy”: XXL’s Feature On the Growing Trend of White Rappers [April 2011 Magazine Excerpt. Xxlmag.Com. Abgerufen am 24. August 2011
  4. Video: Machine Gun Kelly – Naked & Almost Famous (Ep.1). The Source (20. März 2011). Abgerufen am 24. August 2011
  5. Keith Caulfield: Macklemore & Ryan Lewis Score Top Billboard 200 Debut, Mumford Still No. 1. In: Billboard. Nielsen Business Media. 17. Oktober 2012. Abgerufen am 17. Oktober 2012.
  6. Machine Gun Kelly 'Black Flag' (Artwork & Tracklist) - XXL. Xxlmag.com. 11. Juni 2013. Abgerufen am 25. August 2013.
  7. http://www.hiphopdx.com/index/news/id.27193/title.mgk-says-he-s-scared-to-listen-to-eminem-s-mmlp2-
  8. a b US-Charthistorie
  9. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US