Outokumpu (Unternehmen)

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Outokumpu Oyj
Logo
Rechtsform Osakeyhtiö
ISIN FI0009002422
Gründung 1932
Sitz FinnlandFinnland Finnland, Espoo
Leitung Mika Seitovirta (CEO)
Mitarbeiter 8.100 (2010) [1]
Umsatz 4.229 Mio. Euro (2010) [1]
Branche Metallindustrie
Website www.outokumpu.com

Die Outokumpu Oyj [ˈɔu̯tɔkumpu] ist ein finnisches Werkstoffunternehmen mit Sitz in Espoo. Seit der Übernahme der Edelstahlfabrikation von ThyssenKrupp ist das Unternehmen einer der größten Hersteller von rostfreiem Stahl weltweit.[2]

Unternehmensprofil[Bearbeiten]

Outokumpu ist auf Edelstähle und Hochleistungswerkstoffe spezialisiert. Das Basic-Engineering zur Verfahrenstechnik und Teile des Elektroengineerings in bestimmten Anlagenteilen kamen bislang von Outokumpu selbst. Sehr viele Engineering-, Detailplanungs-, Liefer-, Bau- und Montage-Verantwortlichkeiten wurden auf Unterlieferanten weiterverteilt. Outokumpu organisierte das funktionale Netzwerk und Beziehungsgeflecht.

In Deutschland wurde Outokumpu 2001 bekannt, als das Unternehmen den Metallurgie-Anlagenbauteil der Lurgi AG von der Metallgesellschaft übernahm.

Geschichte[Bearbeiten]

Historisches Logo

Ursprünglich war Outokumpu primär ein vertikal organisiertes Kupferunternehmen mit Sitz in der Stadt Outokumpu; jedoch wurde die Konzern-Zentrale mittlerweile nach Espoo verlegt und die Edelstahlsparte ausgebaut. Das in Outokumpu betriebene Bergwerk wurde geschlossen, 2005–2008 wurde das Kupfergeschäft verkauft.

2005 betrug der Umsatz 5,552 Milliarden Euro, die von 10.764 Mitarbeitern erwirtschaftet wurden. Die Ertragssituation für das Jahr 2005 war jedoch nicht befriedigend; das Return on Investment lag bei nur 1,9 %, die auch noch größtenteils durch Einmalerlöse erzielt wurden. CEO ist [[Miko Seitovirta ]].

Im Oktober 2006 wurde der Anlagenbau der Outokumpu als separates Unternehmen ausgegliedert und an der Helsinki Stock Exchange unter dem Namen Outokumpu Technology gelistet. Im April 2007 wurde die Outokumpu Technology zu Outotec umbenannt.

Im Januar 2012 wurde bekannt, dass Outokumpu den Edelstahl-Bereich von ThyssenKrupp übernimmt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Jahresbericht
  2. http://www.outokumpu.com/en/stainless-steel/pages/default.aspx
  3. Meldung: Aufsichtsrat besiegelt Verkauf der Edelstahlsparte., handelsblatt.com vom 31. Januar 2012, abgerufen am 1. Februar 2012