Trajan Langdon

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Basketballspieler
Trajan Langdon
Trajan Langdon at all-star PBL game 2011 (1).JPG
Spielerinformationen
Voller Name Trajan Shaka Langdon
Spitzname Alaskan Assassin
Geburtstag 13. Mai 1976 (43 Jahre)
Geburtsort Palo Alto, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Größe 192 cm
Position Shooting Guard
College Duke University
NBA Draft 1999, 11. Pick, Cleveland Cavaliers
Vereine als Aktiver
1999–2002 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cleveland Cavaliers
2002–2003 ItalienItalien Benetton Treviso
2003–2004 TurkeiTürkei Efes Pilsen
2004–2005 RusslandRussland Dynamo Moskau
2005–2011 RusslandRussland ZSKA Moskau
Nationalmannschaft
1998 Vereinigte Staaten

Trajan Shaka Langdon (* 13. Mai 1976 in Palo Alto, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trajan Langdon wurde 1976 in Palo Alto geboren, wo sein Vater, der Anthropologe Stephen J. Langdon, zu jener Zeit Promotionsstudent an der Stanford University war,[1] und wuchs in Anchorage, Alaska auf.[2] Nach seinem Schulabschluss versuchte Langdon sich mehrfach als Baseballspieler in Minor Leagues, konzentrierte sich letztendlich aber auf seine Basketballkarriere an der Duke University. 1999 führte er die Duke Blue Devils ins Endspiel der NCAA Division I Basketball Championship, das jedoch gegen die UConn Huskies, die Mannschaft der University of Connecticut, verloren wurde. Nach fünf Jahren an der Duke University machte er seinen Abschluss in Mathematik und Geschichte und kam automatisch in den NBA-Draft.

Professionelle Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Collegezeit wurde Trajan Langdon 1999 als insgesamt elfter Spieler im Draft-Verfahren der NBA von den Cleveland Cavaliers ausgewählt. Somit wurde er der erste Spieler der NBA-Geschichte, der seinen High-School-Abschluss in Alaska gemacht hatte.[3] In Cleveland spielte er insgesamt drei Jahre, kam aber über den Status eines Ergänzungsspielers nicht hinaus. Danach wechselte Langdon nach Europa und spielte je ein Jahr für Benetton Treviso in Italien, Efes Pilsen in der Türkei und Dynamo Moskau. 2005 wechselte er zum Stadtnachbarn ZSKA, wo er bis zum Ende seiner Karriere blieb. Während dieser Zeit wurde er sechsfacher russischer Meister und dreifacher Pokalsieger, zweifacher Sieger der ULEB Euroleague, Gewinner des VTB PromoCups 2008 und der VTB-League-Saison 2009/2010. Zu den persönlichen Erfolgen während seiner ZSKA-Zeit gehörten die Wahl zum MVP der Final Four der ULEB Euroleague 2008 und der Sieg im 3-Punkte-Wettbewerb im Rahmen des All-Star-Games der PBL der Saison 2011. Nach dem Sieg in der russischen Meisterschaft 2011 erklärte er seine Spielerkarriere für beendet.

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trajan Langdon spielte in der Zeit von 2002 bis 2011 mit drei verschiedenen Mannschaften insgesamt acht Spielzeiten in der ULEB Euroleague, die er mit ZSKA 2006 und 2008 gewinnen konnte. Mit Dynamo Moskau nahm er 2004–2005 am ULEB Eurocup teil. Neben diesen europäischen Wettbewerben spielte er mit ZSKA 2008–2011 in der VTB United League.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen des NBA-Lockouts 1998 und des daraus resultierenden Ausschlusses von NBA-Profis wurde Trajan Langdon in den Kader der US-Nationalmannschaft berufen, mit der er bei der Basketball-WM 1998 in Griechenland den dritten Platz belegte.

Nach der Spielerlaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an seine Karriere als Spieler war Langdon von 2012 bis 2015 als Talentsichter bei den San Antonio Spurs tätig. Anschließend war er bei den Cleveland Cavaliers ein Jahr lang für Spielerbelange zuständig. Von 2016 bis 2019 arbeitete er bei den Brooklyn Nets als Assistent des Managers. Im Mai 2019 wurde er Generaldirektor der New Orleans Pelicans.[4]

Auszeichnungen und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • MVP des Final Four Turniers der Saison 2007–2008 in der ULEB Euroleague
  • MVP des 3. Spieltags der Saison 2010–2011 in der VTB

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Curriculum Vitae von Stephen John Langdon (PDF; 192 kB)
  2. Following his father's vision, Alaska's Trajan Langdon made it to Duke by (...) learning to take the road less traveled USA Today, 26. März 1999
  3. Liste der NBA-Spieler mit High-School-Abschluss in Alaska
  4. Official release: New Orleans Pelicans hire Trajan Langdon as general manager. Abgerufen am 15. Juni 2019 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trajan Langdon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien