U-Bahnhof Straßburger Straße

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Straßburger Straße
U-Bahn.svg
U-Bahnhof in Hamburg
Straßburger Straße
Bahnsteig mit charakteristischer Schmetterlingsdecke
Basisdaten
Ortsteil Dulsberg
Eröffnet 1963
Neugestaltet 2010
Gleise (Bahnsteig) 2
Koordinaten 53° 34′ 56″ N, 10° 4′ 3″ OKoordinaten: 53° 34′ 56″ N, 10° 4′ 3″ O
Nutzung
Linie(n) U1Hamburg U1.svg
Umstiegsmöglichkeiten Bus
SchnellBus
36
Bus
StadtBus
171
Bus
MetroBus
23
Bus
MetroBus
28
Bus
StadtBus
271
Bus
NachtBus
600
Fahrgäste 17.000/Tag (Mo–Fr, 2017)[1]
Einer der Eingänge zur Station

Der U-Bahnhof Straßburger Straße ist eine Tunnelhaltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U1 im Stadtteil Dulsberg.

Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der U-Bahnhof verfügt über einen 120 Meter langen Mittelbahnsteig in zweifacher Tieflage unter der Nordschleswiger Straße, etwa zwischen dem Eulenkamp im Süden und der namengebenden Straßburger Straße im Norden. Prägend ist hier insbesondere die Schmetterlingsdecke. Von beiden Enden des Bahnsteigs führen Treppen in jeweils eine Vorhalle in einfacher Tieflage. Der nördliche Zugangsbereich ist der weitaus größere, von hier lassen sich über Treppen insgesamt sechs Stellen an der Oberfläche erreichen. Die Größe der Vorhalle gilt als Indiz einer Vorleistung für eine möglicherweise im rechten Winkel kreuzende weitere Linie, die nie konkret geplant war.[2] Gleichwohl gab es zur Zeit des Baus der Haltestelle Überlegungen, an der Straßburger Straße einen Knotenpunkt zwischen der heutigen U1 und einer weiteren U-Bahn-Linie in Richtung Dehnhaide einzurichten.[3]

Die südliche Vorhalle am Eulenkamp verfügt über weitere drei Eingänge. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „SR“.

Barrierefreier Umbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der U-Bahnhof ist noch nicht barrierefrei erreichbar. Seit Sommer 2018 finden Bauarbeiten zur Schaffung der Barrierefreiheit statt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wandfliesen in Mosaikoptik in der Zwischenebene

Die Station „Straßburger Straße“ ging nach etwa zweijähriger Bauzeit im März 1963 in Betrieb. Zunächst fuhren die Züge nur auf einem Gleis jeweils von und nach Wandsbek-Markt. Erst gut fünf Monate später, im August 1963, war die U-Bahn-Strecke nach Wandsbek-Gartenstadt fertig. Damit erfolgte die vollständige Inbetriebnahme der Anlage. Abgesehen von Erneuerungen an der Beleuchtungstechnik zeigt sich die Bahnsteigebene heute noch in ihrem ursprünglichen Gestaltungszustand. Umgebaut und modernisiert wurden in den Jahren 2009 und 2010 die Zugänge und die Zwischenebene, die unter anderem teils neu gestaltete Wandfliesen erhielten.

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am U-Bahnhof Straßburger Straße gibt es Anschluss zu insgesamt fünf Buslinien. Im Berufsverkehr gibt es etwa 66 Bus-Abfahrten pro Stunde an der Haltestelle. Während der Betriebspause der U-Bahn verkehrt im 30-Minuten-Takt die Nachtbuslinie 600.

Gleisüberreste an der Straßenbahn-Haltestelle an der Straßburger Straße

Nach der Eröffnung der Haltestelle bestand hier zunächst noch Anschluss an die Linie 16 der Straßenbahn Hamburg, die jedoch 2 Monate nach Eröffnung der U-Bahn eingestellt wurde.[4]

Nutzungszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der U-Bahnhof wird von täglich etwa 17.000 (Mo–Fr, 2017)[1] ein- oder aussteigenden Fahrgästen genutzt. Die Busse an der Haltestelle U Straßburger Straße haben täglich etwa 3.700 Einsteiger (2014), die Station ist damit unter den 60 meistgenutzten Bushaltestellen in Hamburg.[5]

Linie Verlauf
U 1 Norderstedt Mitte – Richtweg – Garstedt – Ochsenzoll – Kiwittsmoor – Langenhorn Nord – Langenhorn Markt – Fuhlsbüttel Nord – Fuhlsbüttel – Klein Borstel – Ohlsdorf – Sengelmannstraße – Alsterdorf – Lattenkamp – Hudtwalckerstraße – Kellinghusenstraße – Klosterstern – Hallerstraße – Stephansplatz – Jungfernstieg – Meßberg – Steinstraße – Hauptbahnhof Süd – Lohmühlenstraße – Lübecker Straße – Wartenau – Ritterstraße – Wandsbeker Chaussee – Wandsbek Markt – Straßburger Straße – Alter Teichweg – Wandsbek-Gartenstadt – Trabrennbahn – Farmsen – Oldenfelde – Berne – Meiendorfer Weg – Volksdorf | – Buckhorn – Hoisbüttel – Ohlstedt | – Buchenkamp – Ahrensburg West – Ahrensburg Ost – Schmalenbeck – Kiekut – Großhansdorf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Straßburger Straße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Antwort der Hamburger Hochbahn vom 17. Dezember 2018 auf eine Anfrage nach dem Hamburger Transparenzgesetz unter https://fragdenstaat.de/anfrage/haltestellennutzer-2017/, abgerufen am 3. Januar 2019
  2. Hamburger-Untergrundbahn.de (Memento des Originals vom 22. April 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hamburger-untergrundbahn.de U-Bahnhof Straßburger Straße
  3. 1960: Aufbauplan, http://horstbu.de/planhha/hopla62.htm, Abgerufen am 8. Mai 2018
  4. Horst Buchholz: Die Hamburger Straßenbahn: Entwicklung des Liniennetzes 1866–1978, Hamburg 2008
  5. Drucksache 20/13664 der Hamburgischen Bürgerschaft, Seite 5