S-Bahn Kärnten

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S-Bahn Österreich
S-Bahn Kärnten
Sbahn kaernten 2015.png
S-Bahn-System mit weiteren Bahnlinien
Staat Österreich
Verkehrs- /
Tarifverbund
VVK, VVT
Linien 6 (+2 S-Bahn-Zubringerbuslinien)
Streckenlänge ca. 325 km (geplant ca. 400 km)
Stationen 82 (geplant 95)
Fernbahnhöfe 11 (geplant 13)
kleinste Taktfolge 20 bis 30 min
Fahrzeuge 4024, 5022, CityShuttle, CityJet
Betreiber ÖBB

S-Bahnen in Österreich

Die S-Bahn Kärnten ist ein Nahverkehrsprojekt in Kärnten und Osttirol. Sie besteht derzeit aus 4 ganzjährig verkehrenden Linien (S1 bis S4) und zwei ergänzenden Linien, die lediglich im Sommer an Wochenenden grenzüberschreitend verkehren (S21 nach Jesenice, S41 nach Tarvisio).

Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Strecke Streckenname Betriebsführung Inbetriebnahme
S-Bahn Kärnten LienzSpittal-MillstätterseeVillach HbfKlagenfurt HbfFriesach Drautalbahn, Rosentalbahn, Rudolfsbahn ÖBB 12. Dezember 2010 (Spittal-Millstättersee – Friesach),
13. Dezember 2015 (Lienz – Spittal-Millstättersee)
S-Bahn Kärnten Rosenbach – Villach Hbf – Feldkirchen in KärntenSt. Veit an der Glan Bahnstrecke Villach–Rosenbach, Rudolfsbahn ÖBB 11. Dezember 2011 (Villach – St. Veit an der Glan),
10. Juni 2012 (Villach – Rosenbach)
S-Bahn KärntenS21 Jesenice – Rosenbach – Villach Hbf Bahnstrecke Villach–Rosenbach ÖBB 8. Juni 2019
S-Bahn Kärnten Weizelsdorf – Klagenfurt Hbf – Wolfsberg Rosentalbahn, Drautalbahn, Jauntalbahn, Lavanttalbahn ÖBB 1. August 2011 (Klagenfurt – Weizelsdorf),
10. Dezember 2017 (Klagenfurt – Wolfsberg)
S-Bahn Kärnten Bus Rosenbach – Feistritz/Rosental – Weizelsdorf – Ferlach getakteter Zubringerbus mit Anschluss von und zu der S3 in Weizelsdorf Postbus (ÖBB) 1. August 2011
S-Bahn Kärnten Villach Hbf – ArnoldsteinHermagor Rudolfsbahn, Gailtalbahn ÖBB 11. Dezember 2016
S-Bahn Kärnten Bus HermagorKötschach-Mauthen getakteter Zubringerbus mit Anschluss von und zu der S4 in Hermagor 11. Dezember 2016
S-Bahn KärntenS41 Villach Hbf – Tarvisio Boscoverde Rudolfsbahn, Pontebbana ÖBB 10. Juni 2018

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn-Linie S1: Lienz ↔ Friesach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

neue Bahnstation Klagenfurt West, Blick vom Bahnsteig 2 Richtung Osten (Stadtzentrum)
neue Bahnstation Klagenfurt West, Blick vom Bahnsteig 2 Richtung Osten (Stadtzentrum)

Seit dem Jahr 2008 verkehrten Nahverkehrszüge im Halbstundentakt (sogenannter Kärnten-Takt) zwischen Villach und Klagenfurt, die offizielle Inbetriebnahme der Linie S1 (Verlängerung des Taktverkehrs bis St. Veit an der Glan) erfolgte am 12. Dezember 2010. Das S-Bahn-System wurde durch das Schließen von Takt-Lücken weiter verbessert. Zwischen Villach und St. Veit an der Glan wird werktags in einem Halbstundentakt, zwischen Lienz – Spittal-Millstättersee – Villach – Klagenfurt am Wörthersee – St. Veit an der Glan – Friesach in einem beinahe Einstundentakt gefahren. Am Wochenende und an Feiertagen verkehren die Züge in größeren zeitlichen Abständen als unter der Woche. Zwischen Lienz und Spittal-Millstättersee verkehrt die S-Bahn wochenends lediglich im 2-Stunden-Takt.

In den Sommermonaten verkehrt samstags, sonntags und feiertags sowie zu Großveranstaltungen die S1-Nightline zwischen Spittal-Millstättersee und St. Veit bis ca. 3:00 Uhr in der Früh im Stundentakt.[1]

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im westlichen Stadtgebiet von Klagenfurt befindet sich seit Fahrplanwechsel im Jahr 2015 eine neue S-Bahn Haltestelle für die S1 mit Namen „Klagenfurt West“. Sie verbindet die Ostbucht des Wörthersees mit der Universität Klagenfurt, dem Strandbad, dem Europapark sowie der P&R-Anlage beim Minimundus und fungiert auch als Nahverkehrsknoten (S-Bahn, Postbus, STW-Busse). Die Haltestelle ist derzeit die Endstelle der Stadtbuslinie 60 (Montag bis Samstag), die über die Universität Klagenfurt und den Heiligengeistplatz Richtung Steingasse im Halbstundentakt verkehrt.

Die Haltestelle „Gummern“ wurde am 5. Oktober 2014 aufgelöst und wird somit nicht mehr (von der S1) bedient.

Die S1 wurde mit 13. Dezember 2015 bis nach Lienz erweitert, wodurch ein umsteigefreier Stundentakt zwischen Friesach und Lienz eingeführt werden konnte.

S-Bahn-Linie S2: St. Veit an der Glan ↔ Rosenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnellbahn-Garnitur S2 in Richtung Rosenbach, kurz vor dem Bahnhof Ledenitzen
Schnellbahn-Garnitur S2 in Richtung Rosenbach, kurz vor dem Bahnhof Ledenitzen

Der Betrieb der S2 im Abschnitt zwischen Villach und St. Veit an der Glan wurde am 11. Dezember 2011 begonnen. Zwischen Villach und Feldkirchen fahren die Nahverkehrszüge im Einstundentakt, von Feldkirchen weiter nach St. Veit an der Glan im Zweistundentakt. Auf Einstundentakt verdichtet wird dieser Streckenabschnitt durch einen mit dem Verkehrsverbund Kärnten abgestimmten Busfahrplan.

Der zweite Abschnitt der S2 zwischen Villach und Rosenbach ist im Sommer 2012 in Betrieb gegangen und verbindet die Regionen um Ossiacher See, Warmbad Villach und Faaker See miteinander. Hier wird werktags ein fast lückenloser Einstundentakt gefahren. Außerdem ergänzen Busse das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln auf dieser Strecke.

Samstags, sonntags und feiertags gilt ein durchgehender Zweistundentakt.

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2015 verkehrt in den Sommermonaten samstags, sonntags und feiertags sowie zum Villacher Kirchtag die S2-Nightline zwischen Feldkirchen in Kärnten und Ledenitzen bis ca. 2:00 Uhr in der Früh im Stundentakt.[2]

Das Land Kärnten und die ÖBB investierten 1,1 Millionen Euro in den Bau einer neuen S-Bahn-Haltestelle in Villach Landskron.[3] Diese ging im Dezember 2019 in Betrieb.

S-Bahn-Linie S21: Jesenice ↔ Villach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Juni bis Anfang September 2019 werden an Wochenenden sowie Feiertagen Züge bis und von Jesenice nach Villach geführt. Diese sind unter anderem auf den Freizeitverkehr ausgelegt – vor allem für den Radtourismus soll dies eine Verbesserung bringen. Gefahren wird mit CityShuttle-Garnituren mit Fahrradwagen.[4]

S-Bahn-Linie S3: Weizelsdorf ↔ Klagenfurt Hbf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnellbahn-Garnitur S3 und historischer Schienenbus der NBiK am Bahnhof Weizelsdorf

Der Betrieb der Linie S3 konnte am 1. August 2011 im Abschnitt von Klagenfurt Hbf bis Weizelsdorf aufgenommen werden. Als Endpunkt der S3 war aber ursprünglich der Bahnhof Feistritz/Rosental vorgesehen. Auf Grund von Planungsfehlern konnte dieser als Endpunkt der Strecke jedoch nicht realisiert werden, da die Strecke bis zum Bahnhof Feistritz/Rosental aus einem einzigen, ungesicherten Streckenblock besteht und im Bahnhof Maria Rain alle Weichen und Signale ausgebaut wurden, sodass auf der von der S3 benutzten Strecke Zugkreuzungen nicht möglich sind.

Aktuell wird der Zugverkehr auf der S3 von Montag bis Freitag (wenn Werktag) im Stundentakt (morgens auch im Halbstunden-Takt) betrieben. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehrt die S3 nicht. Im Einzugsbereich der S3 werden 6 Gemeinden durch das Anruftaxi „Go-Mobil“ bedient, nämlich Maria Rain, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Feistritz/Rosental, Rosegg und St. Jakob/Rosental.

