Rohrbach (Ober-Ramstadt)

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Rohrbach
Wappen von Rohrbach
Koordinaten: 49° 47′ 59″ N, 8° 45′ 51″ O
Höhe: 258 (240–262) m ü. NHN
Fläche: 4,89 km²[1]
Einwohner: 1364 (30. Jun. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 279 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1972
Postleitzahl: 64372
Vorwahl: 06154
Luftaufnahme von Rohrbach (unten links) (2010)
Luftaufnahme von Rohrbach (unten links) (2010)
Kirche (2007)

Rohrbach ist ein Stadtteil von Ober-Ramstadt im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rohrbach liegt im vorderen Odenwald. Durch den Ort verläuft von Norden nach Süden die Landesstraße 3105.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ersten urkundlichen Erwähnung (1292) wird nicht das Dorf Rohrbach, sondern die drei Ritter Hartmut, Hartmund und Stephan von Rohrbach genannt.[3][4] Der Ort Rohrbach wird urkundlich erstmals 1382 genannt. 1382 haben in „Werner Kalbs Krieg“ Reisige (bewaffnete Dienstleute) der Städte Frankfurt, Mainz und Worms erhebliche Schäden in Nieder-Modau, Ober-Modau, Rohrbach, Wembach und auf dem Hofgut Illbach (Eulbach) angerichtet.[5]

Weitere historische Ortsnamen sind Roirbach (1403) und ab 1670 Rohrbach. Lehnsherren von Rohrbach waren die Grafen von Katzenelnbogen und fällt mit deren Aussterben im Jahre 1479 als Erbe an die Landgrafschaft Hessen. Durch Urkunden belegt sind:[1]

1392 hat Werner Kalb von Reinheim (die Familie war später Mitglied im Ritterkanton Odenwald) seine Güter zu Rohrbach von Graf Eberhard von Katzenelnbogen zu Lehen. Lehensträger waren die Familien von Eulbach/Ulbach (1398), Werberg von Lindenfels (1403), eine im 15. Jahrhundert zeitweise sehr einflussreiche Familie am Heidelberger Hof, von Mosbach (1423), die Familie war später Mitglied im Ritterkanton Odenwald, von Erligheim (1423), von Rohrbach (1440), von Helmstatt (1441) (die Familie war später Mitglied im Ritterkanton Odenwald), von Wallbrunn (1450) und Hans von Möhringen, Schwager von Hans von Rohrbach (1463). 1489 belehnt Landgraf Wilhelm I. von Hessen Philipp Kalb von Reinheim mit Rohrbach.

1699 wurden in Rohrbach und in den Nachbarorten Hahn und Wembach mehrere flüchtige Waldenser-Familien aus der Gemeinde Pragelà aus dem Herzogtum Piemont in Italien angesiedelt. 25 Familien mit 125 Personen kamen nach Rohrbach; 23 Familien mit 115 Personen nach Wembach und Hahn. Neben eigenen Pfarrern hatte die Kolonie auch eigene Lehrer sowie eigene Bürgermeister und somit eine eigenständige Verwaltung. Ab 1718 erfolgte der Neuaufbau von Rohrbach nach den Plänen von Johann Justus Spengler; um einen großen Platz in der Mitte (Place de commun) werden 25 Häuser nach einheitlichem Bauplan gebaut, vier davon sind zweistöckig. 1738 stirbt Pfarrer Jacques Moutoux, er wurde 1656 in Traverses/Pragela geboren und begleitete seine Gemeinde in die neue Heimat; ihm folgte sein Sohn David als Pfarrer für die Kolonie. 1745 erfolgten umfangreiche Waldrodungen zur Vergrößerung der drei landgräflichen Höfe, die vom Landgrafen den 48 Waldenserfamilien zugewiesen worden waren. Zahlreiche Familien der Kolonie wandern 1750 unter Führung von David Moutoux nach Bandenburg aus. Neuer Pfarrer wird Johann Philipp May (1750–1779), ihm folgt sein Sohn gleichen Namens (1779–1820). Den Waldensern wird um 1820 die Benutzung der französischen Sprache in Kirche und Schule verboten. Nach und nach verlieren sie auch ihre Privilegien.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Rohrbach:

„Rohrbach (L. Bez. Reinheim) reform. Pfarrdorf; liegt 114 St. von Reinheim, und hat 47 Häuser und 316 Einw., die bis auf 63 Luth. und 2 Kath. reformirt sind. Die Kirche wurde 1762 erbaut; früher wurde die Strumpfweberei sehr stark betrieben. Jährlich werden 4 Krämer Märkte gehalten. Dieser Ort hatte Edelleute, die sich nach ihm benannt haben. Im 30jährigen Krieg war Rohrbach sehr herabgekommen, wurde aber 1699 von den Waldensern erweitert und größtentheils erbaut.“[6]

Ab 1866 wurde die Verwaltung geteilt: Ein Bürgermeister war fortan für Rohrbach zuständig, ein weiterer für Wembach und Hahn.[7] 1890 wurde das Schul- und Pfarrhaus errichtet.[8] Der 200. Jahrestag der Koloniegründung wurde 1899 mit einem großen Festzug gefeiert und ein Gedenkstein errichtet. 1900 wird in Rohrbach und Wembach eine neue Schule errichtet. 1940 wurde mit Hilfe der NSV eine Kleinkinderschule im Saal der Gastwirtschaft Sonne eingerichtet.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde aufgrund des Grenzänderungsvertrages am 21. Januar 1972 für den Stadtteil Rohrbach ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet, der das Gebiet der ehemaligen Gemeinde umfasst. Am 1. April 1972 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis nach Ober-Ramstadt eingegliedert.[9] Rohrbach ist im Stadtgebiet der einzige Stadtteil mit Ortsbezirk nach der Hessischen Gemeindeordnung.[10]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Rohrbach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][11][12]

Zuständige Gerichte waren in erster Instanz:[1]

  • Centgericht Ober-Ramstadt
  • ab 1821: Landgericht Lichtenberg
  • ab 1848: Landgericht Reinheim
  • ab 1879: Amtsgericht Reinheim
  • ab 1968: Amtsgericht Darmstadt

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1629: 9 Hausgesesse[1]
• 1630: 45 Einwohner (geschätzt)[14]
• 1806: 148 Einwohner, 28 Häuser[13]
• 1829: 316 Einwohner, 47 Häuser[6]
• 1867: 380 Einwohner, 66 Häuser[15]
Rohrbach: Einwohnerzahlen von 1806 bis 2017
Jahr  Einwohner
1806
  
148
1829
  
316
1834
  
333
1840
  
332
1846
  
366
1852
  
322
1858
  
332
1864
  
373
1871
  
400
1875
  
382
1885
  
420
1895
  
425
1905
  
394
1910
  
400
1925
  
430
1939
  
389
1946
  
630
1950
  
591
1956
  
572
1961
  
626
1967
  
749
1970
  
784
1980
  
?
1990
  
?
2005
  
1.434
2011
  
1.323
2017
  
1.364
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; Stadt Ober-Ramstadt: 2005,[16] 2017:[2] Zensus 2011[17]

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1829: 63 lutheranische (= 10,40 %). 251 reformierte (= 51,42 %). und 4 katholische (= 0,60 %). Einwohner[6]
• 1961: 508 evangelische (= 81,15 %). 110 katholische (= 17,57 %). Einwohner[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1821–1830 Rambaud, Daniel sen.[18]

Die Bürgermeister der Gemeinde Rohrbach waren bis zur Eingemeindung nach Ober-Ramstadt 1972:

  • 1830–1831 Rambaud, Daniel jun.
  • 1831–1836 Bertaloth, Abraham[19]
  • 1836–1841 Gaydoul, Abraham II.[20]
  • 1841–???? Perron, Jean George III.
  • 1846–1857 Gaydoul, Abraham III.[21]
  • 1857–1865 Gaydoul, Karl I.[22]
  • 1865–1871 Perron, Daniel I.[23]
  • 1871–1892 Perron, Daniel II.[24]
  • 1892–1905 Bertaloth, Johannes II.[25]
  • 1905–1916 Gaydoul, Johann Georg II.[26]
  •  ????–???? Lantelme, Peter Georg
  •  ????–???? Lantelme, Karl
  • 1945–1968 Bonin, Peter IX.[27]
  • 1968–1972 Guyot, Helmut

Ortsbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Rohrbach besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Rohrbach) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.[10] Der Ortsbeirat besteht derzeit aus fünf Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2016 gehören ihm vier Mitglieder der SPD und ein Mitglied der CDU an. Ortsvorsteher ist Wolfgang Schlösser (SPD).[28]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Rohrbach
Blasonierung: „In Silber eine bewurzelte grüne Tanne, deren Stamm von zwei steigenden und einander zugekehrten blau -gekrönten und -bewehrten roten Löwen beiderseits gehalten wird.“[29]

Das Wappen wurde am 2. November 1950 durch das Hessische Ministerium des Innern genehmigt.[30]

Wappenbegründung: Dieses Bild zeigt das Gerichtssiegel von 1700. In diesem Jahre schloss die Waldenser-Gemeinde Pragelà mit dem Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen einen Vertrag, auf Grund dessen ihr die Höfe Rohrbach, Wembach und Hahn überlassen wurden. Sie erhielten ein eigenes weltliches Gericht mit obigem Siegel, dessen Bild der Gemeinde Rohrbach 1950 amtlich als Wappen verliehen wurde.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060–1486. Band I–IV, Selbstverlag der Historischen Kommission für Nassau, Wiesbaden 1953/57.
  • Barbara Dölemeyer: Die Hugenotten. W. Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-018841-0, S. 107–111.
  • Brigitte Köhler: Die Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn im 18. Jahrhundert. 1974.
  • Brigitte Köhler: Die Waldenserprivilegien des Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt. In: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. N.F. 38/1980, S. 181–234.
  • Brigitte Köhler: Der Pfarrer von Modau und die ihm zehntpflichtigen Rohrbacher. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes. Heft 1, 1981, S. 3.
  • Brigitte Köhler: Die drei welschen Dörfer im Odenwald. In: Jahrbuch für den Kreis Darmstadt-Dieburg. 1981 und 1982.
  • Brigitte Köhler: Die Verschwisterung Pragelato und Rohrbach-Wembach-Hahn. 1985.
  • Brigitte Köhler, Gerald Keller und der Ortsbeirat Rohrbach (Hrsg.): 700 Jahre Rohrbach. 1992.
  • Brigitte Köhler: Emigrierten die Waldenser nur aus Glaubensgründen? In: Der Odenwald. Zeitschrift des Breuberg-Bundes, Heft 1, 1994, S. 36–43.
  • Brigitte Köhler, Verein für Heimatgeschichte Ober-Ramstadt (Hrsg.): Daniel Bonin – Waldenserforscher. 1996.
  • Brigitte Köhler: Dreihundert Jahre Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn, Herkunft und Geschichte ihrer Bewohner. Verein für Heimatgeschichte, Ober-Ramstadt 1999, ISBN 3-9805727-1-4.
  • Brigitte Köhler: Haus- und Herkunftsnamen in der Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes. Heft 1, 2002, S. 34.
  • Brigitte Köhler: Auswanderung nach Amerika um 1830. Von der Waldenserkolonie Rohrbach-Wembach-Hahn nach Pennsylvanien. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes. Heft 4, 2009, S. 148–152.
  • Brigitte Köhler: Zur Herkunft der Waldenser von Rohrbach, Wembach und Hahn. In: Der Odenwald, Zeitschrift des Breuberg-Bundes. Heft 1, 2011, S. 22.
  • Diethard Köhler: Die Familien von Rohrbach, Wembach und Hahn im Odenwald. Eigenverlag, 1977–1978.
  • Diethard Köhler: Traditionelles Heiratsverhalten in der Waldenserkolonie Rohrbach, Wembach, Hahn. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes. Heft 2, 1977, S. 64.
  • Diethard Köhler: Deutsche Familien in Rohrbach, Wembach, Hahn 1700–1800. Selbstverlag 1985.
  • Peter Georg Lantelme: Die Geschichte der Waldensergemeinden Rohrbach, Wembach und Hahn. Jacob Helene, Pfungstadt 1950.
  • Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt: Ober-Ramstadt – Eine Chronik zur Geschichte der Stadt. Ober-Ramstadt 2010, ISBN 978-3-9813356-0-6.
  • Pfarrer D. Mertens: Waldenser-Kolonie Rohrbach-Wembach-Hahn. In: Zeitschrift Der Deutsche Waldenser.
  • Heinz Reitz: Ober-Ramstadt/Rohrbach im Luftbild. In: Zeitschrift des Breuberg-Bundes. Heft 2, 1974, S. 53.
  • Literatur über Rohrbach in der Hessischen Bibliographie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Rohrbach, Landkreis Darmstadt-Dieburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Statistische Grunddaten. In: Webauftritt. Stadt Ober-Ramstadt, abgerufen im Juni 2019.
  3. Hartmut von Rohrbach. In: Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 335, 23. Juli 1292.
  4. Gerald Keller, Brigitte Köhler, Ortsbeirat Rohrbach (Hrsg.): 700 Jahre Rohrbach. 1992, S. 14.
  5. Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen. Nr. 1732 aus dem Jahr 1382, Unterlagen und Aufstellungen für die Verhandlungen im Jahre 1390. (HStAD Bestand B 3 Nr. 124)
  6. a b c Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt Oktober 1829, OCLC 312528080, S. 205 (Online bei google books).
  7. Pfarrer D. Mertens: Waldenser-Kolonie Rohrbach-Wembach-Hahn. In: Zeitschrift Der Deutsche Waldenser.
  8. Schul- und Pfarrhaus. In: Odenwälder Bote (Groß-Umstadt). 5. und 16. Juli 1890.
  9. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844, S. 237.
  10. a b Hauptsatzung. (PDF; 186 kB) §; 4. In: Webauftritt. Stadt Ober-Ramstadt, abgerufen im Mai 2019.
  11. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  12. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 1. Großherzoglicher Staatsverlag, Darmstadt 1862, DNB 013163434, OCLC 894925483, S. 43 ff. (Online bei google books).
  13. a b Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl.HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4. In: Archivinformationssystem Hessen (Arcinsys Hessen).
  14. Einwohnerzahl 1630. In: Der Odenwald. Zeitschrift des Breuberg-Bundes, Heft 3, 1965, S. 79.
  15. Ph. A. F. Walther: Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen. G. Jonghaus, Darmstadt 1869, OCLC 162355422, S. 74 (Online bei google books).
  16. Stadtteile. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Stadt Ober-Ramstadt, 2005, archiviert vom Original am 9. November 2007; abgerufen im Juni 2019.
  17. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt;
  18. Daniel Rambaud, seit 1795 Maire de la Colonie wird erster Bürgermeister der Gemeinde Rohrbach – Wembach – Hahn.
  19. Bürgermeister Bertaloth, Abraham * 1783 † 1851.
  20. Bürgermeister Gaydoul, Abraham II. * 1789 † 1841.
  21. Bürgermeister Abraham Gaydoul * 1815 † 1857 aus Hahn. Die Bürgermeisterei Rohrbach ist zuständig für die Gemeinden Rohrbach und Wembach mit Hahn. In: Anzeige-Blatt für die Kreise Dieburg u. Neustadt. Nr. 7/1856.
  22. Bürgermeister Karl Gaydoul * 1824 † 1899 . Die Bürgermeisterei Rohrbach ist zuständig für die Gemeinden Rohrbach und Wembach mit Hahn. In: Anzeige-Blatt für die Kreise Dieburg u. Neustadt. Nr. 19/1862.
  23. Bürgermeister Perron, Daniel I. In: Starkenburger Provinzial-Anzeiger – Dieburger Kreisblatt. Nr. 22/1873.
  24. Bürgermeister Perron, Daniel II. * 1838 † 1911. In: Odenwälder Bote (Groß-Umstadt). 30. August 1876, 3. Oktober 1883, 29. Januar 1887 und 26. Februar 1887.
  25. Bürgermeister Bertaloth, Johannes II. * 1842 † 1910. In: Odenwälder Bote (Groß-Umstadt). 20. August 1892.
  26. Bürgermeister Gaydoul, Johann Georg II. * 1853 † 1916, Wirt des Gasthaus zur Krone.
  27. Bürgermeister Bonin, Peter * 1897 † 1975.
  28. Ortsbeirat Rohrbach. In: Ratsinformationssystem. Stadt Ober-Ramstadt, abgerufen im Oktober 2019.
  29. Karl Ernst Demandt, Otto Renkhoff: Hessisches Ortswappenbuch. C. A. Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1956, S. 141.
  30. Verleihung des Rechts zur Führung eines Wappens an die Gemeinde Rohrbach im Landkreis Darmstadt, Reg.-Bezirk Darmstadt. (Punkt S77) vom 2. November 1950. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1950 Nr. 46, S. 837 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,2 MB]).
  31. Darmstädter Echo. 10. September 2015, S. 21.