Transavia Airlines

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Transavia Airlines
transavia.com
Logo der Transavia
Transavia New Livery.jpg
IATA-Code: HV
ICAO-Code: TRA
Rufzeichen: TRANSAVIA
Gründung: 1965
Sitz: Haarlemmermeer, NiederlandeNiederlande Niederlande
Heimatflughafen:

Amsterdam

Unternehmensform: B.V.
IATA-Prefixcode: 979
Leitung: Tjero Zomer (CEO)
Mitarbeiterzahl: 1911[1]
Umsatz: 698 Millionen Euro[1]
Bilanzsumme: 467,9 Millionen Euro[1]
Fluggastaufkommen: 5,5 Millionen[1]
Flottenstärke: 35 (+ 12 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: www.transavia.com

Transavia Airlines, im Außenauftritt meist transavia.com, ist eine niederländische Billigfluggesellschaft mit Sitz in Haarlemmermeer und ein Tochterunternehmen von Air France-KLM. Ihre Heimatbasis befindet sich auf dem Flughafen Amsterdam und weitere Stützpunkte auf den Flughäfen Rotterdam, Eindhoven.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Boeing 737-200 der Transavia Holland im Jahr 1978.
Boeing 737-700 der Transavia in alter Lackierung

Das Unternehmen wurde 1965 von einem belgischen Fahrradfabrikanten und einem schottischen Geschäftsmann gegründet. Da die Fluggesellschaft ihren Sitz in der niederländischen Provinz Limburg hatte, nannten sie sie Transavia Limburg NV. Die Gesellschaft wurde am 15. Juli 1966 in Transavia Holland umbenannt und begann am 17. November 1966 mit dem Flugbetrieb.

1991 verkaufte Royal P&O Nedlloyd ihren Anteil von 80 % an der Fluggesellschaft Transavia Holland an die KLM Royal Dutch Airlines. Im Juni 2003 übernahm KLM die restlichen 20 % und Transavia wurde 2004 im Zuge des Zusammenschlusses von KLM und Air France ein Tochterunternehmen von Air France-KLM.

Anfang der 2000er-Jahre agierte das Unternehmen unter der Bezeichnung BasiqAir zusätzlich als Billigfluggesellschaft. Die Flüge in diesem Geschäftsfeld werden jedoch seit dem 1. Januar 2005 wieder unter der Marke transavia.com durchgeführt. Am 12. Mai 2007 nahm die Tochtergesellschaft Transavia France ihren Betrieb mit Flügen vom Flughafen Paris-Orly auf.

Die Insolvenz der Fluggesellschaft Sterling Airlines veranlasste Transavia Ende 2008 zur Gründung der Tochtergesellschaft Transavia Denmark mit Sitz und Basis in Kopenhagen. Diese wurde jedoch im April 2011 aufgrund nicht erfüllter Geschäftsziele wieder aufgelöst.[2]

Für März 2016 ist eine neue Basis am Flughafen München mit vier Boeing 737-800 vorgesehen. Es werden 18 europäische Ziele mit 101 Flügen pro Woche angeboten. Dazu sollen am Flughafen München 120 Arbeitsstellen geschaffen werden. Als Kompromiss mit den Arbeitnehmern von KLM und Air France sollen aber weder die Niederlande noch Frankreich von München aus angeflogen werden.[3][4]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Transavia führt gegenwärtig Linienflüge zu 22 Flugzielen in ganz Europa durch. Daneben gibt es zudem über 73 Charterziele im Mittelmeerraum, Nordafrika, Kanaren und im Winter in die Alpenregion. Ziele im deutschsprachigen Raum sind derzeit Berlin, München, Wien, Salzburg, Innsbruck und Genf.[5]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand Oktober 2015 besteht die Flotte der Transavia aus 35 Flugzeugen (alle mit Winglets ausgestattet)[6] mit einem Durchschnittsalter von 9,4 Jahren:[7]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
Boeing 737-700 9 149 (–/149)
Boeing 737-800 26 12 PH-HZG betrieben für Sun Country Airlines 189 (–/189)
Gesamt 35 12

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Transavia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Jahresbericht 2008, transavia.com (PDF; 997 kB)
  2. transavia.com intends to close operation in Denmark, transavia.com (englisch), 20. September 2010
  3. Transavia greift in Deutschland an, abgerufen am 22. September 2015
  4. Transavia startet Deutschland-Offensive, abgerufen am 1. Dezember 2015
  5. [1], transavia.com (deutsch), abgerufen am 15. September 2015
  6. Ch-aviation: Fleet (englisch), abgerufen am 9. Oktober 2015
  7. Fleet age Transavia Airlines, airfleets.net (englisch), 9. Oktober 2015