Maoismus

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Der Maoismus ist eine kommunistische revolutionäre Bewegung und Weltanschauung, die sich auf die Ideen des chinesischen Revolutionärs und kommunistischen Führers der Volksrepublik China Mao Zedong stützt. Mao entwickelte seine Ideen – ausgelöst durch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Missstände in China – vor allem mit Bezug auf Theorien von Marx und Lenin. Mit der Gründung der Volksrepublik China 1949 wurden sie zu Leitlinien des politischen Handelns und Denkens in China. Eine Reihe dieser Ideen findet sich im sogenannten Roten Buch, umgangssprachlich auch Mao-Bibel genannt. Es handelt sich um eine thematisch geordnete Sammlung von Zitaten aus Schriften und Reden des „Großen Steuermanns“ Mao Zedong aus den dreißiger bis fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie wurde während der Kulturrevolution in China in den 1960er Jahren zusammengestellt, von Millionen von Chinesen gelesen, als Instrument der Kulturrevolution verwendet und in Übersetzungen weltweit verbreitet.[1]

Die Theorie und ihr Einfluss in China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leitgedanken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maoismus ist ein westlicher Terminus. In China wird die damit bezeichnete Gesellschafts- und Wirtschaftstheorie „Mao Zedong sixiang“, auf deutsch: Ideen oder auch Philosophie des Mao Zedong genannt. Grundlage dieser Ideen waren für Mao die Schriften und Lehren von Karl Marx, Friedrich Engels, Wladimir Lenin und Josef Stalin. Auf diese bezieht sich Mao, wenn er den Terminus Marxismus-Leninismus verwendet. Damit thematisiert er sowohl Grundlagen als auch Weiterentwicklungen der kommunistischen Weltanschauung.[2] Die Idee der Revolution als Antrieb und Ziel des politischen Handelns spielt im Marxismus-Leninismus wie auch im Maoismus eine zentrale Rolle.[3]

Als Leitgedanken des Maoismus können im Rückblick auf den chinesischen Bürgerkrieg zwischen Kommunisten und Republikanern (1927–49) sowie den Großen Sprung nach vorn (1958–61) und der Kulturrevolution (1966–76) folgende festgestellt werden:

  1. Es gibt einen chinesischen Weg des Marxismus-Leninismus. Mao hat in diesem Sinne die chinesischen Kommunisten immer wieder dazu aufgefordert, „die allgemeingültige Wahrheit des Marxismus mit der konkreten Praxis der chinesischen Revolution in vollem Ausmaß und in angemessener Weise (zu) vereinigen“.[4]
  2. Eine zentrale Führung der kommunistischen Weltbewegung wird abgelehnt. Rotchina verbindet sich mit den Völkern der Dritten Welt, um gegen die kolonialen Supermächte zu kämpfen. „Die Verbindung des Marxismus-Leninismus mit der konkreten Praxis der Revolution in den jeweiligen Ländern ist die grundlegendste Garantie für die Siege der Sache der Revolutionären Volksmassen aller Länder.“[5]
  3. Die Klasse der Bauern, anstelle der Industriearbeiter ist die Hauptkraft der kommunistischen Revolution in China. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren 70 % der chinesischen Bevölkerung besitzlose Bauern, Tagelöhner und Wanderarbeiter. Lenin hatte bereits die Neuerung eingeführt, dass Arbeiter und Bauern zusammen die Revolution anführen sollten. Er betonte aber, dass den Arbeitern in diesem Bündnis die führende Rolle zukäme.[6]
  4. Die Eroberung der Macht erfolgt durch Guerillakrieg von ländlichen Stützpunkten aus. Dies praktizierten Maos Truppen in der Zeit nach dem „Langen Marsch“ (1934/35). Sie ließen sich bis 1948 am Gelben Fluss in der Umgebung der Stadt Yan'an nieder. Von diesem Stützpunkt aus agierten sie militärisch gegen die republikanische Guamintangpartei und die japanischen Besatzungstruppen. Es gelang ihnen auch, die Bewohner der Umgebung für die Ideen Maos zu begeistern.
  5. Auch unter sozialistischen Verhältnissen sind Klassenkampf und Revolution Motor einer kontinuierlichen Weiterentwicklung zu einer klassenlosen Gesellschaft. In der russischen Schwesterpartei vertrat Leo Trotzki die Auffassung, dass die "permanente Revolution" das "einzig reale Programm zur Beseitigung jeglicher Unterdrückung" sei. Innerhalb der Kommunistischen Partei der Sowjetunion war es fraglich, ob dies zutreffend ist und wie die Idee umgesetzt werden sollte.[7]
  6. Viele theoretische Zwischenstadien der Entwicklung zur klassenlosen Gesellschaft können übersprungen werden, um einen möglichst raschen Übergang zur kommunistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung zu ermöglichen. Diese Idee geht u. a. auf die Hegelsche Idee zurück, dass sich Zivilisationen in „qualitativen Sprüngen“ weiterentwickeln.
  7. Die Umbildung des traditionellen Bewusstseins zu einem kommunistischen Bewusstsein bestimmt das Tempo und die jeweils erreichbare Qualität des Prozesses der Veränderung der traditionellen Ordnung und damit die gewünschte Weiterentwicklung zum Kommunismus. Darum steht die ständige Revolutionierung des Bewusstseins im Vordergrund. Diese Idee z. B. veranlasste Mao, die „Kulturrevolution“ auszurufen.
  8. Menschen sollen durch Revolutionäre für die Idee Maos gewonnen werden, dem Ideal des neuen, kommunistischen Menschen genügen zu wollen. Materielle Leistungsanreize wurden daher abgelehnt und fachliche Kompetenz wurde im Vergleich zum revolutionären Fortschritt des Einzelnen geringer bewertet.

Die größte Bedeutung erreichten die Ideen Maos in der Volksrepublik China. Ziele des Maoismus in China waren der industrielle Fortschritt, das Ein- und Überholen der imperialistischen Großmächte Großbritannien und USA und die Bildung eines neuen Menschen. Dieser „Neue Mensch“ sollte sich losgelöst von konfuzianistischen und daoistischen Vorstellungen, befreit von traditionellen familiären und gesellschaftlichen Ordnungen entwickeln können, indem der zur Revolution Entschlossene sich auf die Ideen Mao Zedongs einließ und sich so veränderte.[8]

Ideologie der Praxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Mao-Bibel“, deutschsprachige Ausgabe, Peking 1972
Abzeichen mit dem Porträt Mao-Tse-Tungs

Wie macht man eine Revolution?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leitgedanken Maos waren eine Sache, eine andere war die Frage ihrer praktischen Umsetzung. Als er Revolutionär werden wollte und deshalb Mitglied der Kommunistischen Partei wurde, wusste er nur, dass er die Revolution wollte, erzählte Mao 1960 in einer Rede vor dem Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Aber er wusste überhaupt nicht, so fuhr er fort, wie man eine Revolution machen solle.[9]

Theorie und Wirklichkeit müssen übereinstimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Frage, wie man eine Revolution machen solle, hatte Mao sich bereits Ende der dreißiger Jahre während des Bürgerkrieges mit der Guomindang mit dem Text „Über die Praxis“[10] zur Vorbereitung auf Vorlesungen an der Militärakademie des Stützpunktes der Revolutionsarmee in Yan'an gewidmet.

Seine Erläuterungen beginnen u. a. mit der Feststellung, dass nur das, was in der Praxis erfolgreich wirkt, von Menschen als „richtig“ anerkannt wird. Alles dagegen, was zu Niederlagen führt, wird als „falsch“ bewertet. Menschen, die die Gesellschaft revolutionieren möchten, müssen also ihre Ideen in Übereinstimmung mit den Gesetzmäßigkeiten der objektiven Außenwelt bringen, wenn sie erfolgreich sein, bzw. Niederlagen vermeiden möchten.[11]

Dazu passe die marxistisch-leninistische Idee, nur das Handeln, bzw. die „gesellschaftliche Praxis“ könne das Wahrheitskriterium für die gesellschaftliche Theorie sein . Denn: „Der Marxismus-Leninismus hat die Wahrheit keineswegs ausgeschöpft, sondern bahnt der Erkenntnis der Wahrheit in der Praxis ununterbrochen neue Wege.“[12]

Erkenntnistheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Objektivität der Wahrheitsfindung ist die Realität, wie Menschen sie über ihre Sinne erfahren. Es müsse ein Erkenntnisprozess stattfinden, um die Richtigkeit bzw. die Fehlerhaftigkeit von marxistisch-leninistischen Theorien über diese Realität überprüfen und für sich anerkennen zu können. Dieser beginne mit sinnlichen Erfahrungen bzw. Empfindungen. Unsere Empfindungen bzw. sinnlichen Wahrnehmungen machen den Materialismus der marxistisch-leninistischen Erkenntnistheorie aus. Je mehr Empfindungen zusammenkommen, d. h. je „reichhaltiger“ das Material der sinnlichen Erfahrung ist, umso ergiebiger werde das Nachdenken über die sinnliche Erfahrung und das Auswerten der sinnlichen Erfahrung. Dies sei die 2. Stufe der Erkenntnis, nämlich die rationale Erkenntnis.

„Die rationale Erkenntnis hängt“, so fasst Mao zusammen, „von der sinnlichen Erkenntnis ab, die sinnliche Erkenntnis aber muss sich zur rationalen Erkenntnis entwickeln – das ist die Erkenntnistheorie des dialektischen Materialismus.“[13]

Die Praxis als Wahrheitskriterium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Prozess der rationalen Erkenntnisse entstehen Begriffe und werden Zusammenhänge bemerkt, die zu Theorien weiterentwickelt werden. Deren Wahrheitsgehalt lasse sich nicht allein rational bestätigen oder verwerfen. Der einzige Weg zur gründlichen Lösung dieser Frage bestehe darin, die rationale Erkenntnis wieder in die „gesellschaftliche Praxis“ zurückzuführen. D. h., die Theorie auf die Praxis der Produktion, des revolutionären Kampfes und die Praxis wissenschaftlicher Experimente anzuwenden und zu prüfen, ob sie zu dem Ziel zu führen vermag, das man sich vorgenommen hat.[14]

Die Einheit von Wissen und Handeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theorien zu Prozessen, die einen begrenzten (kontingenten) Verlauf haben, können zu einem bestimmten Zeitpunkt als abgeschlossen betrachtet werden, stellte Mao fest. Aber im Hinblick auf das natürliche Fortschreiten des menschlichen Erkennens seien diese Prozesse nie abgeschlossen. Wahre revolutionäre Führer müssen deshalb nicht nur in der Lage sein, die etwaigen Fehler in ihren Ideen, Theorien, Plänen oder Projekten zu korrigieren. Sie müssen auch in der Lage sein, „ihre eigene subjektive Erkenntnis sowie die subjektive Erkenntnis aller an der Revolution Beteiligten entsprechend vorwärts zu bringen und umzustellen, wenn ein bestimmter objektiver Prozess von einer bestimmten Entwicklungsstufe zu einer anderen fortgeschritten ist und sich umgewandelt hat.“[15]

Den Zusammenhang zwischen Praxis und Theorie beschrieb Mao auch als einen sich endlos wiederholenden dialektischen Prozess der Einheit von Wissen und Handeln:

„Durch die Praxis die Wahrheit entdecken und in der Praxis die Wahrheit bestätigen und weiterentwickeln; von der sinnlichen Erkenntnis ausgehen und diese aktiv zur rationalen Erkenntnis fortentwickeln, sodann wieder, ausgehend von der rationalen Erkenntnis, aktiv die revolutionäre Praxis anleiten, die subjektive und objektive Welt umzugestalten; Praxis, Erkenntnis, wieder Praxis und wieder Erkenntnis – diese zyklische Form wiederholt sich endlos, und der Inhalt von Praxis und Erkenntnis wird bei jedem einzelnen Zyklus auf eine höhere Stufe gehoben. Das ist die ganze Erkenntnistheorie des dialektischen Materialismus, das ist die dialektisch-materialistische Theorie der Einheit von Wissen und Handeln.[16]

Praxis und Theorie gemeinsam studieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mao stellte in Veröffentlichungen und Reden fest, viele, die den Marxismus studieren, verstoßen gegen diese Einheit von Theorie und Praxis, indem sie die Theorie von der Praxis lösen. So werden Fehler verbreitet, die den Menschen großen Schaden zufügen.[17] Anlässlich der Eröffnung der Parteischule am 1. Februar 1942 wies Mao darauf hin, dass die Genossen die marxistische Theorie nicht als „totes Dogma“ betrachten sollten. Der Lernerfolg der Schüler solle danach bewertet werden, ob sie mit klarem Kopf an die Probleme Chinas herangehen, bzw. ob sie die Probleme überhaupt erkennen. So könne man feststellen, ob jemand gut oder schlecht gelernt habe.[18]

Einfluss in der Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Maoismus beeinflusste die westdeutsche Studentenbewegung ab 1967, einige politische Gruppen bekannten sich zu den marxistisch-leninistischen Ideen Maos. In der Zeit nach dem Zerfall des SDS entstanden die K-Gruppen, die zumeist maoistisch ausgerichtet waren. Aber auch in der Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen spielen ehemalige Angehörige der K-Gruppen eine Rolle. Nach Maos Tod im Jahre 1976 ging den maoistischen Zirkeln jedoch überwiegend die Inspiration aus. Prominente Ex-Maoisten in Deutschland sind der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Auch der Profi-Fußballspieler Paul Breitner posierte mit der Mao-Bibel.

