Sülzetal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sülzetal
Sülzetal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sülzetal hervorgehoben
Koordinaten: 52° 1′ N, 11° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Höhe: 94 m ü. NHN
Fläche: 103,66 km²
Einwohner: 9013 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39171
Vorwahlen: 039205 (Ortsteil Dodendorf 0391)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 490
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Alte Dorfstr. 26
39171 Sülzetal,
Ortsteil Osterweddingen
Webpräsenz: www.gemeinde-suelzetal.de
Bürgermeister: Jörg Methner
Lage der Gemeinde Sülzetal im Landkreis Börde
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Über dieses Bild
Rathaus der Gemeinde Sülzetal im Ortsteil Osterweddingen

Sülzetal ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Sülzetal liegt inmitten der fruchtbaren Magdeburger Börde und schließt direkt an das Gebiet der Landeshauptstadt Magdeburg an. Die überwiegend flachwellige, waldlose Landschaft erreicht Höhen von knapp über 100 m ü. NN (Heßberg 103 m). Im Ortsteil Sülldorf vereinigen sich die Quellbäche des kleinen Flüsschens Sülze, die wenige Kilometer entfernt in die Elbe fließt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Sülzetal grenzen folgende Kommunen (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Magdeburg, Welsleben, Biere, Borne, Unseburg, Wolmirsleben, Egeln, Etgersleben, Bottmersdorf und Wanzleben.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Körling
  • Steinbruch

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die noch junge Gemeinde wurde am 1. April 2001 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Altenweddingen, Bahrendorf, Dodendorf, Langenweddingen, Osterweddingen, Schwaneberg und Sülldorf gebildet.[2] Diese Gemeinden waren zuvor Mitglieder in der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft Sülzetal. Die achte Mitgliedsgemeinde, Beyendorf, ging diesen Schritt Richtung Einheitsgemeinde nicht mit, sondern wurde per Bürgerentscheid in die Landeshauptstadt Magdeburg eingegliedert.[2]

Die heutigen Ortsteile Sülldorf und Osterweddingen wurden bereits 937 erstmals urkundlich genannt. In Altenweddingen wurde 1768 die erste Braunkohle in Preußen gefördert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat besteht aus 20 Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Liste: CDU SPD Linke FDP KHV/OSV* Gesamt
Sitze: 8 6 3 1 2 20 Sitze

* Kultur und Sport Osterweddingen

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 18. Oktober 2005 durch den Landkreis genehmigt. Es wurde von dem Magdeburger Grafiker Rudolf Pötzsch gestaltet.

Blasonierung: „Göpelschnitt in Rot, Grün und Silber, rechts ein Zahnrad halb überdeckt von schrägrechts gestelltem gespitztem, geflügeltem Merkurstab, alles in Gold; links schräglinks gestellt drei Ähren in Gold; unten über Wellenbalken in Blau senkrechtstehende dreiblütige Salzaster mit zwei Stängelblättern in Grün, golden besamt, Blütenblätter in Blau.“

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Nordostrand des Gemeindegebietes verläuft die Bundesautobahn 14 (Magdeburg–LeipzigDresden) mit den Anschlussstellen Magdeburg-Sudenburg und Reform. Die Bundesstraßen 81 (teilweise vierspurig), 71 und 246a führen ebenfalls durch die Gemeinde. Die Haltepunkte in Dodendorf, Osterweddingen und Langenweddingen liegen an der Bahnstrecke Magdeburg–Thale, die Bahnstrecke Schönebeck–Blumenberg wurde am 31. Dezember 1999 stillgelegt. Die Orte der Gemeinde Sülzetal werden durch Buslinien der PNVG Staßfurt, der KVG BÖRDE-BUS, Oschersleben, und der Schönebecker Buslinien GmbH erschlossen.

Die Kulturdenkmale der Gemeinde sind im örtlichen Denkmalverzeichnis eingetragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sülzetal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2014 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Gemeinde-Website: Mitglieder im Gemeinderat