Wilfried Hannes

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Wilfried Hannes
Wilfried Hannes.jpg
Personalia
Geburtstag 17. Mai 1957
Geburtsort DürenDeutschland
Größe 188 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
SG Düren 99
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1975–1986 Borussia M'gladbach 261 (58)
1986–1988 FC Schalke 04 48 0(4)
1988 AC Bellinzona 29 0(5)
1989 FC Aarau 13 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1976 Deutschland U-21 1 0(0)
1979–1980 Deutschland B 6 0(1)
1981–1982 Deutschland 8 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1990–1991 SC Viktoria Köln
1991–1994 Alemannia Aachen
1995–1998 Rhenania Würselen
1999–2003 Borussia Freialdenhoven
2003–2004 GFC Düren
2004– Borussia Freialdenhoven
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Wilfried Hannes (* 17. Mai 1957 in Düren) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1975 wechselte er von seinem Heimatverein SG Düren 99 nach Mönchengladbach. Er spielte in der Fußball-Bundesliga 309-mal für Borussia Mönchengladbach und FC Schalke 04. Mit der Borussia wurde er 1976 und 1977 Deutscher Meister und 1979 UEFA-Pokalsieger. Nach seiner Schalker Zeit spielte er noch in der Schweiz für die AC Bellinzona und den FC Aarau.

In der Nationalmannschaft spielte er zwischen 1981 und 1982 achtmal und gehörte zum deutschen Aufgebot bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien.

Zum 100. Geburtstag von Borussia Mönchengladbach wurde er im Jahr 2000 von den Borussia-Anhängern in die „Jahrhundertelf“ des Vereins gewählt. Hannes besitzt aufgrund eines Tumors nur ein Auge, was das im Fußball wichtige räumliche Sehen stark einschränkte.

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er von 1990 bis 1991 als Trainer des SC Viktoria Köln in Erscheinung trat, war er zwischen 1991 und 1994 Trainer bei Alemannia Aachen, damals noch im Amateurbereich vertreten. Danach übernahm Hannes im Jahre 1995 das Traineramt bei Rhenania Würselen, wo er bis 1998 im Amt war. Danach begann er ab 1999 sein erstes Engagement bei Borussia Freialdenhoven und betreute in der Saison 2003/04 den GFC Düren in der Oberliga Nordrhein. 2004 kehrte er wieder zur Borussia Freialdenhoven zurück, bei der er heute (Stand: 2018) immer noch Trainer ist.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Meister: 1976 (9 Einsätze), 1977 (21 Einsätze)
  • UEFA-Pokal-Sieger: 1979
  • Vize-Weltmeister: 1982
  • UEFA-Pokal-Finalist: 1980
  • Deutscher Vize-Meister: 1978
  • DFB-Pokal-Finalist: 1984

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]