Pista di Fiorano

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Pista di Fiorano
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Pista di Fiorano (Italien)
Red pog.svg
ItalienItalien Fiorano Modenese, Italien
Streckenart: permanente Teststrecke
Eröffnung: 1972
Streckenlayout
Fiorano; Ferrari's private test track.svg
Streckendaten
Streckenlänge: 2,997 km (1,86 mi)
Kurven: 12
Rekorde
Streckenrekord: 0:55.999 min.
(Michael Schumacher, Ferrari F2004, 2004)

Koordinaten: 44° 32′ 2″ N, 10° 51′ 29″ O

Kurve 12 von der Straße aus gesehen
F430 während einer Testfahrt

Die Pista di Fiorano ist eine private Rennstrecke im Besitz von Ferrari. Sie liegt in Fiorano Modenese, nahe Ferraris Stammwerk in Maranello, und wird hauptsächlich als Entwicklungs- und Teststrecke benutzt.

Die ursprüngliche Strecke wurde 1972 eröffnet und war 8,4 m breit und 3 km lang. Eine 1992 hinzugefügte Schikane verlängerte sie auf 3,021 km. 1996 wurde die Strecke erneut überarbeitet und um 24 m gekürzt. In einem Formel-1-Wagen können auf der Strecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 190 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h erreicht werden. Da die Strecke eine Teststrecke ist, hat sie viele unterschiedliche Arten von Kurven, deren Längen von 13,71 m bis 370 m reichen. Dies ermöglicht es, Kurven- und Streckentypen anderer Rennstrecken zu simulieren.

Darüber hinaus ist die Strecke mit Telemetrie-Sensoren und einer großen Schleuderplatte zum Testen von Reifen ausgestattet. Um auch die Bedingungen einer nassen Strecke simulieren zu können, wurde 2001 eine Bewässerungsanlage installiert, die in acht Zisternen Regenwasser sammelt. Obwohl die Strecke für die Öffentlichkeit gesperrt ist, lässt sie sich über vorbeiführende Straßen teilweise einsehen. Das führt dazu, dass Formel-1-Testfahrten oft von Tifosi außerhalb der Strecke verfolgt werden.

Kunden von Ferrari ist es gestattet, ihre Autos auf dem Kurs Probe zu fahren. Außerdem ist der Ferrari 599 GTB Fiorano nach der Strecke benannt.

In den 16 Jahren von der Eröffnung der Strecke bis zu seinem Tod war Enzo Ferrari oft entweder in seinem Haus, das innerhalb des Kurses liegt, oder direkt an der Strecke, um die Autos während der Testfahrten zu beobachten. Der Legende nach war der eigentliche Grund für den Bau der Strecke, dass der Firmengründer seine Autos und Fahrer in Ruhe, ohne die Anwesenheit anderer Formel-1-Autos oder der Presse, genießen wollte. In Wirklichkeit wurde die Strecke gebaut, weil die bisherige Teststrecke Ferraris, das Aerautodromo di Modena, nicht mehr seinen Ansprüchen gerecht wurde.

