Elsig

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Dieser Artikel behandelt den Stadtteil von Euskirchen; für die deutsche Fußballspielerin siehe Johanna Elsig.
Elsig
Koordinaten: 50° 39′ 56″ N, 6° 44′ 23″ O
Höhe: 180 m ü. NN
Fläche: 5,01 km²
Einwohner: 568 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53881
Vorwahl: 02251
Karte
Lage von Elsig in Euskirchen

Elsig (mundart. Ölsisch bzw. Prumme Ölsisch) ist ein Stadtteil von Euskirchen in Nordrhein-Westfalen und liegt im Westen der Stadt an der B 56, unweit der A 1. Durch den Ort verläuft die Bahnstrecke der Bördebahn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burg Elsig

Am 1. Juli 1969 wurde Elsig nach Euskirchen eingemeindet.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mitgliederstärkste Verein in Elsig ist der Turn- und Sportverein Elsig 1920 e.V. Der Verein betreibt die Sportarten Fußball, Turnen und Gymnastik. Ein anderer Elsiger Sportverein ist der TV Elsig, der ausschließlich das Rhönrad fahren pflegt. Ferner gibt es die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Elsig, den Junggesellenverein Elsig und die Kirchengemeinde, der ein Kirchenchor angeschlossen ist.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ca. 3 km nordöstlich von Elsig steht eine Windkraftanlage mit 10 Windrädern.

In Elsig werden die Straßen im Zuge der Thematisierung der Straßennamen in Euskirchen seit 1969 nach Meerestieren benannt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Busse der RVE fahren mit der Linie 298 auf ihrer Strecke von Düren nach Euskirchen durch den Ort. Kurioserweise hatte Elsig - trotz eines Schrankenwärterhäuschen - nie einen Haltepunkt der Bahn, obwohl die Strecke Düren - Euskirchen (Bördebahn) durch den Ort verläuft. Es ist in Zukunft bei einer Reaktivierung der Bördebahn vorgesehen, dass Elsig einen Haltepunkt bekommt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 86.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]