Unsichtbare Jahre

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Filmdaten
OriginaltitelUnsichtbare Jahre
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2015
Länge90 Minuten
Stab
RegieJohannes Fabrick
DrehbuchHannah Hollinger
ProduktionAriane Krampe
MusikDieter Schleip
KameraHelmut Pirnat
SchnittSandy Saffeels
Besetzung

Unsichtbare Jahre ist ein deutscher Fernsehfilm von Regisseur Johannes Fabrick. Das Drehbuch schrieb Hannah Hollinger.[1] Die Hauptrolle spielt Julia Koschitz. Die Erstausstrahlung erfolgte am 25. November 2015 im Ersten.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Psychodrama erzählt die Geschichte der westdeutschen Stasi-Agentin Bea Kanter (Julia Koschitz). Sie wird als junge Frankfurter Studentin in den 70er Jahren vom Ministerium für Staatssicherheit als „Perspektiv-Agentin“ angeworben. Der Film zeigt über die nächsten 16 Jahre, wie sie zunächst ihren Studienort von Frankfurt in das politisch unverdächtigere Köln verlegt. Nach ihrem Abschluss erhält sie eine Stelle beim Auswärtigen Amt und liefert regelmäßig Informationen an die DDR. Erst mit dem Mauerfall 1989 verliert sie ihre Tarnung. Die Haupthandlung liegt jedoch in den persönlichen Beziehungen der Protagonistin, ihrer Unfähigkeit, eine zufriedenstellende Beziehung zu Männern aufzubauen, und in Konflikten mit ihrer konservativ geprägten Familie.[3]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rainer Tittelbach schrieb in Tittelbach.tv, Julia Koschitz überzeuge „in einer ihrer bislang vielschichtigsten Rollen“.[4]

Unsichtbare Jahre sei trotz des politischen Themas „ein unpolitischer, manchmal fast kammerspielartiger Film, dem es gelingt, weitgehend auf Klischees zu verzichten und ein Stück deutsch-deutscher Alltäglichkeit zu erzählen“, meinte Renate Meinhof in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.[5]

Um Politik gehe es nur am Rande, stellte Heike Hupertz in faz.net fest. Im Mittelpunkt stehe der Vater-Tochter-Konflikt, „das ‚Psychodrama‘ des sich verlassen geglaubten Kindes. Das ist dann doch, trotz ansehnlicher Bilderbogenoptik aus sechzehn Jahren Bundesrepublik und DDR (1974 bis 1990), zu wenig des Guten“.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.sueddeutsche.de/medien/filmkritik-bea-war-fleissig-1.2751693
  2. http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-3910.html
  3. http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-3910.html
  4. http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-3910.html
  5. http://www.sueddeutsche.de/medien/filmkritik-bea-war-fleissig-1.2751693
  6. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/unsichtbare-jahre-wo-bleibt-das-politische-13929804.html