Sporthalle Hamburg

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Sporthalle Hamburg
Alsterdorfer Sporthalle
Sporthalle Hamburg.nnw.jpg
Sporthalle Hamburg
Daten
Ort Hamburg-Winterhude
Koordinaten 53° 36′ 10″ N, 10° 0′ 7″ OKoordinaten: 53° 36′ 10″ N, 10° 0′ 7″ O
Eröffnung 1968
Kapazität 7.000 Zuschauer
Verein(e)

Handball-Sportverein Hamburg

Veranstaltungen

Die Sporthalle Hamburg, auch bekannt als Alsterdorfer Sporthalle,[1] ist mit einem Fassungsvermögen von 7.000 Zuschauern (ca. 4.000 Stehplätze und 3.000 Sitzplätze) die zweitgrößte Veranstaltungshalle in Hamburg.[2] Sie wird vom Bezirksamt Hamburg-Nord betrieben und liegt im Stadtteil Winterhude an der Grenze zum Stadtteil Alsterdorf (Krochmannstraße 55).[3]

Von ihrer Fertigstellung 1968, besonders seit dem Abriss der Ernst-Merck-Halle Ende der 1980er-Jahre, bis zur Eröffnung der Barclaycard Arena 2002 im Volkspark war sie die wichtigste Halle für Musik- und Sportveranstaltungen in Hamburg. Auch heute finden hier regelmäßig Konzerte bekannter Pop- und Rock-Musiker sowie Sportveranstaltungen statt, unter anderem das Hamburger Polizeisportfest. Neben der Veranstaltungshalle befindet sich seit 2006 eine Leichtathletik-Halle für Training und Wettkämpfe.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erstes Endspiel eines deutschen Sportverbandes nach Eröffnung der Halle fand hier am 15. Juni 1969 das Finale um den Pokal des Deutschen Basketball-Bundes zwischen dem VfL Osnabrück und dem MTV Gießen (74:75) statt.[4] Die Fechtweltmeisterschaften 1978 und die Deutschen Tischtennis-Meisterschaften 1980 und 2008 wurden in der Halle ausgetragen. Vom 8. bis zum 12. Mai 2013 wurde die siebte U19 Floorball-Weltmeisterschaft in der Halle ausgetragen.[5]

Seit der Saison 2016/2017 werden hier regelmäßig die Heimspiele des Handball-Sportvereins Hamburg in der Staffel Nord der 3. Liga ausgetragen, nachdem die Profiabteilung des Vereins in der Vorsaison Insolvenz anmelden musste. Die bis dahin zweite Mannschaft stieg aus eigener Kraft aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein in die 3. Liga Nord auf.

Vom 25. August bis 2. September 2017 war die Sporthalle Hamburg Austragungsort der 19. Weltmeisterschaft im Amateur-Boxen des Weltverbandes AIBA. 280 Boxer aus über 80 Nationen gingen an den Start. Das Turnier wurde von kubanischen Boxern dominiert, die fünf der in zehn Gewichtsklassen zu vergebenen Titel gewannen. Die weiteren Sieger kamen aus Aserbaidschan, Frankreich, Kasachstan, Usbekistan und der Ukraine. [6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sporthalle Hamburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sporthalle Hamburg. In: hamburg.de. Abgerufen am 22. März 2018.
  2. Sporthalle Hamburg - Fakten. In: hamburg.de. Abgerufen am 22. März 2018.
  3. Bezirksamt Hamburg-Nord (Hrsg.): Sporthalle Hamburg. Broschüre. 30. April 2015 (sporthalle.hamburg [PDF; abgerufen am 22. März 2018]).
  4. Pokalsieger und Vizemeister, Finale DBB-Pokal 1969. Website LTi Giessen 46ers. Abgerufen am 15. März 2012.
  5. Hamburg wird Tor zur Floorballwelt. Website von Floorball Deutschland. Abgerufen am 17. April 2013.
  6. AIBA Box-WM 2017 in Hamburg, Website der Stadt Hamburg, Sportveranstaltungen, Abgerufen am 11. Mai 2018.