Schwarzensee (St. Wolfgang)
| Schwarzensee | ||
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| Der Schwarzensee von Süden aus der Luft gesehen | ||
| Geographische Lage | Oberösterreich, Österreich | |
| Abfluss | Schwarzenbach (Moosbach) → Ischl → Traun → Donau → Schwarzes Meer | |
| Ufernaher Ort | St. Wolfgang im Salzkammergut | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 47° 45′ 12″ N, 13° 29′ 48″ O | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 716 m ü. A. | |
| Fläche | 48 ha[1] | |
| Länge | 1,4 km[2] | |
| Breite | 400 m[2] | |
| Volumen | 13 Mio. m³[1] | |
| Maximale Tiefe | 54 m[1] | |
| Mittlere Tiefe | 27,1 m[1] | |
| Einzugsgebiet | 8,6 km²[1] | |
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Besonderheiten |
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Der Schwarzensee ist ein Bergsee im oberösterreichischen Teil des Salzkammergutes im Gemeindegebiet von St. Wolfgang im Salzkammergut, am Ostfuß des Schafbergs und liegt auf 716 m ü. A. Der Ablauf des Schwarzensees ist der Schwarzenbach, der über die Ischl und Traun in die Donau entwässert. Das Gebiet steht seit 1965 unter Naturschutz. Der Schwarzensee befindet sich im Privatbesitz und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schwarzensee befindet sich etwa 2 Kilometer nordwestlich der Ortschaft Rußbach im Gemeindegebiet von St. Wolfgang im Salzkammergut in Oberösterreich. Er liegt auf 716 m ü. A. am Südende eines Hochtals, das sich zwischen Wolfgangsee im Süden und Attersee im Norden erstreckt.[2] Der See ist über die Schwarzenseestraße L1293 erreichbar, an deren Ende sich ein Parkplatz befindet. Um den See führt eine Forststraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Das von Nordwest nach Südost verlaufende Seebecken ist nierenförmig, 1,4 km lang und maximal 400 m breit.[2] Die Oberfläche beträgt etwa 40 Hektar, die durchschnittliche Tiefe 27 m. Die tiefste Stelle ist mit 57 m angegeben. Das Wasservolumen beträgt 13 Millionen Kubikmeter.[1] Der Schwarzensee liegt am Südostfuß des Schafbergs (1783 m ü. A.) und wird im Westen von den Vorgipfeln Käferwandl (1320 m ü. A.) und Sommeraustein (1275 m ü. A.) überragt. Im Süden erhebt sich der Lugberg (916 m ü. A.). Im Nordosten wird der See vom Hoheneck (1165 m ü. A.) flankiert. Das Südwestufer ist flach, die nordöstlichen Uferböschungen felsig und steil. Der See ist von einigen Rodungsalmen umgeben. Am Südende liegt die Gramerhauseralm, am Westufer die Simmerlalm und am Nordufer die Bacherlalm.[2]
Eine 110-kV-Hochspannungsleitung von Netz Oberösterreich verläuft über die Seefläche im Nordwesten bzw. am Westufer. Die Leitung führt vom Umspannwerk Timelkam zum Umspannwerk Strobl und weiter in den Pongau. Sie wurde im Jahr 1963/64 errichtet und dient der Stromversorgung des westlichen Salzkammerguts.[3]
Der See ist in Privatbesitz des St. Wolfganger Großgrundbesitzers Erhard Scheidt, ist aber für die Öffentlichkeit zugänglich.[4]
Hydrologie
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Das hydrologische Einzugsgebiet des Schwarzensees hat eine Gesamtfläche von 8,6 km². Rund 93 % davon sind Wälder, Wiesen und naturnahe Flächen. Die Wiesen werden teilweise almwirtschaftlich genutzt. Im Einzugsgebiet befinden sich keine Einleitungen von Kläranlagen oder Industriebetrieben, die die Wasserqualität beeinträchtigen könnten.[5]
Der Schwarzenbach, am Oberlauf auch Moosbach, ist der Hauptzufluss des Schwarzensees und mündet am Nordufer. Daneben gibt es noch einige, periodisch wasserführende Gräben und Bäche, wie der Hofalmbach. Der See dient als Jahresspeicher für die Stromerzeugung und wird künstlich reguliert. Die Schwankungen des Wasserspiegels sind verhältnismäßig stark und können bis zu 6 m aufweisen. Die Wasserentnahme kann maximal 1,2 m³/s betragen. Die unterirdisch verlaufende Ausleitung befindet sich am Südufer.[6] Etwas südlich davon befindet sich eine Schleuse, um Wasser oberflächlich in den Schwarzenbach abzuleiten. Dies ist etwa bei Hochwasser notwendig.
Im sauerstofffreien Tiefenwasser bzw. im Sediment an der tiefsten Stelle wurde ein verhältnismäßig hoher Mangangehalt gefunden. Der Ursprung des Mangans ist nicht geklärt und wird Gegenstand weiterer Untersuchungen sein.[6]
Die Wassererneuerungszeit beträgt 1,37 Jahre. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 10,3 °C. Die minimale Wassertemperatur war bei oberflächennahen Messungen in den Jahren 2007 bis 2010 1,1 °C, die maximale 22,7 °C.[5]
Geologie
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Tektonik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schwarzensee liegt inmitten der Staufen-Höllengebirgs-Decke (Tirolikum) und ist somit Teil der Nördlichen Kalkalpen. Diese Deckeneinheit besteht überwiegend aus mesozoischen Kalken und Dolomiten des Jura und der Trias.[7] Der tektonische Aufbau des Schafberggebiets ist komplex mit zahlreichen WNW-OSO-streichenden Synklinalen und Antiklinalen. Der Schwarzensee befindet sich im Bereich der Schafberg-Synklinale.
Ehemalige Vergletscherung und Entstehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet um den Schafberg war während der Eiszeiten immer vergletschert. Am Höhepunkt der jeweiligen Vereisung erfüllten große Eismassen die Täler und reichten immer wieder bis auf rund 1400 m ü. A. Nur der Gipfelbereich des Schafbergs ragte als Nunatak aus den Eisströmen heraus.[8] Der mächtige Traungletscher verzweigte sich bei Bad Ischl und floss mit einem Seitenast durch das Ischltal über den Wolfgangsee zum Mondsee. Ein kleinerer Seitenast floss durch die Furche der Schwarzensee-Moosalm zum Attersee und lagerte in der ausgeschürften Mulde wasserstauende Spätglazialtone ab.[9]
Bei später schwächerem Eisstrom brach die Versorgung des Gletschers beim Schwarzensee zusammen, der periglaziale Wolfgangseegletscher tiefte nurmehr das Haupttal ein, sodass die Entwässerung des Schwarzenseebeckens in Klammen durch den Altboden brach.[10]
Gesteine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die umgebenden Berge bestehen vorwiegend aus Plattenkalk (Norium bis Rhätium) und im Süden aus Plassenkalk (Tithonium).
Etwa 500 m nördlich des Schwarzensees wird in einem kleinen Steinbruch der Schwarzensee-Marmor abgebaut. Die fossilführende Kalkbrekzie des Unterjura hat eine auffallende Ornamentierung, die auf der Zusammensetzung aus Bruchstücken von Rotkalk, Oberrhätkalk und Hierlatzkalk beruht. Der Schwarzensee-Marmor zeigt eine lebhafte Farbzeichnung in vielen Schattierungen: (ziegel)rot, rotbraun oder gelblichweiß sowie auch grau, grünlich-grau und blass-olivocker. Stellenweise sind reiche Kalzitäderungen und Komponenten von braunem oder schwarzem Eisen-/Manganerz charakteristisch. Die Steingewinnung besteht, mit Unterbrechungen, seit der Barockzeit. Steinmetzarbeiten dieses dekorativen und gut polierfähigen Gesteins finden sich in den Stiftsgebäuden in Mondsee und St. Florian, sowie in den Kirchen von St. Wolfgang und Irrsdorf. Bei Erneuerungen im Wiener Burgtheater wurde im Foyer der Fußboden aus Schwarzensee-Marmor verlegt.[11][12]
Limnologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zirkulation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schwarzensee ist ein nur teilweise durchmischender (meromiktischer) See mit einer deutlich ausgeprägten Schichtung. Das Wasser enthält unterhalb von etwa 20 m nur noch sehr wenig Sauerstoff. Über Grund wurden ein Sauerstoffgehalt von weniger als 1 mg/l gemessen. Während der Frühjahrs- und Herbstzirkulationen wird der See nur bis in etwa 20 Metern Tiefe durchmischt. Das etwa 30 Meter mächtige Monimolimnion bleibt von den Zirkulationen unbeeinflusst. Ursachen hierfür sind eine im Verhältnis zur Tiefe kleine Wasseroberfläche als Angriffsfläche für den Wind und eine besonders windgeschützte Lage durch die umliegenden Berge.[13]
Eine Eisbedeckung des Schwarzensees findet regelmäßig statt. Durch das überwiegend meromiktische Verhalten stehen die Tiefenwässer nicht als Wärmequelle zur Verfügung. Die oberirdischen Zuflüsse bringen im Vergleich zum Seevolumen vor allem in der Frostperiode nur wenig Wasser, daher bildet sich in strengen Wintern eine stabile, bis in den März oder April hinein anhaltende Eisdecke aus.[14]
