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Westheide

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Wappen Deutschlandkarte
Westheide
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Westheide hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 17′ N, 11° 28′ OKoordinaten: 52° 17′ N, 11° 28′ O
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Verbandsgemeinde: Elbe-Heide
Fläche: 50,8 km²
Einwohner: 1657 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39343 (Hillersleben),
39345 (Born, Neuenhofe)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 03904, 039056, 039202,
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 557
Adresse der Verbandsverwaltung: Magdeburger Str. 40
39326 Rogätz
Website: www.elbe-heide.de
Bürgermeisterin: Romy Staufenbiel (parteilos)
Lage der Gemeinde Westheide im Landkreis Börde
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Karte

Westheide ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Verbandsgemeinde Elbe-Heide.

Westheide liegt zwischen Haldensleben und Wolmirstedt. Die Gemeinde grenzt an Burgstall, Colbitz, Niedere Börde, Haldensleben und Calvörde sowie im Norden an die im Altmarkkreis Salzwedel liegende Stadt Gardelegen. Westheide besteht aus einem nördlichen Teil mit dem Ortsteil Born sowie einem südlichen mit Hillersleben und Neuenhofe. Beide Teile wurden durch einen Gebietstausch mit den Gemeinden Burgstall und Colbitz verbunden.

Gemeindegliederung

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Die Gemeinde Westheide gliedert sich in die Ortsteile Born, Hillersleben und Neuenhofe.

Westheide entstand am 1. Januar 2010 im Zuge der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Born, Hillersleben und Neuenhofe.[2] Der Ort wurde nach der westlichen Colbitz-Letzlinger Heide benannt.

Jahr Einwohner
2010 1.763
2015 1.723
2020 1.719
Jahr Einwohner
2021 1.711
2022 1.666
2023 1.660
2024 1.657

Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)[3], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Der Gemeinderat von Westheide besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde aus 12 Mitgliedern und der Bürgermeisterin.[4] Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 69,6 % zu folgendem Ergebnis:[5]

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil
2019[6]
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
Bürgerinitiative Westheide . 3 34,7 % 4
Freizeit, Sport und Entwicklung Westheide . 2 31,3 % 3
Familienfreundliches Hillersleben 17,8 % 2
Bürgerbündnis Westheide . 2 11,2 % 1
Einzelbewerber Ingbert de Weert 02,9 % 1
Einzelbewerberin Sandra Kirchhoff 02,1 %
CDU 33,8 % 4
Einzelbewerber 07,4 % 1
Insgesamt 100 % 12 100 % 11

Bei der Wahl 2024 entfielen auf die Wählergruppe Freizeit, Sport und Entwicklung Westheide vier Sitze, von denen einer unbesetzt bleibt, weil die Wählergruppe nur drei Kandidaten nominiert hatte.

  • 2010–2017: Hartmut Jahn (CDU)[7]
  • 2017–2022: Hans Hirche (CDU)
  • seit 2022: Romy Staufenbiel (parteilos)

Hirche wurde bei der Bürgermeisterwahl am 4. September 2016 gewählt.[7] Er legte sein Amt 2022 aus gesundheitlichen Gründen nieder.[8]

Staufenbiel wurde bei der Bürgermeisterwahl am 13. März 2022 mit 64,2 % der gültigen Stimmen zu seiner Nachfolgerin gewählt.[9] Ihre Amtszeit beträgt sieben Jahre.[10]

Das Wappen wurde am 22. April 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten und halb geteilt, vorn in Rot zwei silberne Kirchtürme mit je einem schwarzen Fenster und Turmkreuzen auf den beknauften Spitzdächern; hinten oben in Blau ein silbernes Gotteslamm mit ringförmigem goldenem Nimbus, am goldenen Kreuzstab eine silberne Fahne mit rotem Kreuz; hinten unten in Silber wachsend ein schwarz gefugter roter Brunnen mit schwarzem Brunnenloch und darüber einem vom aus der Teilung herabhängenden schwarzen Brunnenseil gehaltenen schwarzen Eimer.“[11]

Auf seiner konstituierenden Sitzung am 14. Januar 2010 beschloss der Rat der Gemeinde das vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltete und ins Genehmigungsverfahren geführte Wappen, welches aus Elementen der Wappen der Ortsteile Born, Hillersleben und Neuenhofe besteht. Die Symbolik wurde gegenüber den Ortsteilwappen jedoch im Sinne der Wappenkunst vom Heraldiker korrigiert: Die Kirchtürme wurden bekreuzt, um sie als eindeutig christliche Bauten darzustellen, Kirche und Brunnen sind „wachsend“ positioniert und der Brunnenschacht ist kein Durchbruch und wurde darum schwarz tingiert.[12]

Die Flagge ist weiß - blau (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Sehenswürdigkeiten

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Die in der Gemeinde befindlichen Kulturdenkmale sind in der Liste der Kulturdenkmale in Westheide eingetragen, die Bodendenkmale in der Liste der Bodendenkmale in Westheide.

Westheide liegt an der Kreisstraße 1162 zwischen Haldensleben und Wolmirstedt.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Haldensleben an der Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg.

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2024 (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010
  3. Bevölkerung der Gemeinden. In: statistik.sachsen-anhalt.de. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
  4. Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37
  5. Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024
  6. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  7. a b Emotionaler Abschied von Hartmut Jahn. In: Volksstimme. 16. Dezember 2016, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  8. Westheide-Bürgermeister gibt sein Amt auf. In: Volksstimme. 28. Januar 2022, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  9. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 13. März 2022
  10. Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61
  11. Amtsblatt des Landkreises Nr. 31/2010 (PDF; 355 kB)
  12. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Westheide, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt beim Landkreis Börde 2010 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)
Commons: Westheide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien