Maria Nordman

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Maria Nordman am 21. Juni 2016 in Essen

Maria Nordman (* 22. Juni 1943 in Görlitz) ist eine deutsch-US-amerikanische Plastikerin und Konzeptkünstlerin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordman ist in Deutschland geboren, in Frankreich aufgewachsen und schloss 1967 ihr Studium der Musik, Kunst, Skulptur und des Films an der Universität von Kalifornien in Los Angeles ab. Sie lebt in Santa Monica in Kalifornien.

Von 1967 bis 1969 schuf Nordman Film-Environments und Laserprojektionen. Seit 1970 konzipiert sie Orte, die mit minimalen Mitteln (wie Sonnenlicht, Farbe, Luft, Wasser und Ton) komplexe ästhetische Wirkungen erreichen. Der Mensch wird zu einem Teil dieser Räume.

„Sie bringt die Elemente Licht, Luft, Erde und Wasser in die Stadt, kreiert Orte im öffentlichen Raum, versteht ihre Arbeiten als Angebote. Das, was dann entsteht, ist laut Nordman ein »attention field«. Die Menschen sollen hier die Kräfte der Natur spirituell erleben.“

museums plattform nrw [1]

Nordman arbeitet seit Jahren an dem Konzept der Conjunctive New City. Dabei werden in Glas gerahmte Zeichnungen und Collagen, die in eigens dafür hergestellten Holzkisten stehend aufbewahrt werden (Standing Pictures), während der Ausstellung von den Besuchern zur Betrachtung aus den Kisten herausgezogen, um sie anzuschauen. Dadurch werden sie zeitgleich dem Sonnenlicht ausgesetzt.

Ungewöhnliche Konzepte werden von Nordman für den öffentlichen Raum geschaffen. Damit werden immer wieder neue Diskussionen angeregt. Nordman hat mehrere theoretische Abhandlungen zu den Themen Raum und Skulptur verfasst.[2]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016 INSEL WERDEN 1984 - HEUTE: auf der Brehm-Insel in Essen-Werden; neu enthüllt am 21. Juni 2016; siehe Video. Weiteres Werk in Essen: LA PRIMAVERA auf dem Gelände des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunst aus Los Angeles der 60er bis 90er Jahre. Ausst.-Kat. Kunstverein Braunschweig, hg. v. K. Grässlin, Köln 2007
  • Maria Nordman – De Theatro: Ausst.-Kat. Staatsgalerie Stuttgart, hg. v. G. Inboden, Ostfildern-Ruit 1996 ISBN 3-89322-863-2
  • Maria Nordman, De Musica – New Conjunct City Proposals: Ausst.-Kat. Westfälisches Landesmuseum Münster u.a., Münster 1993
  • Situation Kunst für Max Imdahl. Gotthard Graubner, Norbert Kricke, Maria Nordman, David Rabinowitch, Arnulf Rainer, Jan Schoonhoven, Richard Serra. Düsseldorf 1993 ISBN 3928762125
  • Nordman, M.: De Sculptura – Works in the City. Some Ongoing Questions. München 1986

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maria Nordman in Essen am 21. Juni 2016 bei einer Performance anläßlich der Neuenthüllung ihres Werkes "INSEL WERDEN 1984 - HEUTE"

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. museums plattform nrw Abgerufen am 2. April 2013
  2. museums plattform nrw Abgerufen am 2. April 2013
  3. Filmroom: Smoke, 1967–Present Abgerufen am 2. April 2013
  4. Unframed Conversation with Maria Nordman Abgerufen am 2. April 2013
  5. Agatha von Däniken: Kunstmuseum Luzern Abgerufen am 2. April 2013
  6. Erich Franz: De Civitate Abgerufen am 2. April 2013
  7. Gerhard H. Kock: Westfälische Nachrichten De Civitate Wienburgpark Abgerufen am 2. April 2013
  8. Für die Ankommenden; Genannt/Nicht Genannt Abgerufen am 2. April 2013
  9. Raum mit zwei Türen: Situation Kunst (für Max Imdahl) Abgerufen am 2. April 2013
  10. kunstaspekte Abgerufen am 2. April 2013
  11. artfacts Abgerufen am 2. April 2013
  12. Preisträger Maria Nordman Stiftung Bremer Bildhauerpreis