Stephanie Krisper

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Stephanie Krisper (2018)

Stephanie Krisper (* 24. Mai 1980[1] in Wien) ist eine österreichische Juristin und Politikerin (NEOS). Krisper war als Menschenrechts-Expertin für das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Wien tätig. Im November 2017 wurde sie als Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat angelobt.[2]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephanie Krisper wurde am 24. Mai 1980 geboren und besuchte das Neusprachliche Gymnasium St. Ursula in Wien, wo sie 1998 die Matura mit Auszeichnung ablegte. Anschließend begann sie im September 1998 das Studium der Rechtswissenschaften an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Dieses Studium schloss Krisper im März 2003 mit der Sponsion zur Magistra iuris (Mag. iur.) ab. Zwischenzeitlich hatte sie von September 2001 bis Juni 2002 ein Erasmus-Jahr an der Universität Panthéon-Assas in Paris verbracht. Von 2003 bis 2004 absolvierte Stephanie Krisper in der Folge ein postgraduales Masterstudium am European Centre for Human Rights and Democratization in Venedig, wobei sie einen European Master in Human Rights and Democratization (E.MA) erwarb. Von September 2007 bis Juni 2012 absolvierte Krisper zudem das Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wo sie schließlich mit einer Dissertation zum Thema „The European Union’s Safe Country Concepts versus the Principle of Non-Refoulement“ zur Doktorin der Rechtswissenschaften (Dr. iur.) promoviert wurde.

Neben einer Reihe von juristischen Praktika bei Anwaltskanzleien und menschenrechtlichen NGOs (unter anderem als ehrenamtliche Rechtsberaterin für Asylwerber) arbeitete Krisper unter anderem für das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten in dessen Menschenrechtsabteilung bei der Vertretung bei den Vereinten Nationen in Genf, beim UN-Flüchtlingskommissariat, der Delegation der Europäischen Kommission bei den Vereinten Nationen in Genf sowie für Kommissionen des Menschenrechtsrates und der Volksanwaltschaft als Folterpräventionsmechanismus. Von Jänner 2009 bis zu ihrer Angelobung im Nationalrat im November 2017 arbeitete Stephanie Krisper zuletzt als Menschenrechts-Expertin mit Fokus auf Folterprävention beim Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Wien.

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephanie Krisper ist seit dem Jahr 2012 Mitglied der Partei NEOS – Das Neue Österreich.[3] Nachdem sie bereits bei der Nationalratswahl 2013 kandidiert hatte, bewarb sie sich auch bei der Nationalratswahl 2017 in den innerparteilichen Vorwahlen um einen Listenplatz für die Wahl. Sie wurde schließlich auf der NEOS-Bundesliste auf Platz 13 sowie auf der NEOS-Landesliste für Wien auf Platz 3 gewählt. Nachdem die Partei bei der Wahl schließlich 2 Grundmandate im Landeswahlkreis Wien erreichen konnte und die Erstplatzierte, Beate Meinl-Reisinger, auf ihr Mandat verzichtete, um weiterhin im Wiener Landtag und Gemeinderat tätig sein zu können, rückte Krisper auf das zweite Grundmandat nach.[2] Sie wurde im Nationalrat am 9. November 2017 erstmals als Abgeordnete angelobt.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephanie Krisper ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie in Wien.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephanie Krisper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Curriculum Vitae von Stephanie Krisper im Webauftritt von Respekt.net
  2. a b Neos-Klubchefin Meinl-Reisinger bleibt im Wiener Gemeinderat. In: derStandard.at. 19. Oktober 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017.
  3. Iris Bonavida: Die Neos waren ihr Hobby. In: diePresse.com. 3. November 2017, abgerufen am 3. November 2017.