Salzbachtalbrücke

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Salzbachtalbrücke
Salzbachtalbrücke
Die im Abriss befindliche Südbrücke der Salzbachtalbrücke nach dem Schadensfall im Juni 2021
Überführt Bundesautobahn A66
Unterführt Salzbach, Rechte Rheinstrecke, Taunus-Eisenbahn, Mainzer Straße B263
Ort Wiesbaden
Unterhalten durch Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West
Konstruktion Plattenbalkenbrücke
Gesamtlänge 304 m[1][2]:S. 6
Breite 2×14,25 m[3]
Anzahl der Öffnungen 5[3]
Pfeilerachsabstand 46, 60, 69, 69, 60 m[3]
Höhe ca. 32 m
Tragfähigkeit 44 t
Lichte Höhe 29 m[2]:S. 6
Fahrzeuge pro Tag 80.400 (2015)[4]
Fertigstellung 1963[1][3]
Eröffnung 1963
Zustand Gesprengt
Schließung 18. Juni 2021[1]
Lage
Koordinaten 50° 3′ 8″ N, 8° 15′ 18″ OKoordinaten: 50° 3′ 8″ N, 8° 15′ 18″ O
Salzbachtalbrücke (Hessen)
Karte
Karte Mainzer Ring.svg
Mainzer Ring. Die Salzbachtal­brücke befand sich unmittelbar westlich der Anschluss­stelle Wiesbaden-Mainzer Straße
p1

Die Salzbachtalbrücke war eine 304 Meter lange, vierstreifige Autobahnbrücke der A 66 im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Sie bestand aus zwei parallelen Spannbetonbrücken, die 1963 errichtet, am 18. Juni 2021 wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt und am 6. November 2021 gesprengt wurden. Die Inbetriebnahme des Ersatzneubaus ist zwischen 2023 und 2025 geplant.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke lag zwischen den Anschlussstellen Wiesbaden-Biebrich und Wiesbaden-Mainzer Straße. Sie querte das vom Salzbach durchflossene Mühltal sowie die Mainzer Straße und die Gleise der Rechten Rheinstrecke und der Taunus-Eisenbahn. Unterhalb der Brücke liegt das Hauptklärwerk der Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden, etwas südlich davon die Hammermühle.

Brücke von 1963[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke wurde 1963 fertiggestellt und war zunächst Teil der als „Südumgehung Wiesbaden“ bezeichneten Verlängerung des Rhein-Main-Schnellweges.

Da die Brücke nur für 20.000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt war, musste sie aufgrund der Beanspruchung durch die steigende Verkehrsbelastung ab 1985 mehrfach verstärkt und saniert werden.[5] In den Jahren 2007 und 2010 wurde die Brücke durch externe Vorspannung ertüchtigt.[6]

Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke bestand aus zwei Teilbauwerken, jeweils 304 m lang, 14,25 m breit und für zwei Fahr- sowie einen Standstreifen. Die beiden parallel liegenden Überbauten der Spannbetonbrücke waren Durchlaufträger mit einem 2-stegigen Plattenbalkenquerschnitt, ergänzt um eine Bodenplatte zu einem Hohlkastenquerschnitt über den Pfeilern.[3] Der Plattenbalken hatte eine Konstruktionshöhe von 3,5 m und Stegbreiten von 0,65 m im Feldbereich und bis zu 0,95 m im Stützbereich.[7] Die Vorspannung bestand aus internen Spanngliedern. Die Stützweiten betrugen für die 5-feldrige Brücke 46 m – 60 m – 2×69 m – 60 m. Die Pfeiler und Widerlager hatten eine Flachgründung.[3]

Erneuerung ab 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden parallelen Brücken gesehen von der westlich davon gelegenen Straßenüberführung Am Hohen Stein während der Sanierung im Mai 2021. Links die nördliche Brücke, über die hier der gesamte Verkehr geleitet wird, die mittlere Spur wurde je nach Tageszeit in östlicher oder westlicher Richtung befahren. Rechts der Abbruch der südlichen Brücke, die wenige Wochen nach der Aufnahme als akut einsturzgefährdet eingestuft wurde.

Aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes wurde erwartet, dass die Brücke ab 2018 die Anforderungen an die Standsicherheit nicht mehr erfüllen könnte. Daher wurde ein Ersatzneubau geplant, in zwei Bauabschnitten errichtet. Im ersten Abschnitt sollte die südliche Brückenhälfte ausgetauscht werden. Der Verkehr wäre in dieser Zeit auf die nördliche Brückenhälfte umgelegt worden. Vorher sollte diese durch eine Anpassung der Brückenkappen verbreitert werden, um weiterhin eine vierstreifige Verkehrsführung gewährleisten zu können. Im zweiten Bauabschnitt wäre der Verkehr auf die neuerrichtete südliche Brückenhälfte umgelegt und anschließend die nördliche Brückenhälfte erneuert worden.[6]

Nach dem Teileinsturz der Morandi-Brücke in Genua im August 2018 wurde der Zustand von Betonbrücken in Deutschland Gegenstand eines öffentlichen Diskurses. Am 16. August 2018 ließ sich der hessische Verkehrsminister Al-Wazir von Ingenieuren von Hessen Mobil berichten und zeigen, wie sie die Salzbachtalbrücke kontrollieren.[8] Im Januar 2019 wurde bekannt, dass Montagegestelle, die die Brücke stabilisieren sollten, fehlerhaft montiert worden waren, wodurch Spannglieder der Brücke beschädigt wurden.[9] Zur Entlastung des Straßenverkehrs wurde eine 2+1 bzw. 1+2 Verkehrsführung auf der Nordbrücke (Reguläre Fahrtrichtung Rüdesheim) eingerichtet. Im morgendlichen Berufsverkehr standen den Fahrzeugen vom Schiersteiner Kreuz kommend Richtung Wiesbadener Kreuz (Fahrtrichtung Frankfurt am Main) zwei Fahrspuren zur Verfügung. Nachmittags bzw. zum abendlichen Berufsverkehr war es umgekehrt.

Schäden und Sperrung 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der betroffene, verschobene Pfeiler zwischen den Bahnstrecken und der Mainzer Straße, Juli 2021

Am 18. Juni 2021 gegen 17 Uhr brach das Lager des östlichen Pfeilers des südlichen Brückenteils ein. Der Überbau senkte sich dadurch um 30 bis 40 cm auf den Pfeiler und drückte den Pfeilerkopf um gut einen Meter nach Westen und etwas nach Süden,[10] vom Pfeiler abbröckelnde Betonteile fielen auf die darunter liegende Bundesstraße 263.[11] Beiderseits der abgesenkten Stelle bekam der Überbau zwei breite Risse. Darauf wurden die Brücke selbst sowie die darunter verlaufende Mainzer Straße, die Rechte Rheinstrecke und die Taunus-Eisenbahn nach Wiesbaden Hauptbahnhof gesperrt.[12] Als Folge davon war der Hauptbahnhof Wiesbaden bis auf Züge der Linie RB 21 über die Ländchesbahn sowie einzelne Intercity-Express-Züge über die Bahnstrecke Breckenheim–Wiesbaden vom Bahnnetz abgeschnitten.[13]