Von 1. August 2011 bis 9. Dezember 2016 verkehrte von Rosenbach über Feistritz/Rosental nach Klagenfurt Hbf nur mehr der stark ausgelastete Frühzug (von Montag bis Freitag).

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem 27. Oktober 2015 ging die neue Bahnstation zwischen dem Klagenfurter Hauptbahnhof und der ehemaligen Haltestelle Viktring nördlich des Bahnüberganges Mössingerstraße in Betrieb. Zeitgleich wurde die Haltestelle Viktring aufgelassen. Der Name der neuen Station ist „Klagenfurt Süd“. Da sich das Schulzentrum (HTL Mössingerstraße, BG/BRG Mössingerstraße) in unmittelbarer Nähe befindet, dient sie hauptsächlich dem Transport von Schülern.

Im Zuge dieses Neubaus wurde auch eine neue Bushaltestelle „Klagenfurt Süd“ stadtauswärts gebaut und die bestehende Haltestelle „Feldhofgasse“ stadteinwärts in „Klagenfurt Süd“ umbenannt, um den Anschluss an das Stadtbusnetz zu verbessern. Derzeit sind die Umsteigeverbindungen noch nicht aufeinander abgestimmt, sodass man nur einige wenige wirkliche S3 ↔ Stadtbus-Umstiege in der Früh zur Verfügung hat.

Zwischen dem Hauptbahnhof Klagenfurt und der Haltestelle Klagenfurt Süd wurde mit 13. Dezember 2015 ein Pendelverkehr und damit auch die bisher kürzeste S-Bahn-Linie Österreichs eingeführt. Für diese Fahren werden keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt, da für die kurze Strecke der S3 die Stehzeit des einzigen Fahrzeuges auf dieser Strecke ausgenützt werden kann.

Der Abschnitt Weizelsdorf ↔ Rosenbach wurde im Dezember 2016 komplett auf den Busverkehr umgestellt. damit wurde auch der letzte "Schülerzug" Klagenfurts eingestellt.

Im Zuge des Ausbaus der Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt erfolgte auch der Neubau der S-Bahnhaltestelle „Klagenfurt-Ebenthal“. Die neue Haltestelle ist seit dem 1. Jänner 2013 im Vollbetrieb.

Im Energiemasterplan des Landes Kärnten ist die Elektrifizierung bis zur Haltestelle Weizelsdorf angesprochen.[5][6] Im Dezember 2015 wurde sie explizit in einer Presseaussendung des Landes Kärnten als bis 2023 durchzuführende Maßnahme angekündigt.[7]

An der südlichen Stadtgrenze von Klagenfurt, investiert das Land Kärnten und die ÖBB 3,6 Millionen Euro in den Bau einer S-Bahn-Haltestelle im Bereich der Kreuzung Lambichl, mit einer Park & Ride-Anlage und Bus-Umkehrschleife.[8] Die Rosentalbundesstraße, eine wichtige Pendlerroute und der Süden von Klagenfurt, sollen durch den Bau vom starken Verkehrsaufkommen entlasted werden.

S-Bahn-Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der S-Bahn-Zubringerbus (S-Bahn-Bus) fährt seit August 2011 im Stundentakt zwischen Rosenbach, Feistritz/Rosental, Weizelsdorf und Ferlach. In Weizelsdorf ist der Anschluss von und zu der S3 aus beiden Richtungen gesichert, da dieser Bahnhof als Taktknotenpunkt dient. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren ausschließlich Busse zwischen Klagenfurt und dem Rosental.

Mögliche zukünftige Verlängerung in Richtung Ferlach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitweise bestanden Überlegungen, die Linie S3 von Weizelsdorf bis nach Ferlach zu verlängern. Das ist derzeit allerdings nicht möglich, da diese von den ÖBB stillgelegte Stichbahn von der „Nostalgiebahn in Kärnten“ übernommen wurde und außerdem dafür vollkommen modernisiert werden müsste.

S-Bahn-Linie S4: Hermagor ↔ Villach Hauptbahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 11. Dezember 2016 ist eine neue Linie, und zwar die S4 auf dem Streckenabschnitt Hermagor ↔ Arnoldstein ↔ Villach Hauptbahnhof eingerichtet worden.

Zudem verkehrt seit dem Sommer 2017 die S4-Nightline zwischen Hermagor und Villach.

S-Bahn-Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der obere Streckenabschnitt Hermagor ↔ Kötschach-Mauthen ist im Dezember 2016 auf Busbetrieb umgestellt worden. In diesem Streckenabschnitt wird ebenfalls wie auf der S3 ein Busverkehr im Stundentakt mit Anschlüssen von und zur S-Bahn betrieben.

