Narashino

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Narashino-shi
習志野市
Narashino
Geographische Lage in Japan
Narashino (Japan)
Region: Kantō
Präfektur: Chiba
Koordinaten: 35° 41′ N, 140° 2′ OKoordinaten: 35° 40′ 50″ N, 140° 1′ 36″ O
Basisdaten
Fläche: 20,99 km²
Einwohner: 174.990
(1. März 2021)
Bevölkerungsdichte: 8337 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 12216-5
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Narashino
Baum: Akazie
Blume: Gartenhortensie
Rathaus
Adresse: Narashino City Hall
1-1-1, Saginuma
Narashino-shi
Chiba-ken 275-8601
Webadresse: https://www.city.narashino.lg.jp/
Lage der Gemeinde Narashino in der Präfektur Chiba
Lage Narashinos in der Präfektur

Narashino (japanisch 習志野市, -shi) ist eine Großstadt in der Präfektur Chiba auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Narashino liegt östlich von Funabashi und westlich von Chiba an der Bucht von Tokio.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Juni 1903 wurde das Dorf Tsudanuma (津田沼村, -mura) zur Gemeinde (Machi) Tsudanuma (津田沼町, -machi) erhoben. Im russisch-japanischen Krieg brachte man 11791 Gefangene auf dem örtlichen Truppenübungsplatz Narashino unter. Von September 1915 bis zur Jahreswende 1919/20 befand sich dort ein Kriegsgefangenenlager mit rund 890 Deutschen aus Tsingtau.[1] Am 1. August 1954 benannte sich die Gemeinde Tsudanuma zur Gemeinde Narashino (習志野町) um und erhielt am gleichen Tag das Stadtrecht.

Narashino war im Zweiten Weltkrieg eine Militärbasis. Heute ist die Stadt ein Wohnvorort von Tokio. Die Technische Hochschule Chiba befindet sich hier, und die Nihon-Universität hat einen Campus hier.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seitz, Ludwig; Die Post der Tsingtauer in japanischer Gefangenschaft: 1914–1920; Berlin 1998, S. 224.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • S. Noma (Hrsg.): Narashino. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1054.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Narashino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien