RAC Tourist Trophy 1955

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Lindsay Hairpin des Dundrod Circuit; die Fahrzeuge kamen im Bild rechts (in Fahrtrichtung links) auf die Haarnadelkurve zu und fuhren dann in Richtung Glowbog Crossroads. Dort verunglückte 1955 Richard Mainwaring tödlich
Mercedes-Benz 300 SLR

Die 22. RAC Tourist Trophy, auch Tourist Trophy, Dundrod, fand am 18. September 1955 auf dem Straßenkurs Dundrod Circuit rund um die nordirische Kleinstadt Dundrod statt und war der fünfte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Das Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rennen in Dundrod war der erste Weltmeisterschaftslauf der Sportwagen nach der Katastrophe beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Juni, wo nach einem Unfall von Pierre Levegh 84 Menschen den Tod fanden. Die Rennstrecke in Dundrod war ein Straßenkurs mit fast 12 Kilometer Streckenlänge, auf teilweise engen Wegen über eine nordirische Hügellandschaft. Wie bei vielen anderen Strecken dieser Art zu dieser Zeit waren die Sicherheitsvorkehrungen äußerst mangelhaft. Es gab so gut wie keine Auslaufzonen und als Streckenbegrenzung dienten vor allem schön gestutzte Hecken. Das ganze wirkte mehr wie eine Rennbahn für Hindernisrennen, nur mit Asphalt anstatt der Grasfläche und ohne Hindernisse; äußerlich idyllisch, aber für die mehr als 200 km/h schnellen Sportwagen teilweise extrem gefährlich.

Das drei Piloten bei diesem Rennen ihr Leben verloren ging in der damaligen Berichterstattung nach dem Le-Mans-Desaster fast unter, ist im Rückblick aber eines der fatalsten Rennen in der Geschichte des Sportwagensports. Zu Beginn der zweiten Runden waren acht Fahrzeuge in einem Massenunfall verwickelt. Ausgelöst wurde die Karambolage durch einen missglückten Überholversuch eines Profirennfahrers gegen einen Herrenfahrer. Der französische Adelige Vicomte Henry de Barry (über einen zweiten Piloten ist nichts bekannt) pilotierte einen Mercedes-Benz 300 SL, dem er offensichtlich nicht gewachsen war. Er fuhr im schnellen Streckenabschnitt bei Cochranstown mit langsamen Tempo in der Mitte der Straße, als Ken Wharton im Werks-Frazer Nash beim Überholversuch rechts in einen Graben geriet und sich dabei den Tank aufriss. Sein Wagen und die dort stehenden Hecken fingen sofort Feuer. Während hinter ihm sieben weitere Wagen ineinander fuhren, konnte de Barry unbehelligt weiterfahren. Er fuhr das Rennen sogar bis zur Halbzeit weiter, wurde dann aber disqualifiziert weil sich zeigte das er viel zu langsam fuhr, den die meisten im Rennen befindlichen Fahrzeuge hatten schon die doppelte Distanz hinter sich gebracht. Der Grund warum Wharton hinter de Barry herfuhr, lag am Le-Mans-Start, bei dem die Fahrzeuge nicht nach den Trainingszeiten, sondern nach der deren Hubraumgröße aufgestellt wurden. Dadurch stand der 3-Liter-Mercedes von de Barry weit vor dem 2-Liter-Frazer Nash von Wharton. Neben Wharton verunfallten Bob Berry im Jaguar D-Type (weshalb Berry nach einer Runde so weit hinten im Feld fuhr ist bis heute unklar. Eine zeitgenössische Fotografie zeigt Berry an der Spitze des Feldes, wie er einen Blick auf den in der Boxengasse stehen Earl Howe warf), Lance Macklin im Austin-Healey 100S, der Deutsche Friedrich Kretschmann (Porsche 550 Spyder), Bill Smith (Connaught AL/SR), Peter Jopp im Werks-Lotus Mark IX und die beiden Cooper T39-Piloten Jim Russell und Jim Mayers. Smith und Mayers, deren beide Fahrzeuge komplett ausbrannten, starben im Inferno. Mayers starb bereits beim Unfall, Smith wenig später. Wharton erlitt Brandverletzungen. Für Lance Macklin, der auch am Le-Mans-Unfall beteiligt war, endete In Dundrod die Rennkarriere. Er verletzte sich schwer und trat drei Monate später zurück. Auch de Barry, der erst im Ziel von den fatalen Folgen der Massenkarambolage erfuhr, trat schwer geschockt sofort zurück[1].

Bei Halbzeit des Rennens ereignete sich der dritte Unfall. 35 Runden hatte das Team Robbie MacKenzie-Low und Richard Mainwaring zurückgelegt, als sich der Werks-Elva Mk.I mit Mainwaring am Steuer im Streckenabschnitt Tornagrough mehrmals überschlug. Der Fahrer wurde unter dem Wagen eingeklemmt und verstarb an der Unfallstelle[2]. Trotz dieser Häufung an fatalen Zwischenfällen ging das Rennen unvermindert weiter, an eine Unterbrechung oder einen Abbruch dachte von Seiten des Veranstalters niemand. Dies brachte diesem schon Stunden nach dem Rennen erhebliche Kritik ein. Weitere Autorennen auf diesem Kurs wurden wenig später von der Regionalverwaltung für die Zukunft untersagt; es war dies die letzte RAC Tourist Trophy in Dundrod.

Die Daimler Benz AG feierte mit dem 300SLR einen Dreifachsieg. In den Ergebnislisten stellte sich der Erfolg einfacher dar, als er in Wirklichkeit war. Die Mercedes-Werksfahrer mussten sich strecken und fast beständig am Limit fahren um den stärksten Konkurrenten Herr zu werden. Lange führte der Werks-Jaguar D-Type mit der Startnummer 1, bei dem sich Mike Hawthorn und Desmond Titterington im Cockpit ablösten. Der Wagen fiel drei Runden vor Schluss mit Motorschaden aus. Beim siegreichen Wagen von Stirling Moss und John Fitch gab es vorne einen Reifenschaden, der einen zusätzlichen Boxenstopp notwendig machte, der von Fitch bis zum Ende des Rennens aber wieder wettgemacht wurde. Chancenlos waren die beiden Werks-Ferrari 857S, die nur die Ränge sechs und acht erreichten.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlussklassement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 S 3.0 10 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Fitch
Mercedes-Benz 300SLR 84
2 S 3.0 9 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio
DeutschlandDeutschland Karl Kling
Mercedes-Benz 300SLR 83
3 S 3.0 11 DeutschlandDeutschland Daimler Benz AG DeutschlandDeutschland Wolfgang von Trips
FrankreichFrankreich André Simon
Mercedes-Benz 300SLR 82
4 S 3.0 18 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Walker
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dennis Poore
Aston Martin DB3S 81
5 S 3.0 15 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati ItalienItalien Luigi Musso
ItalienItalien Franco Bordoni-Bisleri
Maserati 300S 79
6 S 3.0 4 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Eugenio Castellotti
ItalienItalien Piero Taruffi
Ferrari 857S 79
7 S 3.0 17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Reg Parnell
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori
Aston Martin DB3S 79
8 S 3.0 5 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Umberto Maglioli
FrankreichFrankreich Maurice Trintignant
Ferrari 857S 79
9 S 1.5 28 DeutschlandDeutschland Fritz Huschke von Hanstein Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Carroll Shelby
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory
Porsche 550 Spyder 75
10 S 1.1 41 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper Cars Co. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike MacDowel
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb
Cooper T39 74
11 S 1.1 46 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Chapman
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cliff Allison
Lotus Mark IX 74
12 S 1.5 29 DeutschlandDeutschland Porsche KG DeutschlandDeutschland Helm Glöckler
DeutschlandDeutschland Wolfgang Seidel
Porsche 550 Spyder 74
13 S 3.0 7 BelgienBelgien Equipe Nationale Belge BelgienBelgien Jacques Swaters
BelgienBelgien Johnny Claes
Ferrari 750 Monza 73
14 S 3.0 19 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Raymond Flower Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Raymond Flower
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Llewellyn
Austin-Healey 100S 71
15 S 1.1 47 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Steed Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Steed
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Scott-Russell
Lotus Mark IX 71
16 S 1.5 30 DeutschlandDeutschland Porsche KG DeutschlandDeutschland Richard von Frankenberg
DeutschlandDeutschland Herbert Linge
Porsche 550 Spyder 70
17 S 750 50 FrankreichFrankreich Ecurie Jeudy-Bonnet FrankreichFrankreich Paul Armagnac
FrankreichFrankreich Gérard Laureau
DB HBR 70
18 S 2.0 56 FrankreichFrankreich André Loëns FrankreichFrankreich André Loëns
SchwedenSchweden Joakim Bonnier
Maserati A6GCS 69
19 S 750 49 FrankreichFrankreich Ecurie Jeudy-Bonnet FrankreichFrankreich Louis Cornet
FrankreichFrankreich Claude Storez
DB HBR 69
20 S 1.5 35 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MG Car Co. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jack Fairman
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Wilson
MG EX182 69
21 S 2.0 23 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jasper Johnstone Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wilbert Todd
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Titterington
Triumph TR2 68
22 S 2.0 21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Dickson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Dickson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Richardson
Triumph TR2 Prototype 67
23 S 2.0 26 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Maurice Tew Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Maurice Tew
IrlandIrland Joe Kelly
Frazer Nash Le Mans Replica 66
24 S 750 51 FrankreichFrankreich Ecurie Jeudy-Bonnet FrankreichFrankreich Robert Mougin
FrankreichFrankreich Guillaume Mercader
DB HBR 66
25 S 1.5 27 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Fisher
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ronnie Adams
Kieft 66
26 S 1.5 37 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Berwyn Baxter
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Max Trimble
Kieft 66
27 S 1.5 38 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Coombs
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Burgess
Lotus Mark VIII 55
Disqualifiziert
28 S 3.0 12 FrankreichFrankreich Ecurie Côte d'Azure FrankreichFrankreich Henri de Barry Mercedes-Benz 300 SL 39
Ausgefallen
29 S 5.0 1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Desmond Titterington
Jaguar D-Type 81
30 S 3.0 14 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati FrankreichFrankreich Jean Behra
ItalienItalien Luigi Musso
Maserati 300S 63
31 S 1.1 48 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Frazer Nash Ltd. IrlandIrland Cecil Vard
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Rudd
DKW 3=6 52
32 S 2.0 22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jasper Johnstone Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian McCaldin
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Charles Eyre Maunsell
Triumph TR2 48
33 S 5.0 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Whitehead Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Whitehead
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Whitehead
Cooper T38 43
34 S 3.0 16 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks
Aston Martin DB3S 43
35 S 1.1 44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Otway Plunkett
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Rippon
Kieft 38
36 S 1.1 45 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elva Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robbie MacKenzie-Low
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Mainwaring
Elva Mk.I 34
37 S 2.0 24 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati ItalienItalien Luigi Bellucci
IrlandIrland Cecil Vard
Maserati A6GCS 31
38 S 750 55 ItalienItalien Automobili Stanguellini FrankreichFrankreich René-Philippe Faure
FrankreichFrankreich Philippe Duval
Stanguellini 750 Sport 29
39 S 1.5 34 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MG Car Co. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ron Flockhart
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Johnny Lockett
MG EX182 23
40 S 750 54 FrankreichFrankreich Pierre Chancel FrankreichFrankreich Pierre Chancel
FrankreichFrankreich Robert Chancel
Panhard X88 22
41 S 1.5 36 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MG Car Co. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ted Lund
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dickie Stoop
MG EX182 8
42 S 5.0 2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jack Broadhead Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Berry
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ninian Sanderson
Jaguar D-Type 1
43 S 3.0 20 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Dalton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lance Macklin
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Dalton
Austin-Healey 100S 1
44 S 2.0 25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Frazer Nash Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Wharton
IrlandIrland Cecil Vard
Frazer Nash Le Mans Replica Mk.II 1
45 S 1.5 31 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Raymond Flower DeutschlandDeutschland Friedrich Kretschmann
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ernie McMillen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Raymond Flower
Porsche 550 Spyder 1
46 S 1.5 39 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Connaught Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bill Smith
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Young
Connaught AL/SR 1
47 S 1.5 40 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Jopp
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Anthony
Lotus Mark IX 1
48 S 1.1 42 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Cooper Cars Co. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Russell
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dennis Taylor
Cooper T39 1
49 S 1.1 43 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich O'Shea Racing Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Mayers
AustralienAustralien Jack Brabham
Cooper T39 1
Nicht gestartet
50 S 3.0 6 ItalienItalien Scuderia Ferrari BelgienBelgien Olivier Gendebien
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory
Ferrari 750 Monza 1
51 S 3.0 8 FrankreichFrankreich Ecurie Bullfrog FrankreichFrankreich Jean Lucas
Spanien 1945Spanien Alfonso de Portago
Ferrari 750 Monza 2
52 S 3.0 T Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks Aston Martin DB3S 3
53 S 5.0 T Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn Jaguar D-Type 4
54 S 1.5 T Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich MG Car Co. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dickie Stoop MG EX182 5
55 S 3.0 1T DeutschlandDeutschland Daimler-Benz AG ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio
DeutschlandDeutschland Karl Kling
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
DeutschlandDeutschland Wolfgang von Trips
Mercedes-Benz 300 SLR 6
56 S 3.0 2T DeutschlandDeutschland Daimler-Benz AG Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Mercedes-Benz 300 SLR 7

1 Unfall im Training 2 nicht gestartet 3 Trainingswagen 4 Trainingswagen 5 Trainingswagen 6 Trainingswagen 7 Trainingswagen

Nur in der Meldeliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
57 S 1.1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Watling-Greenwood/Barthel Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Watling-Greenwood
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dennis Barthel
Cooper T39
58 S 2.0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Lister Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bob Gerard Lister
59 S 5.0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tojeiro Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Horace Gould Tojeiro
60 S 3.0 FrankreichFrankreich Gérard Crombac FrankreichFrankreich Gérard Crombac Ferrari 750 Monza
61 S 3.0 AustralienAustralien Tony Gaze Aston Martin DB3S
62 S 1.5 32 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Monkey Stable Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich A. M. Mallock
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Charles Eyre Maunsell
Porsche 550 Spyder
63 S 1.5 33 ItalienItalien Osca ItalienItalien Giulio Cabianca Osca MT4
64 S 750 52 FrankreichFrankreich Franco-Brittanique Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Billy Leeper
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dick Lovell-Butt
FrankreichFrankreich Albert Barbey
Panhard X88
65 S 750 53 FrankreichFrankreich Franco-Brittanique FrankreichFrankreich Georges Trouis
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jeff Sparrowe
DB HBR

Klassensieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
S 5.0 kein Teilnehmer im Ziel
S 3.0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Fitch Mercedes-Benz 300 SLR Gesamtsieg
S 2.0 FrankreichFrankreich André Loëns SchwedenSchweden Joakim Bonnier Maserati A6GCS Rang 18
S 1.5 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Carroll Shelby Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Masten Gregory Porsche 550 Spyder Rang 9
S 1.1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike MacDowel Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ivor Bueb Cooper T39 Rang 11
S 750 FrankreichFrankreich Paul Armagnac FrankreichFrankreich Gérard Laureau DB HBR Rang 17

Renndaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gemeldet: 65
  • Gestartet: 40
  • Gewertet: 27
  • Rennklassen: 6
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: warm, Regen in der zweiten Rennhälfte
  • Streckenlänge: 11,935 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 7:03:11,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 84
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 1002,518 km
  • Siegerschnitt: 142,139 km/h
  • Pole-Position: keine
  • Schnellste Rennrunde: Mike Hawthorn – Jaguar D-Type (#1) – 4:42,000 = 152,358 km/h
  • Rennserie: 5. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1955

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alain Bienvenu: Endurance. 50 ans d’histoire. Band 1: 1953-1964. Éditions ETAI, Boulogne-Billancourt 2004, ISBN 2-7268-9327-9.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zum Tod von Bill Smith und Jim Mayers
  2. Zum Tod von Richard Mainwaring
Vorgängerrennen
24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
Targa Florio 1955