U-Bahnhof Kellinghusenstraße

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Kellinghusenstraße
U-Bahn.svg
U-Bahnhof in Hamburg
Kellinghusenstraße
Basisdaten
Ortsteil Hamburg-Eppendorf
Eröffnet 10.05.1912
Gleise (Bahnsteig) 4 Gleise
2 Bahnsteige
Koordinaten 53° 35′ 19,3″ N, 9° 59′ 27,6″ OKoordinaten: 53° 35′ 19,3″ N, 9° 59′ 27,6″ O
Nutzung
Linie(n) U1Hamburg U1.svg U3Hamburg U3.svg
Umstiegsmöglichkeiten BusBus 22, 25, 26
Station bei Nacht, Blick vom östlichen Bahnsteig auf die Brücke
Blick von der Brücke (Aufnahme 2006)

Der U-Bahnhof Kellinghusenstraße ist ein Knotenpunkt des Hamburger U-Bahn-Netzes. Er wird täglich von durchschnittlich 60.000 Fahrgästen genutzt. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „KE“.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kellinghusenstraße ist Knotenpunkt der U-Bahn-Linien U1 und U3 im Stadtteil Eppendorf an der namensgebenden Kellinghusenstraße. Die Haltestelle befindet sich in Dammlage und verfügt über zwei Bahnsteige mit insgesamt vier Gleisen. Es wird ein Richtungsbetrieb durchgeführt, das heißt die Züge beider Linien halten in gleicher Richtung (stadtein- bzw. stadtauswärts) am selben Bahnsteig. Dabei werden die inneren Gleise von der U1, die äußeren von den Zügen der U3 genutzt. Im Fahrplan ist bis auf wenige Ausnahmen ein direkter Übergang vorgesehen. Südlich der Haltestelle liegen zwei Abstellgleise. Sie werden heute überwiegend bei Betriebsstörungen eingesetzt, um Züge wenden zu können.

Auf beiden Seiten der Anlage wurden Überwerfungsbauwerke errichtet, um die für den Richtungsbetrieb nötigen Kreuzungen höhenfrei ausführen zu können.

Die beiden Bahnsteige sind an beiden Enden miteinander verbunden. Am Südende befindet sich eine gläserne, geschlossene Brücke, die von Walther Puritz entworfen wurde. Am Nordende kann der Bahnsteig über das Eingangsbauwerk unterhalb der Bahnsteige gewechselt werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U-Bahnhof im Jahr 1912

Der Bau der Haltestelle Kellinghusenstraße wurde zwischen 1909 und 1910 von Raabe & Wöhlecke im Stile des Historismus begonnen und mit Steinreliefs von Johann Michael Bossard verziert. 1912 begann der Zugbetrieb auf der damaligen Ringlinie (heute U3), 1914 wurde zusätzlich der Verkehr auf der Zweiglinie in Richtung Ohlsdorf (heute U1), aufgenommen. 1931 wurde die sogenannte „KellJung-Linie“ von Kellinghusenstraße bis zum Jungfernstieg eröffnet. Die aus Richtung Ohlsdorf kommenden Züge fuhren nun auf dieser Strecke direkt in die Innenstadt weiter. Um das Umsteigen zwischen beiden Linien zu erleichtern, war bereits 1929 von Walther Puritz eine zusätzliche Brücke errichtet worden.

In den Jahren 2009 bis 2010 wurden die Bahnsteigdächer wegen Baufälligkeit abgerissen und, um 25 Meter verlängert, neu errichtet. Die Bahnsteigbrücke wurde ebenfalls abgerissen und durch einen originalgetreuen Neubau ersetzt. Seit Februar 2012 führen Aufzüge zu den Bahnsteigen, die Züge sind damit barrierefrei erreichbar.

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am U-Bahnhof Kellinghusenstraße besteht ein Übergang zu den Metrobus-Linien 22 in Richtung Blankenese, 25 in Richtung Altona und Hammerbrook sowie 26 in Richtung Rahlstedt. Vor der Haltestelle sind eine Station von StadtRAD Hamburg sowie eine große Rad-Abstellanlage für mit dem Fahrrad kommende Fahrgäste der U-Bahn.

Linie Verlauf
U 1 Norderstedt Mitte – Richtweg – Garstedt – Ochsenzoll – Kiwittsmoor – Langenhorn Nord – Langenhorn Markt – Fuhlsbüttel Nord – Fuhlsbüttel – Klein Borstel – Ohlsdorf – Sengelmannstraße – Alsterdorf – Lattenkamp – Hudtwalckerstraße – Kellinghusenstraße – Klosterstern – Hallerstraße – Stephansplatz – Jungfernstieg – Meßberg – Steinstraße – Hauptbahnhof Süd – Lohmühlenstraße – Lübecker Straße – Wartenau – Ritterstraße – Wandsbeker Chaussee – Wandsbek Markt – Straßburger Straße – Alter Teichweg – Wandsbek-Gartenstadt – Trabrennbahn – Farmsen – (geplant: Oldenfelde –) Berne – Meiendorfer Weg – Volksdorf | – Buckhorn – Hoisbüttel – Ohlstedt | – Buchenkamp – Ahrensburg West – Ahrensburg Ost – Schmalenbeck – Kiekut – Großhansdorf
U 3 Barmbek – Saarlandstraße – Borgweg – Sierichstraße – Kellinghusenstraße – Eppendorfer Baum – Hoheluftbrücke – Schlump – Sternschanze – Feldstraße – St. Pauli – Landungsbrücken – Baumwall – Rödingsmarkt – Rathaus – Mönckebergstraße – Hauptbahnhof Süd – Berliner Tor – Lübecker Straße – Uhlandstraße – Mundsburg – Hamburger Straße – Dehnhaide – Barmbek – Habichtstraße – Wandsbek-Gartenstadt

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Kellinghusenstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien