Wildensee (Salzkammergut)

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Wildensee
Wildensee, im Hintergrund der Rinnerkogel
Geographische Lage Totes Gebirge; Steiermark, Salzkammergut, Österreich
Ufernaher Ort Altaussee
Daten
Koordinaten 47° 42′ 45″ N, 13° 51′ 6″ OKoordinaten: 47° 42′ 45″ N, 13° 51′ 6″ O
Wildensee (Salzkammergut) (Steiermark)
Höhe über Meeresspiegel 1535 m ü. A.
Fläche 6,7 hadep1
Länge 430 m
Breite 240 m
Maximale Tiefe 15 m

Besonderheiten

Trinkwasserqualität

Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-SEEBREITEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MAX-TIEFE

Der Wildensee ist ein Bergsee am Fuße des Rinnerkogels im Nordwesten des Toten Gebirges im Salzkammergut und liegt auf etwa 1535 m ü. A.. Er befindet sich im österreichischen Bundesland Steiermark, nur wenige Meter entfernt von der Grenze zu Oberösterreich. Die Uferbereiche sind südostseitig sandig, sonst dominieren Felsen; bis auf das Westufer, wo sich zwei kleine flache Buchten befinden, fallen sie steil ab. Der Abfluss des Sees im Süden führt über einen kleinen Wasserfall in den durch eine Felsbarriere vom Seebecken getrennten zweiten Teil der Doline, deren Grund meist trocken ist, und versiegt nach wenigen Metern im Boden.

Der Namensteil „wild“ geht darauf zurück, dass das innere Tote Gebirge früher kein hoheitliches Jagdrevier war und somit jagdfrei, wild.[1]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See wurde mit Seesaiblingen (Salvelinus alpinus) besetzt. Diese bilden hier schlanke Hungerformen (Schwarzreiter) und kräftige Raubformen im gleichen See aus. Die Elritze (Phoxinus phoxinus) ist im Wildensee mit großen Beständen vertreten.[2] Die Feine Armleuchteralge (Chara virgata) und Haarblättriger Wasserhahnenfuß (Ranunculus trichophyllus) wachsen zerstreut, vor allem in den flacheren Uferbereichen.

Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der See liegt am Weg 212 und ist von Norden vom Offensee über die Rinnerhütte erreichbar. Von Süden führt der Weg 212 über das Albert-Appel-Haus.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Irene Drozdowski, Alexander Ch. Mrkvicka, Georg F. Mrkvicka: Die Wasserpflanzenflora stehender Gewässer des steirischen Salzkammergutes (Österreich) sowie Anmerkungen zum Vorkommen von Großmuscheln, Krebsen und Amphibien. In: Biodiversität und Naturschutz in Ostösterreich – BCBEA. Band 1/2. Wien 2015, S. 233–251 (zobodat.at [PDF; 5,2 MB; abgerufen am 2. September 2020]).
  • Werner Mahringer: Der Wildensee am Hochplateau des Toten Gebirges. In: Wetter und Leben – Zeitschrift für angewandte Meteorologie. Band 9–10. Wetter und Leben der österreichischen Gesellschaft für Meteorologie, Wien 1965, S. 175–197 (ccca.ac.at [PDF; 5,2 MB; abgerufen am 2. September 2020]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wildensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Wildensee im Austria-Forum, Autor/Redaktion: Hilde und Willi Senft, abgerufen am 2. September 2020.
  2. Nr. 35: Totes Gebirge mit Altausseer See. In: natura2000.steiermark.at. Land Steiermark, abgerufen am 2. September 2020.