Pascal Bieler

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Pascal Bieler
Pascal Bieler.jpg
Pascal Bieler
Spielerinformationen
Geburtstag 26. Februar 1986
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 181 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1993–1999
1999–2004
SC Tegel
Hertha BSC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2004–2006
2006–2007
2007–2008
2007–2008
2008–2010
2008–2011
2011–2013
2013–2015
2015–2016
2016
Hertha BSC II
Rot-Weiss Essen
Hertha BSC II
Hertha BSC
1. FC Nürnberg II
1. FC Nürnberg
SV Wehen Wiesbaden
Würzburger Kickers
Wacker Nordhausen
Wuppertaler SV
71 (3)
33 (0)
13 (1)
6 (0)
8 (0)
21 (1)
58 (2)
35 (1)
4 (0)
7 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2001–2002
2002–2003
2003–2004
2004–2005
2005–2006
2006–2008
Deutschland U-16[1]
Deutschland U-17[2]
Deutschland U-18[3]
Deutschland U-19[4]
Deutschland U-20[5]
Deutschland U-21[6]
11 (0)
12 (0)
5 (0)
12 (0)
5 (1)
11 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Winterpause 2016/17

Pascal Bieler (* 26. Februar 1986 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Jugendtrainer, der seit 2016 für den Wuppertaler SV unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bieler begann das Fußballspielen beim Berliner Verein SC Tegel und ging mit 13 Jahren zu Hertha BSC. Mit 18 Jahren wechselte der Linksverteidiger von der Jugend in die zweite Mannschaft, wo er sofort Stammspieler wurde. Auch im zweiten Jahr war er in der Regionalliga-Mannschaft gesetzt und wurde auch in den erweiterten Kreis der ersten Mannschaft aufgenommen. In der Saison 2006/07 wurde er für ein Jahr an den Zweitligisten Rot-Weiss Essen ausgeliehen, wo er sich erneut sofort als Stammspieler bewährte. Nach der Rückkehr zu Hertha BSC spielte er zunächst wieder in der zweiten Mannschaft, die inzwischen in die Oberliga abgestiegen war. Zu Beginn der Rückrunde am 2. Februar 2008 absolvierte er aber gegen Eintracht Frankfurt mit dem Profikader sein erstes Bundesligaspiel über 90 Minuten. In fünf der letzten sechs Saisonspiele wurde er zudem eingewechselt.

Zur Saison 2008/09 verließ Bieler den Hauptstadtclub und wechselte erneut in die 2. Liga zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg. Dort spielte er zunächst in der Viertligamannschaft und kam dann ab dem 13. Spieltag regelmäßig in der ersten Mannschaft zum Zuge. Am 19. April 2009 erzielte er mit dem Kopf sein erstes Tor im Profifußball zur Führung beim 2:0-Erfolg über den FC St. Pauli.[7] Nach 14 Liga- und zwei Relegationsspielen stieg er am Ende der Spielzeit mit dem FCN in die 1. Bundesliga auf und gehörte dabei zur mit Abstand erfolgreichsten Abwehr der 2. Liga in dieser Saison.

In der Saison 2009/10 war Bieler nur dritter linker Außenverteidiger hinter Javier Pinola und Juri Judt und kam daher nur zu drei Einsätzen, die er jedoch alle über die volle Zeit bestritt. Dabei gelang ihm eine Torvorlage gegen Eintracht Frankfurt. Als im Rückspiel der Relegation die komplette rechte Abwehrseite ausfiel, kam er dort erneut über 90 Minuten zum Einsatz und trug zum Klassenerhalt bei. Aber auch in seinem dritten Jahr bei den Franken konnte er sich nicht endgültig in der Bundesliga etablieren, sondern wurde nach vier Hinrundeneinsetzen in der Rückrunde gar nicht mehr eingesetzt. Sein Vertrag mit dem FCN wurde 2011 nicht verlängert und so wechselte Bieler zur Saison 2011/12 zum Drittligisten SV Wehen Wiesbaden, wo er einen Vertrag bis 30. Juni 2013 erhielt.

Nach Vertragsende wechselte Bieler im Juni 2013 zu den Würzburger Kickers in die Regionalliga Bayern.[8] Bereits in seiner ersten Saison konnte Bieler mit den Kickers den Bayerischen Landespokal gewinnen. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga wechselte Bieler zum Regionalligisten Wacker Nordhausen. Zur Saison 2016/17 schloss er sich dem Wuppertaler SV in der viertklassigen Regionalliga West an. Nach nur sieben Spielen für den Wuppertaler SV beendete Bieler im Winter 2016 seine aktive Laufbahn und übernahm den Trainerposten der U 19 des Vereins.[9]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pascal Bieler wurde in seiner Zeit bei Hertha BSC zum Jugendnationalspieler. Nach diverse Einsätzen in den einzelnen Jahrgängen nahm er im Juli 2005 mit der U-19-Auswahl an der Europameisterschaft 2005 in Nordirland teil und schied dort im Halbfinale gegen Frankreich aus. Ein Jahr später, am 15. August 2006, absolvierte Bieler sein erstes Spiel in der deutschen U21-Nationalmannschaft. Es folgten zehn weitere Einsätze, ehe er gegen Dänemark 2008 sein letztes Spiel bestritt. Sein einziges Tor in über 50 Junioren-Nationalspielen erzielte er 2006 gegen die U-20-Auswahl von Österreich.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. den U-16-Spielberichten entsprechend
  2. den U-17-Spielberichten entsprechend
  3. den U-18-Spielberichten entsprechend
  4. den U-19-Spielberichten entsprechend
  5. den U-20Spielberichten entsprechend
  6. DFB.de: Nationalspieler Pascal Bieler
  7. Der Wahnsinn geht weiter!, 20. April 2009
  8. Pascal Bieler wechselt von Wehen Wiesbaden an den Dallenberg (Memento vom 12. September 2013 im Internet Archive), Würzburger Kickers, 15. Juni 2011
  9. http://www.wz.de/lokales/wuppertal/sport/wsv/die-mission-klassenerhalt-beginnt-1.2347915 vom 04.01.2017, abgerufen am 6. November 2017