Pista di Fiorano Rekordzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auto Zeit Fahrer Jahr Anmerkungen
Formel-1-Wagen
Ferrari F2004 0:55.999 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 2004
Ferrari F2003-GA 0:56.33 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 2003
Ferrari 248 F1 0:57.099 BrasilienBrasilien Felipe Massa 2006
Ferrari F2005 0:57.146 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 2005
Ferrari F2002 0:57.476 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 2002
Ferrari F2007 0:58.366 BrasilienBrasilien Felipe Massa 2007
Ferrari F310B 0:59.00 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher 1997
Ferrari F2008 0:59.111 ItalienItalien Mirko Bortolotti 2008
Ferrari F399 1:00.226 ItalienItalien Luca Badoer 1999
Ferrari 412T1 1:00.31 FrankreichFrankreich Jean Alesi 1994
Rennwagen
Ferrari 333SP 1:11.90
Maserati MC12 Competizione 1:12.00 Slicks
Ferrari 333SP 1:13.00 Slicks, Luftmengenbegrenzer
Ferrari FXX-K 1:14.00
Ferrari 599XX Evoluzione 1:15.00 2011 [1]
Ferrari 360 GT2 1:15.00
Ferrari FXX Evolution 1:16.00 MexikoMexiko Martino Lopez 2007 [2][3]
Ferrari 458 Challenge 1:16.50 2010
Ferrari 599XX 1:17.00 2009 [4]
Ferrari FXX 1:18.00 ItalienItalien Dario Benuzzi [3]
Maserati Trofeo 1:21.1 2003
Ferrari F355 Challenge 1:25.40 Heckflügel
Ferrari 348 Challenge 1:33.00
Straßenwagen
LaFerrari 1:19.70 ItalienItalien Raffaele De Simone 2015[5]
Ferrari F12 TDF 1:21.00 2015
Ferrari F12berlinetta 1:22.40 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Randall 2012
Ferrari 488 GTB 1:23.00 2015
Ferrari 458 Speciale 1:23.50 2013 Michelin Sport Cup 2
Ferrari 599 GTO 1:24.00 2010
Enzo Ferrari 1:24.90 2002
Ferrari 458 Italia 1:25.00 2010
Ferrari 430 Scuderia 1:25.00 2007 Semi-Slicks
Maserati MC12 1:25.20
Ferrari 599 GTB Fiorano HGTE 1:25.90 2009
Ferrari 599 GTB Fiorano 1:26.50 2006
Ferrari 430 Scuderia Spider 16M 1:26.50 2009
Ferrari F50 1:27.00 1995
Ferrari F430 1:27.00 2005
Ferrari 360 Challenge Stradale 1:28.00 2003 Semi-Slicks
Ferrari F430 1:28.50 2005
Ferrari F40 1:29.60 1987
Ferrari 612 Scaglietti 1:30.50 2004
Ferrari 360 Modena 1:31.50 1999
Ferrari 575M Maranello 1:31.512 2002
Ferrari 550 Maranello 1:32.528 1996
Ferrari F355 F1 1:33.00 1997
Ferrari F355 1:34.00 1994
Ferrari F 512 M 1:35.00 1995
Ferrari 512 TR 1:35.00 1992
Ferrari 456GT 1:35.00 1992
Maserati 4200 GT 1:35.00
Ferrari 288 GTO 1:36.00 1984
Ferrari Testarossa 1:36.00 1984
Ferrari 348 tb 1:37.00 1989
Ferrari 328 GTB 1:44.00

Fiorano in Videospielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Titel Jahr
Test Drive: Ferrari Racing Legends 2012
Ferrari Virtual Academy 2010
Ferrari Challenge: Trofeo Pirelli 2008
Ferrari GT: Evolution 2008[6]
rFactor 2005
Ferrari F355 Challenge 1999
Ferrari Formula One 1988[7]
F1 Challenge 99-02 2003[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pista di Fiorano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Ferrari 599XX Evolution". In: Evo.co.uk, Dennis Publishing, 1. Dezember 2011. 
  2. "Ferrari's 860bhp FXX Evo". In: Evo.co.uk, Dennis Publishing, 22. November 2007. 
  3. a b "Ferrari Unveils FXX Evolution Package". In: MotorAuthority.com, High Gear Media, 29. Oktober 2007. 
  4. "Ferrari Announces 599 HGTE Package And 599XX Experimental Car". In: MotorAuthority.com, High Gear Media, 3. März 2009. 
  5. http://www.motortrend.com/roadtests/exotic/1504_ferrari_laferrari_first_test/
  6. Mobile Games - Top iPhone Games, Android Games, Java Games for Cell Phones. Gameloft. Abgerufen am 11. Dezember 2010.
  7. Ferrari Formula One for Amiga (1988). MobyGames. Abgerufen am 11. Dezember 2010.
  8. Electronic Arts Deutschland - Spiele von EA fĂźr PC, PS3, Xbox 360, Wii, NDS, PS2. Electronic-arts.de. Abgerufen am 11. Dezember 2010.