S-Bahn Kärnten

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S-Bahn Österreich
S-Bahn Kärnten
Sbahn kaernten 2015.png
S-Bahn-System mit weiteren Bahnlinien
Staat Österreich
Verkehrs- /
Tarifverbund
VVK, VVT
Linien 5 (+4 S-Bus-Linien)
Streckenlänge ca. 325 km (geplant ca. 400 km)
Stationen 82 (geplant 95)
Fernbahnhöfe 11 (geplant 13)
kleinste Taktfolge 20 bis 60 min
Fahrzeuge 4024, 5022, CityShuttle, CityJet
Betreiber ÖBB

S-Bahnen in Österreich

Die S-Bahn Kärnten ist ein Nahverkehrsprojekt in Kärnten und Osttirol. Sie besteht derzeit aus 5 S-Bahn-Linien (S1 bis S5), welche an die Städte Klagenfurt und Villach angebunden sind. Ergänzt werden die fünf S-Bahn-Linien durch vier S-Bus-Linien, die lediglich Mo–Fr im Früh- und Nachmittagsverkehr auf Korridoren verkehren, wo keine S-Bahn zur Verfügung steht.

Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünf Linien werden mit modernen Triebwagengarnituren der Typen Desiro (S3) und Talent bzw. Desiro ML (S1, S2, S4, S5) aus dem Fuhrpark der ÖBB betrieben. Zusätzlich werden CityShuttle-Garnituren (alle Linien) für manche Kurse eingesetzt.

Linie Strecke Streckenname Betriebsführung Inbetriebnahme
S-Bahn Kärnten LienzSpittal-MillstätterseeVillach HbfKlagenfurt HbfFriesach Drautalbahn, Rosentalbahn, Rudolfsbahn ÖBB 12. Dezember 2010 (Spittal-Millstättersee – Friesach),
13. Dezember 2015 (Lienz – Spittal-Millstättersee)
S-Bahn Kärnten Villach Hbf – Feldkirchen in KärntenSt. Veit an der Glan Rudolfsbahn ÖBB 11. Dezember 2011
S-Bahn Kärnten Weizelsdorf – Klagenfurt Hbf – Wolfsberg Rosentalbahn, Drautalbahn, Jauntalbahn, Lavanttalbahn ÖBB 1. August 2011 (Klagenfurt – Weizelsdorf),
10. Dezember 2017 (Klagenfurt – Wolfsberg)
S-Bahn Kärnten Villach Hbf – ArnoldsteinHermagor Rudolfsbahn, Gailtalbahn ÖBB 11. Dezember 2016
S-Bahn Kärnten Villach Hbf – Rosenbach Bahnstrecke Villach–Rosenbach ÖBB 12. Dezember 2021 als S5,
10. Juni 2012 bis 11. Dezember 2021 als S2 Rosenbach – Villach – St. Veit an der Glan

S-Busse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Strecke Betriebsführung Inbetriebnahme Anmerkungen
SB1 Klagenfurt Hbf – Völkermarkt – Griffen Postbus September 2020 7 Busfahrten pro Richtung Mo–Fr im Früh/Nachmittagsverkehr
SB2 Villach Hbf – Sankt Jakob im Rosental – Weizelsdorf – Ferlach Postbus September 2020 6 Busfahrten pro Richtung Mo–Fr im Früh/Nachmittagsverkehr
SB3 Hermagor – Kötschach-Mauthen Kärntner Linien September 2020 3 bzw. 5 Busfahrten pro Richtung Mo–Fr im Früh/Nachmittagsverkehr,
zusätzlich zur Linie 5058
SB4 Klagenfurt Hbf – Moosburg (Kärnten) – Feldkirchen in Kärnten Postbus Dezember 2020 14 bzw. 15 Busfahrten pro Richtung Mo–Fr,
zusätzlich zur Linie 5230

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn-Linie S1: Lienz ↔ Friesach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

neue Bahnstation Klagenfurt West, Blick vom Bahnsteig 2 Richtung Osten (Stadtzentrum)
neue Bahnstation Klagenfurt West, Blick vom Bahnsteig 2 Richtung Osten (Stadtzentrum)

Seit dem Jahr 2008 verkehrten Nahverkehrszüge im Halbstundentakt (sogenannter Kärnten-Takt) zwischen Villach und Klagenfurt, die offizielle Inbetriebnahme der Linie S1 (Verlängerung des Taktverkehrs bis St. Veit an der Glan) erfolgte am 12. Dezember 2010. Das S-Bahn-System wurde durch das Schließen von Takt-Lücken weiter verbessert.

Die Haltestelle „Gummern“ wurde am 5. Oktober 2014 aufgelöst und wird somit nicht mehr (von der S1) bedient.

Im westlichen Stadtgebiet von Klagenfurt befindet sich seit Fahrplanwechsel im Jahr 2015 eine neue S-Bahn Haltestelle für die S1 mit Namen „Klagenfurt West“. Sie verbindet die Ostbucht des Wörthersees mit der Universität Klagenfurt, dem Strandbad, dem Europapark sowie der P&R-Anlage beim Minimundus und fungiert auch als Nahverkehrsknoten (S-Bahn, Postbus, STW-Busse). Die Haltestelle ist derzeit die Endstelle der Stadtbuslinie 60 (Montag bis Samstag), die über die Universität Klagenfurt und den Heiligengeistplatz Richtung Steingasse im Halbstundentakt verkehrt.

Die S1 wurde mit 13. Dezember 2015 bis nach Lienz erweitert, wodurch ein umsteigefreier Stundentakt zwischen Friesach und Lienz eingeführt werden konnte.

Im Jahr 2019 wurden die Haltestellen „Penk“ und „Oberfalkenstein“ aufgelassen.

Aktueller Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Villach und St. Veit an der Glan wird werktags in einem Halbstundentakt, zwischen Lienz – Spittal-Millstättersee – Villach – Klagenfurt am Wörthersee – St. Veit an der Glan – Friesach in einem Einstundentakt gefahren. Am Wochenende und an Feiertagen verkehren die Züge in größeren zeitlichen Abständen als unter der Woche. In den Sommermonaten verkehrt samstags, sonntags und feiertags sowie zu Großveranstaltungen die S1-Nightline zwischen Spittal-Millstättersee und St. Veit bis ca. 3:00 Uhr in der Früh im Stundentakt.[1]

S-Bahn-Linie S2: Villach Hbf ↔ St. Veit an der Glan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnellbahn-Garnitur S2 in Richtung Rosenbach, kurz vor dem Bahnhof Ledenitzen
Schnellbahn-Garnitur S2 in Richtung Rosenbach, kurz vor dem Bahnhof Ledenitzen

Der Betrieb der S2 im Abschnitt zwischen Villach und St. Veit an der Glan wurde am 11. Dezember 2011 begonnen. Der zweite Abschnitt der S2 zwischen Villach und Rosenbach ist im Sommer 2012 in Betrieb gegangen und verbindet die Regionen um Ossiacher See, Warmbad Villach und Faaker See miteinander.

Seit dem Jahr 2015 verkehrt in den Sommermonaten samstags, sonntags und feiertags sowie zum Villacher Kirchtag die S2-Nightline zwischen Feldkirchen in Kärnten und Ledenitzen bis ca. 2:00 Uhr in der Früh im Stundentakt.[2]

Die neue Haltestelle „Ledenitzen West“ ist seit 2. September 2017 in Betrieb, die alte Station Ledenitzen ist zeitgleich für den Personenverkehr geschlossen worden. Im Jahr 2018 wurde die Haltestelle in Ledenitzen umbenannt.

Von Juni bis Anfang September 2019 wurden an Wochenenden sowie Feiertagen Züge unter der Bezeichnung S21 bis und von Jesenice nach Villach geführt. Diese sind unter anderem auf den Freizeitverkehr ausgelegt – vor allem für den Radtourismus soll dies eine Verbesserung bringen. Gefahren wurde mit CityShuttle-Garnituren mit Fahrradwagen.

Das Land Kärnten und die ÖBB investierten 1,1 Millionen Euro in den Bau einer neuen S-Bahn-Haltestelle in Villach Landskron.[3] Diese ging im Dezember 2019 in Betrieb.

Der Halt „Winkl im Rosental“ wurde im Zuge des Fahrplanwechsel im Jahr 2020 aufgelöst.

Seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 wird der Streckenabschnitt Villach Hbf – Rosenbach als eigenständige Linie S5 geführt.

Aktueller Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Villach und Feldkirchen fahren die Nahverkehrszüge im Einstundentakt, von Feldkirchen weiter nach St. Veit an der Glan im Zweistundentakt. Auf Einstundentakt verdichtet wird dieser Streckenabschnitt durch einen mit dem Verkehrsverbund Kärnten abgestimmten Busfahrplan.

S-Bahn-Linie S3: Weizelsdorf ↔ Klagenfurt Hbf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnellbahn-Garnitur S3 und historischer Schienenbus der NBiK am Bahnhof Weizelsdorf

Der Betrieb der Linie S3 konnte am 1. August 2011 im Abschnitt von Klagenfurt Hbf bis Weizelsdorf aufgenommen werden. Als Endpunkt der S3 war aber ursprünglich der Bahnhof Feistritz/Rosental vorgesehen. Auf Grund von Planungsfehlern konnte dieser als Endpunkt der Strecke jedoch nicht realisiert werden, da die Strecke bis zum Bahnhof Feistritz/Rosental aus einem einzigen, ungesicherten Streckenblock besteht und im Bahnhof Maria Rain alle Weichen und Signale ausgebaut wurden, sodass auf der von der S3 benutzten Strecke Zugkreuzungen nicht möglich sind.

Im Zuge des Ausbaus der Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt erfolgte auch der Neubau der S-Bahnhaltestelle „Klagenfurt-Ebenthal“. Die neue Haltestelle ist seit dem 1. Jänner 2013 im Vollbetrieb.

Mit dem 27. Oktober 2015 ging die neue Bahnstation „Klagenfurt Süd“ zwischen dem Klagenfurter Hauptbahnhof und der ehemaligen Haltestelle Viktring nördlich des Bahnüberganges Mössingerstraße in Betrieb. Zeitgleich wurde die Haltestelle Viktring aufgelassen. Da sich das Schulzentrum (HTL Mössingerstraße, BG/BRG Mössingerstraße) in unmittelbarer Nähe befindet, dient sie hauptsächlich dem Transport von Schülern. Im Zuge dieses Neubaus wurde auch eine neue Bushaltestelle „Klagenfurt Süd“ stadtauswärts gebaut und die bestehende Haltestelle „Feldhofgasse“ stadteinwärts in „Klagenfurt Süd“ umbenannt, um den Anschluss an das Stadtbusnetz zu verbessern. Derzeit sind die Umsteigeverbindungen noch nicht aufeinander abgestimmt, sodass man nur einige wenige wirkliche S3 ↔ Stadtbus-Umstiege in der Früh zur Verfügung hat.

Zwischen dem Hauptbahnhof Klagenfurt und der Haltestelle Klagenfurt Süd wurde mit 13. Dezember 2015 ein Pendelverkehr und damit auch die bisher kürzeste S-Bahn-Linie Österreichs eingeführt. Für diese Fahren werden keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt, da für die kurze Strecke der S3 die Stehzeit des einzigen Fahrzeuges auf dieser Strecke ausgenützt werden kann.

Von 1. August 2011 bis 9. Dezember 2016 verkehrte von Rosenbach über Feistritz/Rosental nach Klagenfurt Hbf nur mehr der stark ausgelastete Frühzug (von Montag bis Freitag). Der Abschnitt Weizelsdorf ↔ Rosenbach wurde im Dezember 2016 komplett auf den Busverkehr umgestellt. damit wurde auch der letzte "Schülerzug" Klagenfurts eingestellt.

Mit dem Fahrplanwechsel im Jahr 2018 wurden die Züge zwischen Klagenfurt und Wolfsberg erstmals als S-Bahn angeführt.[4] Gleichzeitig wurde der Personenverkehr zwischen Wolfsberg und Bad St. Leonhard eingestellt.[5]

Aktueller Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell wird der Zugverkehr im Abschnitt Klagenfurt – Weizelsdorf von Montag bis Freitag (wenn Werktag) im Stundentakt (morgens auch im Halbstunden-Takt) betrieben. In Weizelsdorf besteht Anschluss von den Regionalbuslinien zu der S3 in beide Richtungen, da dieser Bahnhof als Taktknotenpunkt dient. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt die S3 in diesem Abschnitt nicht, hier verkehren ausschließlich Busse zwischen Klagenfurt und dem Rosental. Im weiteren Einzugsbereich der S3 im Rosental werden 6 Gemeinden durch das Anruftaxi „Go-Mobil“ bedient, nämlich Maria Rain, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Feistritz/Rosental, Rosegg und St. Jakob/Rosental.

Wochentags wird im Abschnitt Klagenfurt – Wolfsberg ein durchgehender Stundentakt angeboten. Am Wochenende gilt grundsätzlich ein Zwei-Stunden-Takt mit einzelnen Taktverstärkern. Die S-Bahnen verkehren als Besonderheit in diesem Abschnitt an Wochenenden in einer anderen Taktminute als wochentags.

Aktueller Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 2021 und 2023 wird die Strecke zwischen Klagenfurt Hbf und Weizelsdorf, wie im Energiemasterplan des Landes Kärnten auf Seite 63 festgelegt[6], elektrifiziert und modernisiert. Mit den Arbeiten wurde im April 2021 begonnen. Im Zuge der Modernisierungsarbeiten werden die Halstellen "Klagenfurt Süd" und "Weizelsdorf" adaptiert und die Haltestelle Maria Rain zu einem Bahnhof umgebaut.

An der südlichen Stadtgrenze von Klagenfurt, investiert das Land Kärnten und die ÖBB zudem 3,6 Millionen Euro in den Bau einer S-Bahn-Haltestelle im Bereich der Kreuzung Lambichl, mit einer Park & Ride-Anlage und Bus-Umkehrschleife. Die Rosentalbundesstraße, eine wichtige Pendlerroute und der Süden von Klagenfurt, sollen durch den Bau vom starken Verkehrsaufkommen entlastet werden.[7]

Mögliche zukünftige Verlängerung in Richtung Ferlach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitweise bestanden Überlegungen, die Linie S3 von Weizelsdorf bis nach Ferlach zu verlängern. Das ist derzeit allerdings nicht möglich, da diese von den ÖBB stillgelegte Stichbahn von der „Nostalgiebahn in Kärnten“ übernommen wurde und außerdem dafür vollkommen modernisiert werden müsste.

S-Bahn-Linie S4: Hermagor ↔ Villach Hauptbahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 11. Dezember 2016 ist eine neue Linie, und zwar die S4 auf dem Streckenabschnitt Hermagor ↔ Arnoldstein ↔ Villach Hauptbahnhof eingerichtet worden.

Zudem verkehrt seit dem Sommer 2017 die S4-Nightline zwischen Hermagor und Villach.

Aktueller Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Züge der S-Bahn-Linie 4 verkehren zwischen Villach Hbf und Hermagor täglich im Stundentakt.

Der obere Streckenabschnitt Hermagor ↔ Kötschach-Mauthen ist im Dezember 2016 auf Busbetrieb umgestellt worden. In diesem Streckenabschnitt wird ebenfalls wie auf der S3 ein Busverkehr im Stundentakt mit Anschlüssen von und zur S-Bahn betrieben.

S-Bahn-Linie S5: Villach Hbf ↔ Rosenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier wird werktags ein fast lückenloser Einstundentakt gefahren. Außerdem ergänzen Busse das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln auf dieser Strecke.

Nachtnetz in den Sommermonaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn Kärnten Nachtnetz im Sommer
S-Bahn Kärnten Nachtnetz im Sommer

In den Sommermonaten bietet die S-Bahn-Betreiberin auf den Linien S1, S2 und S4 jeweils verlängerte Betriebszeiten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie zu Großevents (Villacher Kirchtag) an. Das Betriebsende liegt je nach Bahnhof zwischen 2 und 3 Uhr. Nachtzuschläge werden nicht erhoben.

Umstrukturierung der S-Bahn nach Eröffnung der Koralmbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mögliches Regional- und S-Bahn-System in Kärnten ab ca. 2025
mögliches Regional- und S-Bahn-System in Kärnten ab ca. 2025

Mit der Eröffnung der Koralmbahn im Jahr 2025 wird die S-Bahn Kärnten umfassend an die neuen Gegebenheiten angepasst. Laut dem Kärntner Verkehrsdienstevertrag[8] kommt es zu folgenden Änderungen:

S 1: Wolfsberg – Lavanttal – Bleiburg – Klagenfurt Hbf – Villach Hbf – Spittal-Millstättersee – Lienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Stundentakt im Abschnitt Spittal-Millstättersee/Villach Hbf – Wolfsberg, Zweistundentakt im Abschnitt Lienz – Spittal-Millstättersee/Villach Hbf
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Stundentakt im Abschnitt Spittal-Millstättersee/Villach Hbf – Wolfsberg, Zweistundentakt im Abschnitt Lienz – Spittal-Millstättersee/Villach Hbf
  • Verdichtungen insbesondere an Werktagen außer Samstag in der Hauptverkehrszeit auf der gesamten Linie oder Teilabschnitten davon

S 11: Bleiburg – Prevalje (– Dravograd)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Micotra Slovenia“ – Projektbezeichnung „S11“[9][10]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Einzellagen spezieller Fahrrad-Züge

S 2: Villach Hbf – Feldkirchen in Kärnten – St. Veit an der Glan – Klagenfurt Hbf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Stundentakt im Abschnitt Villach Hbf – Feldkirchen in Kärnten, Zweistundentakt im Abschnitt Feldkirchen in Kärnten – Klagenfurt Hbf
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Stundentakt im Abschnitt Villach Hbf – Feldkirchen in Kärnten, Zweistundentakt im Abschnitt Feldkirchen in Kärnten – Klagenfurt Hbf
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 21: Klagenfurt Hbf – St. Veit an der Glan – Friesach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Einzellagen im Tagesrandverkehr
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Einzellagen im Tagesrandverkehr
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Einzellagen im Tagesrandverkehr
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 3: Klagenfurt Hbf – Weizelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Zweistundentakt
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 4: Villach Hbf – Hermagor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Stundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Stundentakt
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 5: Villach Hbf – Rosenbach (– Jesenice*)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Zweistundentakt
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

*Durchbindung nach Jesenice abhängig von der weiteren Entwicklung des Fernverkehrsangebots auf der Strecke Villach–Jesenice

Zusätzlich Nahverkehre abseits der S-Bahn-Linien auf den Strecken Spittal-Millstättersee – Mallnitz-Obervellach sowie Villach Hbf – Tarvisio Boscoverde sowie im Zuge der Autoschleuse Tauernbahn.

Weitere Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbindung Bleiburg ↔ Slowenien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Treffen zwischen Landeshauptmann Kaiser und dem slowenischen Außenminister Erjavec am 11. Juli 2017 wurde vereinbart, eine S-Bahn-Linie über Bleiburg nach Prevalje zu verlängern und somit die slowenische Region Koroška in das Kärntner S-Bahn-Netz einzubinden. Es sollen auch weitere Schienenverbindungen zwischen Klagenfurt und Maribor geschaffen werden.[11] In späterer Folge, nach Eröffnung der Koralmbahn und der damit einhergehenden Umstrukturierung des gesamten Bahnnetzes in Kärnten, würde diese Strecken jedoch nicht mehr der S3, sondern der S1 zugeordnet werden[8].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: S-Bahn Kärnten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. S1-Fahrplan, VKK.
  2. S2-Fahrplan, VKK.
  3. Anbindung in Villach: S-Bahn für die Landskroner. Abgerufen am 10. September 2019.
  4. Fahrplanabfrage der ÖBB am 30. September 2017. Abgerufen am 30. September 2017.
  5. http://www.kleinezeitung.at/kaernten/lavanttal/aktuelles_lavanttal/5267502/Bad-St-Leonhard-Wolfsberg_Der-Zug-ist-auch-hier-abgefahren
  6. Energiemasterplan Kärnten, 2014, [1].
  7. ÖBB: Mehr Sicherheit und Komfort zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf. Abgerufen am 1. Januar 2022.
  8. a b Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie: Verkehrsdiensteverträge - Bisherige Vergaben. Abgerufen am 1. Januar 2022.
  9. Züge verbinden Alpen-Adria-Raum. 19. Mai 2018 (orf.at [abgerufen am 29. Mai 2018]).
  10. Erfolgsgeschichte des Gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien fortgesetzt – Land Kärnten. Abgerufen am 29. Mai 2018.
  11. Erfolgsgeschichte des Gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien fortgesetzt | Regionews.at. Abgerufen am 26. Juli 2017.