Ruhrstahl

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Markenzeichen der Ruhrstahl AG 1958

Die Ruhrstahl AG mit Stammsitz in Witten, eine Tochtergesellschaft der Vereinigte Stahlwerke AG, war von 1930 bis 1963 ein deutscher Stahlerzeuger. Er bestand aus folgenden 6 Werken:

Während des Zweiten Weltkrieges waren sie Rüstungshersteller [1]. Deshalb wurden sie ab 1945 stillgelegt, durften später aber Eisenbahnen reparieren sowie Pumpen und den Ruhrstahl Geräteträger (Traktor-ähnliches Gerät) herstellen [2]. Dieser Traktor wurde nur solange produziert, bis die Produktionsbeschränkungen für Rüstung wieder aufgehoben wurden. Ende der 1950er wurde in der Henrichshütte das Ruhrstahl-Heraeus-Verfahren entwickelt, das unter diesem Namen noch heute zur Vakuumentgasung von Stahl benutzt wird.

1957 wurde Ruhrstahl ein Bestandteil des Rheinstahl-Konzerns, der wiederum 1973 von Thyssen übernommen wurde.

Die heute noch bestehenden Werke Witten und Krefeld gehören zur Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Henrichshütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Ruhrstahl X 4 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bild einer Ruhrstahl Rakete
  2. Geschichte der Traktorproduktion