Rallye Monte Carlo 2012

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Flag of Monaco.svg Rallye Monte Carlo 2012
Renndaten
1. von 13 Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft 2012
Name: Rallye Monte Carlo
Datum: 18.–22. Januar 2012
Start: Monte Carlo
Prüfungen: 18 Prüfungen über 433,36 km
Distanz: 1772,52 km
Belag: Asphalt, Eis und Schnee
Podium
Erster: FrankreichFrankreich Sébastien Loeb
FrankreichFrankreich Citroën Total World Rally Team
Zweiter: SpanienSpanien Dani Sordo
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mini Cooper WRC
Dritter: NorwegenNorwegen Petter Solberg
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ford World Rally Team
FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 2012

Die 80. Rallye Monte Carlo wurde vom 17. bis zum 22. Januar 2012 ausgetragen. Insgesamt wurden 18. Wertungsprüfungen gefahren auf Asphalt und zum Teil auf Schnee und Eis.

Berichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Tag (Mittwoch, 18. Januar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Bestzeit in der ersten und zweiten Wertungsprüfung übernahm Jari-Matti Latvala (Ford) die Führung am Morgen des ersten Tages. Mit einer halben Minute Rückstand folgte Sébastien Loeb im Citroën. Die Reifenwahl war äußerst schwierig, da die Strecke teilweise verschneit war. In der vierten Wertungsprüfung überschlägt sich Latvala und scheidet aus, Loeb übernimmt kampflos die Führung. Trotz eines kleinen Unfalls, der in einem Schneewall endete, war Dani Sordo am Ende des Tages auf Platz zwei klassiert mit dem MINI. Dahinter folgten Petter Solberg (Ford) und Sébastien Ogier (Škoda).[1]

2. Tag (Donnerstag, 19. Januar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loeb/Elena bauten in den Wertungsprüfungen 5 bis 7 die Führung weiter aus. Solberg und Sordo kämpften um den zweiten Platz, das Duell ging mit 3,7 Sekunden Vorsprung für Solberg aus. Ogier fällt am Nachmittag aus, in einer schnellen Kurve verliert er die Herrschaft über sein Fahrzeug. Das Duell zwischen Sordo und Solberg wechselt dauernd hin und her am Nachmittag. Nach dem zweiten Tag lag Sordo wieder vor Solberg. Mikko Hirvonen, neuer Teamkollege von Loeb bei Citroën, lag auf dem vierten Rang mit einem Rückstand von 3.40,4 Minuten.

3. Tag (Freitag, 20. Januar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch am dritten Tag war die Reifenwahl nicht einfach. Zum Teil waren die Straßen nass, dann vereist und auch Schnee lag bei einigen Wertungsprüfungen. Loeb hatte die optimale Mischung gefunden und baute die Führung weiter aus. Sordo festigte den zweiten Platz, er nahm im Verlauf der zu fahrenden Wertungsprüfungen Solberg über eine Minute ab. In WP 12 hatte Solberg die falschen Reifen gewählt und in WP 13 hatte er einen Reifenschaden. Evgeny Novikov (Ford) lag auf dem fünften Platz nur 5,4 Sekunden hinter Hirvonen.

4. Tag (Samstag, 21. Januar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister Loeb verwaltete seinen Vorsprung und stand bereits am Samstag kurz vor seinem sechsten Sieg in Monte Carlo, da am Sonntag nur noch die Power-Stage gefahren wurde. Hirvonen gewann die Wertungsprüfung am Col de Turini und kam mit fortschreitender Fahrpraxis immer besser zurecht mit dem Citroën. Dani Sordo verlor zwar Zeit, konnte aber den zweiten Platz behaupten vor Solberg, der die 16. und 17. Wertungsprüfung gewann. Im Gesamtklassement änderte sich nichts bei den fünf Bestplatzierten.

5. Tag (Sonntag, 22. Januar)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am letzten Tag der Rallye Monte Carlo stand die rund 5 Kilometer lange Power-Stage auf dem Programm. Sébastien Loeb sicherte sich den Sieg dieser Wertungsprüfung und gewann die Rallye, die er bereits ab der 4. WP anführte. Im Ziel hatte Loeb über 2.45 Minuten Vorsprung auf Sordo. Petter Solberg ging als Dritter auf das Siegerpodest der ersten Drei. Der Kommentar des Siegers: „Besser könnte es nicht sein.“[2]

Klassifikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Endresultat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Fahrer Beifahrer Auto Zeit Rückstand WM-Punkte + Power-Stage
WRC
01 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb MonacoMonaco Daniel Elena Citroën DS3 WRC 4:32:39.9 25 + 3
02 SpanienSpanien Dani Sordo SpanienSpanien Carlos del Barrio Mini John Cooper Works WRC 4:35:25.4 +2:45.5 18
03 NorwegenNorwegen Petter Solberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Patterson Ford Fiesta RS WRC 4:35:54.1 +3:14.2 15
04 FinnlandFinnland Mikko Hirvonen FinnlandFinnland Jarmo Lehtinen Citroën DS3 WRC 4:36:46.7 +4:06.8 12 + 2
05 RusslandRussland Evgeny Novikov FrankreichFrankreich Denis Giraudet Ford Fiesta RS WRC 4:38:43.3 +6:03.4 10 + 1
06 FrankreichFrankreich François Delecour FrankreichFrankreich Dominique Savignoni Ford Fiesta RS WRC 4:40:27.8 +7:47.9 8
07 FrankreichFrankreich Pierre Campana FrankreichFrankreich Sabrina de Castelli Mini John Cooper Works WRC 4:41:11.3 +8:31.4 6
08 EstlandEstland Ott Tänak EstlandEstland Kuldar Sikk Ford Fiesta RS WRC 4:43:14.5 +10:34.6 4
09 TschechienTschechien Martin Prokop TschechienTschechien Zdeněk Hrůza Ford Fiesta RS WRC 4:48:50.6 +16:10.7 2
10 PortugalPortugal Armindo Araújo PortugalPortugal Miguel Ramalho Mini John Cooper Works WRC 4:48:56.5 +16:16.6 1
SWRC
01 (14) IrlandIrland Craig Breen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gareth Roberts Ford Fiesta S2000 4:57:06.2 25
PWRC
01 (30) PolenPolen Michał Kościuszko PolenPolen Maciej Szczepaniak Mitsubishi Lancer Evo X 5:35:14.8 25
02 (54) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Louise Cook Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stefan Davis Ford Fiesta ST 7:02:39.6 1:27:24.8 18

Wertungsprüfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tag WP
Nummer
Start WP Name Länge WP Gewinner Zeit Ø km/h Leader
Tag 1
(18. Januar)
01 09:03 Le Moulinon – Antraigues 1 36,87 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 24:04,0 91,92 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb
02 10:21 Burzet – Saint-Martial 1 30,48 km FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala 21:28,2 85,18 FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala
03 14:21 Le Moulinon – Antraigues 2 36,87 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 23:47,0 93,01
04 15:39 Burzet – Saint-Martial 2 30,48 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 20:18,2 90,07 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb
Tag 2
(19. Januar)
05 09:33 Labatie d’Andaure – Lalouvesc 1 19,00 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 11:22,5 100,22
06 10:14 Saint-Bonnet – Saint-Julien Molhesabate – Saint-Bonnet 1 25,22 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 12:37,7 119,83
07 11:37 Lamastre – Gilhoc – Alboussiere 1 21,66 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 13:41,8 94,88
08 14:50 Labatie d’Andaure – Lalouvesc 2 19,00 km SpanienSpanien Daniel Sordo 11:14,9 101,35
09 15:31 Saint-Bonnet – Saint-Julien Molhesabate – Saint-Bonnet 2 25,22 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 12:29,6 121,12
10 16:54 Lamastre – Gilhoc – Alboussiere 2 21,66 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 14:00,1 92,76
Tag 3
(20. Januar)
11 10:02 Saint-Jean-en-Royans – Font d'Urle 23,28 km NorwegenNorwegen Petter Solberg 12:08,6 115,03
12 10:43 Cimetière de Vassieux – Col de Gaudissart 24,13 km FinnlandFinnland Mikko Hirvonen 15:47,7 91,66
12 15:11 Montauban sur l'Ouveze – Eygalayes 29,89 km FinnlandFinnland Mikko Hirvonen 17:08,7 104,60
Tag 4
(21. Januar)
13 15:11 Moulinet – La Bollène-Vésubie 1 23,41 km FinnlandFinnland Mikko Hirvonen 15:38,4 89,81
14 15:54 Lantosque – Lucéram 1 18,81 km NorwegenNorwegen Petter Solberg 12:57,0 87,15
15 19:34 Moulinet – La Bollène-Vésubie 2 23,41 km NorwegenNorwegen Petter Solberg 15:45,5 89,13
16 20:17 Lantosque – Lucéram 2 18,81 km NorwegenNorwegen Petter Solberg 13:05,8 86,17
Tag 5
(22. Januar)
17 10:11 Sainte-Agnès – Col de la Madone (Power Stage) 5,16 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 3:27,8 89,39

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SS16–17: Loeb steht vor sechstem „Monte“-Sieg. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  2. Loeb: „Besser könnte es nicht sein“. Abgerufen am 16. Februar 2014.