Wang (Niederösterreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wang
Wappen von Wang
Wang (Niederösterreich) (Österreich)
Wang (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 19,57 km²
Koordinaten: 48° 3′ N, 15° 2′ OKoordinaten: 48° 2′ 40″ N, 15° 1′ 30″ O
Höhe: 323 m ü. A.
Einwohner: 1.318 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 67 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3262
Vorwahl: 07488
Gemeindekennziffer: 3 20 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberer Markt 1
3262 Wang
Website: www.wang.at
Politik
Bürgermeister: Franz Sonnleitner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
16
2
1
16 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Wang im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing NiederösterreichLage der Gemeinde Wang (Niederösterreich) im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Wang ist eine Marktgemeinde mit 1318 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wang liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 19,66 Quadratkilometer. 29,05 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 18 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Berg (12)
  • Ewixen (12)
  • Griesperwarth (42)
  • Grieswang (46)
  • Höfling (11)
  • Hofweid (34)
  • Kaisitzberg (55)
  • Lehmgstetten (121)
  • Mitterberg (67)
  • Nebetenberg (57)
  • Pyhrafeld (40)
  • Reidlingberg (36)
  • Reidlingdorf (37)
  • Reitering (48)
  • Schlott (14)
  • Straß (7)
  • Thurhofwang (141)
  • Wang (545)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Pyhrafeld, Reidlingberg und Wang.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. An der kleinen Erlauf verlief eine Römerstraße, so dass wahrscheinlich hier schon lange eine kleine Siedlung vorhanden war. Die erste urkundliche Erwähnung Wangs erfolgte allerdings erst 1334. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. Nach der Auflösung der Grundherrschaft Wang/Reinsperg wurde das 1538 zum Markt erhobene Wang 1850 eine eigene Gemeinde.

Während des Zweiten Weltkrieges sind 60 Männer aus den Katastralgemeinden von Wang im Krieg gefallen.[2]

1970 wurden die Gemeinden Reidlingberg und Pyhrafeld eingemeindet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
78,50 %
(+11,03 %p)
12,33 %
(-6,50 %p)
9,17 %
(-1,60 %p)
keine
(-2,93 %p)
Sonst.
 

Der Gemeinderat mit 19 Sitzen erhielt bei der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 folgende Verteilung: ÖVP 15, die SPÖ 3 und die FPÖ 1 Mandat. Bei der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 verlor die ÖVP einen Sitz an die FPÖ.[3] Bei der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 erhielt die ÖVP 16, die SPÖ 2 und die FPÖ 1 Sitz.

Bürgermeister
  • seit ? Franz Sonnleitner (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wang

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 34, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 101. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 627. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,8 Prozent.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wang (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Kriegerdenkmal Steinakirchen. In: Kriegerdenkmäler unserer Heimat in NIEDERÖSTERREICH. Abgerufen am 10. April 2017.
  3. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010