Red Heat

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Dieser Artikel behandelt den amerikanischen Actionfilm mit Arnold Schwarzenegger. Zum deutschen Filmdrama mit Linda Blair von 1985 siehe Red Heat – Unschuld hinter Gittern.
Filmdaten
Deutscher Titel Red Heat
Originaltitel Red Heat
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge FSK 18: 104 Minuten
FSK 16: 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 18, 16 (gekürzte Fassung)
Stab
Regie Walter Hill
Drehbuch Walter Hill
Harry Kleiner
Troy Kennedy Martin
Produktion Walter Hill
Mario Kassar
Andrew G. Vajna
Musik James Horner
Kamera Matthew F. Leonetti
Schnitt Donn Aron
Carmel Davies
Freeman A. Davies
Besetzung

Red Heat ist ein US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 1988. Der Regisseur ist Walter Hill, das Drehbuch schrieben Walter Hill, Harry Kleiner und Troy Kennedy Martin. Die Hauptrollen spielten Arnold Schwarzenegger und James Belushi.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Sowjetunion vor dem Fall des Eisernen Vorhangs: Der russische Polizist Ivan Danko will den georgischen Drogendealer Viktor Rosta verhaften und stellt ihn und einige kriminelle Gefolgsleute während einer Razzia in einer Spelunke. Während Danko die Bande dingfest machen kann, schnappt sich sein Freund und Partner Yuri den flüchtigen Rosta – und wird dabei erschossen. Rosta setzt sich daraufhin mit zwei russischen Handlangern in die USA ab, wo er wenig später wegen einer Bagatelle in Chicago verhaftet wird. Danko reist in die Staaten, um Rosta in die Heimat zu überführen und arbeitet in diesem Zusammenhang mit den beiden Großstadtcops Tom Gallagher und Art Ridzik zusammen.

Die an sich einfache Übergabe Rostas endet in einem Schusswechsel mit einer Verbrecherbande, die den Dealer befreit und Ridziks Vorgesetzten Gallagher tötet. Notgedrungen müssen der korrekte und linientreue Russe Danko und der schmuddelige und an den Grenzen der Legalität operierende US-Amerikaner Ridzik nun zusammenarbeiten, um Rosta wieder aufzuspüren und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen.

Im Zuge der Ermittlungen stellen sich Rostavilis Befreier als Mitglieder der „Clean Heads“ heraus, einer Bande von kahlköpfigen Afroamerikanern, die von dem blinden Abdul Elijah aus dem Gefängnis heraus geleitet werden. Rosta hatte mit Elijah einen Deal über eine große Drogenlieferung im Wert von 5 Millionen US-Dollar, die dieser über das Netz seiner Heimat in die UdSSR überführen wollte. Der Aufbewahrungsort des Geldes ist unbekannt, lediglich ein geheimnisvoller Schlüssel, den Viktor verloren hat, bleibt als einziger Anhaltspunkt.

Im Zuge der Ermittlungen kommen Ridzik und Danko, die sich inzwischen freundschaftlich immer mehr annähern, immer einen Schritt zu spät, da ihre möglichen Auskunftspersonen – zunächst Rostas Partner und dann seine Ehefrau Cat Manzetti – von dem georgischen Dealer umgebracht werden und Rosta zudem wieder in Besitz des Schlüssels kommt. Als Ridzik der Fall entzogen wird und Danko die unfreiwillige Abschiebung in die Sowjetunion droht, kommt beiden die Erkenntnis über die Herkunft des Schlüssels: Er gehört zu einem Schließfach am städtischen Busbahnhof.

Ridzik und Danko stellen Viktor daraufhin eine Falle und können diesen sowie das Geld und die Drogenlieferung in Beschlag nehmen. Dabei gelingt Rosta die Flucht in einem Bus, Ridzik und Danko nehmen die Verfolgung ebenfalls in einem Bus auf. Die sich anschließende Jagd führt durch die halbe Stadt und endet nach etlichen Karambolagen in einem Duell, bei dem sich beide Busse gegenüberstehen. Während Ridzik im letzten Moment das Lenkrad herumreißt und ihr Gefährt zum Umkippen bringt, wird Rostas Bus auf einem Bahnübergang von einer Lok gerammt und zerstört. Danko stöbert Rosta in den Überresten seines Busses auf und kann ihn letztendlich mit Ridziks Waffe erledigen.

Am Ende verabschieden sich die beiden Cops trotz ihrer verschiedenen Weltanschauungen auf dem Flughafen als Freunde und tauschen ihre Armbanduhren (Rolex gegen „Zwanzig-Dollar-Wecker aus der DDR“) aus.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Spannend und effektvoll inszenierter Kriminalfilm, im Mittelpunkt die allmählich wachsende Freundschaft zweier grundverschiedener Charaktere; mit Witz, aber auch harten Actionszenen aufbereitet.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Red Heat. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.