Einfluss in anderen Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Roten Khmer in Kambodscha wurde außerhalb Chinas eine am Maoismus angelehnte Spielart des Marxismus-Leninismus in Albanien nach dem Austritt aus dem Warschauer Pakt zur offiziellen Staatsdoktrin unter Enver Hoxha. In der Zeit zwischen 1976 und 1979 kappte Hoxha allerdings auch diese Verbindung, da er die chinesische Außenpolitik (Theorie der Drei Welten) als opportunistisch kritisierte. Mehrere starke maoistische Parteien sind bis heute in Nepal aktiv, so die Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch). Weitere maoistische Organisationen sind der sogenannte „Leuchtende Pfad“ (Sendero Luminoso), der im Bürgerkrieg in Peru die Regierung bekämpfte und zeitweise weite Teile des Landes kontrollierte, sowie die Partido Komunista ng Pilipinas und ihre Vorfeldorganisation „Nationale Demokratische Front der Philippinen“. Darüber hinaus sind in mehreren nordostindischen Bundesstaaten verschiedene auf die militante Bewegung der Naxaliten um 1970 zurückgehende Organisationen aktiv[19], darunter in Bihar, Jharkhand, Andhra Pradesh und Assam; diese Organisationen sind auch heute noch maoistisch orientiert und firmieren weiter unter dem Oberbegriff Naxalismus.

In der Türkei war die heutige İşçi Partisi die erste Partei, die sich zum Maoismus bekannte. Ferner gibt es die Türkiye Komünist Partisi/Marksist-Leninist. Weiterhin existiert in der Türkei, inzwischen aber auch in Deutschland, die (in der Türkei illegale, in Deutschland legale) MLKP, die sich ebenfalls als maoistisch bezeichnet.

In Griechenland gibt es zwei legale maoistische Parteien, die KKE/μ-λ (Kομμουνιστικό Κόμμα Ελλάδας/ μαρξιστικό-λενινιστικό, KP Griechenlands/marxistisch-leninistisch) und die Μ-Λ KKE (Μαρξιστικό-Λενινιστικό Kομμουνιστικό Κόμμα Ελλάδας, Marxistisch-Leninistische Kommunistische Partei Griechenlands), deren Einfluss aber durch die weitaus mächtigere nicht-maoistische KKE begrenzt ist.

In den USA gibt es die von Bob Avakian geleitete Revolutionäre Kommunistische Partei.

Kuriositäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nanjie wird als das letzte maoistische Dorf Chinas bezeichnet.[20]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ausgewählte Werke, Bd. I-V. Peking 1966. Vertrieb Neuer Verlag, Essen.
  • Worte des Vorsitzenden Mao Tse-tung. Peking 1966.
  • Fünf philosophische Monographien. Peking 1967.
  • Texte: Schriften, Dokumente, Reden u. Gespräche (1949-1976) von Mao Zedong. 6 Bände. Hrsg. von Helmut Martin. München/Wien 1979–1982.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henning Böke: Maoismus. China und die Linke - Bilanz und Perspektive. Stuttgart 2007.
  • R. Farle & P. Schöttler: Chinas Weg, Marxismus oder Maoismus. Frankfurt a. M. 1969.
  • Sebastian Gehrig (Hg.): Kulturrevolution als Vorbild? Maoismen im deutschrachigen Raum. Frankfurt a. M. 2008.
  • Vladimir Glebov: Maoismus: Parolen und Praxis. Moskau 1978
  • Thomas Heberer (Hg.): Mao Zedong: der unsterbliche Revolutionär? ; Versuch einer kritischen Neubewertung. Hamburg 1995.
  • Rainer Hoffmann: Der Untergang des konfuzianischen China: vom Manschureich zur Volksrepublik. Wiesbaden 1980.
  • Michael Hutt (Hg.): Himalayan 'people's war': Nepals's Maoist rebellion. London 2004.
  • Markus Keck: Geographien der Gewalt: der Bürgerkrieg in Nepal und seine Akteure. Marburg 2007.
  • Jaron Lanier: Digitaler Maoismus. In: Wirklichkeit 2.0: Medienkultur im digitalen Zeitalter. Stuttgart 2012, S. 243–248.
  • Helmut Martin: Kult und Kanon: Entstehung und Entwicklung des Staatsmaoismus 1935-1978. Hamburg 1978.
  • Rolf Max: Zum politisch-ideologischen Wesen des Maoismus. Berlin 1974.
  • Klaus Mehnert: Der Maoismus; etwas Neues unter der Sonne? Wiesbaden 1970.
  • Peter Opitz (Hg.): Vom Konfuzianismus zum Kommunismus: von der Taiping Rebellion bis zu Mao Tse-tung. Aufsatzsammlung. München 1969.
  • Ders (Hg.); Maoismus. Beiträge zur Geschichte 1918–1979 von M. Meisner, St.Schram, B. Schwartz, K. Wittfogel. Stuttgart 1972.
  • Arundhati Roy: Wanderung mit den Genossen: Mit den Guerilleros im Dschungel Zentralasiens. Beitrag zur Geschichte einer Bewegung. Hg. / übers. Von Einar Schlereth. Frankfurt a. M./Zambon 2011.
  • Ingo Schäfer: Mao Tse-tung. Eine Einführung in sein Denken. C. H. Beck, München 1978. ISBN 3-406-06784-0.
  • Stephan Scheuzger: Der Andere in der ideologischen Vorstellungskraft: die Linke und die indigene Frage in Mexiko. Frankfurt a. M. 2009
  • Werner Schilling: Einst Konfuzius – heute Mao Tse-Tung: die Mao-Faszination und ihre Hintergründe. Weilheim/Obb. 1971.
  • F. W. Schlomann & P. Friedlingstein: Die Maoisten: Pekings Filialen in Westeuropa. Frankfurt a. M. 1970.
  • Stuart Schram: Das Mao-System: Die Schriften von Mao Tse-Tung; Analyse und Entwicklung. Aus dem Engl. übers. von Karl Held. München 1972.
  • Peter Schwarz: Marxismus gegen Maoismus. Zur Politik der MLPD. Essen 1987.
  • Staatsverlag der Dt. Demokrat. Republik (Hg,): Strategie, Taktik und Widersprüche im Maoismus. Berlin 1973.
  • Felix Wernheuer: Maoismus: Ideengeschichte und revolutionärer Geist. Wien 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Ein kleines rotes Buch als Waffe der Revolution. FAZ 16.12.2016.
  2. Vgl. Joachim Hofmann: Der Marxismus: seine Abbildung anhand von Originalzitaten. Donauwörth 2009, S. 13.
  3. Friedrich Pohlmann: Marxismus-Leninismus-Kommunismus-Faschismus. Aufsätze zur Ideologie und Herrschaftsstruktur der totalitären Diktaturen. Pfaffenweiler 1995, S. 61f.
  4. Leitartikel der Volkszeitung Renmin Ribao von 18.9.1968: Wegweiser zum Sieg der revolutionären Völker aller Länder. Zit. von Maowerke Archiv Peking.
  5. Ebd.
  6. Henning Böke: Maoismus. Stuttgart 2007, S. 21.
  7. Leo Trotzki: Die permanente Revolution: Ergebnisse und Perspektiven, 1906/1928. Essen 1993, S. 8.
  8. Vgl. Online-Lexikon Wissen.de und: Mythos Mao. Eine Veröffentlichung der Bundeszentrale für Politische Bildung.
  9. Mao Zedong Texte. Herausgeben von Helmut Martin. München/ Wien 1982, Fünfter Band 1961-1964, S. 341.
  10. Mao Tsetung: Über die Praxis. Über den Zusammenhang von Erkenntnis und Praxis, von Wissen und Handeln. (Juli 1937) Ausgewählte Werke Band I, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1968, S. 347–364.
  11. Mao Tsetung: Über die Praxis. (Juli 1937) Ausgewählte Werke Band I, Peking 1968, S. 349.
  12. Ebd. S. 362.
  13. Ebd. S. 357.
  14. Ebd. S. 358f.
  15. Ebd. S. 362.
  16. Ebd. S. 363.
  17. Mao Tse-tung: Unser Studium umgestalten (Mai 1941). Ausgewählte Werke Band III, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1969, S. 15–24.
  18. Mao Tse-tung: Den Arbeitsstil verbessern (1. Februar 1942). Ausgewählte Werke Band III, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1969, S. 35–54.
  19. Saroj Giri: Maoists and the Poor: Against Democracy? Economic and Political Weekly 5. Dezember 2009.
  20. Tony Cheng: China's last Maoist village, in: Al Jazeera English, 25. Juni 2008.