Philip Riefers

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DeutschlandDeutschland  Philip Riefers Eishockeyspieler
Geburtsdatum 15. März 1990
Geburtsort Krefeld, Deutschland
Größe 190 cm
Gewicht 85 kg
Position Rechter Flügel
Schusshand Rechts
Karrierestationen
2004–2008 Krefelder EV
2008–2011 Krefeld Pinguine
2011–2014 Kölner Haie
2014–2015 Augsburger Panther
2015–2016 Adler Mannheim
2016–2018 Grizzlys Wolfsburg
2018–2020 Krefeld Pinguine
seit 2020 Iserlohn Roosters

Philip Riefers (* 15. März 1990 in Krefeld) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit November 2020 bei den Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riefers kam im Alter von fünf Jahren zu den Krefeld Pinguinen, wo er bereits in den Mannschaften der Bambini und der Kleinschüler als talentierter Spieler galt und oft in der jeweils höheren Altersklasse aktiv war. Zur Saison 2005/06 stand der Flügelstürmer erstmals im Kader der Krefelder DNL-Mannschaft, nachdem er zuvor bereits in der Schüler-Bundesliga gespielt hatte. Dort konnte sich der Rechtsschütze durchsetzen und gehörte bereits in seinem zweiten Jahr mit 47 Scorerpunkten in 37 Spielen zu den besten Stürmern in der Liga. Eine Spielzeit später konnte Riefers seine Punkteausbeute erneut steigern und wurde mit 40 Toren in 36 Spielen bester Torschütze der Saison 2007/08 und mit insgesamt 68 Punkten der zweitbeste Scorer der Deutschen Nachwuchsliga.

Philip Riefers besaß beim KEV einen Vertrag bis 2011 und ging in der Saison 2008/09 erstmals für die Krefeld Pinguine in der DEL aufs Eis, wurde aber zudem mit einer Förderlizenz für den Kooperationspartner Landshut Cannibals aus der 2. Bundesliga ausgestattet.

Nach den Kölner Haien und den Augsburger Panthern ging er 2015 zum amtierenden Deutschen Meister Adler Mannheim.[1] Riefers blieb eine Saison in der Kurpfalz und wurde dann im Mai 2016 von den Grizzlys Wolfsburg unter Vertrag genommen.[2] Nach zwei Jahren in Wolfsburg, in denen er für die Grizzlys 110 DEL-Partien absolvierte, kehrte Riefers zur Saison 2018/19 zu den Krefeld Pinguinen zurück.[3] Dort stand er bis zum Ende der Saison 2019/20 unter Vertrag. Im November 2020 erhielt er einen Vertrag bei den Iserlohn Roosters aus der DEL.[4]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riefers nahm mit der deutschen U18-Auswahl an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2008 teil, wo er in sechs Spielen eingesetzt wurde. Seit 2009 war Riefers Stammspieler der deutschen U20-Auswahl und nahm mit dieser an der U20-Junioren-Weltmeisterschaft der Division I 2010 teil. Riefers erzielte zwei Tore und vier Assists in fünf Spielen und trug damit zum Wiederaufstieg in die Top-Division bei. In der Spielzeit 2014/15 wurde er erstmals in der deutschen Herren-Auswahl eingesetzt.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga S T A Pkt SM S T A Pkt SM
2005/06 Krefelder EV DNL 36 9 10 19 6 2 0 0 0 0
2006/07 Krefelder EV DNL 37 25 22 47 14
2007/08 Krefelder EV DNL 36 40 28 68 38 3 1 3 4 0
2008/09 Krefeld Pinguine DEL 48 2 4 6 18 7 0 0 0 0
2009/10 Krefeld Pinguine DEL 47 1 0 1 8
2010/11 Krefeld Pinguine DEL 45 0 1 1 2 8 0 1 1 0
2011/12 Kölner Haie DEL 51 6 10 16 24 6 0 0 0 2
2012/13 Kölner Haie DEL 33 2 2 4 8 1 0 1 1 2
2013/14 Kölner Haie DEL 43 5 10 15 12 15 1 2 3 6
2014/15 Kölner Haie DEL 18 1 4 5 2
2014/15 Augsburger Panther DEL 30 5 2 7 8
2015/16 Adler Mannheim DEL 33 0 0 0
2016/17 Grizzlys Wolfsburg DEL 37 3 4 7 24 14 1 1 2 4
2017/18 Grizzlys Wolfsburg DEL 52 2 7 9 16 7 1 1 2 8
2018/19 Krefeld Pinguine DEL
DNL gesamt 109 74 60 134 58 5 1 3 4 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verträge bis 2017: Mannheim bestätigt Verpflichtungen von Riefers und Raedeke. Eishockey News, 30. April 2015, abgerufen am 30. April 2015.
  2. Grizzlys verpflichten Stürmer Philip Riefers. In: grizzlys.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  3. Philip Riefers kehrt zu den Krefeld Pinguinen zurück. In: hockeyweb.de. 5. Mai 2018, abgerufen am 19. Juni 2018.
  4. Philip Riefers verstärkt Iserlohn Roosters. In: ikz-online.de. 26. November 2020, abgerufen am 10. Dezember 2020.