Valeuil

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Valeuil
Wappen von Valeuil
Valeuil (Frankreich)
Valeuil
Gemeinde Brantôme en Périgord
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Dordogne
Arrondissement Nontron
Koordinaten 45° 20′ N, 0° 37′ OKoordinaten: 45° 20′ N, 0° 37′ O
Postleitzahl 24310
Ehemaliger INSEE-Code 24561
Eingemeindung 1. Januar 2019
Status Commune déléguée
Website www.valeuil.fr

Blick auf das Ortszentrum von Valeuil

Valeuil ist eine frühere französische Gemeinde mit 352 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Norden des Départements Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016 Aquitaine). Die Gemeinde gehörte zum Arrondissement Nontron (bis 2015 Périgeux) und zum Kanton Brantôme. Die Einwohner werden Valeuillais genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valeuil liegt siebzehn Kilometer nordnordwestlich von Périgueux im Périgord an der Dronne.

Umgeben wird Valeuil von den Nachbargemeinden und delegierten Gemeinden:

Brantôme en Périgord
(Commune déléguée)
Bourdeilles Nachbargemeinden
Biras Sencenac-Puy-de-Fourches
(Commune déléguée)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erlass vom 6. November 2018 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2019 die Eingliederung von Valeuil als Commune déléguée zusammen mit den früheren Gemeinden Brantôme en Périgord, Eyvirat, La Gonterie-Boulouneix, Saint-Crépin-de-Richemont, Sencenac-Puy-de-Fourches und Cantillac zur neuen Commune nouvelle Brantôme en Périgord fest.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von 785. In der Folgezeit setzte eine Phase der Stagnation ein, die die Zahl der Einwohner bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1970er Jahren auf rund 265 Einwohner sinken ließ. Es folge eine Wachstumsphase, die die Größe der Gemeinde bis über 400 Einwohner steigen ließ, bevor eine weitere Stagnationsphase einsetzte.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 323 286 267 290 283 356 407 389 352
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 2006,[2] INSEE ab 2010[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dolmen Laprougès, seit 1960 als Monument historique klassifiziert
  • Megalith Les Coutoux, seit 1962 als Monument historique eingeschrieben
  • Kirche Saint-Pantaléon aus dem 12. und 15. Jahrhundert, seit 1974 als Monument historique eingeschrieben
  • Schloss Les Andrivaux aus dem 19. Jahrhundert
  • Schloss Les Biards aus dem 18. Jahrhundert
  • Schloss Les Granges aus dem 19. Jahrhundert
  • Schloss Ramefort aus dem 13. Jahrhundert mit Umbauten aus dem 15. und 19. Jahrhundert, seit 1980 als Monument historique eingeschrieben

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valeuil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RECUEIL DES ACTES ADMINISTRATIFS N°24-2018-038 (fr, PDF) Département Dordogne. S. 13–16. 6. November 2018. Abgerufen am 3. Januar 2019.
  2. Notice Communale Valeuil (fr) EHESS. Abgerufen am 3. Januar 2019.
  3. Populations légales 2016 Valeuil (24561) (fr) INSEE. Abgerufen am 3. Januar 2019.