S-Bahn-Linie S41: Villach Hauptbahnhof ↔ Tarvisio Boscoverde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 10. Juni 2018 verkehrt an Samstagen und Feiertagen die neue S-Bahn-Linie S41[9] zwischen Villach und Tarvisio. Die Kurse sind auf die Anschlusszüge der italienischen Staatsbahn in Tarvisio abgestimmt. Außerdem wird seit dem Sommer 2019 auch die vor einigen Jahren geschlossene Haltestelle Thörl-Maglern reaktiviert, jedoch nur von der S41 bedient.[4]

Nachtnetz in den Sommermonaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn Kärnten Nachtnetz im Sommer
S-Bahn Kärnten Nachtnetz im Sommer

In den Sommermonaten bietet die S-Bahn-Betreiberin auf den Linien S1, S2 und S4 jeweils verlängerte Betriebszeiten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie zu Großevents (Villacher Kirchtag) an. Das Betriebsende liegt je nach Bahnhof zwischen 2 und 3 Uhr. Nachtzuschläge werden nicht erhoben.

Weitere Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Informationen beziehen sich aus einer Pressemitteilung des Landes Kärnten[7] (Dezember 2015).

S-Bahn-Linie S1: Lienz ↔ Friesach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2019 wurden die Haltestellen „Penk“ und „Oberfalkenstein“ aufgelassen.

S-Bahn-Linie S2: St. Veit an der Glan ↔ Rosenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die neue Haltestelle „Ledenitzen West“ ist seit 2. September 2017 in Betrieb, die alte Station Ledenitzen ist zeitgleich für den Personenverkehr geschlossen worden. Im Jahr 2018 wurde die Haltestelle in Ledenitzen umbenannt.

Der Halt „Winkl im Rosental“ wurde im Zuge des Fahrplanwechsel im Jahr 2020 aufgelöst. In den nächsten Jahren sollen auch die Haltestelle „Tiffen“ eingestellt werden.

S-Bahn-Linie S3: (Wolfsberg ↔ Bleiburg ↔) Klagenfurt ↔ Weizelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

geplanter Ausbau der S3 bis 2025
geplanter Ausbau der S3 bis 2025

Zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf wird die Bahnstrecke modernisiert und im Zuge dessen der Bahnhof Maria Rain modernisiert. Außerdem ist eine neue Haltestelle in Lampichl ist geplant. Der Abschnitt soll zudem bis 2023 elektrifiziert werden.

Mit dem Fahrplanwechsel im Jahr 2018 wurden die Züge zwischen Klagenfurt und Wolfsberg erstmals als S-Bahn angeführt.[10] Gleichzeitig wurde der Personenverkehr zwischen Wolfsberg und Bad St. Leonhard eingestellt.[11] Die S-Bahnen verkehren als Besonderheit in diesem Abschnitt an Wochenenden in einer anderen Taktminute als wochentags. Es wird wochentags ein durchgehender Ein-Stunden-Takt hergestellt, am Wochenende verkehren einzelne Züge als Taktverstärker, grundsätzlich gilt ein Zwei-Stunden-Takt.

Bei einem Treffen zwischen Landeshauptmann Kaiser und dem slowenischen Außenminister Erjavec am 11. Juli 2017 wurde vereinbart, eine S-Bahn-Linie über Bleiburg nach Prevalje zu verlängern und somit die slowenische Region Koroška in das Kärntner S-Bahn-Netz einzubinden. Es sollen auch weitere Schienenverbindungen zwischen Klagenfurt und Maribor geschaffen werden.[12] In späterer Folge, nach Eröffnung der Koralmbahn und der damit einhergehenden Umstrukturierung des gesamten Bahnnetzes in Kärnten, würde diese Strecken jedoch nicht mehr der S3, sondern der S1 zugeordnet werden[13].

Umstrukturierung der S-Bahn nach Eröffnung der Koralmbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mögliches Regional- und S-Bahn-System in Kärnten ab ca. 2025
mögliches Regional- und S-Bahn-System in Kärnten ab ca. 2025

Mit der Eröffnung der Koralmbahn im Jahr 2025 wird die S-Bahn Kärnten umfassend an die neuen Gegebenheiten angepasst. Laut dem Kärntner Verkehrsdienstevertrag[13] kommt es zu folgenden Änderungen:

S 1: Wolfsberg – Lavanttal – Bleiburg – Klagenfurt Hbf – Villach Hbf – Spittal-Millstättersee – Lienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Stundentakt im Abschnitt Spittal-Millstättersee/Villach Hbf – Wolfsberg, Zweistundentakt im Abschnitt Lienz – Spittal-Millstättersee/Villach Hbf
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Stundentakt im Abschnitt Spittal-Millstättersee/Villach Hbf – Wolfsberg, Zweistundentakt im Abschnitt Lienz – Spittal-Millstättersee/Villach Hbf
  • Verdichtungen insbesondere an Werktagen außer Samstag in der Hauptverkehrszeit auf der gesamten Linie oder Teilabschnitten davon

S 11: Bleiburg – Prevalje (– Dravograd)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Micotra Slovenia“ – Projektbezeichnung „S11“[14][15]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Einzellagen spezieller Fahrrad-Züge

S 2: Villach Hbf – Feldkirchen in Kärnten – St. Veit an der Glan – Klagenfurt Hbf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Stundentakt im Abschnitt Villach Hbf – Feldkirchen in Kärnten, Zweistundentakt im Abschnitt Feldkirchen in Kärnten – Klagenfurt Hbf
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Stundentakt im Abschnitt Villach Hbf – Feldkirchen in Kärnten, Zweistundentakt im Abschnitt Feldkirchen in Kärnten – Klagenfurt Hbf
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 21: Klagenfurt Hbf – St. Veit an der Glan – Friesach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Einzellagen im Tagesrandverkehr
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Einzellagen im Tagesrandverkehr
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Einzellagen im Tagesrandverkehr
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 3: Klagenfurt Hbf – Weizelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Zweistundentakt
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 4: Villach Hbf – Hermagor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Stundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Stundentakt
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

S 5: Villach Hbf – Rosenbach (– Jesenice*)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundtakt an Werktagen außer Samstag: Stundentakt
  • Grundtakt an Samstag wenn Werktag: Zweistundentakt
  • Grundtakt an Sonn- und Feiertagen: Zweistundentakt
  • Zusätzliche Nightliner-Züge an bestimmten Verkehrstagen in bestimmten Abschnitten

*Durchbindung nach Jesenice abhängig von der weiteren Entwicklung des Fernverkehrsangebots auf der Strecke Villach–Jesenice

Zusätzlich Nahverkehre abseits der S-Bahn-Linien auf den Strecken Spittal-Millstättersee – Mallnitz-Obervellach sowie Villach Hbf – Tarvisio Boscoverde sowie im Zuge der Autoschleuse Tauernbahn.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Linien werden mit modernen Triebwagengarnituren der Typen Desiro (S3) und Talent (S1, S2, S4) aus dem Fuhrpark der ÖBB betrieben. Zusätzlich werden CityShuttle-Garnituren (alle Linien) für manche Kurse eingesetzt. Seit dem März 2018 werden auch die neuen Cityjets der ÖBB in Kärnten eingesetzt[16].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: S-Bahn Kärnten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. S1-Fahrplan, VKK.
  2. S2-Fahrplan, VKK.
  3. Anbindung in Villach: S-Bahn für die Landskroner. Abgerufen am 10. September 2019.
  4. a b ÖBB – S-Bahn Kärnten. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  5. eMAP Kärnten
  6. in Energiemasterplan Kärnten, 2014, Seite 63.
  7. a b 60 Mio. Euro bis 2023: Kärntens Bahnzukunft ist auf Schiene. In: www.ktn.gv.at. Land Kärnten, abgerufen am 1. Januar 2016.
  8. Von Claudia Odebrecht | 06 20 Uhr, 07 September 2019: Köttmannsdorf: "Bahnstation" Lambichl ist jetzt auf Schiene. 7. September 2019, abgerufen am 10. September 2019.
  9. ÖBB – S-Bahn Kärnten, S4 Fahrplanbild 670. ÖBB, abgerufen am 20. Juni 2018.
  10. Fahrplanabfrage der ÖBB am 30. September 2017. Abgerufen am 30. September 2017.
  11. http://www.kleinezeitung.at/kaernten/lavanttal/aktuelles_lavanttal/5267502/Bad-St-Leonhard-Wolfsberg_Der-Zug-ist-auch-hier-abgefahren
  12. Erfolgsgeschichte des Gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien fortgesetzt | Regionews.at. Abgerufen am 26. Juli 2017.
  13. a b Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie: bmvit – Verkehrsdiensteverträge. Abgerufen am 29. Mai 2018.
  14. Züge verbinden Alpen-Adria-Raum. 19. Mai 2018 (orf.at [abgerufen am 29. Mai 2018]).
  15. Erfolgsgeschichte des Gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien fortgesetzt – Land Kärnten. Abgerufen am 29. Mai 2018.
  16. https://presse.oebb.at/de/presseinformationen/cityjet-und-LOeWEN-TICKET