Trophie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der See weist eine geringe Konzentration an Nährstoffen auf und ist somit oligotroph. Für die Jahre 2006 bis 2008 wurde im Epilimnion ein mittlerer Phosphorgehalt zwischen 3 und 5 µg/l berechnet. Dem meromiktischen Charakter des Gewässers entsprechend nehmen die Gesamtphosphor-Konzentrationen mit steigender Tiefe zu, wobei auch in 40 m keine hohen Konzentrationen gemessen wurden: Der Mittelwert beträgt dort 7 µg/l.[15] Durch die niedrigen Phytoplanktonkonzentrationen und das geringe Algenwachstum beträgt die mittlere sommerliche Sichttiefe 7,5 Meter.[16]
Plankton
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Bewertung des ökologischen Zustands des Sees zwischen 2010 und 2012 wurde das Plankton untersucht. Kieselalgen der Gattung Cyclotella dominieren das ganze Jahr das Phytoplankton des Schwarzensees. Daneben sind noch Mallomonas caudata, Fragilaria crotonensis, Gymnodinium sp., Rhodomonas minuta und Mallomonas elongata zu nennen, die mittlere Volumsanteile von mehr als 5 % haben.[5]
Naturschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Verordnung der Oberösterreichischen Landesregierung vom 25. Jänner 1965 wurde der Schwarzensee zusammen mit weiteren oberösterreichischen Seen zum Naturschutzgebiet erklärt (Seen-Naturschutzgebieteverordnung). Das Naturschutzgebiet Schwarzensee in St. Wolfgang (N016) ist 48,7719 ha groß und umfasst die Seefläche.[17] Die Verordnung beschränkt vor allem die Verwendung von Wasserfahrzeugen, die durch Verbrennungsmotoren angetrieben werden.
Fauna
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Der Fischbestand des Schwarzensees setzt sich aus folgenden Arten zusammen: Aalrutte (Lota lota), Aitel (Leuciscus cephalus), Flussbarsch (Perca fluviatilis), Hecht (Esox lucius), Renke (Coregonus lavaretus), Rotauge (Rutilus rutilus), Schleie (Tinca tinca), Seeforelle (Salmo trutta), Seesaibling (Salvelinus umbla).[1]
Die auffälligste Vogelart am Schwarzensee ist die Stockente (Anas platyrhynchos). Auf den offenen Sand- und Kiesflächen am Ufer kann die Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Am und im Wasser ist manchmal die Ringelnatter (Natrix natrix) zu sehen.[18]
Flora und Vegetation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die umgebenden Berghänge sind von einem Hangmischwald bedeckt, der in großen Teilbereichen naturnahe ist und oft bis ans Ufer reicht. Als dominierende Baumarten wachsen hier Rot-Buche (Fagus sylvatica), Fichte (Picea abies) und Weiß-Tanne (Abies alba). In Ufernähe werden Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) und die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) häufiger. Direkt am Wasser gedeihen Silber-Weide (Salix alba), Sal-Weide (Salix caprea) und die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa).[19]
Die Bestände des Schilfrohrs (Phragmites australis) und der Gewöhnlichen Teichbinse (Schoenoplectus lacustris) sind nur spärlich ausgebildet. Die Gelbe Teichrose (Nuphar lutea) wächst in der seichten Nordwestbucht. An submersen Pflanzen konnten Ähriges Tausendblatt (Myriophyllum spicatum) und Spiegelndes Laichkraut (Potamogeton lucens) nachgewiesen werden. Die Armleuchteralgen sind mit Chara hispida, Chara aspera und Chara virgate vertreten.[20]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tourismus
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Der Schwarzensee ist wegen seiner landschaftlichen Lage und leichten Erreichbarkeit ein beliebtes Ausflugsziel und bietet eine gute Aussicht auf die umliegenden Berge. Am Südufer, beim Ausrinn, befinden sich zwei Bewirtungsbetriebe. Bootsfahrten jeder Art, auch wenn es sich nur um kleine Badeboote handelt, sind vom Eigentümer aus Naturschutzgründen untersagt. Tauchen ist ebenfalls verboten. Der Schwarzensee ist ein Badesee von guter Badewasserqualität (beste Stufe), wegen der niedrigen Wassertemperatur ist der Badebetrieb jedoch gering. Am Westufer bestehen mehrere Bademöglichkeiten.[5]
Um den Schwarzensee findet in erster Linie Wandertourismus statt, und der See ist über mehrere Wege von Norden und Süden erreichbar. Der Weg 28 ist im Verlauf ident mit dem BergeSeen Trail 03 sowie dem Salzburger Mariazellerweg und verbindet den Wolfgangsee mit dem Attersee. Im Bereich des Schwarzensees verläuft dieser am Westufer. Der See kann auf einer Forststraße umrundet werden.
