United States Census 1930

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Der United States Census 1930 war die fünfzehnte Volkszählung in den USA seit 1790. Als Ergebnis der Auszählung wurde für die USA zum Stichtag 1. April 1930 (die Volkszählung wurde im kompletten April durchgeführt) eine Bevölkerungszahl von 122.775.046 Einwohnern ermittelt,[1] etwa 13,7 % mehr als zur Volkszählung 1920. Der bevölkerungsreichste Bundesstaat war New York (mit ca. 12,6 Mio Einwohnern), der Bundesstaat mit der geringsten Population Nevada (ca. 91.000 Einwohner).

Die Daten enthalten Angaben zum Namen, zur Wohnanschrift, Beziehung zum Familienoberhaupt, Geschlecht, Rasse, Alter, Personenstand (und sofern verheiratet, Alter bei der ersten Eheschließung), Geburtsort und der der Eltern, Schulbesuch, Lese- und Sprachfähigkeit (letzteres für Immigranten), Beruf und Branche und Veteranenstatus. Zum Haushalt wurde erfragt, ob es sich um eine Farm oder um ein Haus handelte, um Eigentum (dann wurde zusätzlich der Wert ermittelt) oder um Miete handelte (dann wurde die Miethöhe erhoben), ferner, ob ein Radio im Haushalt vorhanden war.

Für Immigranten wurde gesondert erhoben, welche Sprache ursprünglich (im Ausland) gepflegt wurde, das Einwanderungsjahr und ob eine Einbürgerung stattfand.

Für die indigene Bevölkerung wurde erhoben, ob sie einer genuinen Ehe oder Mischehe der Eltern entstammten und welchem Stamm sie angehörten.

Die Daten sind sowohl als Mikrodaten als auch aggregierte Daten beim National Historical Geographic Information System herunterzuladen. Die Daten sind noch heute auf Microfiche gesichert.

Die in den alle zehn Jahre stattfindenden Volkszählungen der Vereinigten Staaten ermittelten Einwohnerzahlen der Bundesstaaten sind der Schlüssel zur Festlegung der Anzahl der Abgeordneten aus diesen Bundesstaaten im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Die Anpassung wird in der Regel im übernächsten Kongress nach einer Volkszählung vorgenommen.

Bundesstaaten nach Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesstaaten der USA nach Einwohnerzahl im Jahr 1930.

Rang Bundesstaat Bevölkerung
1 New York 12.588.066
2 Pennsylvania 9.631.350
3 Illinois 7.630.654
4 Ohio 6.646.697
5 Texas 5.824.715
6 Kalifornien 5.677.251
7 Michigan 4.842.325
8 Massachusetts 4.249.614
9 New Jersey 4.041.334
10 Missouri 3.629.367
11 Indiana 3.238.503
12 North Carolina 3.170.276
13 Wisconsin 2.939.006
14 Georgia 2.908.506
15 Alabama 2.646.248
16 Tennessee 2.616.556
17 Kentucky 2.614.589
18 Minnesota 2.563.953
19 Iowa 2.470.939
20 Virginia 2.421.851
21 Oklahoma 2.396.040
22 Louisiana 2.101.593
23 Mississippi 2.009.821
24 Kansas 1.880.999
25 Arkansas 1.854.482
26 South Carolina 1.738.765
27 West Virginia 1.729.205
28 Maryland 1.631.526
29 Connecticut 1.606.903
30 Washington 1.563.396
31 Florida 1.468.211
32 Nebraska 1.377.963
33 Colorado 1.035.791
34 Oregon 953.786
35 Maine 797.423
36 South Dakota 692.849
37 Rhode Island 687.497
38 North Dakota 680.845
39 Montana 537.606
40 Utah 507.847
... District of Columbia 486.869
41 New Hampshire 465.293
42 Idaho 445.032
43 Arizona 435.573
44 New Mexico 423.317
45 Vermont 359.611
46 Delaware 238.380
47 Wyoming 225.565
48 Nevada 91.058

Städte nach Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20 bevölkerungsreichsten Städte der USA nach Einwohnerzahl im Jahr 1930.

Rang Stadt Bundesstaat Bevölkerung
1 New York New York 6.930.446
2 Chicago Illinois 3.376.438
3 Philadelphia Pennsylvania 1.950.961
4 Detroit Michigan 1.568.662
5 Los Angeles Kalifornien 1.238.048
6 Cleveland Ohio 900.429
7 St. Louis Missouri 821.960
8 Baltimore Maryland 804.874
9 Boston Massachusetts 781.188
10 Pittsburgh Pennsylvania 669.817
11 San Francisco Kalifornien 634.394
12 Milwaukee Wisconsin 578.249
13 Buffalo New York 573.076
14 Washington, D.C. District of Columbia 486.869
15 Minneapolis Minnesota 464.356
16 New Orleans Louisiana 458.762
17 Cincinnati Ohio 451.160
18 Newark New Jersey 442.337
19 Kansas City Missouri 399.746
20 Seattle Washington 365.583

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fifteenth Census of the United States. United States Census Bureau. Abgerufen am 6. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]