Roitzheim

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Roitzheim
Koordinaten: 50° 38′ 38″ N, 6° 48′ 34″ O
Höhe: 180 m ü. NHN
Fläche: 2,23 km²
Einwohner: 1066 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 478 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53881
Vorwahl: 02251
Karte
Lage von Roitzheim in Euskirchen

Roitzheim ist ein Stadtteil von Euskirchen im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roitzheim liegt im Südosten des Stadtgebiets und grenzt direkt an das Industrie- und Gewerbegebiet EURO-Park. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen die Stadtteile Stotzheim und Kuchenheim. Am Ortsrand führen die Bundesstraße 51 und die Kreisstraße 24 vorbei, sowie die Bahnstrecke der Erfttalbahn. Durch den Ort fließt die Erft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter hieß der Ort Ruitzheim, Roixheim, Ruixem, Rüxheim oder Ruexem. Um 1705 wurde er Rukesheim genannt, d. h. Heim des Ruko oder Roko. Rukesheim war der Name der Burg, die die Grundlage des Ortes bildete. Sie lag neben der Kirche.

Ab 1816 gehörte Roitzheim zur Bürgermeisterei Kuchenheim im Kreis Rheinbach und kam nach dessen Auflösung 1932 zum Kreis Euskirchen.

Schon im Liber valoris wird Roitzheim als Kirchenort bezeichnet. Teile des Turmes und der nördlichen Mauer der Kirche St. Stephanus stammen noch aus dem 12. und 13. Jahrhundert. 1931 ist die Kirche wesentlich erweitert worden. 1956 wurde erneut renoviert.[2]

Zu Roitzheim gehört auch die Tomberger Mühle östlich des Dorfes am Erftmühlenbach. Am 1. Juli 1969 wurde Roitzheim nach Euskirchen eingemeindet.[3]

Euskirchen-Roitzheim, St. Stephanus

Straßennamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwecks der Straßennamen-Thematisierung seit 1969 sind viele Straßen in Roitzheim nach Blumen benannt.

Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Via Coloniensis von Köln nach Trier geht durch Roitzheim. Der Jakobsweg geht dann weiter durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen Ortsteile. Stadt Euskirchen, 31. Dezember 2017, abgerufen am 7. Juli 2018 (Hauptwohnsitze).
  2. St. Stephanus Roitzheim
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 86.

[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • C.-P.Joist, B.Bell: St. Stephanus Roitzheim. Hrsg. Pfarrgemeinde Erftmuehlenbach, 2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roitzheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. St. Stephanus Roitzheim