Gutachter vermuten, dass das Versagen des Rollenlagers auf wiederholte Korrekturen an Statik und Lagerung der Brücke zurückzuführen ist. Diese seien nötig geworden, weil die Pfeiler Anfang der 1960er Jahre nur flach gegründet wurden. Heute seien dagegen bis zu 20 Meter tiefe Gründungen üblich. Die anhaltend hohen Temperaturen im Juni 2021 und die um die Sommersonnenwende lang einwirkende Sonneneinstrahlung auf die Südbrücke könnten der Auslöser der Havarie gewesen sein. Dagegen seien die Vorbereitungsarbeiten für den ursprünglich geplanten Rückbau nicht ursächlich gewesen.[14] Mitte Dezember 2021 veröffentlichte die Autobahn GmbH das Gutachten zur Salzbachtalbrücke. Demnach gab es eine Reihe teils jahrzehntealter Mängel an der Brücke, die Mitte Juni 2021 zur Havarie führten. Das Ingenieurbüro cbing kommt darin zu dem Schluss, dass die Autobahnbrücke schon bei ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1963 „große konstruktive Schwächen“ und ein „hohes Gefährdungspotenzial“ aufwies. So handele es sich bei dem in der Brücke verbauten Rollenlager um einen älteren Bautyp, der nur eine geringe Ausdehnung der Fahrbahn bei Temperaturschwankungen erlaubt habe.[15]

Nach diesem Vorfall wurden beide Teile der Brücke als „extrem einsturzgefährdet“ eingestuft und eine Sprengung im August 2021 beschlossen, Ende Juli aber dann auf Oktober, später um einen weiteren Monat verschoben und Anfang Oktober auf den 6. November 2021 terminiert.[16][17][18][19]

Anfang Juli wurde der unmittelbar östlich der Brücke liegende Autobahnanschluss Wiesbaden-Mainzer Straße in eine Umfahrung des gesperrten Abschnitts der B 263 umgebaut, die von Kraftfahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern genutzt werden kann.[20]

Stabilisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Notstabilisierungsarbeiten zur Absicherung der Sicherungsarbeiten für die Brückensprengung wurden im Juli 2021 mit einem ferngesteuerten, selbstangetriebenen Modulfahrzeug zwei Hilfsstützen aus Stahl unter die Brücke gefahren.

Salzbachtalbrücke im Juli 2021 von Norden aus, ganz links der betroffene Pfeiler des Bauwerks Süd

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Ein Brückenbesichtigungswagen zur Inspektion verblieb seit der Sperrung bis zur Klärung der Arbeitsschutzbedingungen als intaktes Fahrzeug bis zum 15. September auf der Brücke. An den benachbarten Pfeilern und am Widerlager des kaputten Pfeilers[21] am Bauwerk Süd wurden Spritzbetonergänzungen vorgenommen.[22] Die Stabilisierungsmaßnahmen waren im September 2021 abgeschlossen.[23]

Sprengung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprengung am 6. November 2021 12:01

Vor der Sprengung beider Brücken mit 220 kg Sprengstoff wurden die Oberleitungen abgebaut und die Bahnanlagen, die Bundesstraße, der Salzbach unter der Brücke sowie das nahegelegene Hauptklärwerk mit Stützwällen und Sandbett (Fallbett) geschützt. Außerdem wurde die Umgebung durch den Kampfmittelräumdienst nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht. Am Tag der Sprengung wurde ein Bereich von 250 Metern abgesperrt, wobei etwa 140 Menschen ihre Wohnungen verlassen mussten. Die am 6. November 2021 um 12:01 Uhr durchgeführte Sprengung unter der Verantwortung des Sprengmeisters Eduard Reisch verlief planmäßig und ohne Schäden am benachbarten Klärwerk, wobei zuerst der Südteil senkrecht nach unten fiel und danach der Nordteil darauf kippte.[18][23][19][24][25]

Weil es rund um die Brücke kaum Orte gibt, an denen die Sprengung beobachtet werden konnte, ließ die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes diese im Internet live übertragen.[26][27] Ebenfalls berichteten hr-fernsehen und SWR Fernsehen über die Sprengung live. Der Deutsche Journalisten-Verband Hessen kritisierte die Berichterstattung der Autobahn GmbH als „Behördenpropaganda“ und warf der Behörde vor, die Arbeit von Journalisten zu behindern.[28]

Trümmerbeseitigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufräumarbeiten nach der Sprengung

Vom Tag der Sprengung an bis Ende November wurden 15.000 Tonnen Abbruchmaterial zerkleinert und weggefahren. Nach der Entfernung des Fallbetts begann die DB Netz am 4. Dezember mit dem Wiederaufbau der Bahnstrecken, wofür etwa 500 Meter Gleise, 450 Tonnen Schotter und etwa 6.600 Meter Oberleitung verbaut werden. Der Betrieb wurde am 22. Dezember 2021 auf vier Gleisen wieder aufgenommen, auf dem fünften Gleis Anfang 2022.[29][30][31][32][33]

Die Bundesstraße 263 wurde durch die Niederlassung West der Autobahn GmbH wiederaufgebaut und am 13. Dezember für den Verkehr freigegeben, ab dem 16. Dezember 2021 ohne Einschränkungen.[34][35]

Ähnlicher Zwischenfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rund ein halbes Jahr vor der Sperrung der Salzbachtalbrücke war es am Bahnhof Niedernhausen (Taunus) in einer Wiesbadener Nachbargemeinde zu einem sehr ähnlichen Brückenschaden gekommen.

Neubau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salzbachtalbrücke
Gesamtlänge 324 m / 314 m (Nordbrücke/Südbrücke)[37]
Anzahl der Öffnungen 4[37]
Längste Stützweite 90 m / 85 m (Nordbrücke/Südbrücke)[37]
Fahrzeuge pro Tag ca. 94.000 bis 107.000 (Prognose)[2]:S. 7[6]
Baukosten 150 Millionen €[38]
Baubeginn Januar 2022[39] (erste vorbereitende Arbeiten ab Mai 2017)[36]
Fertigstellung Mitte 2025 / Ende 2023 (Nordbrücke/Südbrücke)[36][38]
Zustand in Bau[36]
Lage
Koordinaten 50° 3′ 8″ N, 8° 15′ 18″ O
Salzbachtalbrücke (Hessen)

Die gesamten Baukosten wurden 2015 auf 35 Millionen Euro geschätzt.[40] Die Vergabe des Bauauftrags erfolgte im Jahr 2018 für rund 85 Millionen Euro netto.[41] Mitte 2022 wurde des Gesamtbudget für den Neubau mit 150 Millionen Euro angegeben.[38]

Das Planfeststellungsverfahren wurde im Januar 2015 beantragt. Im Anschluss startete das Regierungspräsidium Darmstadt ein förmliches Anhörungsverfahren. Vorbereitende Fällarbeiten wurden im Februar 2017 vorgenommen. Die Baustelleneinrichtung war für Ende 2017 geplant. Der erste Bauabschnitt (Abbruch und Neubau der südlichen Brückenhälfte) sollte ursprünglich Mitte 2020 abgeschlossen sein, der sich anschließende zweite Bauabschnitt (Abbruch und Neubau der nördlichen Brückenhälfte) Ende 2022.[42]

Für den Neubau des südlichen Teils der Salzbachtalbrücke lagen nach Aussage der Autobahn GmbH im Oktober 2021 bereits vorgefertigte Teile in einem Zwischenlager in Dreieich-Sprendlingen. Wann die neue Südbrücke „im Laufe des Jahres 2023“ befahrbar sein werde, konnte man aber noch nicht einschätzen. Die Gesamtfertigstellung der neuen Süd- und Nordbrücke werde durch die Vollsperrung der A 66 bis zur Inbetriebnahme der Südbrücke schneller erreicht als 2026, wie ursprünglich geplant.[43][44] Im Mai 2022 wurde angekündigt, die Südbrücke Ende 2023 mit vier provisorischen Fahrstreifen und die Nordbrücke Mitte 2025 in Betrieb zu nehmen.[37][38][36]

Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ersatzneubau der Salzbachtalbrücke soll wieder aus zwei Teilbauwerken, für jede Richtungsfahrbahn eins, bestehen. Er soll im Vorgriff auf den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A 66 zwischen dem Schiersteiner Kreuz und der Anschlussstelle Wiesbaden-Erbenheim einen Regelquerschnitt mit 36 m Breite haben. Nach Fertigstellung des Neubaus ist geplant diesen zunächst weiterhin vierstreifig zu nutzen, wobei die zusätzliche Breite als überbreiter Standstreifen durch Markierung abgetrennt wird. Im Zuge der Baumaßnahmen soll auch die unmittelbar westlich anschließende Brücke über die Aartalbahn erneuert werden.

Als Überbauten sind Durchlaufträger über vier Felder mit Stützweiten zwischen 70 m und 85 m geplant.[3] Diese sollen als einzellige Stahlhohlkästen mit einer im Verbund liegenden Fahrbahnplatte aus Stahlbeton ausgeführt werden. Neben dem Hohlkasten sind beidseitig als Fahrbahnplatten Halbfertigteile mit Ortbetonergänzung vorgesehen, die von Kragträgern unterstützt werden. Als Hohlkastenquerschnittshöhe sind 4,20 m geplant. Die Montage der Überbauten soll im Taktschiebeverfahren erfolgen. Die einzelnen angelieferten Stahlsegmente werden zuvor in einem Taktkeller zusammengeschweißt. Als Gründung sollen Ortbetonbohrpfähle mit 1,5 m Durchmesser und Längen zwischen 34,0 und 46,5 m zur Ausführung kommen.[45]

Vorgesehen ist der Bau von zwei Lärmschutzwänden auf der Brücke. Eine befindet sich zwischen den beiden Überbauten und hat eine Höhe von 5,00 m. Die andere ist auf der Südseite der Autobahn im westlichen Bereich der Brücke mit einer Höhe von 4,50 m vorgesehen.[2]:S. 65

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Durchschnittliche
tägliche Verkehrsstärke
Anteil Schwerlast-
verkehr
1960er-Jahre[1] ca. 20.000
2005[46] 77.000 6,0 %
2009[2]:S. 7 87.500
2010[47] 66.700 5,6 %
2015[4] 80.400 3,4 %
2025 (Prognose)[2]:S. 7[6] ca. 94.000 bis 107.000

