Spenser Confidential

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelSpenser Confidential
OriginaltitelSpenser Confidential
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2020
Länge111 Minuten
Stab
RegiePeter Berg
DrehbuchSean O’Keffe,
Brian Helgeland
ProduktionToby Ascher,
Peter Berg,
Stephen Levinson,
Neal H. Moritz,
Mark Wahlberg
MusikSteve Jablonsky
KameraTobias A. Schliessler
SchnittMichael L. Sale
Besetzung

Spenser Confidential ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Peter Berg aus dem Jahr 2020. Der von Netflix produzierte Film basiert lose auf dem Roman Wonderland von Ace Atkins, der Robert B. Parkers Krimireihe um den Privatdetektiv Spenser weiterführte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Polizist Spenser ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Dort saß er fünf Jahre ein, nachdem er einen Vorgesetzten, Captain Boylan, verprügelt hatte, der zum einen eine heiße Spur nicht weiterverfolgte, zum anderen wegen häuslicher Gewalt. Er kommt bei seinem alten Boxmentor Henry unter, der ihn zusammen mit dem aufstrebenden MMA-Kämpfer Hawk bei sich wohnen lässt. Spenser versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen und besucht eine Fahrschule für Lkw und hält sich fern von seiner aggressiven Ex-Freundin Cissy.

Noch in der Nacht seiner Freilassung wird Captain Boylan ermordet. Den Mord versucht irgendjemand dem Streifenpolizisten Terrance in die Schuhe zu schieben, der ebenfalls tot aufgefunden wird. Dessen Ermordung wurde als Selbstmord inszeniert. Spenser kann sich das nicht ansehen und beginnt zusammen mit Hawk eigene Ermittlungen anzustellen.

Spenser deckt ein riesiges Komplott auf, in das ein Drogenkartell und die Polizei verwickelt ist. Besonders bitter: ausgerechnet sein Expartner, der einzige, der ihn von seinen Kollegen im Knast besuchte, scheint der Drahtzieher hinter dem Ganzen zu sein. Es geht um den Bau eines Casinos, dem Wonderland, das mit Drogengeldern finanziert werden soll. Schließlich gelingt es Spenser an die letzte Drogenlieferung des Kartells zu kommen und stellt seinem Expartner eine Falle. Am Ende gelingt es ihm, seinen Expartner an das FBI auszuliefern.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Drehbuch basiert lose auf dem Roman Wonderland von Ace Atkins. Es stammt aus der Romanreihe um den Privatdetektiv Spenser, die ursprünglich von Robert B. Parker erschaffen wurde und dann von Atkins fortgesetzt wurde.[1]

Wahlberg ist nach Robert Urich in der Serie Spenser und vier Filmen sowie Joe Mantegna in drei Filmen bereits der dritte Darsteller des Spensers.

Der Film ist im Stile eines Buddy-Actionfilms inszeniert.[1] Er markiert die insgesamt fünfte Zusammenarbeit zwischen Regisseur Peter Berg und Schauspieler Mark Wahlberg.[2]

Der Film wurde am 6. März 2020 weltweit auf der Streamingplattform Netflix veröffentlicht.[2]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sidney Schering von Filmstarts vergab drei Sterne für den Film. Ihn überzeugte die Action nicht so sehr, bezeichnete aber die beiden Protagonisten als „ein sympathisches Duo in bester Buddy-Movie-Tradition“, den Film selber als „sauber inszeniert“ und „zügig erzählt“.[1]

Pascal Reis bewertete den Film ebenfalls als solide. Sein Fazit: „Sicherlich keine große Kunst, aber als kompetent arrangiertes Genre-Kino, mit dem erwartungsgemäß eingestreuten Lokalpatriotismus, weiß der Film und sein dafür verantwortliches Duo zu gefallen.“[2]

Alice Kuropka bezeichnete den Film in ihrer Kritik für FAZ.net ebenfalls als „solide Unterhaltung“. Auch sie kritisiert „die meist kurzgehaltenen Actionszenen“ als „nicht wirklich originell“.[3]

Benjamin Lee gab auf der Website der britischen Wochenzeitung The Guardian dagegen nur einen von fünf Sternen. Er bezeichnete den Film als „seelenlos“ und „billig“, dem Film würde alles fehlen, was andere Buddy-Filme haben: „Humor, Stil, Energie, Leben“.[4]

Auf der Website der The New York Times nannte Elisabeth Vincentelli den Film nett anzuschauen, aber auch leicht zu vergessen.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Sidney Schering: Die Filmstarts-Kritik zu Spenser Confidential. In: Filmstarts. Abgerufen am 10. März 2020.
  2. a b c Pascal Reis: Neu bei Netflix: Spenser Confidential ist die ideale Mark Wahlberg-Bühne. In: Moviepilot. Abgerufen am 10. März 2020.
  3. Alice Kuropka: „Spenser Confidential“: Hart, aber handfest. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 10. März 2020]).
  4. Benjamin Lee: Spenser Confidential review – Mark Wahlberg crash lands on Netflix. In: The Guardian. 6. März 2020, ISSN 0261-3077 (englisch, theguardian.com [abgerufen am 10. März 2020]).
  5. Elisabeth Vincentelli: ‘Spenser Confidential’ Review: Good Guy P.I. In: The New York Times. 6. März 2020, ISSN 0362-4331 (englisch, nytimes.com [abgerufen am 10. März 2020]).