Rautenhausen

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Rautenhausen
Stadt Bebra
Koordinaten: 51° 1′ 25″ N, 9° 49′ 52″ O
Höhe: 283 (282–300) m
Fläche: 5,67 km²[1]
Einwohner: 161 (1970)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36179
Vorwahl: 06622

Rautenhausen ist der kleinste Ortsteil der Stadt Bebra im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Nordosten von Hessen.

Der Stadtteil Rautenhausen liegt nordöstlich der Kernstadt Bebra im Richelsdorfer Gebirge. Südöstlich des Ortes verlaufen die Bundesstraße 27 zwischen Bebra und Sontra und die Bahnstrecke Bebra–Göttingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1290 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt,[1] als Hermann von Wolfershausen und seine Frau Elisabeth dem Kloster Bubenbach ihre Güter in Rautenhausen verkauften.[2] Um 1592 wurde die Kirche erbaut, die auf einer Anhöhe in der Ortsmitte steht.

Etwa 1,75 km ostnordöstlich des Dorfs, am nördlichen Rand der heutigen Gemarkung von Rautenhausen, befand sich im Talgrund beim heutigen Forsthaus das 1230 erstmals beurkundete und im 15. Jahrhundert wüst gefallene Dorf Bubenbach. Dort bestand ab etwa 1220 ein Beginenhaus, aus dem 1230 das Kloster Bubenbach hervorging. Die Nonnen zogen 1296 in das in den Jahren von 1292 bis 1296 für sie neu errichtete nur 1,5 km weiter nördlich gelegene Kloster Cornberg um.

1939 hatte Rautenhausen 164 Einwohner. Es gehörte damals zum Landkreis Rotenburg. Im Rahmen der hessischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Rautenhausen am 31. Dezember 1971 in die Stadt Bebra eingegliedert.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c „Rautenhausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Dezember 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Ritter Hermann von Wolfershausen und seine Frau Elisabeth verkaufen dem Kloster Bubenbach ihre Güter in Rautenhausen
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 406.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]