Weitere bekannte Zustiege sind:
- Weg 28 (Variante): Von Burgbachau am Attersee durch die Burggrabenklamm (Valerieweg) und über die Moosalm zum Schwarzensee.
- Weg 29 Wirersteig: Von der Ortschaft Schwarzenbach (Gemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut) durch die Schlucht des Schwarzenbachs zum Schwarzensee. Der Steig erfordert Trittsicherheit und ist nach dem ehemaligen Kurzarzt in Bad Ischl, Franz Wirer von Rettenbach, benannt.
- Weg 30 Almweg: Ebenfalls von der Ortschaft Schwarzenbach zum See.
- Weg 31 Leitenweg: Von der Ortschaft Rußbach (Gemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut) zum See.
Der Weg 28 von Burgau am Attersee zum Schwarzensee ist eine ausgewiesene und beliebte Mountainbikestrecke. Die Auffahrt über die Schwarzenseestraße von Rußbach ist ebenfalls möglich.
Energiewirtschaft
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Der Schwarzensee wird als Speicher für das Kraftwerk Schwarzensee der Energie AG genutzt. Dieses wurde im Jahr 1909 in Vollbetrieb genommen und verfügt über 2 zweidüsige Pelton-Turbinen. Das Speicherwasserkraftwerk produziert pro Jahr rund 3,35 GWh an elektrischer Energie.[21] Das Krafthaus dieses Kleinkraftwerks befindet sich 1,3 km südlich des Sees am Ende der Schwarzenbachschlucht auf 572 m ü. A.
Fischerei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fischereilich wurde der Schwarzensee in den letzten Jahren ausschließlich durch Angelfischerei genutzt. Kommerziell wird der Schwarzensee schon seit einigen Jahren nicht mehr bewirtschaftet.[1] Gefischt wird vorwiegend auf Forelle, Saibling, Renken und Hecht im gesamten Bereich des Schwarzensees mit Ausnahme des Schongebietes im Mündungsbereich des Moosbaches.[22]
Namenskunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine exakte Herkunft des Namens wird der Literatur nicht angeführt. Im Allgemeinen ist das Adjektiv schwarz ein häufiges Bestimmungswort in Komposita oder beschreibendes Attribut in Wortgruppen und Zusammenrückungen, das sich auf durch Moor dunkel gefärbte Gewässer bezieht oder auf Gewässer, in deren Umgebung schwarzes Gestein oder dunkle Wälder vorkommen.[23] Da Moor bzw. Huminstoffe als Ursache für die dunkle Wasserfärbung eher ausscheiden, ist ein Zusammenhang zwischen dem Mangangehalt und der Wasserfärbung möglich. In reduzierten Grundwässern liegt Mangan in Form löslicher zweiwertiger Salze vor. Bei Zutritt von Luftsauerstoff kommt es zur Bildung braunschwarzer, schwerlöslicher Mangan(IV)-oxidhydrate (Manganit, Braunstein). Ähnliches könnte auch im Schwarzensee bei den selten stattfindenden Vollzirkulationen stattfinden, wenn sich sauerstoffarmes Tiefenwasser mit sauerstoffreichem Oberflächenwasser mischt.[14]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft (Hrsg.): Seenaufsicht in Oberösterreich (= Gewässerschutz-Bericht. Band 43). Linz Juli 2010 (land-oberoesterreich.gv.at [PDF; 24,5 MB; abgerufen am 24. November 2020]).
- Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): Raumeinheit Salzkammergut-Voralpen (= Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich. Band 32). Linz September 2007 (zobodat.at [PDF; 963 kB; abgerufen am 17. November 2021]).
