Euratsfeld

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Euratsfeld
Wappen Österreichkarte
Wappen von Euratsfeld
Euratsfeld (Österreich)
Euratsfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Fläche: 30,45 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 14° 56′ OKoordinaten: 48° 4′ 58″ N, 14° 55′ 57″ O
Höhe: 308 m ü. A.
Einwohner: 2.620 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 3324
Vorwahl: 07474
Gemeindekennziffer: 3 05 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
3324 Euratsfeld
Website: www.euratsfeld.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Weingartner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
16
3
2
16 
Insgesamt 21 Sitze
Lage der Marktgemeinde Euratsfeld im Bezirk Amstetten
AmstettenArdaggerAschbach-MarktBehambergBiberbachEnnsdorfErnsthofenErtlEuratsfeldFerschnitzHaagHaidershofenHollenstein an der YbbsKematen an der YbbsNeuhofen an der YbbsNeustadtl an der DonauOed-OehlingOpponitzSeitenstettenSonntagbergSt. Georgen am ReithSt. Georgen am YbbsfeldeSt. Pantaleon-ErlaSt. Peter in der AuSt. ValentinStrengbergViehdorfWallsee-SindelburgWeistrachWinklarnWolfsbachYbbsitzZeillernAllhartsbergNiederösterreichLage der Gemeinde Euratsfeld im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Euratsfeld ist eine Marktgemeinde mit 2620 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Euratsfeld liegt rund acht Kilometer südöstlich von Amstetten im Mostviertel zwischen Ybbsebene und Randegger Hochkogel. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 30,45 Quadratkilometer. Etwa 16 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Euratsfeld besteht aus drei Katastralgemeinden (Fläche 2016[1]):

  • Euratsfeld (1.212,45 ha)
  • Gafring (942,76 ha)
  • Großaigen (905,46 ha)

Einzige Ortschaft ist Euratsfeld.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung:

  • 2001: 2.319 Einwohner
  • 1991: 2.088 Einwohner
  • 1981: 1.840 Einwohner
  • 1971: 1.771 Einwohner

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Urkundlich erstmals erwähnt wurde Euratsfeld 1332, 1908 erhielt die Gemeinde das Marktrecht.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2001 gab es 54 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, nach der Erhebung 1999 146 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1.083. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es in der Gemeinde 56 Arbeitslose.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Euratsfeld

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Sportbereich ist die Gemeinde Euratsfeld ebenfalls sehr aktiv. Die Fußballelf der Marktgemeinde spielt derzeit in der Gebietsliga West.

Weiters erwähnenswert ist der LCU Raiffeisen Euratsfeld. Hierbei handelt es sich um einen Laufclub, der sich im Laufe der Jahre schon einen hohen Bekanntheitsgrad in Niederösterreich erworben hat.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Johann Weingartner (ÖVP). Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 21 Sitzen folgende Mandatsverteilung:

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: in einem schrägrechts von Blau und Silber geteilten Schild ein Bischof in Gold mit Kasel und Mitra, in der Rechten ein Buch, in der Linken einen Stab; zu seinen Füßen einen schwarzen rechtsschreitenden Bären, der auf seinem Rücken ein silbernes Bündel trägt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter
  • Alois Mock (1934–2017), österreichischer Politiker, ehemaliger Vizekanzler (1987–1989) und Außenminister (1987–1995) der Republik Österreich
  • Christine Haiden (* 1962), Chefredakteurin der Zeitschrift Welt der Frauen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert Berndl-Forstner: Pfarrkirche zum hl. Johannes den Täufer in Euratsfeld, Niederösterreich. Diözese St. Pölten, Bezirk Amstetten. St. Peter, Salzburg 1999, (Christliche Kunststätten Österreichs 334).
  • Irmgard Hampl: Euratsfeld - ein Ort im Wachsen. Betrachtungen über die Bewohner und ihr Leben im Markt Euratsfeld in Niederösterreich. Wien 1992, (Universität Wien, Phil. Diplomarbeit).
  • Franz Menk u. a.: Chronik der Marktgemeinde Euratsfeld. Marktgemeinde Euratsfeld, Euratsfeld 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Euratsfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017