Die Reduzierung des Schwerlastanteils bei der Zählung 2015 ist auf die Sperrung bzw. Reduzierung des Schwerlastverkehres der Schiersteiner Brücke zurückzuführen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Salzbachtalbrücke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d A 66 Neubau Salzbachtalbrücke. Die Autobahn GmbH des Bundes, abgerufen am 3. Juli 2021.
  2. a b c d e f A 66 Ersatzneubau der Salzbachtalbrücke ASB 5915-526 Landschaftspflegerischer Begleitplan. Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Wiesbaden, 24. Oktober 2014 (hessen.de [PDF; 5,8 MB; abgerufen am 3. Juli 2021]).
  3. a b c d e f g Melanie Arndt: Komplexe Gründung der Salzbachtalbrücke – Entwurf und Durchführung einer Probepfahlbelastung. (PDF; 4,93 MB) In: Internationale Arbeitstagung Brücken- und Ingenieurbau 2018. Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Wiesbaden, 26. April 2018, abgerufen am 7. November 2021.
  4. a b Manuelle Straßenverkehrszählung 2015 - Ergebnisse auf Bundesautobahnen. (PDF; 302 kB) Bundesanstalt für Straßenwesen, 26. Januar 2017, S. 28, abgerufen am 4. Juli 2021.
  5. Salzbachtalbrücke hält der Belastung nicht mehr stand - Neubau schon 2016? (Nicht mehr online verfügbar.) Wiesbadener Tagblatt, 17. Januar 2015, archiviert vom Original am 14. Mai 2015; abgerufen am 14. Mai 2015.
  6. a b c d Öffentliche Bekanntmachung der Landeshauptstadt Wiesbaden, Anhörungsverfahren im Planfeststellungsverfahren, Unterlage 1 (Erläuterungsbericht zum Feststellungsentwurf). (Nicht mehr online verfügbar.) Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, Januar 2015, archiviert vom Original am 14. Mai 2015; abgerufen am 14. Mai 2015.
  7. Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement: Ergänzung zum Untersuchungsbericht B 50-15, Anlage 1: Ansicht und Bohransätze der Bohrkerne, 4. Februar 2016
  8. FAZ.net vom 17. August 2018: Haarrisse und ein Korsett aus Stahlträgern
  9. Hessenschau.de vom 23. Januar 2019: Salzbachtalbrücke bei Bauarbeiten beschädigt - Staus drohen
  10. Der Versatz ist an der Meterskalierung an der Unterkante des Überbaues ablesbar
  11. Mainz&: Neuer Brückengau für Mainz-Wiesbaden, 19. Juni 2021, abgerufen am 28. Juni 2021
  12. hessenschau de, Frankfurt Germany: Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden wegen Schäden gesperrt - A66 und Züge betroffen. 18. Juni 2021, abgerufen am 18. Juni 2021.
  13. Aktueller Abfahrtsplan von Wiesbaden Hbf. In: Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG. Deutsche Bahn, 22. Juni 2021, abgerufen am 22. Juni 2021.
  14. Dorn, Julian: Gutachter nennen Ursache für drohenden Einsturz der Salzbachtalbrücke. In: Frankfurter Neue Presse. 25. September 2021, abgerufen am 23. Oktober 2021.
  15. Anja Engelke: Wieso die Salzbachtalbrücke abgesackt ist. hessenschau.de, 14. Dezember 2021 (Audio)
  16. Arbeiten zur Stabilisierung laufen – Salzbachtalbrücke (A66) bei Wiesbaden soll erst im Oktober gesprengt werden auf swr.de vom 30. Juli 2021
  17. Sophia Averesch: Weitere Verzögerung angekündigt Neuer Sprengtermin für Salzbachtalbrücke. In: hessenschau. Hessischer Rundfunk, 29. Juli 2021, abgerufen am 12. Oktober 2021.
  18. a b Sprengung der Salzbachtalbrücke in Wiesbaden erst Anfang November, 1. September 2021, abgerufen am 4. September 2021.
  19. a b A66-Salzbachtalbrücke wird am 6. November gesprengt. In: hessenschau. Hessischer Rundfunk, 6. Oktober 2021, abgerufen am 12. Oktober 2021.
  20. Bypass über die A66 bei Wiesbaden eröffnet, Frankfurter Rundschau, 1. Juli 2021.
  21. Salzbachtalbrücke mit Stahlprothesen und Beton gesichert, wiesbadenaktuell.de, 15. Juli 2021, abgerufen am 11. August 2021.
  22. Sperrung Salzbachtalbrücke: Bürgerinformationen auf der Website der Stadt Wiesbaden, wiesbaden.de, Stand 10. August, abgerufen am 11. August 2021.
  23. a b BT-Drs. 19/32599 (PDF; 235 kB) 27. September 2021, abgerufen am 12. Oktober 2021.
  24. Max Sprick: Rumms! Salzbachtalbrücke vor Wiesbaden gesprengt. In: hessenschau. Hessischer Rundfunk, 6. November 2021, abgerufen am 6. November 2021.
  25. Alexander Jürgs und Robert Maus: Der große Rumms ist geglückt. In: FAZ.NET. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. November 2021, abgerufen am 6. November 2021.
  26. Livestream Sprengung Salzbachtalbrücke am 6. November 2021 ab 11 Uhr
  27. Trailer Live-Stream Sprengung Salzbachtalbrücke [A66] | Autobahn GmbH, YouTube
  28. Salzbachtalbrücke: „Behördenpropaganda“ vor unabhängigem Journalismus? Will Behörde mit Live-Berichten zur Sprengung von eigenen Versäumnissen ablenken? online im Internet: 4. November 2021
  29. Nach Sprengung der Salzbachtalbrücke: Trümmer von Bahntrasse geräumt. In: Bahnblogstelle. Oliver Dittrich, 22. November 2021, abgerufen am 22. November 2021.
  30. Nach Sprengung der Salzbachtalbrücke: Deutsche Bahn baut Strecke zügig wieder auf – Züge fahren ab 22. Dezember. Deutsche Bahn, 1. Dezember 2021, abgerufen am 1. Dezember 2021.
  31. Nach Sprengung der Salzbachtalbrücke: Bauarbeiten an der Bahnstrecke gut im Plan. Deutsche Bahn, 14. Dezember 2021, abgerufen am 14. Dezember 2021.
  32. Wiesbaden: Wiederaufbau der Bahnstrecke an Salzbachtalbrücke verläuft planmäßig. In: Bahnblogstelle. Oliver Dittrich, 14. Dezember 2021, abgerufen am 14. Dezember 2021.
  33. Marco Bereth: Kurznachricht. In: Twitter. 22. Dezember 2021, abgerufen am 22. Dezember 2021.
  34. A 66 Salzbachtalbrücke: B 263 und Radweg stehen Verkehr wieder zur Verfügung. Landeshauptstadt Wiesbaden, 13. Dezember 2021, abgerufen am 14. Dezember 2021.
  35. Robert Maus: Fast freie Fahrt auf der Bundesstraße 263. In: FAZ.NET. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Dezember 2021, abgerufen am 14. Dezember 2021.
  36. a b c d A 66 Neubau Salzbachtalbrücke. Die Autobahn GmbH des Bundes, abgerufen am 26. Juli 2022.
  37. a b c d A66 Salzbachtalbrücke – Fertigstellungstermin Ende 2023 für südliches Bauwerk mit Baufirma fixiert. Die Autobahn GmbH des Bundes, 18. Mai 2022, abgerufen am 26. Juli 2022.
  38. a b c d Oliver Bock: Am Zeitplan wird nicht mehr gerüttelt. In: FAZ.NET. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Juni 2022, abgerufen am 26. Juli 2022.
  39. Arbeiten für Salzbachtalbrücke liegen im Zeitplan. In: SWR aktuell. Südwestrundfunk, 14. Juni 2022, abgerufen am 26. Juli 2022.
  40. 35 Millionen für neue Brücken. Frankfurter Rundschau, 16. Januar 2015, archiviert vom Original am 14. Mai 2015; abgerufen am 15. Mai 2015.
  41. ausschreibungen-deutschland.de: A66, Salzbachtalbrücke - Ersatzneubau Referenznummer der Bekanntmachung: VG-0510-2018-0044
  42. A 66: Ersatzneubau Salzbachtalbrücke - Fällarbeiten beginnen voraussichtlich ab Mittwoch, den 08.02.2017. Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, 7. Februar 2017, archiviert vom Original am 19. Februar 2017; abgerufen am 19. Februar 2017.
  43. A66-Salzbachtalbrücke wird am 6. November gesprengt. In: Hessenschau. Hessischer Rundfunk, 6. Oktober 2021, abgerufen am 23. Oktober 2021.
  44. A 66 Salzbachtalbrücke – Sprengung am 6. November 2021. Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West, 6. Oktober 2021, abgerufen am 23. Oktober 2021.
  45. A66 Salzbachtalbrücke. (PDF; 238 kB) ZETCON Ingenieure, abgerufen am 10. November 2021.
  46. Manuelle Straßenverkehrszählung 2005 - Ergebnisse auf Bundesautobahnen. (PDF; 396 kB) Bundesanstalt für Straßenwesen, 22. Dezember 2011, S. 48, abgerufen am 4. Juli 2021.
  47. Manuelle Straßenverkehrszählung 2010 - Ergebnisse auf Bundesautobahnen. (PDF; 337 kB) Bundesanstalt für Straßenwesen, 22. Dezember 2011, S. 28, abgerufen am 4. Juli 2021.