St. Anton an der Jeßnitz

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St. Anton an der Jeßnitz
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Anton an der Jeßnitz
St. Anton an der Jeßnitz (Österreich)
St. Anton an der Jeßnitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 69,7 km²
Koordinaten: 47° 58′ N, 15° 12′ OKoordinaten: 47° 57′ 40″ N, 15° 12′ 20″ O
Höhe: 400 m ü. A.
Einwohner: 1.199 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 17 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3283
Vorwahl: 07482
Gemeindekennziffer: 3 20 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Anton an der Jeßnitz 5
3283 St. Anton an der Jeßnitz
Website: www.st-anton-jessnitz.gv.at
Politik
Bürgermeisterin: Waltraud Stöckl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
4
15 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Anton an der Jeßnitz im Bezirk Scheibbs
GamingGöstling an der YbbsGrestenGresten-LandLunz am SeeOberndorf an der MelkPuchenstubenPurgstall an der ErlaufRandeggReinsberg (Niederösterreich)ScheibbsSt. Anton an der JeßnitzSt. Georgen an der LeysSteinakirchen am ForstWangWieselburgWieselburg-LandWolfpassingNiederösterreichLage der Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Gemeindeamt
Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Anton an der Jeßnitz[1] (auch Sankt Anton an der Jeßnitz) ist eine österreichische Gemeinde im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich mit 1199 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Anton liegt am Fluss Jessnitz im niederösterreichischen Mostviertel. Die Fläche der Gemeinde umfasst 69,64 Quadratkilometer. 70,98 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Vom Ski- und Wandergebiet Hochbärneck hat man einen herrlichen Blick auf den Ötscher.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Anger (42) samt Reifgraben und Treffling
  • Gabel (7)
  • Gärtenberg (91) samt Klammergraben
  • Gnadenberg (75) samt Neubruck
  • Grafenmühl (63) samt Bodinggraben und Neubruck
  • Gruft (216)
  • Hochreith (26)
  • Hollenstein (79)
  • Kreuztanne (27)
  • St. Anton an der Jeßnitz (424) samt Am Schober und Kniebichl
  • Wohlfahrtsschlag (149) samt Vorderer Schlagerboden und Winterbach

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Anger, Gärtenberg, Grafenmühl, St. Anton an der Jeßnitz und Wohlfahrtsschlag.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scheibbs St. Georgen an der Leys
Nachbargemeinden Frankenfels
Gaming Puchenstuben

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Vom Fabrikanten Andreas Töpper wurde die „Bruderlade“ 1868 als Versorgungshaus für in Not geratene Arbeiter seines Werkes eingerichtet. Seit 1998 befindet sich im Erdgeschoß ein historisches Museum.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.287 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.273 Einwohner, 1981 1.287 und im Jahr 1971 1.299 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP und 3 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 3 SPÖ und 1 FPÖ.[3]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 Liste Bgm. Franz Mayer, 7 ÖVP und 2 SPÖ.[4]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP und 8 SPÖ.[5]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP und 4 SPÖ.[6]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP und 4 SPÖ.[7]
Bürgermeister
  • bis 2010 Franz Mayer (ÖVP)
  • seit 2010 Waltraud Stöckl (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Anton an der Jeßnitz
Museum St. Anton an der Jeßnitz
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Anton an der Jeßnitz
  • Katholische Pfarrkirche hl. Antonius von Padua

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteil Winterbach – Bahnhof der Mariazellerbahn

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 25, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 142. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 590. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,3 Prozent.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anita Lackenberger: Die Kinder von St. Anton. 90-minütiger Kinofilm über das Musikleben in St. Anton. 2007 produziert zeigt der Film ein einfühlsames und unkonventionelles Porträt über das Musikschulwesen im ländlichen Raum in Niederösterreich. Kinostart war April 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sankt Anton an der Jeßnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden LGBl.Nr.1030–94 vom 9. Dezember 2011 und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in St. Anton an der Jeßnitz. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in St. Anton an der Jeßnitz. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in St. Anton an der Jeßnitz. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in St. Anton an der Jeßnitz. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in St. Anton an der Jeßnitz. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 12. Oktober 2019.