- Bundesamt für Wasserwirtschaft (Hrsg.): Die Wassergüte ausgewählter Seen des oberösterreichischen und steirischen Salzkammergutes 2001 – 2005 (= Schriftenreihe des Bundesamtes für Wasserwirtschaft. Band 24). Mondsee Mai 2006 (baw.at ( vom 19. Dezember 2015 im Internet Archive) [PDF; 8,0 MB; abgerufen am 26. Oktober 2023]).
- Dirk van Husen, Hans Egger: Erläuterungen zu Blatt 65 Mondsee. Hrsg.: Geologische Bundesanstalt. Wien 2014 (geologie.ac.at [PDF; 5,1 MB; abgerufen am 24. November 2020]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d e f g h Bundesamt für Wasserwirtschaft: Die Wassergüte ausgewählter Seen des oberösterreichischen und steirischen Salzkammergutes 2001 – 2005. S. 81.
- ↑ a b c d e Österreichische Karte ÖK 50, Blatt 95 (St. Wolfgang). BEV - Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, abgerufen am 9. Dezember 2025.
- ↑ Stromversorgung Salzkammergut. Netz Oberösterreich GmbH, abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ Wem gehören „unsere“ Seen? In: kurier.at. 20. Juli 2023, abgerufen am 21. September 2023.
- ↑ a b c d Seeprofil Schwarzensee. (PDF 0,8 MB) In: Amtliches-Seen-Messnetz. Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft, abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ a b Amt der Oö. Landesregierung: Seenaufsicht in Oberösterreich. GewässerschutzBericht 43 S. 164.
- ↑ Dirk van Husen, Hans Egger: Erläuterungen zu Blatt 65 Mondsee. S. 8.
- ↑ Dirk van Husen, Hans Egger: Erläuterungen zu Blatt 65 Mondsee. Tafel 1.
- ↑ Dirk van Husen, Hans Egger: Erläuterungen zu Blatt 65 Mondsee. S. 64.
- ↑ Winfried Leischner: Stratigraphie und Tektonik des Wolfgangseegebietes (Schafberg, Sparber und nördliche Osterhorngruppe) in den Salzburger Kalkalpen. In: Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien, 53. Band, 1960, insb. A. Morphologie und Glazialgeschichte, S. 178 f (ganzer Artikel S. 177–208, zobodat.at [PDF; 4,1 MB] dort insb. S. 2 f).
- ↑ Dirk van Husen, Hans Egger: Erläuterungen zu Blatt 65 Mondsee. Tafel 1.
- ↑ Beatrix Moshammer, Manfred Leuprecht: Zur Stratigraphie, Fazies und Geochemie des Schwarzenseemarmors (Lias, Schafberg-Tirolikum, Oberösterreich) (= Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. Band 145). Wien 2005, S. 80–85 (zobodat.at [PDF; 3,6 MB; abgerufen am 12. Dezember 2025]).
- ↑ Amt der Oö. Landesregierung: Seenaufsicht in Oberösterreich. GewässerschutzBericht 43 S. 166–167.
- ↑ a b Amt der Oö. Landesregierung: Seenaufsicht in Oberösterreich. GewässerschutzBericht 43 S. 165.
- ↑ Amt der Oö. Landesregierung: Seenaufsicht in Oberösterreich. GewässerschutzBericht 43 S. 168–169.
- ↑ Amt der Oö. Landesregierung: Seenaufsicht in Oberösterreich. GewässerschutzBericht 43 S. 171.
- ↑ Schwarzensee in St.Wolfgang, Land Oberösterreich, Geografisches Naturschutzinformationssystem (GENISYS)
- ↑ Wolfgang Adler, Alexander Mrkvicka: Natur-Wanderführer Salzkammergut. Hrsg.: Naturhistorisches Museum Wien. Wien 2005, S. 150–151.
- ↑ Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): Naturraumkartierung Oberösterreich – Landschaftserhebung Gemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut. Kirchdorf an der Krems 2005, S. 12–13 (zobodat.at [PDF; 3,5 MB] [abgerufen am 14. Dezember 2025]).
- ↑ Anders Langangen: Calcareous lakes and charophytes collected in Salzkammergut, Austria in 2015 (= Stapfia. Nr. 107). Linz 2017 (zobodat.at [PDF; 11,6 MB; abgerufen am 26. Oktober 2023]).
- ↑ Übersicht Wasserkraftwerke und Bezugsrechte. In: energie.at. Abgerufen am 8. Dezember 2025.
- ↑ Schwarzensee. Oö. Fischereiverband, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch – Etymologie der Gewässernamen und der zugehörigen Gebiets-, Siedlungs- und Flurnamen. De Gruyter, Berlin/Boston 2014, S. 487.
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