United States Census 1950

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Der United States Census 1950 war die 17. Volkszählung in den Vereinigten Staaten seit 1790. „Census Day“ war der 1. April 1950.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der United States Census 1950 wurde 1950 in den Vereinigten Staaten, Alaska, Hawaii, Samoa, der Panamakanalzone, Guam, Puerto Rico, den Virgin Islands und weiteren Inseln unter amerikanischer Verwaltung vom United States Census Bureau unter der Leitung von Roy Victor Peel durchgeführt. „Census Day“ und damit offizieller Stichtag für die Zählung war der 1. April 1950, die Erhebung der Daten zog sich aber bis Ende Juni desselben Jahres hin. Bei dieser Volkszählung wurden zum ersten Mal auch Amerikaner im Ausland erfasst. Ebenfalls zum ersten Mal wurden nach der eigentlichen Erfassung in 3.500 Gebieten und in 22.000 Haushalten Kontrollzählungen durchgeführt, um die Genauigkeit der Zählung zu überprüfen.[1]

Beteiligt an der Datenerhebung waren 142.962 Personen, die Gesamtkosten beliefen sich auf 91.462.000 Dollar. Der Abschlussbericht bestand aus 61.700 Seiten. Nach der Auswertung dieser Zählung begann das Census Bureau als erste Behörde außerhalb des Militärs mit der Nutzung von Computern.[2]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten am 1. April 1950 betrug 150.697.361 Einwohner. Dies entspricht einem Zuwachs von 19.028.086 Einwohnern (oder 14,5 %) seit der letzten Volkszählung 1940. Bei einer Fläche von 3.021.295 Quadratmeilen betrug die Bevölkerungsdichte 50,7 Einwohner pro Quadratmeile. Im Jahre 1950 waren 74.833.000 aller amerikanischen Staatsbürger männlich, 75.864.000 weiblich. Insgesamt bestand die Bevölkerung (ohne Alaska und Hawaii) aus 134.942.000 Einwohnern weißer Hautfarbe, 15.042.000 Afroamerikanern und 713.000 „Anderen“.[3]

Die in den alle zehn Jahre stattfindenden Volkszählungen der Vereinigten Staaten ermittelten Einwohnerzahlen der Bundesstaaten sind der Schlüssel zur Festlegung der Anzahl der Abgeordneten aus diesen Bundesstaaten im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Die Anpassung wird in der Regel im übernächsten Kongress nach einer Volkszählung vorgenommen.

Staaten nach Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesstaaten der USA nach Einwohnerzahl im Jahr 1950. Alaska und Hawaii hatten damals den Status eines Territoriums und waren noch keine Bundesstaaten.

Rang Bundesstaat Bevölkerung
1 New York 14.830.192
2 Kalifornien 10.586.223
3 Pennsylvania 10.498.012
4 Illinois 8.712.176
5 Ohio 7.946.627
6 Texas 7.748.000
7 Michigan 6.421.000
8 New Jersey 4.860.000
9 Massachusetts 4.690.000
10 North Carolina 4.060.000
11 Indiana 3.952.000
12 Missouri 3.946.000
13 Georgia 3.451.000
14 Wisconsin 3.449.000
15 Tennessee 3.304.000
16 Virginia 3.262.000
17 Alabama 3.060.000
18 Minnesota 2.995.000
19 Kentucky 2.957.000
20 Florida 2.821.000
21 Louisiana 2.701.000
22 Iowa 2.621.000
23 Washington 2.386.000
24 Maryland 2.376.000
25 Oklahoma 2.193.000
26 Mississippi 2.169.000
27 South Carolina 2.119.000
28 Connecticut 2.007.280
29 West Virginia 2.006.000
30 Kansas 1.915.000
31 Arkansas 1.906.000
32 Oregon 1.532.000
33 Colorado 1.337.000
34 Nebraska 1.324.000
35 Maine 911.000
... District of Columbia 814.000
36 Rhode Island 779.000
37 Arizona 756.000
38 Utah 696.000
39 New Mexico 687.000
40 South Dakota 652.000
41 North Dakota 616.000
42 Montana 598.000
43 Idaho 592.000
44 New Hampshire 531.000
... Hawaii 491.000
45 Vermont 377.000
46 Delaware 321.000
47 Wyoming 292.000
48 Nevada 162.000
... Alaska 138.000

Städte nach Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 20 bevölkerungsreichsten Städte der USA nach Einwohnerzahl im Jahr 1950.

Rang Stadt Bundesstaat Bevölkerung
1 New York City New York 7.891.957
2 Chicago Illinois 3.620.962
3 Philadelphia Pennsylvania 2.071.605
4 Los Angeles Kalifornien 1.970.358
5 Detroit Michigan 1.849.568
6 Baltimore Maryland 949.708
7 Cleveland Ohio 914.808
8 St. Louis Missouri 856.796
9 Washington D.C. District of Columbia 802.178
10 Boston Massachusetts 801.444
11 San Francisco California 775.357
12 Pittsburgh Pennsylvania 676.806
13 Milwaukee Wisconsin 637.392
14 Houston Texas 596.163
15 Buffalo New York 580.132
16 New Orleans Louisiana 570.445
17 Minneapolis Minnesota 521.718
18 Cincinnati Ohio 503.998
19 Seattle Washington 467.591
20 Kansas City Missouri 456.622

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b census.gov: Überblick, abgerufen am 27. März 2010
  2. census.gov: Kurzzusammenfassung (PDF; 66 kB), abgerufen am 27. März 2010
  3. census.gov: Population and Area (Historical Censuses) (PDF; 10,2 MB), abgerufen am 27. März 2010

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]