RAC Tourist Trophy 1965

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Der Trainingsschnellste John Surtees noch einmal im Lola T70 Spyder. Hier beim Goodwood Festival of Speed 2016
Brabham BT8

Die 30. RAC Tourist Trophy auch, R.A.C. International Tourist Trophy Race with the Senior Service Trophy, Oulton Park, fand am 1. Mai 1965 im Oulton Park statt und war der sechste Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Vor dem Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Start der Tourist Trophy kamen 1965 bereits fünf Wertungsläufe der Weltmeisterschaft zur Austragung. Die Saisoneröffnung, das 2000-km-Rennen von Daytona, gewannen Ken Miles und Lloyd Ruby auf einem Ford GT40. Es war der erste Rennerfolg des GT40 in der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Das folgende 12-Stunden-Rennen von Sebring endete mit dem Erfolg von Jim Hall und Hap Sharp im Chaparral 2A. Nach den beiden GT-Rennen, der Coppa Bologna und dem 3-Stunden-Rennen von Monza, gewannen Mike Parkes und Jean Guichet im Werks-Ferrari 275P2 das 1000-km-Rennen von Monza.

Das Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1965 wechselte der Veranstalter der RAC Tourist Trophy und das Rennen bekam einen neuen Austragungsort. Nach den Jahren auf dem Goodwood Circuit fand die Trophy 1965 im Oulton Park statt. Die 1953 eröffnete Rennbahn war 4,334 km lang und lag in einem Park bei Cheshire. 1965 wurde die Trophy in zwei Läufen á zwei Stunden ausgefahren. Die Rennzeiten der beiden Läufe wurden zu einem Gesamtergebnis addiert.

Die beste Trainingszeit erzielte John Surtees auf einem Lola T70 Spyder mit V8-Chevrolet-Motor. Im Rennen fiel der Wagen schon im ersten Lauf nach einem Lenkungsdefekt aus. Den ersten Wertungslauf beendete Denny Hulme auf einem Brabham BT8 als Erster. Der dabei herausgefahrene Vorsprung war so groß, dass dem Neuseeländer im zweiten Lauf ein zweiter Rang zum Gesamtsieg reichte. Hinter ihm platzierte sich David Hobbs im Lola T70, der den zweiten Lauf für sich entschied, in der Addition aber einen Rückstand von einer Runde hatte. Dritter wurde David Piper im Ferrari 250LM. Die GT-Klasse gewann John Whitmore auf einem Shelby Cobra Roadster, der im Gesamtklassement Vierter wurde.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlussklassement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 SR/P + 1.6 16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sid Taylor Racing NeuseelandNeuseeland Denis Hulme Brabham BT8 138
2 SP/R + 1.6 2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Harold Young Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hobbs Lola T70 Spyder 137
3 SP/R + 1.6 14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Piper Auto Racing Team Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Piper Ferrari 250LM 133
4 GT + 2.0 21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Mann Racing Team Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Whitmore Shelby Cobra Roadster 130
5 GT + 2.0 28 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Sutcliffe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Sutcliffe Ferrari 250 GTO 130
6 GT + 2.0 25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Radford Racing Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Allen Grant Shelby Cobra Roadster 128
7 GT + 2.0 22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Mann Racing Team Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jack Sears Shelby Cobra Daytona Coupe 127
8 GT + 2.0 26 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Radford Racing Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Neil Dangerfield
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Sparrow
Shelby Cobra Roadster 126
9 SR/P + 1.6 6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Prophet Racing Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Prophet Lotus 30 122
10 GT + 2.0 23 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Willment Automobiles AustralienAustralien Frank Gardner Shelby Cobra Willment Coupe 119
11 GT + 2.0 31 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Red Rose Motors Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Bond Jaguar E-Type Lightweight 107
12 SR/P + 1.6 11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Coundley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Coundley McLaren Elva Mark I 101
Ausgefallen
13 GT + 2.0 30 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Protheroe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Wansborough Jaguar E-Type Lightweight 117
14 GT + 2.0 27 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Danway Racing Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Salmon Ferrari 250 GTO/64 114
15 SR/P + 1.6 4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Lotus Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Lotus 30 102
16 SR/P + 1.6 8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Williams Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Williams Lotus 23 81
17 SR/P + 1.6 17 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Celerity Incorporated Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommy Hitchcock Brabham BT8 72
18 SR/P + 1.6 7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Victor Wilson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Victor Wilson Lotus 30 68
19 SR/P + 1.6 10 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren Motor Racing NeuseelandNeuseeland Chris Amon Elva Mk.8 60
20 SR/P + 1.6 9 NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren Motor Racing NeuseelandNeuseeland Bruce McLaren McLaren Elva Mark I 30
21 GT + 2.0 24 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich The Chequered Flag Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Mac Shelby Cobra Roadster 29
22 SR/P + 1.6 19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Weybridge Engineering Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Lanfranchi Attila Mk 3 19
23 SR/P + 1.6 1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lola Cars Team Surtees Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Lola T70 Spyder 13
24 SR/P + 1.6 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hugh Dibley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hugh Dibley Lola T70 Spyder 13
Nicht gestartet
25 SR/P + 1.6 15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Nathan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roger Nathan Brabham BT8 1

1 Kupplungsschaden vor dem Start

Nur in der Meldeliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
26 SR/P + 1.6 6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich JCB Research Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Trevor Taylor Lotus 30
27 SR/P + 1.6 12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Maranello Concessionaires Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Parkes
Ferrari 365P2
28 SR/P + 1.6 18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mill Garages Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Julian Sutton Attila Mk.7
29 SR/P + 1.6 20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ford Advanced Vehicles Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori Cooper T61M King Cobra
30 GT + 2.0 29 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Lumsden Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Lumsden Jaguar E-Type Lightweight

Klassensieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klasse Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
SR/P + 1.6 NeuseelandNeuseeland Denny Hulme Brabham BT8 Gesamtsieg
GT + 2.0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Whitmore Shelby Cobra Roadster Rang 4

Renndaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeldet: 30
  • Gestartet: 24
  • Gewertet: 12
  • Rennklassen: 2
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: heiter
  • Streckenlänge: 4,443 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 4:03:01,400 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 138
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 613,189 km
  • Siegerschnitt: 151,389 km/h
  • Pole Position: John Surtees – Lola T70 Spyder (#1) – 1:36,600 = 165,592 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Bruce McLaren – McLaren Elva Mark I (#9) – 1:39,900 = 161,578 km/h
  • Rennserie: 6. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1965
  • Rennserie: 3. Lauf zur Britischen Sportwagen-Meisterschaft 1965

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgängerrennen
1000-km-Rennen von Monza 1965
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
Targa Florio 1965