Tatort: Aida

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Folge der Reihe Tatort
OriginaltitelAida
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Bayerischer Rundfunk
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 337 (Liste)
Erstausstrahlung7. Juli 1996 auf Das Erste
Stab
RegieKlaus Emmerich
DrehbuchWolfgang Hesse
ProduktionVeith von Fürstenberg
MusikRudi Knabl jun.
KameraKlaus Merkel
SchnittAlexandra Kramer und Silvia Lainova-Binder
Besetzung

Aida ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Tatort. Der vom Bayerischen Rundfunk produzierte Beitrag ist die 337. Tatort-Episode und wurde am 7. Juli 1996 im Ersten Programm der ARD erstgesendet. Das Münchner Ermittlerduo Batic und Leitmayr ermittelt seinen 13. Fall.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz vor der Premiere von Verdis Oper Aida legt sich der despotische Dirigent Hubert Kramitz bei einer Durchlaufprobe mit dem ganzen Ensemble an. In Erwartung seiner Sopranistin Anita Kaden achtet er beim Klavierspiel nach der Probe nicht darauf, wer sein Zimmer betritt. Plötzlich spritzt Blut auf die Klaviatur.

Erst 7 Stunden später treffen die beiden Hauptkommissare Batic und Leitmayr ein, da es vorher keiner gewagt hatte, das Zimmer zu betreten. Die Ermittlungen beim exaltierten Personal erweisen sich als recht mühselig, zumal beide Kommissare erkältet sind und das Opernpersonal darauf abweisend reagiert. Der Intendant unterrichtet Batic, dass der zweite Flötist, Professor Alfred Rücker, seit der Probe verschwunden ist. Unterdessen wird ein Rasiermesser im Zimmer der Sopranistin gefunden. Erste Analysen deuten auf Übereinstimmungen hin. Dann meldet sich Professor Rücker und kann seine Abwesenheit plausibel erklären.

Völlig überraschend krepiert der Startenor Luigi Bassano − Katzenallergie! Die Katze muss den Täter bei der Beförderung in Bassanos Garderobe heftig gekratzt haben. Kaden zeigt dem beseelten Batic bereitwillig ihren entblößten Oberkörper, um ihn von seinen Zweifeln zu befreien. Als Batic wieder klarer denken kann, besucht er die Mezzosopranistin Ines Liens und verwirrt sie mit der Aussage, dass es sich bei Bassanos Tod nicht um einen Unfall handelte. Prompt rennt sie in die Garderobe ihres jungen Geliebten, Harald Landau, des "neuen" Radames, und sieht die Kratzspuren am Unterarm. Ohne eigenes Zutun der Kommissare entlarvt sich der Täter bei der Generalprobe selbst.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde im Teatro Grande in Brescia und in München gedreht.[2] Im Nachspann wird allerdings der Oper in Košice gedankt.

Einschaltquote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstausstrahlung von Aida am 7. Juli 1996 wurde in Deutschland von 7,22 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 24,0 %.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Tatort: Aida. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Aida. In: Tatort. Bayerischer Rundfunk, 12. August 2010, abgerufen am 7. Juni 2016.
  3. Aida beim Tatort-Fundus